{"id":70802,"date":"2026-07-23T22:00:05","date_gmt":"2026-07-23T20:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-16-woche-im-jahreskreis-mt-1318-23\/"},"modified":"2026-07-23T22:09:02","modified_gmt":"2026-07-23T20:09:02","slug":"freitag-der-16-woche-im-jahreskreis-mt-1318-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-16-woche-im-jahreskreis-mt-1318-23\/","title":{"rendered":"Freitag der 16. Woche im Jahreskreis (Mt 13,18-23)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">18In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: H\u00f6rt, was das Gleichnis vom S\u00e4mann bedeutet. 19Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich h\u00f6rt und es nicht versteht, kommt der B\u00f6se und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz ges\u00e4t wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen.<br \/>\n20Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort h\u00f6rt und sofort freudig aufnimmt, 21aber keine Wurzeln hat, sondern unbest\u00e4ndig ist; sobald er um des Wortes willen bedr\u00e4ngt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall.<br \/>\n22In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar h\u00f6rt, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der tr\u00fcgerische Reichtum, und es bringt keine Frucht. 23Auf guten Boden ist der Samen bei dem ges\u00e4t, der das Wort h\u00f6rt und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder drei\u00dfigfach.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eH\u00f6rt, was das Gleichnis vom S\u00e4mann bedeutet\u201c(Mt 13, 18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gute Tochter, betr\u00fcbe dich deswegen nicht. Du sollst wissen, dass man eine Wahrheit lieben muss, damit man sie erkennt. Die Liebe erzeugt den Appetit, der Appetit den Geschmack, und der Geschmack erweckt den Hunger, damit man sich an einer Speise, d.h. an meinen Wahrheiten, satt isst und deren Substanz gr\u00fcndlich zerkaut.<br \/>\nDas gute Zerkauen erleichtert die Verdauung, sodass man sich im Besitz der gro\u00dfen Wohltat f\u00fchlt, die meine Wahrheit in sich birgt und hervorbringt.<br \/>\nDann verschwinden die Zweifel, und die Schwierigkeiten l\u00f6sen sich wie Schnee in der gl\u00fchenden Sonne auf. Nun, wenn sie die Wahrheiten kaum gestreift haben, ohne dass sie \u2013 durch ein gr\u00fcndliches Studium und eine Liebe, die den Appetit weckt \u2013 davon gegessen haben, so verwundert es nicht, dass sie Zweifel und Schwierigkeiten vorbringen!<br \/>\nO, viel besser w\u00e4re es, wenn sie, statt Urteile abzugeben, bekannt h\u00e4tten: \u2018Das ist keine Speise f\u00fcr uns, wir wollen sie nicht essen\u2018! Doch man wei\u00df ja, dass meine Wahrheiten mehr Platz in den einfachen, als in den gebildeten Herzen finden.<br \/>\nSo war es auch bei meiner Erl\u00f6sung: zu meinem Leidwesen folgte Mir nicht ein einziger von den Gelehrten, sondern meine J\u00fcnger waren alle arm, unwissend und einfach.<br \/>\nDu musst wissen, dass meine Wahrheiten wie Samen sind, die Ich, der himmlische Landwirt, weiterhin in die Seelen ausstreue, und wenn Ich auss\u00e4e, wird es mit Sicherheit auch eine Ernte geben.<br \/>\nOft gleiche Ich einem armen S\u00e4mann, der seinen Samen in die Erde streut. Diese hat aber wegen mangelnder Feuchtigkeit nicht die Kraft, den Samen aufzuzehren.<br \/>\nSo kann sie ihn nicht abbauen und in Erde verwandeln, um aus der aus dem Samen absorbierten Substanz dem armen Bauern das Zehn-, Zwanzig- und Hundertfache der Saat zu schenken, die sie aufgenommen hat.<br \/>\nEin andermal wird die Erde bei der Ausbringung der Saat wegen fehlendem Regen \u00fcber dem Samen hart, und die Substanz des Samens, den die Erde einschlie\u00dft, findet keinen Weg, den lebendigen Halm heraussprie\u00dfen zu lassen; so muss sich der arme Bauer in Geduld \u00fcben, bis er die Fr\u00fcchte seiner Samen ernten kann.<br \/>\nMit der Aussaat hat er jedoch schon den ersten Schritt getan und kann darauf hoffen, dass vielleicht ein Regenguss kommt und der Erde Feuchtigkeit spendet; da die Erde die Substanz seiner Samen besitzt, wird sie die Saat aufsprie\u00dfen lassen oder die harte Kruste durchbrechen und auflockern und so den Weg f\u00fcr die Reproduktion seines Samens bereiten.<br \/>\nObwohl die Erde also nicht sofort das Vielfache der aufgenommenen Samen hervorbringt, kann dem S\u00e4mann je nach der Zeit, den Umst\u00e4nden, dem Regen dennoch eine \u00fcberaus reichliche Ernte zuteilwerden, die seine Erwartungen \u00fcbertrifft.<br \/>\nWenn nun der Bauer trotz aller Schwierigkeiten mit der Erde auf eine \u00fcberflie\u00dfende Ernte hoffen kann, umso mehr dann Ich, der himmlische Bauer, der Ich aus meinem g\u00f6ttlichen Scho\u00df so viele Samen himmlischer Wahrheiten auf den Grund deiner Seele ges\u00e4t habe, mit deren Ernte Ich die ganze Welt anf\u00fcllen werde.