{"id":71283,"date":"2026-08-07T21:00:42","date_gmt":"2026-08-07T19:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-18-woche-im-jahreskreis-mt-1714-20\/"},"modified":"2026-08-07T21:27:23","modified_gmt":"2026-08-07T19:27:23","slug":"samstag-der-18-woche-im-jahreskreis-mt-1714-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-18-woche-im-jahreskreis-mt-1714-20\/","title":{"rendered":"Samstag der 18. Woche im Jahreskreis (Mt 17,14-20)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14In jener Zeit trat ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie 15und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn! Er ist monds\u00fcchtig und hat schwer zu leiden. Immer wieder f\u00e4llt er ins Feuer oder ins Wasser.<br \/>\n16Ich habe ihn schon zu deinen J\u00fcngern gebracht, aber sie konnten ihn nicht heilen. 17Da sagte Jesus: O du ungl\u00e4ubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn her zu mir!<br \/>\n18Dann drohte Jesus dem D\u00e4mon. Der D\u00e4mon verlie\u00df den Jungen, und der Junge war von diesem Augenblick an geheilt. 19Als die J\u00fcnger mit Jesus allein waren, wandten sie sich an ihn und fragten: Warum konnten denn wir den D\u00e4mon nicht austreiben?<br \/>\n20Er antwortete: Weil euer Glaube so klein ist. Amen, das sage ich euch: Wenn euer Glaube auch nur so gro\u00df ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: R\u00fcck von hier nach dort!, und er wird wegr\u00fccken. Nichts wird euch unm\u00f6glich sein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDann drohte Jesus dem D\u00e4mon. Der D\u00e4mon verlie\u00df den Jungen\u201c (Mt 17,18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte meine gewohnte Hingabe an das Fiat fort und befand mich au\u00dferhalb meines Leibes. Zu meiner Verwunderung sah ich den h\u00f6llischen Feind in meiner N\u00e4he, als wollte er sich auf mich st\u00fcrzen.<br \/>\nIch aber f\u00fchlte solche Kraft in mir, dass ich mich auf ihn stellte, und als ich dies tat, wurde er ganz zerschmettert und zersplittert. Ich empfand Angst und dachte mir: \u2018Es ist lange her, dass ich den Feind gesehen habe; vielmehr lief er, als er mich sah, stets vor mir davon.<br \/>\nWas will er jetzt, da er mir nahe kommt?\u2019 Da bewegte sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201cMeine Tochter, die Seele, die mein G\u00f6ttliches Fiat besitzt, hat solche Macht, dass sie die teuflische Macht in St\u00fccke hauen kann.<br \/>\nIch habe zugelassen, dass du, als du dich blo\u00df auf ihn stelltest, mit eigenen H\u00e4nden greifen kannst, wie er zermalmt wurde, damit du ihn nicht f\u00fcrchtest \u2013 und damit er die Macht einer Seele versp\u00fcrt, die meinen Willen besitzt, was die teuflische Kraft wie Staub im Wind zerstreut.<br \/>\nSorge dich daher seinetwegen nicht, sondern setze dein Leben in meinem Fiat fort. Du sollst n\u00e4mlich wissen, dass jedes Gebet, jeder Akt und jede Bewegung der Seele, die in Ihm lebt, eine unendliche und unausl\u00f6schliche Kraft und Gewicht in sich schlie\u00dft.<br \/>\nDas Unendliche dehnt sich \u00fcberallhin aus und hat die Eigenschaft, alle G\u00fcter hervorzubringen, es umschlie\u00dft die Ewigkeit, ja schlie\u00dft Gott Selbst in sich ein.<br \/>\nDeshalb ist ein in meinem Willen getaner Akt, ein Akt, der nie aufh\u00f6rt und solche Kraft besitzt, dass er Himmel und Erde einschlie\u00dft.