{"id":69870,"date":"2026-06-25T21:00:50","date_gmt":"2026-06-25T19:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-12-woche-im-jahreskreis-mt-81-4\/"},"modified":"2026-06-26T06:34:23","modified_gmt":"2026-06-26T04:34:23","slug":"freitag-der-12-woche-im-jahreskreis-mt-81-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-12-woche-im-jahreskreis-mt-81-4\/","title":{"rendered":"Freitag der 12. Woche im Jahreskreis (Mt 8,1-4)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1Als Jesus von dem Berg herabstieg, folgten ihm viele Menschen. 2Da kam ein Auss\u00e4tziger, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. 3Jesus streckte die Hand aus, ber\u00fchrte ihn und sagte: Ich will es &#8211; werde rein! Im gleichen Augenblick wurde der Auss\u00e4tzige rein.<br \/>\n4Jesus aber sagte zu ihm: Nimm dich in acht! Erz\u00e4hl niemand davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Opfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll f\u00fcr sie ein Beweis deiner Heilung sein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eHerr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde\u201c (Mt 8, 2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach dachte ich mir: \u201eJesus liebt seinen Willen so sehr, und Er scheint sich sehr danach zu sehnen, dass Er bekannt werde, damit Er herrsche und regiere, doch mir scheint es schwierig, dass der G\u00f6ttliche Wille bekannt wird, denn es gibt niemanden, der sich damit besch\u00e4ftigt, noch hat jemand Interesse daran.<br \/>\nDas ganze Interesse liegt bei Jesus, aber in den Gesch\u00f6pfen existiert es nicht.<br \/>\nWenn es daher diese Gesch\u00f6pfe verabs\u00e4umen, Gott diese gro\u00dfe Verherrlichung zu erweisen und zugleich den [anderen] Menschen die F\u00fclle aller G\u00fcter zu reichen, wie wird das Reich des Ewigen FIAT jemals bekannt werden k\u00f6nnen?\u201c Als ich nun dar\u00fcber nachdachte, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, was dir schwierig erscheint, ist nicht schwierig f\u00fcr Gott; wie es auch in der Erl\u00f6sung weder Schwierigkeiten gab, noch die ganze menschliche Treulosigkeit den Lauf unserer Liebe behindern konnte, und noch weniger die Erf\u00fcllung unserer Willensentscheidung, n\u00e4mlich dass Ich komme, um das Menschengeschlecht zu erl\u00f6sen.<br \/>\nWenn die Gottheit einmal beschlie\u00dft, einen Akt zu tun, ein Werk auszuf\u00fchren \u2013 wie immer die Ursachen, Umst\u00e4nde und Hindernisse auch sein m\u00f6gen, dann triumphiert Sie \u00fcber alles, besiegt alles und f\u00fchrt aus, was Sie beschlossen hat.<br \/>\nSo ist es das Bedeutendste und Wichtigste f\u00fcr Gott, das zu beschlie\u00dfen, was Er tun will. Wenn Er das getan hat, so hat Er alles getan. Wenn nun in Uns beschlossen wurde, dass unser Wille bekannt sein soll und sein Reich auf die Erde kommen wird, so ist das gleichsam schon vollzogen.<br \/>\nWie die Erl\u00f6sung gewirkt wurde, weil sie von Uns beschlossen worden war, so wird es auch mit unserem Willen sein. Umso mehr, als die Gottheit bei der Sch\u00f6pfung dieses ihr Reich ganz in Ordnung hervorbrachte, dass es regiere und herrsche.<br \/>\nBeim S\u00fcndenfall des Menschen wurde dieses Reich nicht zerst\u00f6rt, sondern blieb unversehrt und existiert noch immer, nur war es f\u00fcr den Menschen suspendiert.<br \/>\nIn der Erl\u00f6sung ebnete Ich alles; und wie Ich alles f\u00fcr die Erl\u00f6sung des Menschen tat, so tat Ich alles, damit dieses Hemmnis aufgehoben w\u00fcrde und das Gesch\u00f6pf [wieder] ins Reich des G\u00f6ttlichen FIAT eintreten k\u00f6nne, wobei Ich der Erl\u00f6sung den ersten Platz gab, um im Lauf der Zeit den Platz meinem Willen zu \u00fcberlassen.<br \/>\nSo ist die Ausf\u00fchrung eines Reich oder Werkes schwierig, doch wenn es getan ist, ist die Bekanntmachung leicht.