<br \/>\nGlaubst du wirklich, dass Ich wegen der Zweifel und Schwierigkeiten einiger, die wie trockene, harte und unempfindliche Erde sind, nicht meine \u00fcberreichliche Ernte einbringen soll?<br \/>\nDa irrst du dich, meine Tochter! Zeiten, Personen und Umst\u00e4nde \u00e4ndern sich, und was heute schwarz scheint, kann morgen als wei\u00df angesehen werden; oft n\u00e4mlich erkennen diese armen, bemitleidenswerten Wesen nur entsprechend ihrer Veranlagung und gem\u00e4\u00df ihrem weit- oder kurzsichtigen Intellekt.<br \/>\nAlles liegt aber darin beschlossen, dass Ich schon die Samen ausges\u00e4t habe \u2013 und das Notwendigste, Substantiellste und Interessanteste war die Offenbarung meiner Wahrheiten.<br \/>\nHabe Ich meine Arbeit getan, so ist der haupts\u00e4chliche Teil schon vollbracht; Ich habe die Erde deiner Seele f\u00fcr die Aussaat meines Samens gefunden, und das Restliche wird von selbst kommen.<br \/>\nDie Zweifel, Schwierigkeiten und Leiden gleichen dem Brennholz und dem Feuer, dessen sich der arme Bauer f\u00fcr die Zubereitung der geernteten Samen zu seinem Mahl bedient.<br \/>\nSo k\u00f6nnen sie auch Mir und dir als Sonnen f\u00fcr die Heranreifung meiner Samen in den Herzen dienen; es n\u00fctzt auch als Brennholz und Feuer, um den Menschen meine Wahrheiten nicht blo\u00df mit Worten, sondern mit Akten und dem Opfer des Feuers des eigenen Lebens zu schenken, um die Samen [der Wahrheiten] zu verkochen, in die k\u00f6stlichste Speise zu verwandeln und die Menschen damit zu n\u00e4hren.<br \/>\nMeine Tochter, h\u00e4tte Ich auf das Gerede \u00fcber Mich und auf die Widerspr\u00fcche gegen meine Wahrheiten h\u00f6ren wollen, die Ich auf Erden offenbarte, so h\u00e4tte Ich weder die Erl\u00f6sung bewerkstelligt noch mein Evangelium verk\u00fcndet. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 31; 24. Februar 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAuf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort h\u00f6rt und sofort freudig aufnimmt, aber keine Wurzeln hat, sondern unbest\u00e4ndig ist; sobald er um des Wortes willen bedr\u00e4ngt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall\u201c (Mt 13, 20+21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war in meinem gewohnten Zustand, als der gebenedeite Jesus kurz kam und zu mir sagte:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Zaghaftigkeit dr\u00e4ngt die Gnade zur\u00fcck und hemmt die Seele. Eine \u00e4ngstliche Seele ist niemals gut f\u00fcr gro\u00dfe Werke, weder f\u00fcr Gott, noch f\u00fcr den N\u00e4chsten, noch f\u00fcr sich selbst.<br \/>\nEine zaghafte Seele gleicht einem, dem die Beine gebunden sind: da er nicht frei gehen kann, blickt er st\u00e4ndig auf sich und auf die Anstrengung, die er beim Gehen machen muss. Die Zaghaftigkeit l\u00e4sst die Augen stets nach unten, nie in die H\u00f6he richten.<br \/>\nDie Kraft zum Wirken sch\u00f6pft sie nicht aus Gott, sondern aus sich selbst, und wird daher schw\u00e4cher, anstatt st\u00e4rker zu werden. Wenn die Gnade [in dieser Seele] etwas auss\u00e4t, geht es ihr wie dem armen Landmann, der wenig oder nichts erntet, nachdem er sein kleines Feld bes\u00e4t und bearbeitet hat.<br \/>\nDie mutige Seele hingegen tut an einem Tag mehr, als die zaghafte in einem Jahr.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 8; 12. Februar 1908)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAuf guten Boden ist der Samen bei dem ges\u00e4t, der das Wort h\u00f6rt und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder drei\u00dfigfach\u201c (Mt 13, 23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich leidend, mehr als \u00fcblich, da kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus kurz und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das Kreuz ist das Saatgut der Tugend; und wie einer, der auss\u00e4t, zehn-, zwanzig-, drei\u00dfig- und sogar hundertfach erntet, so vervielf\u00e4ltigt das Kreuz, da es Same ist, die Tugenden und Vollkommenheiten und versch\u00f6nert sie auf wunderbare Weise.<br \/>\nJe mehr sich also die Kreuze um dich herum t\u00fcrmen, umso mehr Samen der Tugend werden in deine Seele gestreut.<br \/>\nAnstatt dich daher zu betr\u00fcben, wenn ein neues Kreuz auf dich zukommt, solltest du dich vielmehr freuen und daran denken, dass du weiteres Saatgut erwirbst, mit dem du deine Krone bereichern und sogar vollenden kannst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 6; 28. Januar 1905)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-70802","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70802","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70802"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70802\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70802"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70802"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70802"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}