<br \/>\nUnser Fiat schlie\u00dft mit seiner unendlichen Macht unsere Gottheit in den Akt des Gesch\u00f6pfs ein und gestaltet mit seinen Schleiern aus Licht den sch\u00f6nsten und k\u00f6stlichsten K\u00f6nigspalast f\u00fcr unser G\u00f6ttliches Wesen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 25. Mai 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAmen, das sage ich euch: Wenn euer Glaube auch nur so gro\u00df ist wie ein Senfkorn\u2026\u201c (Mt 17, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 W\u00e4hrend ich nun den Beichtvater sah, erinnerte ich mich, dass er mir aufgetragen hatte, \u00fcber den Glauben zu schreiben, auf die Art, wie der Herr \u00fcber diese Tugend zu mir gesprochen hatte.<br \/>\nAls ich dar\u00fcber nachdachte, zog mich der Herr in einem Augenblick so sehr an Sich, dass ich mich au\u00dferhalb meiner selbst f\u00fchlte, am Firmament, zusammen mit Jesus, und Er sagte mir genau diese Worte: \u201eGlaube ist Gott.\u201c<br \/>\nDoch diese zwei Worte enthielten ein unermessliches Licht, dass man sie unm\u00f6glich erkl\u00e4ren kann, ich werde aber tun, was ich kann. Im Wort \u201eGlaube\u201c begriff ich, dass der Glaube Gott selbst ist.<br \/>\nWie die materielle Speise dem K\u00f6rper Leben gibt, damit er nicht stirbt, so gibt der Glaube der Seele Leben \u2013 ohne Glauben ist die Seele tot.<br \/>\nDer Glaube belebt, er heiligt, er vergeistigt den Menschen und l\u00e4sst ihn die Augen fest auf das H\u00f6chste Wesen gerichtet halten, solcherart, dass er nichts von den Dingen hier unten erf\u00e4hrt, und wenn er sie erf\u00e4hrt, dann erf\u00e4hrt er sie in Gott.<br \/>\nO, die Seligkeit einer Seele, die vom Glauben lebt! Ihr Flug richtet sich stets zum Himmel. In allem, was ihr widerf\u00e4hrt, betrachtet sie sich in Gott, und zwar so: in Tr\u00fcbsalen erhebt sie der Glaube zu Gott und sie betr\u00fcbt sich nicht, noch weniger beklagt sie sich, da sie wei\u00df, dass sie nicht hier ihre Freuden finden soll, sondern im Himmel.<br \/>\nUnd wenn Freude, Reicht\u00fcmer und Annehmlichkeiten sie umgeben, dann erhebt sie der Glaube zu Gott, und sie sagt sich: \u201eO, wie viel zufriedener und reicher werde ich im Himmel sein!\u201c<br \/>\nSo f\u00fchlt sie sich durch diese irdischen Dinge bel\u00e4stigt, sie verachtet sie und legt sie unter ihre F\u00fc\u00dfe. Mir scheint eine Seele, die vom Glauben lebt, \u00e4hnlich wie eine Person zu sein, die Millionen an Geld besitzt und auch ganze K\u00f6nigreiche, und jemand anderer will ihr einen Cent anbieten.<br \/>\nWas w\u00fcrde sie sagen? W\u00fcrde sie ihn nicht verschm\u00e4hen und dem anderen ins Gesicht schleudern? Ich f\u00fcge hinzu: und wenn dieser Cent ganz schmutzig w\u00e4re, wie die irdischen Dinge es sind? Mehr noch: wenn dieser Cent nur eine Leihgabe w\u00e4re?<br \/>\nDiese Person w\u00fcrde sagen: \u201eIch genie\u00dfe und besitze unermessliche Reicht\u00fcmer, und du wagst mir diesen elenden Cent anzubieten, so schmutzig, und nur f\u00fcr kurze Zeit?\u201c Ich glaube, sie w\u00fcrde rasch ihren Blick von ihm abwenden und die Gabe nicht annehmen.<br \/>\nSo macht es die Seele, die vom Glauben lebt, in Anbetracht der irdischen Dinge. Nun, kehren wir wieder zum Thema der Speisen zur\u00fcck: durch das Aufnehmen der Nahrung wird der K\u00f6rper nicht nur erhalten, sondern nimmt an der Substanz der Speisen teil, welche sich in den K\u00f6rper selbst umwandeln.<br \/>\nDasselbe gilt f\u00fcr die Seele, die vom Glauben lebt: weil der Glaube Gott Selbst ist, kommt die Seele so weit, von Gott selbst zu leben; und indem sie sich mit Gott ern\u00e4hrt, nimmt sie an der Substanz Gottes teil; und durch die Teilnahme an Ihm wird sie Ihm \u00e4hnlich und wird in Gott selbst umgewandelt.<br \/>\nDeshalb gilt f\u00fcr eine Seele, die vom Glauben lebt: wie Gott heilig ist, so ist die Seele heilig; wie Er m\u00e4chtig ist \u2013 so ist die Seele m\u00e4chtig; wie Gott weise, stark und gerecht ist, so ist die Seele weise, stark und gerecht; und so ist es mit allen anderen Eigenschaften Gottes.