{"id":70978,"date":"2025-07-29T21:00:16","date_gmt":"2025-07-29T19:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-17-woche-im-jahreskreis-mt-1344-46\/"},"modified":"2025-07-29T21:12:57","modified_gmt":"2025-07-29T19:12:57","slug":"mittwoch-der-17-woche-im-jahreskreis-mt-1344-46","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-17-woche-im-jahreskreis-mt-1344-46\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 17. Woche im Jahreskreis (Mt 13,44-46)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">44In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besa\u00df, und kaufte den Acker.<br \/>\n45Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der sch\u00f6ne Perlen suchte. 46Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besa\u00df, und kaufte sie.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besa\u00df, und kaufte den Acker\u201c (Mt 13,44)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das G\u00f6ttliche Wollen scheint mich mit seinen forschenden Augen st\u00e4ndig zu beobachten, ob in meinem ganzen Inneren sein anbetungsw\u00fcrdiger Wille als erster Akt flie\u00dft, und mit bewundernswerter und g\u00f6ttlicher Eifersucht erf\u00fcllt und umgibt Er alles; Er achtet auch nicht darauf, ob der Akt klein oder gro\u00df ist, sondern darauf, ob das Leben seines Willens in ihm str\u00f6mt; denn der ganze Wert und die Gr\u00f6\u00dfe eines Aktes werden bekr\u00e4ftigt, wenn sein Wille darin ist; alles \u00dcbrige wird, wie gro\u00df es auch sei, zu einem ganz d\u00fcnner Schleier, der gen\u00fcgt, um den gro\u00dfen Schatz zu bedecken und zu verbergen, das unvergleichliche Leben des G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nAls nun mein Geist ganz mit dem G\u00f6ttlichen Willen besch\u00e4ftigt war, sagte Jesus, mein H\u00f6chstes Gut, der unaussprechlichen Genuss darin zu finden scheint, \u00fcber seinen Willen zu sprechen, voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\nMeine gesegnete Tochter, damit ein Akt der Seele Mir gef\u00e4llt, und mein Wille sein vollst\u00e4ndiges Leben in ihm bilden kann, muss das ganze Innere der Seele seinen Mittelpunkt in meinem Fiat haben!<br \/>\nIhr Wille muss meinen Willen wollen, ihr Verlangen muss brennend ersehnen, was Er w\u00fcnscht, ihre Affekte und Neigungen m\u00fcssen Ihn anstreben und nur darauf bedacht sein, das Leben meines Willens in ihrem Akt zu empfangen.<br \/>\nDas Herz muss das Leben meines Willens lieben und in seinen Herzschlag einschlie\u00dfen, ihr Ged\u00e4chtnis muss sich [st\u00e4ndig] an ihn erinnern und der Verstand Ihn [unaufh\u00f6rlich] betrachten. So muss alles in dem Akt zentriert sein, in welchem mein Wille sein Leben bilden m\u00f6chte.<br \/>\nUm ein Leben zu bilden, sind Wille, Sehnsucht, Herz, Affekte, Neigungen, Ged\u00e4chtnis und Intellekt des Gesch\u00f6pfes n\u00f6tig, sonst k\u00f6nnte man nicht von einem vollst\u00e4ndigen und vollkommenen Leben sprechen.<br \/>\nSo w\u00fcnscht also mein G\u00f6ttlicher Wille, der sein Leben im Akt des Gesch\u00f6pfs bilden m\u00f6chte, dass die Seele ganz in ihrem Akt konzentriert sei, in dem Leben, das Er bilden will, sonst k\u00f6nnte man es nicht vollst\u00e4ndiges und vollkommenes Leben nennen.<br \/>\nDaher also m\u00f6chte mein Wille alles, um das Leben seiner Liebe in der Liebe der Seele zu erwidern. Er will seine Sehns\u00fcchte und g\u00f6ttlichen Neigungen in jenen der Seele vorfinden, seinen unerschaffenen Herzschlag im geschaffenen Herzschlag, sein ewiges Ged\u00e4chtnis im endlichen Ged\u00e4chtnis, mit einem Wort: Er w\u00fcnscht alles.<br \/>\nEr will in allem frei sein, um ein vollst\u00e4ndiges und kein halbes Leben heranbilden zu k\u00f6nnen. Wenn die Seele Ihm ihr Leben \u00fcbergibt, so tauscht mein G\u00f6ttlicher Wille dies gegen sein Leben aus.