<br \/>\nUmso mehr, als es deinem Jesus nicht an Macht fehlt; es ist m\u00f6glich, dass Ich ein Werk tun m\u00f6chte und dann [doch] nicht tue \u2013 aber nie fehlt es Mir an Macht. Ich werde die Dinge, die Umst\u00e4nde, die Gesch\u00f6pfe, die Ereignisse so verf\u00fcgen, dass Ich es leicht mache, meinen Willen bekannt zu machen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 26. Mai 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl sich mein armer Geist unter dem Alpdruck qualvoller Leiden befindet, sodass ich sogar zu sterben meine, tue ich, was ich kann, um den Akten des H\u00f6chsten Willens zu folgen, wenn auch mit M\u00fche.<br \/>\nDoch suche ich Ihn wie meine Zuflucht, und um Kraft in dem leidvollen Zustand zu finden, in dem ich mich befinde. Da sagte mein geliebter Jesus voller Mitleid und Z\u00e4rtlichkeit zu mir:<br \/>\n\u201eTochter meines Willens, Mut! Betr\u00fcbe dich nicht allzu sehr. Die Niedergeschlagenheit l\u00e4sst die Kraft verlieren und l\u00e4sst dich Dem ferne f\u00fchlen, Der in dir lebt und dich so sehr liebt.<br \/>\nWisse, wenn die Seele in unseren Willen eintritt, um den ihren abzugeben und den Unseren zu nehmen, dann beginnt unser g\u00f6ttliches Echo in ihr, das in unserem G\u00f6ttlichen Sein ert\u00f6nt; sobald Wir es vernehmen, sagen Wir: \u201aWer ist es, der solche Kraft besitzt, dass er sogar das Echo seiner Liebe, seines Atems und seines Herzschlags in unserem H\u00f6chsten Sein h\u00f6rbar macht?<br \/>\nAch ja, es ist eine Seele, die unseren Willen erkannt hat und in Ihn eingetreten ist, um in Ihm zu leben; sie sei Uns willkommen!\u2019 Als Vergeltung lassen Wir auch sie unser Echo in sich vernehmen, auf eine Weise, dass Wir mit einem einzigen Atem atmen, mit einer einzigen Liebe lieben, unser Herz mit einem Schlag pocht.<br \/>\nWir nehmen wahr, wie die Seele ihr Leben in Uns f\u00fchrt und f\u00fchlen Uns nicht alleine. Und die Seele wird sp\u00fcren, dass Wir in ihr leben \u2013 sie hat die Gesellschaft ihres Sch\u00f6pfers, der sie nie, nie allein l\u00e4sst.<br \/>\nDu musst wissen, dass keiner in unserem Willen getane Akt je aufh\u00f6rt, sondern sich andauernd wiederholt. Da mein Wille \u00fcberall ist, wird der Akt im Himmel, in den geschaffenen Dingen und in allen Menschen wiederholt. Darum \u00fcbertrifft ein Akt in unserem Willen alles.<br \/>\nEr erf\u00fcllt Himmel und Erde und bringt Uns solche Liebe und Herrlichkeit dar, dass alle anderen Werke wie kleine Tr\u00f6pfchen im Vergleich zum Meer sind. Wir selbst sind es n\u00e4mlich, die Wir Uns im Gesch\u00f6pf verherrlichen und lieben, das sich mit seinem Sch\u00f6pfer verh\u00fcllt, gleichsam bedeckt und gemeinsam mit Ihm wirkt.<br \/>\nWie viel Sch\u00f6nes die Menschen daher au\u00dferhalb unseres Willens auch zu tun scheinen \u2013 es kann Uns nie gefallen, weil es nichts Unsriges ist: es kann sich nicht \u00fcberall hin ausbreiten, und diese Liebe ist so schwach, dass sie kaum, wenn \u00fcberhaupt, den Akt bedeckt, den sie getan hat.<br \/>\nNun, du musst dies wissen: obwohl Wir das Gesch\u00f6pf sehr lieben, dulden Wir nicht, dass es in unserer Gegenwart ungeziemend, schmutzig, unsch\u00f6n, nackt oder mit elenden Lumpen bedeckt sei.<br \/>\nEs w\u00e4re unserer H\u00f6chsten Majest\u00e4t nicht w\u00fcrdig, Kinder zu haben, die Uns nicht \u00e4hnlich und irgendwie nicht gut gekleidet sind, n\u00e4mlich mit dem k\u00f6niglichen Gewand unseres FIAT.<br \/>\nEs w\u00e4re so, als h\u00e4tte ein K\u00f6nig sein Heer und seine Untergebenen schlecht ausgestattet. Sie sind voller Schmutz und ihr Anblick erregt Abscheu: Einige sind blind, andere lahm, andere entstellt.<br \/>\nW\u00e4re es nicht eine Schande f\u00fcr diesen K\u00f6nig, von einem Heer mitleiderweckender Gestalten umgeben zu sein? W\u00fcrde man den K\u00f6nig nicht verurteilen, der sich nicht darum k\u00fcmmert, ein Heer aufzustellen, das seiner w\u00fcrdig ist, sodass alle nicht nur voll Bewunderung auf die Majest\u00e4t des K\u00f6nigs schauen, sondern auch auf sein geordnetes und sch\u00f6nes Heer, die bl\u00fchenden jungen Leute und auf die Art, wie sie gekleidet sind? W\u00e4re es nicht eine Ehre f\u00fcr den K\u00f6nig, von Ministern und einer Armee umgeben zu sein, an deren Anblick er Gefallen findet?