<br \/>\nKurzum, die Seele wird ein kleiner Gott. O, wie selig ist diese Seele auf Erden, um noch seliger im Himmel zu sein!<br \/>\nIch verstand auch, dass die Worte, die der Herr seinen geliebten Seelen sagt, d.h. \u201eIch werde dich im Glauben Mir anverm\u00e4hlen\u201c \u2013 nichts Geringeres bedeuten als dass der Herr in dieser mystischen Verm\u00e4hlung die Seelen mit seinen eigenen Tugenden ausstatten wird.<br \/>\nMir scheinen sie wie zwei Anvertraute zu sein, die ihren Besitz zusammenlegen, so k\u00f6nnen die Habseligkeiten des einen nicht l\u00e4nger von jenen des anderen unterschieden werden, und beide werden ihre Eigent\u00fcmer. In unserem Fall jedoch ist die Seele arm, und alle G\u00fcter kommen vom Herrn, der sie an all seinen Besitzt\u00fcmern teilhaben l\u00e4sst.<br \/>\nDas Leben der Seele ist Gott, der Glaube ist Gott; und wenn die Seele Glauben besitzt, wird sie alle ihre anderen Tugenden in sich aufpfropfen, sodass der Glaube wie der K\u00f6nig in ihrem Herzen ist, und die anderen Tugenden bleiben um ihn herum wie Untertanen, die dem Glauben dienen. So sind die Tugenden selbst ohne Glauben, leblose Tugenden.<br \/>\nMir scheint, dass Gott dem Menschen den Glauben auf zweifache Weise vermittelt: erstens durch die heilige Taufe; zweitens, wenn der erhabene Gott, einen Teil seiner Substanz in der Seele freisetzend, ihr die Kraft vermittelt, Wunder zu tun, wie die Toten aufzuerwecken, die Kranken zu heilen, die Sonne anzuhalten, und anderes.<br \/>\nO, wenn die Welt Glauben h\u00e4tte, sie w\u00fcrde sich in ein irdisches Paradies verwandeln! O, wie hoch und erhaben ist der Flug der Seele, die sich im Glauben \u00fcbt! Mir scheint, dass die Seele, die sich im Glauben \u00fcbt, wie jene kleinen scheuen V\u00f6gel handelt, die, aus Angst, von J\u00e4gern gefangen zu werden oder von einer anderen Schlinge, ihre Wohnstatt im Wipfel der B\u00e4ume oder an hohen Stellen errichten.<br \/>\nWenn sie dann Nahrung zu sich nehmen m\u00fcssen, kommen sie herunter, fressen die Nahrung und fliegen sofort in ihr Nest zur\u00fcck. Und einige noch schlauere packen die Nahrung und verzehren sie nicht am Boden, sondern tragen sie zur Sicherheit auf die Baumwipfel empor, um sie dort zu fressen.<br \/>\nSo ist die Seele, die vom Glauben lebt: sie ist so vorsichtig bez\u00fcglich der irdischen Dinge, dass sie diese aus Angst vor Schlingen kaum eines Blickes w\u00fcrdigt. Ihre Wohnung ist hoch oben, d.h. \u00fcber allen Dingen der Erde, und besonders in den Wunden Jesu Christi; und aus diesen seligen R\u00e4umen heraus seufzt, weint, betet und leidet sie zusammen mit ihrem Br\u00e4utigam Jesus \u00fcber die Lage und das Elend, in dem die Menschheit liegt.<br \/>\nW\u00e4hrend sie in diesen H\u00f6hlen der Wunden Jesu lebt, verleiht ihr der Herr einen Teil seiner Tugenden, und die Seele empfindet diese Tugenden in sich wie die eigenen.<br \/>\nObwohl sie diese als ihre eigenen sieht, erkennt sie, dass ihr der Besitz geschenkt wurde und der Herr sie ihr \u00fcbermittelt hat. Sie ist wie eine Person, die ein gro\u00dfes Geschenk erhalten hat, das sie zuvor nicht hatte. Was tut sie?<br \/>\nSie nimmt es an sich und macht sich zu seinem Eigent\u00fcmer; jedes Mal jedoch, wenn sie es anblickt, sagt sie sich: \u201eDas geh\u00f6rt mir, aber es wurde mir von diesem und jenem gegeben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 28. Februar 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen lie\u00df sich Jesus weiterhin dann und wann sehen, und teilte mir ein wenig von seinen Leiden mit, und manchmal erschien auch der Beichtvater mit Ihm.