{"id":70164,"date":"2026-07-03T21:00:49","date_gmt":"2026-07-03T19:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-13-woche-im-jahreskreis-mt-914-17\/"},"modified":"2026-07-03T23:44:15","modified_gmt":"2026-07-03T21:44:15","slug":"samstag-der-13-woche-im-jahreskreis-mt-914-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-13-woche-im-jahreskreis-mt-914-17\/","title":{"rendered":"Samstag der 13. Woche im Jahreskreis (Mt 9,14-17)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14In jener Zeit kamen die J\u00fcnger Johannes&#8216; des T\u00e4ufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine J\u00fcnger nicht, w\u00e4hrend wir und die Pharis\u00e4er fasten? 15Jesus antwortete ihnen: K\u00f6nnen denn die Hochzeitsg\u00e4ste trauern, solange der Br\u00e4utigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Br\u00e4utigam genommen sein; dann werden sie fasten.<br \/>\n16Niemand setzt ein St\u00fcck neuen Stoff auf ein altes Kleid; denn der neue Stoff rei\u00dft doch wieder ab, und es entsteht ein noch gr\u00f6\u00dferer Riss. 17Auch f\u00fcllt man nicht neuen Wein in alte Schl\u00e4uche. Sonst rei\u00dfen die Schl\u00e4uche, der Wein l\u00e4uft aus, und die Schl\u00e4uche sind unbrauchbar. Neuen Wein f\u00fcllt man in neue Schl\u00e4uche, dann bleibt beides erhalten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWarum fasten deine J\u00fcnger nicht, w\u00e4hrend wir und die Pharis\u00e4er fasten?\u201c (Mt 9, 14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein Wille ist mehr als Nahrung. Die Speise gibt dem K\u00f6rper Kraft, gibt ihm W\u00e4rme, vermehrt das Blut, belebt die Intelligenz, wenn sie matt ist, bringt Schwung in alle Glieder und dr\u00e4ngt das Gesch\u00f6pf zu neuen Werken und Opfern.<br \/>\nWenn jemand jedoch mit leerem Magen bleibt und seinem Leib nicht die n\u00f6tige Speise gibt, ist er schwach, kalt, blutarm, die Intelligenz l\u00e4sst nach, er ist in allen Gliedern entkr\u00e4ftet, was zur Schwermut f\u00fchrt und ihn dazu treibt, nichts zu tun, ohne Lust, sich in irgendetwas zu opfern.<br \/>\nDer \u00e4rmste, er f\u00fchlt, wie in seiner ganzen Person das Leben fehlt; das ist so wahr, dass, wenn eine Krankheit f\u00fcr den Menschen t\u00f6dlich ist, er die Nahrung aufgibt, und indem er die Speise aufgibt, er sich f\u00fcr den Tod bereitet.<br \/>\nDa also die Ewige Weisheit beschlossen hatte, dass auch die Seele ihre Speise habe, wurde ihr der H\u00f6chste Wille als k\u00f6stliche Speise zugeteilt. Wer also diese Speise zu sich nimmt, ist stark im Tun des Guten und wie eingetaucht in die Liebe zu seinem Gott.<br \/>\nDiese Nahrung vermehrt das g\u00f6ttliche Blut, um das Leben Gottes in der Seele wachsen zu lassen. Wie die Sonne spiegelt sie sich in ihrem Intellekt wider, um sie ihren Sch\u00f6pfer erkennen zu lassen und Ihm \u00e4hnlich zu machen.<br \/>\nSie bringt die ganze Seele in Schwung, um alle Tugenden zu kr\u00e4ftigen, und dr\u00e4ngt sie zu neuen Arbeiten und unerh\u00f6rten Opfern. Die Speise meines Willens gibt sich jeden Augenblick, bei jedem Atemzug, bei Tag und Nacht, in jeder Angelegenheit und so oft man will; und man muss auch nicht \u2013 wie bei der Nahrung f\u00fcr den Leib \u2013 bef\u00fcrchten, dass sie, wenn man [zu]viel davon nimmt, schadet und sogar Krankheiten erzeugt.