{"id":72414,"date":"2024-09-16T00:00:50","date_gmt":"2024-09-15T22:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-24-woche-im-jahreskreis-lk-71-10-2\/"},"modified":"2024-09-14T06:23:23","modified_gmt":"2024-09-14T04:23:23","slug":"montag-der-24-woche-im-jahreskreis-lk-71-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-24-woche-im-jahreskreis-lk-71-10\/","title":{"rendered":"Montag der 24. Woche im Jahreskreis (Lk 7,1-10)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit als Jesus seine Rede vor dem Volk beendet hatte, ging er nach Kafarnaum hinein. 2Ein Hauptmann hatte einen Diener, der todkrank war und den er sehr sch\u00e4tzte.<br \/>\n3Als der Hauptmann von Jesus h\u00f6rte, schickte er einige von den j\u00fcdischen \u00c4ltesten zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten. 4Sie gingen zu Jesus und baten ihn inst\u00e4ndig. Sie sagten: Er verdient es, dass du seine Bitte erf\u00fcllst; 5denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut.<br \/>\n6Da ging Jesus mit ihnen. Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und lie\u00df ihm sagen: Herr, bem\u00fch dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst. 7Deshalb habe ich mich auch nicht f\u00fcr w\u00fcrdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden.<br \/>\n8Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.<br \/>\n9Jesus war erstaunt \u00fcber ihn, als er das h\u00f6rte. Und er wandte sich um und sagte zu den Leuten, die ihm folgten: Ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden. 10Und als die M\u00e4nner, die der Hauptmann geschickt hatte, in das Haus zur\u00fcckkehrten, stellten sie fest, dass der Diener gesund war.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eHerr, bem\u00fch dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst. Deshalb habe ich mich auch nicht f\u00fcr w\u00fcrdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden\u201c (Lk 7, 6-7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ach ja, die Demut zieht die Gnade an. Demut bricht die st\u00e4rksten Ketten, welche die S\u00fcnden sind. Demut \u00fcberwindet jede Mauer der Trennung zwischen der Seele und Gott, und bringt sie zu Ihm zur\u00fcck.<br \/>\nDemut ist eine kleine Pflanze, doch stets gr\u00fcn und bl\u00fchend, nicht den W\u00fcrmern ausgesetzt, die sie anfressen k\u00f6nnten; noch werden Winde, Hagel oder Hitze f\u00e4hig sein, ihr zu schaden oder sie im Geringsten welken zu lassen.<br \/>\nObwohl sie die kleinste Pflanze ist, bringt die Demut sehr hohe Zweige hervor, die sogar in den Himmel eindringen und das Herz Unseres Herrn umranken; und nur die Zweige aus dieser kleinen Pflanze haben freien Zugang zu diesem anbetungsw\u00fcrdigen Herz.<br \/>\nDie Demut ist der Anker des Friedens in den Seest\u00fcrmen dieses Lebens. Demut ist das Salz, welches alle Tugenden w\u00fcrzt und die Seele vor der Verderbnis der S\u00fcnde bewahrt.<br \/>\nDemut ist das kleine Gras, das auf den Wegen sprie\u00dft, die von den Reisenden beschritten werden; wenn es zertreten wird, verschwindet es, doch bald kann man es wieder sprie\u00dfen sehen, sch\u00f6ner als vorher.<br \/>\nDemut ist wie eine zarte Veredlung, welche die wilde Pflanze zart macht. Demut ist der [Sonnen]Untergang der Schuld. Demut ist die Neugeborene der Gnade.<br \/>\nDemut ist wie der Mond, der uns in der Finsternis der Nacht dieses Lebens f\u00fchrt. Demut ist wie der kluge H\u00e4ndler, der es wohl versteht, mit seinen Reicht\u00fcmern Gesch\u00e4fte zu machen und nicht einen Cent der Gnade verschwendet, der ihm gegeben wurde.