{"id":69930,"date":"2026-06-26T21:00:49","date_gmt":"2026-06-26T19:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-12-woche-im-jahreskreis-mt-85-17\/"},"modified":"2026-06-27T06:27:08","modified_gmt":"2026-06-27T04:27:08","slug":"samstag-der-12-woche-im-jahreskreis-mt-85-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-12-woche-im-jahreskreis-mt-85-17\/","title":{"rendered":"Samstag der 12. Woche im Jahreskreis (Mt 8,5-17)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5In jener Zeit als Jesus nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn: 6Herr, mein Diener liegt gel\u00e4hmt zu Hause und hat gro\u00dfe Schmerzen.<br \/>\n7Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. 8Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.<br \/>\n9Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. 10Jesus war erstaunt, als er das h\u00f6rte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden.<br \/>\n11Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen. 12die aber, f\u00fcr die das Reich bestimmt war, werden hinausgeworfen in die \u00e4u\u00dferste Finsternis; dort werden sie heulen und mit den Z\u00e4hnen knirschen.<br \/>\n13Und zum Hauptmann sagte Jesus: Geh! Es soll geschehen, wie du geglaubt hast. Und in derselben Stunde wurde der Diener gesund. 14Jesus ging in das Haus des Petrus und sah, dass dessen Schwiegermutter im Bett lag und Fieber hatte.<br \/>\n15Da ber\u00fchrte er ihre Hand, und das Fieber wich von ihr. Und sie stand auf und sorgte f\u00fcr ihn. 16Am Abend brachte man viele Besessene zu ihm. Er trieb mit seinem Wort die Geister aus und heilte alle Kranken.<br \/>\n17Dadurch sollte sich erf\u00fcllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Er hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eHerr, mein Diener liegt gel\u00e4hmt zu Hause und hat gro\u00dfe Schmerzen\u201c (Mt 8,5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach verstummte Er, ganz betr\u00fcbt wegen des gro\u00dfen Ungl\u00fccks, das der menschliche Wille in den Gesch\u00f6pfen verursacht und sogar Gottes sch\u00f6nes Abbild entstellt hatte, das Er ihnen bei der Erschaffung eingegossen hatte und f\u00fcgte seufzend hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, der menschliche Wille l\u00e4hmt das Leben der Seele. Denn ohne meinen Willen kreist das g\u00f6ttliche Leben nicht in der Seele, das mehr als reines Blut die Bewegung, die Vitalit\u00e4t, den vollkommenen Gebrauch aller geistigen F\u00e4higkeiten bewahrt, auf eine Art, dass diese gesund und heilig heranw\u00e4chst und man in der Seele die \u00c4hnlichkeit mit Uns erkennen kann.<br \/>\nWie viele Seelen sind gel\u00e4hmt ohne meinen Willen! Welch mitleiderregendes Schauspiel, die Menschengeschlechter fast alle in der Seele gel\u00e4hmt zu sehen.<br \/>\nDaher sind sie unlogisch denkend, blind f\u00fcr das Gute, taub f\u00fcr die Wahrheit, stumm um sie zu lehren, tr\u00e4ge zu heiligen Werken, unbeweglich, um den Weg des Himmels zu gehen, weil der menschliche Wille, der den Kreislauf meines Willens behindert, die allgemeine L\u00e4hmung in der Menschenseele bewirkt.<br \/>\nEs ist wie beim Leib, dessen Krankheiten zum Gro\u00dfteil, besonders die L\u00e4hmungen, wegen des mangelnden Blutkreislaufs verursacht sind. Wenn das Blut gut kreist, ist der Mensch robust und stark und erleidet keinerlei Unwohlsein.<br \/>\nDoch wenn der Blutkreislauf unregelm\u00e4\u00dfig wird, beginnen die Unp\u00e4sslichkeiten, die Schw\u00e4chen, die Schwindsucht, und wenn der Kreislauf sehr unregelm\u00e4\u00dfig wird, bleibt man gel\u00e4hmt, weil das Blut, das nicht zirkuliert und schnell durch die Adern flie\u00dft, die gro\u00dfen \u00dcbel der menschlichen Natur bildet.