<br \/>\nNein, nein, je mehr man davon nimmt, umso mehr st\u00e4rkt und erhebt sie die Seele zur \u00c4hnlichkeit mit ihrem Sch\u00f6pfer. Man kann immer den Mund offenhalten und diese himmlische Speise meines Willens einnehmen.<br \/>\nDas genaue Gegenteil gilt f\u00fcr die, welche diese Speise nicht nehmen; wer sie \u00fcberhaupt nicht zu sich nimmt, der bereitet sich sozusagen darauf vor, auf ewig zu sterben. Wer sie selten isst, ist schwach und unbest\u00e4ndig im Guten, kalt in der Liebe, arm an g\u00f6ttlichem Blut, sodass das g\u00f6ttliche Leben in ihm gleichsam blutarm heranw\u00e4chst.<br \/>\nDas Licht in seinem Intellekt ist derart sp\u00e4rlich, dass er wenig oder nichts von seinem Sch\u00f6pfer wei\u00df, und da er Ihn nicht kennt, ist er so weit entfernt von der \u00c4hnlichkeit mit Ihm, wie weit er von der Speise seines Willens entfernt ist.<br \/>\nEr ist ohne Schwung im Tun des Guten, da er keine ausreichende Nahrung hat, bald rei\u00dft ihm die Geduld, bald fehlt ihm die N\u00e4chstenliebe, bald die Lossch\u00e4lung von allem, sodass die armen Tugenden also wie abgew\u00fcrgt und ohne die ausreichende Speise meines Willens sind.<br \/>\nAch, wenn man eine Seele sehen k\u00f6nnte, die dieser himmlischen Speise beraubt ist!<br \/>\nEs w\u00e4re zum Weinen, so zahlreich sind die Armseligkeiten und die Abscheulichkeiten, mit denen sie bedeckt ist. Noch bemitleidenswerter ist jedoch ein Mensch, der die k\u00f6rperliche Speise entbehrt, weil ihm oft die Mittel daf\u00fcr fehlen.<br \/>\nDie Speise meines Willens aber schenkt sich kostenlos, deshalb verdient, wer sie nicht nimmt, die Verdammung, und die Verdammung bereitet sich die Seele selbst, da sie die Speise zur\u00fcckgewiesen hat, die ihr das Leben geben wollte.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 18; 17. Oktober 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte mir: &#8218;Mein s\u00fc\u00dfer Jesus sagt so viel Gro\u00dfes, Wunderbares, Erhabenes, Staunenswertes \u00fcber den Willen Gottes: und doch scheint es mir, dass die Gesch\u00f6pfe nicht jenen Begriff davon haben, den Er verdient, noch jene gro\u00dfartige Vorstellung von den Wundern, die in Ihm enthalten sind.<br \/>\nJa mir scheint, dass sie Ihn den Tugenden gleichstellen und sich vielleicht mehr an diese halten als an den Heiligsten Willen Gottes.&#8216; Und mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus regte sich in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, willst du wissen, warum? Weil sie keinen gel\u00e4uterten Gaumen haben und an die gew\u00f6hnlichen Speisen dieser niedrigen Welt gewohnt sind, welche die Tugenden sind, und nicht an die himmlische und g\u00f6ttliche Kost, welche mein Wille ist.<br \/>\nDiese himmlische Speise wird nur von dem verkostet, der die Erde, die Dinge und die Personen selbst wie ein Nichts betrachtet, oder alle in der Ordnung Gottes.<br \/>\nDie Tugenden, die man auf Erden \u00fcben kann, sind selten frei von menschlichen Absichten, von Eigend\u00fcnkel, von eigener Ehre, von der Neigung, als etwas zu erscheinen und Personen zu gefallen.