<br \/>\nDa er mir aufgetragen hatte, ich m\u00f6ge f\u00fcr ihn in bestimmten Anliegen bitten, und ich ihn nun zusammen mit Jesus sah, begann ich Jesus zu bitten, das zu gew\u00e4hren, was er w\u00fcnschte.<br \/>\nAls ich Ihn bat, wandte sich Jesus voller G\u00fcte dem Beichtvater zu und sprach zu ihm:<br \/>\n\u201eIch will, dass der Glaube dich \u00fcberall \u00fcberflutet, gerade so wie die Boote mit dem Wasser des Meeres \u00fcberflutet werden, und da Ich Selbst der Glaube bin, wirst du von Mir \u00fcberflutet werden, der Ich alles besitze, alles vermag und freim\u00fctig allen gebe, die Mir vertrauen, ohne zu denken, was kommen wird, oder wann es sein wird, und wie du etwas tun wirst, Ich Selbst werde da sein, um dir gem\u00e4\u00df deinen Bed\u00fcrfnissen beizustehen.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eWenn du dich in diesem Glauben \u00fcbst, gleichsam in ihm schwimmst, werde Ich als Vergeltung drei geistliche Freuden in dein Herz eingie\u00dfen: erstens wirst du in die Dinge Gottes mit Klarheit eindringen, und im Verrichten heiliger Dinge wirst du dich mit solcher Fr\u00f6hlichkeit und Freude \u00fcberflutet f\u00fchlen, dass du dich ganz davon durchtr\u00e4nkt f\u00fchlst, und dies ist die Salbung meiner Gnade.<br \/>\nZweitens wirst du dich von irdischen Dingen gelangweilt f\u00fchlen und in deinem Herzen Freude f\u00fcr himmlische Dinge empfinden. Drittens, v\u00f6llige Lossch\u00e4lung von allem, und dort, wo du fr\u00fcher Neigungen sp\u00fcrtest, wirst du dich bel\u00e4stigt f\u00fchlen; dies fl\u00f6\u00dfe Ich bereits seit einiger Zeit in dein Herz ein, und du erf\u00e4hrst es schon.<br \/>\nAus diesen Gr\u00fcnden wird dein Herz \u00fcberschwemmt werden mit der Freude, derer sich die entbl\u00f6\u00dften Seelen erfreuen, deren Herzen derart von meiner Liebe \u00fcberflutet sind, dass sie von all den Dingen, die sie \u00e4u\u00dferlich umgeben, keinerlei Eindruck erhalten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 25. Juni 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Beraubungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus dauern an, und als Er sich kurz blicken lie\u00df, sagte ich zu Ihm: \u201eSag mir, meine Liebe, womit habe ich Dich beleidigt, dass Du ferne von mir fliehst? Ach! Mein Herz blutet wegen dieses scharfen Schmerzes!\u201d<br \/>\nJesus fragte: \u201eHast du dich etwa aus meinem Willen zur\u00fcckgezogen?\u201d Und ich: \u201eNein, nein, der Himmel bewahre mich vor einem solchen Ungl\u00fcck!\u201d Und Er: \u201eWarum fragst du Mich dann, womit du Mich beleidigt hast? Erst wenn die Seele sich aus meinem Willen zur\u00fcckzieht, beginnt die Schuld.<br \/>\nAch, meine Tochter! Um meinen Willen in F\u00fclle in Besitz zu nehmen, musst du in dir alle Seelenzust\u00e4nde aller Menschen konzentrieren, und wenn du einen Seelenzustand durchlebst, so beherrschst du ihn.<br \/>\nSo war es bei meiner Mutter und bei meiner Menschheit selbst. Welche Leiden, welche Seelenzust\u00e4nde waren doch in Uns konzentriert! Meine teure Mutter blieb manchmal im Zustand des reinen Glaubens, und meine seufzende Menschheit war wie zermalmt unter dem enormen Gewicht aller S\u00fcnden und Leiden aller Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nDoch w\u00e4hrend des Leidens behielt Ich weiter die Herrschaft \u00fcber alle G\u00fcter, die diesen S\u00fcnden und Leiden der Gesch\u00f6pfe entgegengesetzt waren, und meine liebe Mutter blieb K\u00f6nigin des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, sowie Herrscherin \u00fcber das Licht, sodass sie allen Glauben, Hoffnung, Liebe und Licht geben konnte.