<br \/>\nDemut ist der Schl\u00fcssel zur Himmelst\u00fcr, sodass niemand eintreten kann, wenn er diesen Schl\u00fcssel nicht in guter Verwahrung h\u00e4lt.<br \/>\nSchlie\u00dflich \u2013 ansonsten w\u00fcrde ich nie aufh\u00f6ren und es w\u00fcrde zu lange werden \u2013 ist die Demut das L\u00e4cheln Gottes und des ganzen Himmels und das Wehklagen der ganzen H\u00f6lle. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 12. Januar 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wie klein bist du! Man sieht, dass sich deine Kleinheit nicht in die Macht, Unermesslichkeit, G\u00fcte und Gro\u00dfz\u00fcgigkeit deines Sch\u00f6pfers erheben kann und du unsere Gr\u00f6\u00dfe und Freigebigkeit nach deiner Kleinheit bemisst.<br \/>\nArme Kleine, du verlierst dich in unseren endlosen G\u00fctern und wei\u00dft unseren g\u00f6ttlichen und unendlich gro\u00dfen Vorgehensweisen nicht die richtige Bedeutung beizumessen.<br \/>\nMenschlich gesprochen ist das Leben in meinem Willen und die Errichtung seines Reiches unter ihnen f\u00fcr den von \u00dcbeln umgebenen Menschen zwar so, als wollte er mit seinem Finger den Himmel anr\u00fchren, was unm\u00f6glich ist: doch was f\u00fcr die Menschen unm\u00f6glich ist, ist bei Gott m\u00f6glich.<br \/>\nDu musst wissen, dass das Leben in unserem Willen eine Gabe ist, die unsere Gro\u00dfz\u00fcgigkeit den Menschen schenken m\u00f6chte, und mit dieser Gabe wird er sich verwandelt f\u00fchlen: von einem Armen wird er zu einem Reichen, von einem Schwachen zu einem Starken, vom Unwissendem zu einem Gebildeten; aus einem Sklaven niedriger Leidenschaften wird er zu einem s\u00fc\u00dfen und freiwilligen Gefangenen eines ganz heiligen Willens, der ihn nicht gefangen h\u00e4lt, sondern zum K\u00f6nig \u00fcber sich selbst, \u00fcber die g\u00f6ttlichen G\u00fcter und alle geschaffenen Dinge macht.<br \/>\nEr gleicht einem armen Mann, der armselige Lumpen tr\u00e4gt, in einer H\u00fctte ohne T\u00fcren wohnt und daher Dieben und Feinden ausgesetzt ist. Er hat auch nicht genug Brot, um seinen Hunger zu stillen und muss darum betteln.<br \/>\nW\u00fcrde ihm nun ein K\u00f6nig eine Million schenken, dann w\u00e4re das Los des Armen verwandelt, und er w\u00fcrde nicht l\u00e4nger als armer Bettler erscheinen, sondern als Herr und Besitzer von Pal\u00e4sten und Villen.<br \/>\nEr kleidet sich w\u00fcrdig, hat \u00fcberreich zu essen und kann sogar anderen helfen. Was \u00e4nderte das Los jenes Armen? Die geschenkte Million! Wenn nun schn\u00f6des Geld das Los eines armen Ungl\u00fccklichen ab\u00e4ndern kann, um wie viel mehr dann die gro\u00dfe Gabe unseres Willens, die Wir den Menschengeschlechtern schenken!<br \/>\nDiese wird ihr trauriges Los verwandeln, ausgenommen jene, die freiwillig in ihrem Ungl\u00fcck bleiben wollen; umso mehr, als diese Gabe dem Menschen schon beim Ursprung seiner Erschaffung verliehen wurde, und er sie undankbar zur\u00fcckwies, indem er seinen eigenen Willen tat und sich dem Unseren entzog.<br \/>\nWer sich nun disponiert, unseren Willen zu tun, bereitet den w\u00fcrdigen und edlen Platz, um diese gro\u00dfe und unendliche Gabe zu verahren. Die Wahrheiten \u00fcber unser Fiat werden ihm helfen und ihn auf \u00fcberraschende Weise auf den Empfang dieser Gabe vorbereiten.<br \/>\nUnd was die Menschen bis heute nicht bekamen, k\u00f6nnen sie morgen erhalten. So werde Ich wie ein K\u00f6nig handeln, der eine Familie mit verwandtschaftlichen Banden in seine K\u00f6nigsfamilie aufnehmen m\u00f6chte.