<br \/>\nWas w\u00fcrden die Menschen nicht alles unternehmen, wenn sie w\u00fcssten, dass es eine Medizin f\u00fcr einen regelm\u00e4\u00dfigen Blutkreislauf gibt? Sie w\u00fcrden, wer wei\u00df wohin gehen, um sie zu bekommen, damit ihnen kein \u00dcbel widerfahre.<br \/>\nUnd doch gibt es das gro\u00dfe Heilmittel meines Willens, um jegliches \u00dcbel der Seele zu vermeiden, um nicht im Guten gel\u00e4hmt zu sein, sondern stark und kr\u00e4ftig in der Heiligkeit heranzuwachsen, aber wer ergreift es?<br \/>\nEs ist dies ein Heilmittel, das kostenlos gegeben wird, und die Menschen m\u00fcssen auch nicht umherfahren, um es zu erhalten, sondern es ist im Gegenteil stets bereit, sich zu verschenken und sich zum geregelten Leben des Gesch\u00f6pfs zu machen.<br \/>\nWelcher Schmerz, meine Tochter! Welcher Schmerz!\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 31. August 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr trieb mit seinem Wort die Geister aus und heilte alle Kranken\u201c (Mt 8, 16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, was glaubst du, war das gr\u00f6\u00dfere Wunder, als Ich auf die Erde kam: Mein Wort, das Evangelium, das Ich verk\u00fcndete, oder dass Ich den Toten das Leben, den Blinden die Sicht, den Tauben das Geh\u00f6r gab, usw.?<br \/>\nAch, meine Tochter! Das gr\u00f6\u00dfere Wunder war mein Wort, mein Evangelium, umso mehr, als dieselben Wunder aus meinem Wort hervorgingen! Die Grundlage, die Substanz aller Wunder ging aus meinem sch\u00f6pferischen Wort hervor.<br \/>\nDie Sakramente, die Sch\u00f6pfung selbst, ein st\u00e4ndiges Wunder, hatten Leben aus meinem Wort. Und f\u00fcr meine Kirche selbst ist mein Wort, mein Evangelium das Regierungssystem [Ordnung, Regelung] und die Grundlage.<br \/>\nSo war mein Wort, mein Evangelium ein gr\u00f6\u00dferes Wunder als die Wunder selbst, die nur durch mein wunderbares Wort lebendig und aktiv waren. Sei dir also sicher, dass das Wort deines Jesus das gr\u00f6\u00dfte Wunder ist.<br \/>\nMein Wort ist wie ein heftiger Wind, der bl\u00e4st, das Geh\u00f6r ersch\u00fcttert, in die Herzen eintritt, w\u00e4rmt, reinigt, erleuchtet, umher kreist und immer wieder von Nation zu Nation wandert, die ganze Welt umrundet und durch alle Jahrhunderte wandert.<br \/>\nWer kann je eines meiner Worte t\u00f6ten und begraben? Niemand! Und wenn es manchmal scheint, dass mein Wort schweigt und wie verborgen ist, verliert es doch nie das Leben. Wenn man es am wenigsten erwartet, tritt es hervor und macht \u00fcberall seine Runden.<br \/>\nDie Jahrhunderte werden vergehen, in denen alles \u2013 Menschen und Dinge \u2013 fortgerissen und verschwinden werden, doch mein Wort wird nicht vergehen, denn es enth\u00e4lt das Leben, die wunderbare Kraft Dessen, Der es hervorgehen lie\u00df. Deshalb best\u00e4tige Ich, dass jedes Wort und jede Mitteilung, die Ich dir \u00fcber das ewige FIAT mache, das gr\u00f6\u00dfte Wunder ist, welches dem Reich meines Willens dienen wird.<br \/>\nDies ist der Grund, warum Ich dich so dr\u00e4nge und so gro\u00dfen Wert darauf lege, dass es kein einziges Wort von Mir gibt, das du nicht kundtust und aufschreibst. In der Tat, Ich sehe, wie zu Mir ein Wunder von Mir zur\u00fcckkehrt, das den Kindern des Reiches des H\u00f6chsten FIAT so viele Sch\u00e4tze bringen wird.