<br \/>\nAll diese Absichten sind wie so viele Geschm\u00e4cker f\u00fcr den gew\u00f6hnlichen Gaumen der Seele, und sehr oft arbeitet man mehr f\u00fcr diesen Geschmack als f\u00fcr das Gute, das die Tugend enth\u00e4lt. Siehe, daher machen die Tugenden mehr Eindruck, weil der menschliche Wille dabei immer etwas &#8218;verdient&#8216;.<br \/>\nDas Erste hingegen, was mein Wille zu Boden wirft, ist der menschliche Wille, und Er duldete keinerlei menschliche Absichten. Er ist vom Himmel und m\u00f6chte das in die Seele legen, was g\u00f6ttlich ist und dem Himmel angeh\u00f6rt.<br \/>\nSo geht das eigene Ich leer aus und f\u00fchlt sich zum Sterben; da es sich nun gleichsam wie sterbend f\u00fchlt und die Hoffnung verliert, dass ihm irgendeine andere Speise \u00fcbrigbleibt, entschlie\u00dft sich die Seele, die Speise meines Willens zu nehmen.<br \/>\nSobald sie diese zu sich nimmt, empfindet sie dann \u2013 da ihr Gaumen gel\u00e4utert ist \u2013 den Geschmack an der Speise meines Willens, und der ist so gro\u00df, dass sie ihn selbst um den Preis des eigenen Lebens nicht eintauschen w\u00fcrde.<br \/>\nMein Wille kann nicht mit den niedrigen und kleinen Dingen, die man auf Erden tun kann, \u00fcbereinkommen, wie die Tugenden dies tun, sondern Er m\u00f6chte alles und alle als Schemel zu seinen F\u00fc\u00dfen haben und das ganze Innere der Seele und die Tugenden selbst in G\u00f6ttlichen Willen umwandeln.<br \/>\nMit einem Wort, Er m\u00f6chte seine Speise am Grund der Seele, sonst w\u00e4re Er behindert und k\u00f6nnte sein g\u00f6ttliches Leben nicht entfalten. Gro\u00df ist daher der Unterschied zwischen den Tugenden und meinem Willen, zwischen der Heiligkeit der einen und des anderen: die Tugenden k\u00f6nnen [nur] von den Gesch\u00f6pfen her kommen und h\u00f6chstens eine menschliche Heiligkeit bilden.<br \/>\nMein Wille ist von Gott und kann eine ganz g\u00f6ttliche Heiligkeit hervorbringen. Welch ein Unterschied! Aber da die Menschen gewohnt sind, nach unten zu schauen, machen die kleinen Lampen der Tugenden mehr Eindruck auf sie als die gro\u00dfe Sonne meines Willens.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 9. April 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEs werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Br\u00e4utigam genommen sein; dann werden sie fasten\u201c (Mt 9,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gute Tochter, habe Mut und f\u00fcrchte nicht, dass Ich dich verlassen k\u00f6nnte. Ich f\u00fchle mein Leben in dir, und wenn Ich dich verlie\u00dfe, so bliebe dieses mein Leben in dir ohne Nahrung f\u00fcr sein Wachstum, ohne Licht, damit es gl\u00fccklich sei.<br \/>\nMeinem g\u00f6ttlichen Leben, das Ich selbst in dir gebildet habe, w\u00fcrde also das k\u00f6nigliche Geleit fehlen. Du sollst n\u00e4mlich wissen, dass mein Leben in Mir selbst, f\u00fcr sein Wachstum nichts ben\u00f6tigt, und auch nicht abnehmen kann.<br \/>\nDoch mein Leben, das Ich im Gesch\u00f6pf heranbilde und das zunehmen soll, braucht g\u00f6ttliche Nahrung, damit es auf eine Weise heranw\u00e4chst, dass mein G\u00f6ttliches Leben nach und nach das ganze Gesch\u00f6pf erf\u00fcllt.<br \/>\nSo kann Ich dich gar nicht verlassen \u2013 und w\u00e4hrend es scheint, dass Ich dich verlasse und zwischen Uns alles zu Ende ist, kehre Ich pl\u00f6tzlich zu meiner kleinen Tochter zur\u00fcck, um sie mit der Speise meines Willens zu f\u00fcttern.