<br \/>\nErst dann ist sein Leben fruchtbar und bringt im Schleier des Gesch\u00f6pfs, der Ihn bedeckt, Liebe, W\u00fcnsche, Neigungen und Erinnerung hervor, die [alle] ganz von Ihm sind. Er gestaltet in der Seele das gro\u00dfe Wunder seines Lebens im Gesch\u00f6pf.<br \/>\nAnderenfalls k\u00f6nnte man nicht von Leben sprechen, sondern es w\u00e4re einfach nur Anh\u00e4nglichkeit an meinen Willen, Zustimmung zu Ihm, und nicht einmal in allem, sondern nur zum Teil; daher w\u00fcrde es weder die Wirkungen noch die G\u00fcter hervorbringen, die Er besitzt.<br \/>\nEin Gleichnis daf\u00fcr w\u00e4re die Sonne: bes\u00e4\u00dfe ihr Licht nicht W\u00e4rme, S\u00fc\u00dfigkeiten, Geschmacksrichtungen, D\u00fcfte und Farben, k\u00f6nnte sie nicht die sch\u00f6nen Regenbogenfarben, die mannigfaltige S\u00fc\u00dfigkeit, die lieblichen Geschm\u00e4cker und D\u00fcfte bilden.<br \/>\nWenn sie diese der Erde verleiht, so deshalb, weil sie sie selbst besitzt. Wenn sie diese nicht bes\u00e4\u00dfe, w\u00e4re es kein wahres Leben des Lichtes, sondern ein steriles Licht ohne Fruchtbarkeit.<br \/>\nSo kann auch die Seele, wenn sie den Raum ihres ganzen Inneren nicht meinem Willen \u00fcbergibt, nicht seine nie verl\u00f6schende Liebe, die g\u00f6ttlichen S\u00fc\u00dfigkeiten und Geschmacksrichtungen und all das besitzen, woraus das Leben meines Willens besteht.<br \/>\nBehalte daher nichts von dir und f\u00fcr dich zur\u00fcck, so wirst du Uns die gro\u00dfe Ehre erweisen, dass Wir ein Leben unseres Willens auf Erden haben, das von deiner sterblichen H\u00fclle verschleiert ist. Und du wirst das gro\u00dfe Gl\u00fcck haben, Ihn zu besitzen.<br \/>\nDu wirst in deiner H\u00fclle wie ein st\u00fcrmisches Meer die Wonne, die Freuden, die Festigkeit im Guten, die Liebe, die immer liebt, die S\u00fc\u00dfigkeit und Geschm\u00e4cker flie\u00dfen f\u00fchlen. Die Eroberungen deines Jesus werden auch die deinen sein.<br \/>\nDeine H\u00fclle wird die Aufgabe der Leiden hier unten fortsetzen, doch sie wird ein Leben des G\u00f6ttlichen Willens besitzen, das sie unterst\u00fctzt; und mein Wille wird sie ben\u00fctzen, um das Leben seiner g\u00f6ttlichen Eroberungen und Siege in menschlicher Verkleidung zu f\u00fchren.<br \/>\nDaher stets voran in meinem Willen!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 8. Juli 1934)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAls er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besa\u00df, und kaufte sie\u201d (Mt 13,46)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich erinnere mich, dass Jesus eines Tages, als es mir schlecht ging, sagte: \u201eMeine Tochter, was w\u00fcrde geschehen, wenn die Musik in der Welt aufh\u00f6rte?\u201c<br \/>\nIch sagte: \u201eHerr, welche Musik k\u00f6nnte aufh\u00f6ren?\u201c<br \/>\nEr f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Geliebte, deine Musik; denn wenn die Seele f\u00fcr Mich leidet, betet, Wiedergutmachung leistet, Mich preist, Mir st\u00e4ndig dankt, ist dies eine st\u00e4ndige Musik f\u00fcr mein Ohr, die Mich davon ablenkt, die Bosheit der Erde wahrzunehmen, und somit auch die angemessenen Gei\u00dfeln zur\u00fcckh\u00e4lt.<br \/>\nNicht nur das, sondern es ist auch Musik im Geist der Menschen und h\u00e4lt sie davon ab, noch Schlechteres zu tun. Wenn Ich dich von der Erde wegn\u00e4hme, w\u00fcrde die Musik dann nicht aufh\u00f6ren?<br \/>\nF\u00fcr Mich bedeutet dies nichts, denn es w\u00e4re nichts anderes, als sie von der Erde in den Himmel zu versetzen, und anstatt auf der Erde, h\u00e4tte Ich sie im Himmel. Doch wie soll die Welt fortbestehen?