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 22. Oktober 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen\u201c (Mt 8, 17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich betrachtete das Geheimnis der Gei\u00dfelung, und bemitleidete meinen s\u00fc\u00dfen Jesus, als Er sich so gedem\u00fctigt inmitten seiner Feinde sah, seines Gewandes entkleidet, unter einem Sturm von Schl\u00e4gen; da trat mein liebensw\u00fcrdiger Jesus in dem Zustand, in dem Er war, als Er gegei\u00dfelt wurde, aus meinem Inneren heraus und fragte mich:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, willst du wissen, warum man Mich entkleidete, als Ich gegei\u00dfelt wurde? In jedem Geheimnis meiner Passion k\u00fcmmerte Ich Mich zuerst darum, wie Ich den Bruch zwischen dem menschlichen und dem G\u00f6ttlichen Willen ausbessern k\u00f6nne, und dann erst um die Beleidigungen, welche dieser Bruch hervorgebracht hat.<br \/>\nAls der Mensch im Garten Eden die Bande der Einheit zwischen dem H\u00f6chsten Willen und dem seinen zerriss, beraubte er sich der k\u00f6niglichen Kleider meines Willens und kleidete sich in die elenden Lumpen seines eigenen, der schwach, unbest\u00e4ndig und unf\u00e4hig zum Gutestun war.<br \/>\nMein Wille war ein s\u00fc\u00dfer Zauber f\u00fcr Adam, der ihn in einem ganz reinen Licht eingetaucht hielt und ihn nichts anderes kennen lie\u00df als seinen Gott, von Dem er ausgegangen war, Der ihm nichts anderes schenkte als Wonnen ohne Zahl. Und er war so ganz davon in Anspruch genommen, welch gro\u00dfe Sch\u00e4tze sein Gott ihm gab, dass er keinen Gedanken an sich selbst hatte.<br \/>\nO wie gl\u00fccklich war der Mensch, und wie freute sich die Gottheit, ihm so viele Vollkommenheiten ihres Wesens mitzuteilen, wie viel ein Gesch\u00f6pf nur aufnehmen kann, um es sich \u00e4hnlich zu machen!\u201c Kaum hatte Adam die Verbindung mit unserem Willen gebrochen, verlor er das k\u00f6nigliche Gewand, den Zauber, das Licht und die Seligkeit.<br \/>\nEr betrachtete sich selbst ohne das Licht meines Willens, und als er sich ohne den Zauber, der ihn gefesselt hatte, betrachtete, erkannte er sich [, und wie unf\u00e4hig er ohne mein Licht war], er sch\u00e4mte sich und versp\u00fcrte Angst vor Gott, sodass sogar seine eigene Natur die traurigen Wirkungen davon empfand: er f\u00fchlte die K\u00e4lte und Nacktheit und sp\u00fcrte das lebhafte Bed\u00fcrfnis, sich zu bedecken.<br \/>\nWie unser Wille ihn im Hafen unermesslicher Wonnen bewahrte, so versetzte ihn sein eigener Wille in den Hafen des Elends. Unser Wille war alles f\u00fcr den Menschen, und in Ihm fand er alles. Es war gerecht, dass er, da er aus Uns hervorgegangen war und als unser geliebter Sohn in unserem Willen lebte, von dem Unsrigen lebte, und dieser unser Wille sollte f\u00fcr alles aufkommen, was er ben\u00f6tigte.<br \/>\nAls er nun in seinem eigenen Willen leben wollte, hatte er alles n\u00f6tig, denn der menschliche Wille hat nicht die Macht, f\u00fcr alle Bed\u00fcrfnisse aufzukommen, noch beinhaltet er die Quelle des Guten in sich; so war er gezwungen, sich die zum Leben notwendigen Dinge m\u00fchsam zu verschaffen.<br \/>\nSiehst du also, was es bedeutet, nicht mit meinem Willen vereint zu sein? O, wenn alle das w\u00fcssten, h\u00e4tten sie nur diese eine Sehnsucht, dass mein Wille komme und auf der Erde herrsche!<br \/>\nSo h\u00e4tte, wenn Adam sich nicht vom G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcckgezogen h\u00e4tte, auch seine Natur keine [materiellen] Kleider gebraucht, und er h\u00e4tte sich nicht seiner Nacktheit gesch\u00e4mt, noch w\u00e4re er dem Leiden wegen der K\u00e4lte, der Hitze, des Hungers oder der Schw\u00e4che unterworfen gewesen.