<br \/>\nNun hat unsere unbesiegbare Liebe, die mit dem Gesch\u00f6pf von Angesicht zu Angesicht verkehren m\u00f6chte, mit unendlicher Weisheit verf\u00fcgt, ihm unseren Willen zu geben, damit Er die Seelen mit seinem Licht schm\u00fccke, mit seiner Liebe bekleide, mit seiner Heiligkeit heilige.<br \/>\nDu siehst daher, wie n\u00f6tig es ist, dass unser Wille in der Seele herrsche, weil Er allein die Macht hat, sie zu reinigen und sch\u00f6n zu machen, sodass Er damit unsere g\u00f6ttliche Armee aufstellt. Und Wir werden Uns geehrt f\u00fchlen, mit ihnen und in ihnen zu leben.<br \/>\nSie werden unsere Kinder sein, die Uns umgeben, bekleidet mit unseren k\u00f6niglichen Gew\u00e4ndern und sch\u00f6n gemacht durch die \u00c4hnlichkeit mit Uns. Deshalb reinigt unser Wille zuerst, heiligt und schm\u00fcckt, und l\u00e4sst dann die Seele in unseren Willen eintreten, damit sie gemeinsam mit Uns lebe.<br \/>\nZumal unsere Liebe beim Eintritt der Seele in unseren Willen so gro\u00df ist, dass unser G\u00f6ttliches Wesen seinen Liebesregen auf diese Seele herabstr\u00f6men l\u00e4sst. Da alle Engel und Heiligen die Seele von Uns so sehr geliebt sehen, eilen alle zu ihr, um sie zu lieben.<br \/>\nDie Sch\u00f6pfung selbst jubelt vor Freude, unseren Willen in dieser Seele triumphieren zu sehen und regnet Liebe auf sie herab. O, wie sch\u00f6n ist sie anzusehen, wie alle sie lieben! Und sie ist so dankbar f\u00fcr diese Liebe von allen, dass sie alle liebt.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 28. Dezember 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch will es &#8211; werde rein!\u201c (Mt 8, 3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war in Gedanken versunken \u00fcber das, was mein s\u00fc\u00dfer Jesus mir \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen sagte und sprach zu mir: &#8222;Wie ist es m\u00f6glich, dass die Seele solche H\u00f6hen erreichen kann, dass sie mehr im Himmel als auf der Erde lebt?&#8220; Als Jesus dann kam, sprach Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, was dem Gesch\u00f6pf unm\u00f6glich ist, ist f\u00fcr Mich alles m\u00f6glich. Es ist wahr, dass es sich um das gr\u00f6\u00dfte Wunder meiner Allmacht und meiner Liebe handelt, aber wenn Ich will, kann Ich alles, und das, was schwierig erscheint, ist f\u00fcr Mich ganz leicht.<br \/>\nIch w\u00fcnsche jedoch das &#8218;Ja&#8216; des Gesch\u00f6pfes, und dass es sich wie weiches Wachs dem ausliefert, was Ich mit ihm tun will.<br \/>\nJa, du sollst wissen, dass Ich, bevor Ich eine Seele dazu berufe, g\u00e4nzlich in meinem Willen zu leben, sie von Zeit zu Zeit rufe, sie von allem entbl\u00f6\u00dfe, sie einer Art Gerichtsurteil unterwerfe [in meinem Willen gibt es n\u00e4mlich keinen Urteilsspruch; alle Dinge bleiben ganz im Einklang mit Mir, daher gibt es in meinem Willen kein Urteil; wer w\u00fcrde es \u00fcberdies je wagen, das zu beurteilen, was in meinen Willen eingeht? Und Ich richte Mich auch nie Selbst].<br \/>\nUnd au\u00dferdem lasse Ich das Gesch\u00f6pf sogar oftmals sterben, [in einem gewissen Ausma\u00df] auch k\u00f6rperlich, und bringe es von neuem zum Leben zur\u00fcck; und die Seele lebt, als lebte sie nicht, ihr Herz ist im Himmel und das Leben auf Erden ist ihr gr\u00f6\u00dftes Martyrium.<br \/>\nWie oft habe Ich nicht an dir so gehandelt? Dies alles sind Dispositionen, um die Seele zu bereiten in meinem Willen zu leben; und au\u00dferdem, wie oft habe Ich dich nicht mit den Ketten meiner Gnaden und meiner wiederholten Besuche gefesselt?