{"id":70837,"date":"2025-07-25T21:00:37","date_gmt":"2025-07-25T19:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-16-woche-im-jahreskreis-mt-1324-30\/"},"modified":"2025-07-25T21:48:03","modified_gmt":"2025-07-25T19:48:03","slug":"samstag-der-16-woche-im-jahreskreis-mt-1324-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-16-woche-im-jahreskreis-mt-1324-30\/","title":{"rendered":"Samstag der 16. Woche im Jahreskreis (Mt 13,24-30)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->24In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus der Menge das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker s\u00e4te. 25W\u00e4hrend nun die Leute schliefen, kam sein Feind, s\u00e4te Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg.<br \/>\n26Als die Saat aufging und sich die \u00c4hren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein. 27Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker ges\u00e4t? Woher kommt dann das Unkraut?<br \/>\n28Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausrei\u00dfen? 29Er entgegnete: Nein, sonst rei\u00dft ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus.<br \/>\n30Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in B\u00fcndel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eMit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker s\u00e4te\u201c (Mt 13,24)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich dar\u00fcber meditiert hatte, dass einer, der Gutes auss\u00e4t, Gutes ernten, und wer Laster auss\u00e4t, \u00dcbel ernten wird, dachte ich dar\u00fcber nach, was ich in meiner Lage, meinem Elend und meiner Unf\u00e4higkeit auss\u00e4en k\u00f6nnte.<br \/>\nDa f\u00fchlte ich, wie ich mich sammelte und h\u00f6rte in meinem Inneren:<br \/>\n\u201eDie Seele muss mit ihrem ganzen, gesamten Wesen Guten auss\u00e4en. Die Seele hat eine mentale Intelligenz und diese muss sie einsetzen, um Gott zu verstehen, um stets das Gute zu denken, in ihren Geist nie einen schlechten Samen eindringen zu lassen \u2013 dies bedeutet, Gutes mit dem Verstand auszus\u00e4en.<br \/>\nDasselbe gilt f\u00fcr den Mund: sie darf nie schlechten Samen ausstreuen, d.h. schlechte Worte, die eines Christen unw\u00fcrdig sind, sondern immer heilige, n\u00fctzliche, gute Worte sprechen \u2013 dies bedeutet Gutes mit dem Mund auszus\u00e4en; mit dem Herzen sodann darf sie nur Gott lieben, Ihn ersehnen, ihr Herz f\u00fcr Ihn schlagen lassen, zu Ihm hinstreben \u2013 dies bedeutet, Gutes mit dem Herzen auszustreuen. Mit den H\u00e4nden muss sie heilige Werke tun, mit den F\u00fc\u00dfen den Beispielen Unseres Herrn folgen \u2013 dies sind weitere gute Samen.\u201c<br \/>\nAs ich das h\u00f6rte, dachte ich mir: \u201eSo kann ich auch in meiner Situation Gutes s\u00e4en, obwohl ich \u00e4u\u00dferst elend bin.\u201c Ich dachte aber mit einer gewissen Furcht daran wegen der Rechenschaft, die der Herr von mir verlangt \u2013 ob ich Gutes ausges\u00e4t habe; da h\u00f6rte ich Ihn in meinem Inneren wiederholen:<br \/>\n\u201eMeine G\u00fcte ist so gro\u00df, dass Mir jene sehr weh tun, die Mich als streng, sehr fordernd und rigoros hinstellen. Welche Kr\u00e4nkung tun sie meiner Liebe an!<br \/>\nIch werde von ihnen nur Rechenschaft fordern \u00fcber das kleine St\u00fcck Erdreich, das Ich ihnen gegeben habe, und nur darum werde Ich Rechenschaft verlangen, um ihnen die Frucht ihrer Ernte zu geben: Ich werde sie dem Verstand geben, denn je mehr er Mich im Leben begriffen hat, umso mehr wird er Mich im Himmel begreifen, und mit umso gr\u00f6\u00dferer Wonne und Seligkeit wird er \u00fcberflutet werden; Ich gebe dem Mund die Ernte der verschiedenen g\u00f6ttlichen Geschmacksrichtungen, und seine Stimme wird \u00fcber allen anderen Seligen im Einklang sein; Ich werde den Werken die Ernte meiner Gaben verleihen, und so ist es mit allem \u00dcbrigen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 19. August 1908)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eHerr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker ges\u00e4t? Woher kommt dann das Unkraut?