<br \/>\nDoch diese nat\u00fcrlichen Dinge waren [im Vergleich dazu] beinahe nichts, sie waren vielmehr Symbol des gro\u00dfen Gutes, das seine Seele verloren hatte.<br \/>\nNun, meine Tochter, bevor Ich zur Gei\u00dfelung an die S\u00e4ule gebunden wurde, wollte Ich entkleidet werden, um die Nacktheit des Menschen zu erleiden und sie wieder gutzumachen, als er sich des k\u00f6niglichen Gewandes meines Willens entkleidete.<br \/>\nIch f\u00fchlte in Mir eine so gro\u00dfe Besch\u00e4mung und Pein, als Ich Mich inmitten von Feinden, die Mich verspotteten, so entbl\u00f6\u00dft sah, dass Ich \u00fcber die Nacktheit des Menschen weinte und meinem Himmlischen Vater meine Bl\u00f6\u00dfe aufopferte, damit der Mensch von neuem mit dem K\u00f6nigsgewand meines Willens bekleidet werde.<br \/>\nUnd damit Mir dies nicht verweigert werde, opferte Ich als Preis daf\u00fcr mein Blut, mein in St\u00fccken herausgerissenes Fleisch auf, und lie\u00df Mich nicht nur der Kleider entbl\u00f6\u00dfen, sondern auch meiner Haut, um den Preis zahlen zu k\u00f6nnen und f\u00fcr das Verbrechen dieser Nacktheit des Menschen Genugtuung zu leisten.<br \/>\nIch vergoss so viel Blut in diesem Geheimnis, wie in keinem anderen, sodass es ausreichte, um den Menschen wie mit einem zweiten Gewand, einem Gewand aus Blut zu bekleiden, um ihn von neuem zu bedecken und ihn dadurch zu w\u00e4rmen, rein zu waschen und ihn zu disponieren, das k\u00f6nigliche Gewand meines Willens zu empfangen.\u201d<br \/>\nAls ich dies h\u00f6rte, fragte ich \u00fcberrascht: \u201eMein geliebter Jesus, wie kann es sein, dass der Mensch durch den R\u00fcckzug aus deinem Willen das Bed\u00fcrfnis nach Kleidung empfand, dass er sich sch\u00e4mte und Angst hatte?<br \/>\nDu jedoch hast stets den Willen des Himmlischen Vaters getan und eine Einheit mit Ihm gebildet, und deine Mutter hat nie ihren Willen gekannt \u2013 und dennoch hattet Ihr Bed\u00fcrfnis nach Kleidung und Nahrung und empfandet K\u00e4lte und Hitze\u2026\u201d Und Jesus erwiderte: \u201eUnd doch, meine Tochter, ist es genauso.<br \/>\nWenn der Mensch sich wegen seiner Nacktheit sch\u00e4mte und so vielen nat\u00fcrlichen \u00dcbeln unterworfen wurde, so gerade deshalb, weil er den s\u00fc\u00dfen Zauber meines Willens verlor; und obwohl die Seele das B\u00f6se tat, und nicht der K\u00f6rper, war dieser jedoch indirekt wie der Komplize des schlechten Willens des Menschen.<br \/>\nDie Natur wurde vom b\u00f6sen Willen des Menschen gleichsam profaniert, daher mussten beide, die Seele und der Leib, die Strafe f\u00fcr das ver\u00fcbte B\u00f6se erleiden.<br \/>\nWas Mich betrifft, so tat Ich sicherlich immer den H\u00f6chsten Willen, doch Ich fand bei meinem Kommen nicht den unschuldigen Menschen vor, den Menschen vor der S\u00fcnde, sondern Ich fand den s\u00fcndigen Menschen vor, mit all seinem Elend.<br \/>\nSo musste Ich Mich mit ihm verbr\u00fcdern und alle \u00dcbel der Menschen auf Mich nehmen, Mich den Bed\u00fcrfnissen des Lebens unterwerfen, als w\u00e4re Ich einer von ihnen.<br \/>\nIn Mir gab es zwar dieses Wunder, dass Ich, wenn Ich es w\u00fcnschte, nichts ben\u00f6tigte, weder Kleidung, noch Speise, noch etwas anderes, doch Ich wollte dieses Wunder aus Liebe zum Menschen nicht in Anspruch nehmen, sondern wollte Mich in allem opfern, auch in den unschuldigsten Dingen, die von Mir selbst erschaffen worden waren, als Zeugnis meiner gl\u00fchenden Liebe zu ihm; im Gegenteil, dies diente dazu, um von Gott, meinem Vater zu erflehen, dass Er mit R\u00fccksicht auf Mich und meinen ganz Ihm geopferten Willen, dem Menschen das edle K\u00f6nigsgewand unseres Willens wieder zur\u00fcckgebe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 14. Januar 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, es besteht ein immenser Unterschied zwischen dem, der ein Gut, ein Reich errichten soll, und dem, der es empfangen soll, um es zu genie\u00dfen. Ich kam auf die Erde, um zu s\u00fchnen, zu erl\u00f6sen und den Menschen zu retten.