<br \/>\nDu musst n\u00e4mlich wissen, dass mein Wille Licht ist, und der Seele, die in Ihm lebt, werden die Besitzt\u00fcmer des Lichtes gereicht. Wenn sie arbeitet, f\u00fcllen sich ihre Werke mit Licht, sodass sie nach au\u00dfen \u00fcberflie\u00dfen und man erkennt, dass ihre Werke in den Besitzt\u00fcmern des Lichts ihres Sch\u00f6pfers getan wurden.<br \/>\nWenn es die Besitzt\u00fcmer der g\u00f6ttlichen Liebe sind, f\u00fcllen sie die Liebe des Gesch\u00f6pfs. Wenn es anbetet, f\u00fcllen die Besitzt\u00fcmer der g\u00f6ttlichen Anbetung die Anbetung des Gesch\u00f6pfs. Mit einem Wort, es gibt keinen Akt, den das Gesch\u00f6pf tut, den die g\u00f6ttlichen Besitzt\u00fcmer nicht anf\u00fcllen w\u00fcrden.<br \/>\nIn meinem Willen h\u00f6rt das [ungeordnet] Menschliche auf und wird annulliert. Das Gesch\u00f6pf kann stets etwas bekommen, da ihm die g\u00f6ttlichen Besitzt\u00fcmer zur Verf\u00fcgung stehen.<br \/>\nO, wenn alle w\u00fcssten, was es bedeutet, in meinem G\u00f6ttlichen Willen zu leben, welch gro\u00dfen Schatz sie erhalten \u2013 und zwar auf unkomplizierteste Art!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 15. Februar 1931)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAuch f\u00fcllt man nicht neuen Wein in alte Schl\u00e4uche. Sonst rei\u00dfen die Schl\u00e4uche, der Wein l\u00e4uft aus, und die Schl\u00e4uche sind unbrauchbar. Neuen Wein f\u00fcllt man in neue Schl\u00e4uche, dann bleibt beides erhalten\u201c (Mt 9, 17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich betete gerade die Wunden meines geliebten Jesus an und schloss mit dem Credo ab, wobei ich die Meinung machte, in die Unermesslichkeit des G\u00f6ttlichen Willens einzutreten, wo alle Akte der vergangenen, gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen Gesch\u00f6pfe zu finden sind, und selbst jene Akte, die das Gesch\u00f6pf machen sollte und aus Nachl\u00e4ssigkeit oder B\u00f6swilligkeit nicht getan hat, und sprach:<br \/>\n&#8222;Mein Jesus, meine Liebe, ich trete in deinen Willen ein und mache die Meinung, mit diesem Credo alle Akte des Glaubens nochmals zu tun und zu s\u00fchnen, die die Gesch\u00f6pfe nicht geleistet haben, allen Unglauben, alle Anbetung, die Gott als dem Sch\u00f6pfer geschuldet wird.\u201c<br \/>\nAls ich dies und anderes sagte, f\u00fchlte ich, wie sich mein Verstand im G\u00f6ttlichen Willen und in einem Licht, das meinen Geist umh\u00fcllte, verlor; in diesem Licht erblickte ich meinen s\u00fc\u00dfen Jesus und dieses Licht sprach und sprach &#8230; aber wer kann alles erz\u00e4hlen?<br \/>\nIch werde es verworren aussprechen; au\u00dferdem empfinde ich solchen Widerwillen. Wenn der Gehorsam nicht so streng, sondern gn\u00e4diger w\u00e4re, w\u00fcrde er mich nicht zu gewissen Opfern verpflichten.<br \/>\nAber Du, mein Leben, gib mir Kraft und lasse diese arme Unwissende nicht auf sich allein gestellt. Mir schien es nun, als spr\u00e4che Er: \u00a0\u201eMeine geliebte Tochter, Ich will dich die Ordnung meiner Vorsehung wissen lassen. Alle zweitausend Jahre habe Ich die Welt erneuert.