\u201c (Mt 13, 27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, bei der Erschaffung des ersten Menschen setzte Ich den Anfang f\u00fcr die Erschaffung der Menschheit; nachdem Ich seinen Leib erschaffen hatte, fl\u00f6\u00dfte Ich ihm mit meinem allm\u00e4chtigen Atem die Seele ein, und mit einem zweiten Hauch von Mir fl\u00f6\u00dfte Ich Mich selbst sozusagen tief in den Menschen ein, um ihn zu st\u00fctzen, zu beherrschen und in Sicherheit zu bewahren.<br \/>\nSo stellte dieser Mensch ein K\u00f6nigreich f\u00fcr Mich dar, in dem Ich als K\u00f6nig meine Grenzen ausdehnen k\u00f6nnte. Meine Freude erreichte ihren H\u00f6hepunkt, als Ich in diesem Menschen die beinahe endlose Generation vieler anderer Wesen sah, die Mir so viele weitere Reiche bieten w\u00fcrde, als Gesch\u00f6pfe das Licht der Welt sehen sollten, wo Ich herrschen und in denen Ich meine g\u00f6ttlichen Grenzen ausbreiten sollte.<br \/>\nAlle Sch\u00e4tze der anderen Reiche sollten \u00fcberflie\u00dfend sein zur Herrlichkeit und Ehre des ersten Reiches, welches das Haupt aller anderen und gleichsam der prim\u00e4re Akt der Sch\u00f6pfung sein sollte.<br \/>\nDoch als der Mensch sich von meinem Willen zur\u00fcckzog, endeten meine und seine [K\u00f6nigs]Herrschaft; nicht nur das, sondern er trat Mich mit F\u00fc\u00dfen und setzte sich selbst an meine Stelle, um statt Mir zu herrschen, machte sich zum G\u00f6tzen und bildete die Herrschaft der Laster, des Elends und der Katastrophen.<br \/>\nMeine Freude erstarb, kaum dass sie entstand und verwandelte sich in Schmerz. Du siehst, alles \u00dcbel lag nur darin, dass er sich von meinem Willen zur\u00fcckzog\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 9. September 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eLast beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in B\u00fcndel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune\u201c (Mt 13,30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus wird mit Dornen gekr\u00f6nt, als Spottk\u00f6nig behandelt, unerh\u00f6rten Qu\u00e4lereien und Beschimpfungen ausgesetzt. Er aber s\u00fchnt in besonderer Weise f\u00fcr die S\u00fcnden des Stolzes. Gehen wir den Gedanken des Hochmuts aus dem Weg?<br \/>\nSchreiben wir Gott das Gute zu, das wirtun, halten wir uns f\u00fcr geringer als alle anderen? Ist unser Geist ent\u00e4u\u00dfert von s\u00fcndhaften Gedanken, um der Gnade Raum zu gew\u00e4hren? In vielen F\u00e4llen geben wir der Gnade kein Asylrecht, weil wir den Kopf von anderen Gedanken voll haben.<br \/>\nIst aber unser Geist nicht von Gott erf\u00fcllt, sind wir selbst daran schuld, wenn der D\u00e4mon uns bel\u00e4stigt, da wir ja selbst die Versuchung sch\u00fcren.<br \/>\nIst hingegen unser Geist mit Gott erf\u00fcllt, dann findet der Teufel, wenn er sich uns n\u00e4hert, keinen Anhaltspunkt, der ihm dazu dienen k\u00f6nnte, unseren Versuchungen die von ihm beabsichtigte Richtung zu geben. In Schanden zieht er ab.<br \/>\nDenn heilige Gedanken haben eine solche Macht \u00fcber ihn, dass, wenn er sich an uns heranschleicht, sie ihn wie mit Schwertst\u00f6\u00dfen verwunden und in die Flucht schlagen. Zu Unrecht beklagen wir uns also, wenn unser Geist vom Geist der Finsternis bel\u00e4stigt und versucht wird.