<br \/>\nUm dies zu bewerkstelligen, sollten Mich die Leiden der Gesch\u00f6pfe treffen, und Ich musste sie auf Mich nehmen, als w\u00e4ren sie die Meinen.<br \/>\nMeine G\u00f6ttliche Mutter, die Miterl\u00f6serin sein sollte, durfte Mir nicht un\u00e4hnlich sein, vielmehr traten die f\u00fcnf Blutstropfen, die sie Mir aus ihrem reinsten Herzen schenkte, um meine kleine Menschheit zu bilden, aus ihrem gekreuzigten Herzen hervor.<br \/>\nF\u00fcr Uns waren die Leiden Dienste, die Wir zu erf\u00fcllen gekommen waren, deshalb waren alles freiwillige Leiden, nicht auferlegt von der zerbrechlichen Natur.<br \/>\nDoch wisse, trotz unserer vielen Leiden, die Wir trugen, um unsere Aufgabe zu erf\u00fcllen, waren die h\u00f6chste Seligkeit, endlose, stets neue Freuden, ein st\u00e4ndiges Paradies, untrennbar von Mir und meiner k\u00f6niglichen Mutter.<br \/>\nF\u00fcr Uns war es leichter, Uns von den Leiden zu trennen, (denn es waren nicht Angelegenheiten die innerlich mit Uns verbunden waren, Dinge von Natur aus, sondern Dinge des Dienstes), als Uns vom Ozean der unermesslichen Seligkeiten und Freuden zu trennen, die die Natur unseres G\u00f6ttlichen Willens, den Wir besa\u00dfen, in Uns hervorbrachte als etwas, das Uns zuinnerst angeh\u00f6rte.<br \/>\nWie es die Natur der Sonne ist, Licht zu spenden, die Natur des Wassers, den Durst zu l\u00f6schen, des Feuers, zu erw\u00e4rmen und alles in Feuer zu verwandeln, und sie andernfalls ihre Natur verlieren w\u00fcrden, so ist es die Natur meines Willens, dass Er die Seligkeit, die Freude, das Paradies dort aufkommen l\u00e4sst, wo Er regiert.<br \/>\nWille Gottes und Ungl\u00fcckseligkeit existieren nicht, noch k\u00f6nnen sie zusammen existieren, oder es existiert nicht die ganze F\u00fclle der Seligkeit, daher bilden die Rinnsale des menschlichen Willens die Bitternisse f\u00fcr die armen Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nZu Uns hatte der menschliche Wille keinen Zutritt, die Gl\u00fcckseligkeit war stets auf ihrem Gipfel, die Freudenmeere waren untrennbar von Uns.<br \/>\nSogar als Ich am Kreuz war, und meine gekreuzigte Mutter zu meinen g\u00f6ttlichen F\u00fc\u00dfen, trennte sich die vollkommene Seligkeit nie von Uns.<br \/>\nH\u00e4tte das geschehen k\u00f6nnen, so h\u00e4tte Ich aus dem G\u00f6ttlichen Willen heraustreten m\u00fcssen, Mich von der g\u00f6ttlichen Natur trennen und allein mit dem menschlichen Willen und der menschlichen Natur handeln m\u00fcssen.<br \/>\nDaher waren alle unsere Leiden ganz freiwillig, von Uns selbst f\u00fcr die Aufgabe auserw\u00e4hlt, die Wir zu erf\u00fcllen hatten \u2013 nicht Frucht der menschlichen Natur, der Gebrechlichkeit oder auferlegt von der entw\u00fcrdigten Natur.<br \/>\nErinnerst du dich zudem nicht, dass auch deine Schmerzen Leiden des Dienstes sind, freiwillige Leiden? Denn als Ich dich in den Zustand des S\u00fchneopfers berief, fragte Ich dich, ob du freiwillig akzeptieren w\u00fcrdest, und du hast mit ganzem Willen angenommen und das FIAT gesprochen.<br \/>\nEs verging einige Zeit, und Ich wiederholte meine Frage, ob du es akzeptiertest, in meinem und mit meinem G\u00f6ttlichen Willen zu leben.