<br \/>\nDies geschah alles, um dich auf die Erhabenheit des Lebens im unermesslichen Meer meines Willens vorzubereiten. Stelle deshalb keine Nachforschungen an, sondern setze deinen Flug [in meinem Willen] fort.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 6. M\u00e4rz 1919)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, an der Macht fehlt es Mir nicht, auch nicht am Willen. Darum muss Ich den gefallenen Menschen wieder erheben und wiederherstellen, denn der menschliche Wille machte aus dem Werk unserer sch\u00f6pferischen H\u00e4nde ein Wrack.\u201d<br \/>\nDann verstummte Er \u2013 bewegt und voll Schmerz \u00fcber den armen Menschen, und ich dachte mir: \u201eWie k\u00f6nnen wir je in den urspr\u00fcnglichen Zustand der Sch\u00f6pfung zur\u00fcckkehren, wo doch der menschliche Wille den Menschen in einen Abgrund des Elends st\u00fcrzen lie\u00df und seinen Zustand, in dem er erschaffen wurde, fast entstellt hat?\u201c Da erwiderte mein s\u00fc\u00dfer Jesus:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, mein Wille vermag alles. Wie Er den Menschen aus Nichts erschuf, so kann Er den neuen Menschen aus seinem Elend herausholen. Ohne die Methode seiner Erschaffung zu \u00e4ndern \u2013 und ihm somit seinen freien Willen lassend \u2013 werden Wir einen anderen Kunstgriff der Liebe anwenden.<br \/>\nDas Licht unseres Willens wird seine leuchtendsten Strahlen noch intensiver aussenden und sich dem Menschen auf eine Art n\u00e4hern, dass mein Wille den menschlichen Willen von Angesicht zu Angesicht ansehen wird.<br \/>\nDieser [menschliche Wille] wird von seinem durchdringenden Licht bezaubert sein, das ihn blenden und zugleich auf s\u00fc\u00dfe Weise an Sich ziehen wird. Der menschliche Wille wird, angezogen von einem so strahlenden Licht und einer seltenen Sch\u00f6nheit, den Wunsch haben, jene Sch\u00f6nheit zu sehen, welche dieses Licht enth\u00e4lt; wenn er dann meinen Willen betrachtet, wird der menschliche Wille entz\u00fcckt sein, sich gl\u00fccklich f\u00fchlen, und liebend gern in unserem Willen leben wollen \u2013 nicht gezwungen, sondern spontan.<br \/>\nHat nicht das Sonnenlicht diese Eigenschaft, dass es das menschliche Auge mit seinem Licht blendet, wenn es die Sonne anstarren m\u00f6chte? Will man schauen, so sieht man nichts anderes als Licht, und das starke Licht hindert das Auge daran, die Dinge in der Umgebung zu sehen.<br \/>\nWenn der Mensch gen\u00f6tigt ist, die Augen zu senken, um sich vom Licht abzuwenden, dann deshalb, weil das Licht zu stark ist, ihn st\u00f6rt und er sich nicht gl\u00fccklich f\u00fchlt. Doch wenn er sich gl\u00fccklich f\u00fchlte, w\u00fcrde er seine Augen nicht so leicht vom Inneren des Sonnenlichtes zur\u00fcckziehen.<br \/>\nDas Licht meines Willens hingegen st\u00f6rt die Pupillen der Seele nicht, sondern die Seele wird das Gl\u00fcck haben, die menschlichen Akte selbst in Licht umgewandelt zu sehen.<br \/>\nSo wird sie sich nach einer noch intensiveren Ausgie\u00dfung der Strahlen dieses Lichtes sehnen, um ihre [eigenen] Akte im Zauber und in der Sch\u00f6nheit dieses G\u00f6ttlichen Lichtes zu sehen. Mein Wille hat die Macht, die Probleme des Menschen zu l\u00f6sen.<br \/>\nDoch muss Er daf\u00fcr einen ganz au\u00dfergew\u00f6hnlichen Akt der gr\u00f6\u00dften Gro\u00dfmut unseres H\u00f6chsten FIAT ins Spiel bringen \u2013 deshalb bete und flehe f\u00fcr eine so heilige Angelegenheit zugunsten der armen Menschen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 24; 12. Juni 1928)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-69870","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69870","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69870"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69870\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69870"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69870"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69870"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}