<br \/>\nUnsere geringe Wachsamkeit ist es, die ihn aufstachelt, uns anzufallen. Er sp\u00e4ht die Regungen unseres Geistes aus, und wenn er sie im Geringsten von heiligen Gedanken entbl\u00f6\u00dft sieht, greift er uns an.<br \/>\nAnstatt Jesus mit unseren heiligen Gedanken zu erquicken und ihm die Dornen aus dem Haupt zu ziehen, sind wir undankbar genug, sie ihm einzudr\u00fccken und ihn nur noch mehr die Stiche f\u00fchlen zu lassen.<br \/>\nSo wird die Frucht der Gnade vereitelt, und das Wirken der heiligen Einsprechungen kann in unserem Geist nicht seinen freien Lauf nehmen. In vielen F\u00e4llen ist unsere Handlungsweise noch schlimmer.<br \/>\nW\u00e4hrend wir unter den Bel\u00e4stigungen der Versuchungen seufzen, geraten wir, anstatt sie wie zu einem B\u00fcndel zusammenzuraffen und Jesus zu bringen, damit sie im Feuerofen seiner Liebe verzehrt werden, in Verwirrung, betr\u00fcben uns und stellen Betrachtungen \u00fcber sie an.<br \/>\nSo bleibt nicht nur unser armseliger Geist von den b\u00f6sen Gedanken eingenommen, sondern unser ganzes Wesen wird geradezu von ihnen beherrscht. Da w\u00e4re ein Wunder notwendig, uns von solchen Vorstellungen freizumachen.<br \/>\nJesus betrachtet uns durch seine Dornenkrone, ruft uns zu und scheint einem jeden von uns sagen zu wollen: \u201eMein Kind, du selbst bist schuld an deiner Niederlage, weil du dich nicht fest an mich halten willst.<br \/>\nW\u00e4rst du sofort zu mir gekommen, dann h\u00e4tte ich dir geholfen, die l\u00e4stigen Versuchungen zu \u00fcberwinden, die der Teufel in deinen Geist hineingetragen hat, und ich h\u00e4tte auf deine ersehnte R\u00fcckkehr nicht so lange warten m\u00fcssen.<br \/>\nIch habe Hilfe bei dir gesucht, um mich von so qu\u00e4lenden Dornen zu befreien, habe jedoch umsonst gewartet, weil du dich mit den Gedanken besch\u00e4ftigt hast, die dir der Geist der H\u00f6lle vorgestellt hatte.<br \/>\nWie viele Versuchungen h\u00e4ttest du weniger gehabt, wenn du unverz\u00fcglich in meine Arme geeilt w\u00e4rst! Alsdann h\u00e4tte der Teufel von dir abgelassen\u201c. (Die Stundenuhr der Passion Jesu Christi; Stunde von 9 bis 10 Uhr: Jesus mit Dornen gekr\u00f6nt, verspottet und verh\u00f6hnt. Ecce homo! Von Pilatus zum Tode verurteilt)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, lege deine Hand auf dein Herz und sag deiner Mama, ob du deine Natur in Tugenden umgewandelt sp\u00fcrst oder ob du die Dornen der Ungeduld, das Unkraut der Gem\u00fctserregungen, die schlechten Launen der unheiligen Gef\u00fchle wahrnimmst?<br \/>\nH\u00f6re, lass deine Mutter machen, lege deinen Willen in meine H\u00e4nde, entschlossen, ihn nicht mehr zu wollen, und ich werde dich vom G\u00f6ttlichen Willen besitzen lassen, der alles aus dir verbannen wird; das, was du in vielen Jahren nicht gemacht hast, wirst du an einem Tag machen, der der Beginn des wahren Lebens, des Gl\u00fccks und der Heiligkeit sein wird.\u201c<br \/>\nDie Seele:<br \/>\nHeilige Mama, hilf deiner Tochter; besuche meine Seele und rei\u00dfe all das, was du findest, was nicht Wille Gottes ist, mit deinen m\u00fctterlichen H\u00e4nden aus mir; verbrenne die Dornen und das Unkraut, und rufe du selbst den G\u00f6ttlichen Willen herbei, in meiner Seele zu herrschen. (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 13. Tag)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-70837","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70837","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70837"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70837\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70837"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70837"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70837"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}