<br \/>\nIm ersten Abschnitt habe Ich sie durch die Sintflut erneuert; in den zweiten zweitausend Jahren erneuerte Ich sie durch mein Kommen auf die Erde in der Ich meine Menschheit offenbarte, aus der, wie aus so vielen Ritzen, meine Gottheit hindurchstrahlte.<br \/>\nUnd in dieser folgenden Periode von zweitausend Jahren haben die Guten und die Heiligen selbst von den Fru\u0308chten meiner Menschheit gelebt, haben sich jedoch meiner Gottheit nur gleichsam tr\u00f6pfchenweise erfreut.<br \/>\nNun sind wir gleichsam am Ende der dritten Periode von zweitausend Jahren, und es wird eine dritte Erneuerung geben. Dies ist der Grund fu\u0308r die allgemeine Verwirrung. Sie ist nichts anderes als die Vorbereitung fu\u0308r diese dritte Erneuerung.<br \/>\nUnd wenn Ich bei der zweiten geoffenbart habe, was meine Menschheit tat und litt, und nur ganz wenig daru\u0308ber, was meine Gottheit wirkte, so werde Ich jetzt in dieser dritten Erneuerung, nachdem die Erde gereinigt und die gegenw\u00e4rtige Generation zum gro\u00dfen Teil vernichtet wird, mit den Gesch\u00f6pfen noch viel gro\u00dfzu\u0308giger sein und die Erneuerung dadurch vollenden, dass Ich offenbaren werde, was meine Gottheit in meiner Menschheit getan hat, wie mein G\u00f6ttlicher Wille in Verbindung mit meinem menschlichen Willen gewirkt hat, wie alles in Mir vereint blieb, wie Ich alles tat und wiederherstellte, und wie auch die Gedanken jeder Seele von Mir wiederhergestellt und mit meinem G\u00f6ttlichen Willen besiegelt wurden.<br \/>\nMeine Liebe m\u00f6chte sich ergie\u00dfen und m\u00f6chte das \u00dcberma\u00df zu erkennen geben, das meine Gottheit in meiner Menschheit zum Wohl der Gesch\u00f6pfe gewirkt hat; dieses \u00dcberma\u00df u\u0308bertrifft bei weitem jenes, das meine Menschheit im \u00c4u\u00dferen gewirkt hat.<br \/>\nDies ist also der Grund, warum Ich oft zu dir vom Leben in meinem Willen spreche, das Ich bis jetzt noch keinem geoffenbart habe; sie haben h\u00f6chstens den Schatten meines Willens erkannt, die Gnade und Su\u0308\u00dfigkeit, die das Vollbringen meines Willens in sich schlie\u00dft.<br \/>\nAber in Ihn einzudringen, seine Unermesslichkeit zu umfangen, sich mit Mir zu vervielf\u00e4ltigen und u\u0308berall einzudringen \u2013 sogar noch w\u00e4hrend man auf Erden weilt \u2013 in den Himmel und in die Herzen, die menschliche Wirkungsweise abzulegen und auf g\u00f6ttliche Art zu wirken, dies ist noch nicht bekannt; deshalb wird es nicht wenigen sonderbar erscheinen.<br \/>\nUnd wer seinen Geist nicht fu\u0308r das Licht der Wahrheit \u00f6ffnet, wird nichts davon verstehen. Aber nach und nach werde Ich Mich durchsetzen, indem Ich bald die eine Wahrheit, bald die andere u\u0308ber dieses Leben in meinem Willen offenbare, sodass sie schlie\u00dflich verstehen werden\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 29. Januar 1919)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-70164","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70164","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70164"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70164\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70164"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70164"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}