<br \/>\nUm geben zu k\u00f6nnen, muss man zuerst besitzen, und dazu ist es notwendig, diese Leiden in sich zu konzentrieren, und mit Ergebenheit und Liebe die Leiden in Wohltaten, die Finsternis in Licht, die K\u00e4lte in Feuer umzuwandeln.<br \/>\nMein Wille ist die F\u00fclle, und wer in Ihm leben soll, muss die Herrschaft \u00fcber alle m\u00f6glichen und vorstellbaren G\u00fcter erringen, soweit es einem Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist. Wie viele Wohltaten k\u00f6nnte Ich doch allen spenden, und wie viele kann meine unzertrennliche Mutter gew\u00e4hren!<br \/>\nUnd wenn Wir nicht mehr geben, so deshalb, weil niemand da ist, der es entgegennimmt; Wir schenken, weil Wir alles gelitten haben und unsere Wohnst\u00e4tte in der F\u00fclle des G\u00f6ttlichen Willens war, als Wir auf Erden waren.<br \/>\nNun ist es an dir, diesem unserem Weg zu folgen und zu wohnen, wo Wir gewohnt haben. Glaubst du, dass das Leben in unserem Willen etwas Unbedeutendes ist oder dass es jedem anderen, selbst einem heiligen Leben gleicht?<br \/>\nAch, nein, nein! Es ist das Alles, hier musst du alles umschlie\u00dfen, und wenn dir etwas entschl\u00fcpft, kannst du nicht behaupten, in der F\u00fclle unseres Willens zu leben. Sei daher aufmerksam und setze stets deinen Flug in meinem Ewigen Wollen fort.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 23. Mai 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eStimmt es nicht, dass die H\u00f6chste K\u00f6nigin nie Meiner beraubt war \u2013 getrennt von Mir war Sie nie, jedoch auch beraubt, aber dies tat der Erhabenheit ihrer Heiligkeit keinen Abbruch, sondern mehrte sie noch.<br \/>\nWie oft belie\u00df Ich Sie im Zustand des reinen Glaubens, denn da Sie die K\u00f6nigin der Schmerzen und die Mutter aller Lebenden sein sollte, konnte Ihr die sch\u00f6nste Zierde und die strahlendste Perle nicht fehlen, die Ihr die Charakteristik der K\u00f6nigin der M\u00e4rtyrer und erhabenen Mutter aller Schmerzen verlieh.<br \/>\nDiese Pein, im reinen Glauben gelassen zu sein, disponierte Sie dazu, das Pfand meiner Lehren, den Schatz der Sakramente und aller G\u00fcter meiner Erl\u00f6sung zu empfangen.<br \/>\nDa n\u00e4mlich meine Beraubung die gr\u00f6\u00dfte Pein ist, versetzt sie die Seele in den Umstand, dass sie die Schatzkammer der gr\u00f6\u00dften G\u00fcter ihres Sch\u00f6pfers, seiner h\u00f6chsten Erkenntnisse und Geheimnisse zu werden verdient.<br \/>\nWie oft habe Ich an dir nicht so gehandelt? Nach einer meiner Beraubungen tat Ich dir die h\u00f6chsten Kenntnisse \u00fcber meinen Willen kund und machte dich somit schlie\u00dflich zur Schatzwalterin, nicht nur seiner Kenntnisse, sondern meines Willens selbst.<br \/>\nUnd die H\u00f6chste K\u00f6nigin musste au\u00dferdem als Mutter alle Seelenzust\u00e4nde besitzen, daher auch den Zustand des reinen Glaubens, um ihren Kindern diesen unersch\u00fctterlichen Glauben geben zu k\u00f6nnen, der Blut und Leben hingeben l\u00e4sst, um den Glauben zu verteidigen und zu bezeugen.<br \/>\nWenn Sie diese Gabe des Glaubens nicht besessen h\u00e4tte, wie h\u00e4tte Sie diese ihren Kindern geben k\u00f6nnen?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 22. August 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-71283","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71283","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71283"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71283\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71283"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71283"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71283"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}