\u201c<br \/>\nDa dachte ich mir: \u201eDas sind die \u00fcblichen Vorw\u00e4nde, um mich nicht mitzunehmen. Es gibt so viele gute Seelen in der Welt, die so viel f\u00fcr Gott tun, und unter all diesen Seelen nehme ich vielleicht blo\u00df den letzten Platz ein.<br \/>\nUnd doch sagt Er, dass die Musik aufh\u00f6ren w\u00fcrde, wenn Er mich abholt? Es gibt so viele, die bessere [Musik] f\u00fcr Ihn machen!\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend ich dar\u00fcber nachdachte, kam Er wie ein Blitz und f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, was du sagst, ist wahr. Es gibt viele gute Seelen, die viel f\u00fcr Mich tun; doch wie schwierig ist es, eine zu finden, die Mir alles gibt, damit auch Ich Mich ganz schenken kann!<br \/>\nEinige halten ein wenig Selbstliebe oder Selbstsch\u00e4tzung zur\u00fcck, andere eine Zuneigung, sei es auch f\u00fcr heilige Menschen, andere eine kleine Eitelkeit, manche behalten eine kleine Anh\u00e4nglichkeit an die Erde zur\u00fcck, andere ein Interesse.<br \/>\nMit einem Wort, die einen haben diese Kleinigkeit, andere jene. Alle behalten etwas Eigenes f\u00fcr sich und das verhindert, dass alles in ihnen g\u00f6ttlich sein kann.<br \/>\nDa also das, was von ihnen kommt, nicht durchwegs g\u00f6ttlich ist, wird ihre Musik in meinem Ohr und im Geist der Menschen nicht diese Wirkungen hervorbringen k\u00f6nnen.<br \/>\nDeshalb werden ihre vielen Werke nicht diese Wirkungen hervorbringen, noch Mir so gefallen k\u00f6nnen wie das Wenige, das jemand tut, der nichts f\u00fcr sich zur\u00fcckh\u00e4lt und sich ganz Mir hingibt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 7. Februar 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Und ich: \u2018Sag mir, gibst Du mir einen ersten Platz in deinem Willen?\u201d<br \/>\nJesus l\u00e4chelte: \u201eJa, ja, Ich verspreche es dir, aus meinem Willen werde Ich dich niemals mehr heraustreten lassen, und du wirst nehmen und tun, was immer du willst.\u201d<br \/>\nUnd ich: \u2018Jesus, ich will arm sein, arm und ganz klein, ich will nichts von deinen Dingen, es ist besser, wenn Du selbst sie beh\u00e4ltst. Nur Dich will ich, und wenn ich die Dinge brauche, wirst Du sie mir geben, nicht wahr, o Jesus?<br \/>\nUnd Jesus: \u201eBravo, bravo, meine Tochter. Endlich habe Ich eine gefunden, die nichts will. Jeder will etwas von Mir, aber nicht Alles, d.h. Mich allein, doch indem du nichts wolltest, wolltest du alles, und hier liegt die ganze Feinheit und Raffinesse der wahren Liebe.\u201d<br \/>\nIch l\u00e4chelte, und Jesus verschwand. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 24. Februar 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">O Macht des G\u00f6ttlichen Willens, wie verstehst Du es, die Dinge zu verwandeln! Wo Du bist, l\u00e4sst Du alles sch\u00f6n und gut aussehen, ja verzierst mit deinem Licht sogar die Leiden und l\u00e4sst sie wie seltene und kostbare Perlen aussehen, welche Meere der Freude und Seligkeit in sich bergen!<br \/>\nWie viel vermagst Du doch zu tun, G\u00f6ttlicher Wille! Unter deiner Herrschaft des Lichtes kann man nur schweigen, Dich lieben und Dir nachfolgen! (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 3. Februar 1929)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":80841,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-70978","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70978","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70978"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70978\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/80841"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70978"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70978"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}