<br \/>\nDu wiederholtest das FIAT, das dich zu neuem Leben wiederherstellend, dich zu seiner Tochter machte, um dir die Aufgabe und die Leiden zu reichen, die Ihm f\u00fcr die Vollendung des Reiches des H\u00f6chsten FIAT n\u00f6tig sind.<br \/>\nMeine Tochter, die freiwilligen Leiden haben vor der Gottheit eine solche Macht, dass sie die Kraft und Gewalt haben, den Scho\u00df des himmlischen Vaters zu durchdringen.<br \/>\nAus diesem Riss, den sie in Gott bilden, lassen sie Gnadenmeere \u00fcberflie\u00dfen, die den Triumph der H\u00f6chsten Majest\u00e4t bilden und den Triumph des Gesch\u00f6pfes, das diese Herrschaft seiner freiwilligen Leiden besitzt.<br \/>\nDeshalb bedurfte es sowohl f\u00fcr das gro\u00dfe Wunder der Erl\u00f6sung wie auch f\u00fcr das gro\u00dfe Wunder des Reiches meines FIAT freiwilliger Leiden.<br \/>\nEs brauchte Leiden des Dienstes, die von einem G\u00f6ttlichen Willen belebt sein mussten, und \u00fcber Gott und die Gesch\u00f6pfe herrschend, das gro\u00dfe Gut verleihen sollen, welches ihr Dienst einschloss.<br \/>\nDarum kollidiert die von Mir gepriesene Seligkeit des Reiches des G\u00f6ttlichen FIAT nicht, wie du sagst, blo\u00df weil Ich der G\u00f6ttliche Wille selbst war und Ich doch litt, und blo\u00df weil Ich dich so lange im Bett gehalten habe.<br \/>\nWer ein Gut oder ein Reich errichten soll, muss das eine tun: er muss leiden, die notwendigen Dinge bereiten und Gott besiegen, um diese Dinge zu erlangen.<br \/>\nJene, die empfangen sollen, m\u00fcssen etwas anderes tun, d.h. das Reich annehmen, es sch\u00e4tzen und jenem dankbar sein, der darum gek\u00e4mpft und gelitten hat und der ihnen nach seinem Sieg seine Eroberungen verleiht, um sie gl\u00fccklich zu machen.<br \/>\nDeshalb wird das Reich meines Willens unter den Menschen das Echo der himmlischen Gl\u00fcckseligkeit bringen, denn einer wird der Wille sein, der die einen wie die anderen regieren und beherrschen soll.<br \/>\nWie meine Menschheit aus dem reinsten Blut des gekreuzigten Herzens der erhabenen K\u00f6nigin geformt, und die Erl\u00f6sung aus meiner st\u00e4ndigen Kreuzigung gebildet wurde und Ich auf Kalvaria das Siegel des Kreuzes auf das Reich der Erl\u00f6sten legte \u2013 so wird das Reich des H\u00f6chsten FIAT aus deinem gekreuzigten Herzen hervorgehen.<br \/>\nIndem mein Wille dein Herz kreuzigt, wird Er aus ihm sein Reich und die Seligkeit f\u00fcr die Kinder seines Reiches hervorgehen lassen.<br \/>\nDeshalb sprach Ich, seitdem Ich dich in den Opferzustand berufen habe, zu dir von der Kreuzigung, und du glaubtest, dass es die Kreuzigung der H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe sei, und Ich lie\u00df dich an dieser Kreuzigung teilnehmen \u2013 aber es war nicht diese, denn sie h\u00e4tte nicht gen\u00fcgt, mein Reich entstehen zu lassen.<br \/>\nEs bedurfte der vollst\u00e4ndigen und andauernden Kreuzigung meines Willens in deinem ganzen Wesen.<br \/>\nGenau dies war es, wor\u00fcber Ich zu dir sprechen wollte: dass dein Wille die st\u00e4ndige Kreuzigung des Meinen erfahre, damit das Reich des H\u00f6chsten FIAT daraus hervorgehe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 30. Januar 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-69930","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69930","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69930"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69930\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69930"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69930"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69930"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}