<br \/>\nZu diesem Zweck nimmt er zuerst ein Mitglied dieser Familie in seinen Palast auf, zieht diese Person gro\u00df, speist zusammen mit ihr, gew\u00f6hnt sie an seine edlen Manieren, vertraut ihr seine Geheimnisse an; und um sie seiner w\u00fcrdig zu machen, l\u00e4sst er sie von seinem Willen leben; damit er ihrer noch sicherer sein kann und sie sich nicht [wieder] zu ihrer unadeligen Familie degradiert, gibt er die Gabe seines Willens in ihre Gewalt; was der K\u00f6nig nicht tun kann, kann Ich jedoch tun: Ich bilokiere meinen Willen und schenke Ihn den Menschen.<br \/>\nDer K\u00f6nig hat seine Augen fest auf sie gerichtet und ist st\u00e4ndig dabei, sie immer sch\u00f6ner zu machen. Er kleidet sie mit kostbaren und sch\u00f6nen Gew\u00e4ndern, sodass er sich in sie verliebt \u2013 bis er nicht mehr anders kann und sie mit dem dauerhaften Band der Ehe an sich bindet, sodass beide einander zur Gabe werden.<br \/>\nDamit haben beide Seiten Anspruch auf Regentschaft, und diese Familie erwirbt die Bande der Verwandtschaft mit dem K\u00f6nig. Aus Liebe zu jener [einen], die sich ihm hingab, und der er sich hinschenkte, beruft der K\u00f6nig jene Familie zum Leben in seinem Palast und vereiht ihr dieselbe Gabe wie der, die er so liebt&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 30. April 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden\u201c (Lk 7,9)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen f\u00fchlte ich mich wegen des Verlustes meines anbetungsw\u00fcrdigen Jesus ganz mutlos und in Bitterkeit. W\u00e4hrend ich in diesem Zustand war, lie\u00df Jesus seine \u00fcberaus liebliche Stimme h\u00f6ren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, alles hat seinen Ursprung im Glauben. Wer stark im Glauben ist, ist stark im Leiden. Der Glaube l\u00e4sst Gott an jedem Ort finden, er l\u00e4sst Ihn in jeder Handlung sichtbar werden, ber\u00fchrt Ihn in jeder Bewegung; und jede neue Gelegenheit, die sich zeigt, ist eine neue G\u00f6ttliche Offenbarung, die man empf\u00e4ngt.<br \/>\nBleibe daher stark im Glauben, denn wenn du in ihm, unter allen Zust\u00e4nden und Umst\u00e4nden feststehst, wird dir der Glaube die Kraft verleihen und dich stets mit Gott vereint halten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 20. M\u00e4rz 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fuhr fort in meinem gewohnten Zustand, da kam kurz mein s\u00fc\u00dfer Jesus und es schien, als f\u00fchlte Er in seinem Herzen einen starken Schmerz und mich um Hilfe bittend sprach Er: \u201eMeine Tochter, welche Serien von Verbrechen in diesen Tagen, welch satanischer Triumph!<br \/>\nDas Gedeihen der Gottlosen ist das schlimmste Zeichen und bedeutet Bestrebungen, den Glauben aus ihren L\u00e4ndern hinauszudr\u00e4ngen, die wie blockiert in einem dunklen Gef\u00e4ngnis sind; Dem\u00fctigungen hingegen sind f\u00fcr das B\u00f6se wie viele Ritzen, durch die das Licht dringt und bewirkt, dass sie wieder in sich gehen und ihnen und ihren Nationen der Glaube wieder gebracht wird: so wird ihnen die Dem\u00fctigung mehr Gutes tun als jeglicher Sieg oder Eroberung; welch kritische und schmerzhafte Perioden werden sie durchmachen!<br \/>\nDie H\u00f6lle und die B\u00f6sen zerfressen sich vor Wut, um ihre Verschw\u00f6rungen und Bosheiten zu beginnen. Meine armen Kinder, meine arme Kirche!&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 16. November 1918)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-72414","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72414"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72414\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72414"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}