{"id":72482,"date":"2025-09-16T21:00:33","date_gmt":"2025-09-16T19:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-24-woche-im-jahreskreis-lk-731-35\/"},"modified":"2025-09-16T21:49:57","modified_gmt":"2025-09-16T19:49:57","slug":"mittwoch-der-24-woche-im-jahreskreis-lk-731-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-24-woche-im-jahreskreis-lk-731-35\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 24. Woche im Jahreskreis (Lk 7,31-35)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">31In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit wem soll ich also die Menschen dieser Generation vergleichen? Wem sind sie \u00e4hnlich? 32Sie sind wie Kinder, die auf dem Marktplatz sitzen und einander zurufen: Wir haben f\u00fcr euch auf der Fl\u00f6te gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint.<br \/>\n33Johannes der T\u00e4ufer ist gekommen, er isst kein Brot und trinkt keinen Wein, und ihr sagt: Er ist von einem D\u00e4mon besessen. 34Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagt ihr: Dieser Fresser und S\u00e4ufer, dieser Freund der Z\u00f6llner und S\u00fcnder! 35Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder recht bekommen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWir haben f\u00fcr euch auf der Fl\u00f6te gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint\u201c (Lk 7, 32)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, lie\u00df sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus ganz bek\u00fcmmert erblicken, sein Atem war wie Feuer, und mich an sich dr\u00fcckend sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, Ich m\u00f6chte eine Erleichterung f\u00fcr meine Flammen, Ich will meine Liebe ausgie\u00dfen, doch meine Lie-be wird von den Gesch\u00f6pfen zur\u00fcckgewiesen.<br \/>\nDu musst wissen, dass Ich bei der Erschaffung des Menschen aus meiner Gottheit eine bestimmte Menge an Liebe entstr\u00f6men lie\u00df, die als prim\u00e4res Leben f\u00fcr die Menschen dienen sollte, damit sie bereichert, unterst\u00fctzt und gest\u00e4rkt w\u00fcrden und Hilfe h\u00e4tten in allen ihren Bed\u00fcrfnissen.<br \/>\nDoch der Mensch weist diese Liebe zur\u00fcck, und meine Liebe wandert umher, seitdem der Mensch erschaffen wurde; und sie geht umher, ohne jemals stehenzubleiben: von dem einem abgewiesen, eilt sie zum n\u00e4chsten, um sich zu schenken, und wenn sie abgewiesen wird, bricht sie in Schluchzen aus.<br \/>\nSo bringt der Mangel an \u00dcbereinstimmung die Liebe zum Weinen und Seufzen. W\u00e4hrend also meine Liebe umherwandert und eilt, um sich zu schenken, bricht sie, wenn sie einen Schwachen und Armen sieht, in Schluchzen aus und spricht zu ihm:<br \/>\n\u201eAch, w\u00fcrdest du mich nicht umherirren lassen und h\u00e4ttest du mir ein Obdach in deinem Herzen gegeben, so w\u00e4rest du stark gewesen und es w\u00fcrde dir nichts fehlen!\u201d<br \/>\nWenn sie einen sieht, der in S\u00fcnde gefallen ist, bricht sie in Schluchzen aus: \u201eAch, h\u00e4ttest du mir Zutritt zu deinem Herz gegeben, so w\u00e4rest du nicht gefallen!\u201d<br \/>\nF\u00fcr einen anderen, den sie von Leidenschaften getrieben und vom Schlamm der Erde beschmutzt sieht, weint die Liebe und wiederholt ihm schluchzend: \u201eAch, h\u00e4ttest du meine Liebe genommen, dann h\u00e4tten die Leidenschaften kein Leben \u00fcber dir, die Erde w\u00fcrde dich nicht ber\u00fchren und meine Liebe dir in allem gen\u00fcgen!\u201d<br \/>\nSo hat die Liebe f\u00fcr jedes \u00dcbel des Menschen, ob klein oder gro\u00df, einen tr\u00e4nenreichen Seufzer und f\u00e4hrt fort, umherzuwandern und sich dem Menschen zu geben.<br \/>\nUnd wenn sich im Garten von Getsemani alle S\u00fcnden vor meiner Menschheit zeigten, so trug jede S\u00fcnde das Schluchzen meiner Liebe; und alle Schmerzen meiner Passion, jeder Gei\u00dfelhieb, jeder Dorn, jede Wunde waren begleitet vom Schluchzen meiner Liebe, denn wenn der Mensch geliebt h\u00e4tte, h\u00e4tte nichts B\u00f6ses kommen k\u00f6nnen.<br \/>\nDer Mangel an Liebe hat alle \u00dcbel keimen lassen und auch meine Leiden selbst. Als Ich den Menschen schuf, machte Ich es wie ein K\u00f6nig, der sein Reich gl\u00fccklich machen will: er nimmt eine Million und bringt sie in Umlauf, damit jeder, der will, davon nehmen m\u00f6ge.<br \/>\nDoch wie viel auch im Umlauf ist, kaum jemand nimmt einige Cent davon. Nun ist der K\u00f6nig gespannt darauf zu erfahren, ob die V\u00f6lker das Gut annehmen, das er ihnen bereiten m\u00f6chte, und er fragt, ob seine Million aufgebraucht ist, um weitere Millionen auszugeben, und man antwortet ihm: \u201eMajest\u00e4t, kaum einige Cent haben sie genommen.\u201c<br \/>\nDer K\u00f6nig empfindet Schmerz, wenn er h\u00f6rt, dass sein Volk seine Gaben weder annimmt noch sie sch\u00e4tzt. Er begibt sich also mitten unter seine Untergebenen, da sieht er den einen von Lumpen bedeckt, den anderen mit Gebrechen, dort einen, der hungert, vor K\u00e4lte zittert, obdachlos ist,\u2026 und der K\u00f6nig bricht in seinem Schmerz in Schluchzen aus und sagt:<br \/>\n\u201eAch, wenn sie mein Geld genommen h\u00e4tten, w\u00fcrde ich niemanden sehen, der mir, von Lumpen bedeckt, Schande bereitet, sondern nur gut Gekleidete, keine Gebrechlichen, sondern Gesunde; Ich w\u00fcrde keinen Darbenden sehen, der beinahe vor Hunger stirbt, sondern Satte.<br \/>\nWenn sie mein Geld genommen h\u00e4tten, w\u00e4re niemand obdachlos, sie h\u00e4tten sich leicht einen Raum errichten k\u00f6nnen, um dort Zuflucht zu finden.\u201c Mit einem Wort: f\u00fcr jeden Missstand, den er in seinem Reich sieht, hat er einen Schmerz, eine Tr\u00e4ne, und er gr\u00e4mt sich um seine Million, welche die Undankbarkeit des Volkes zur\u00fcckweist.<br \/>\nDie G\u00fcte dieses K\u00f6nigs ist aber so gro\u00df, dass er trotz so viel Undankbarkeit diese Million nicht zur\u00fcckzieht; er l\u00e4sst sie weiterhin in Umlauf in der Hoffnung, dass andere Generationen die Wohltat in Empfang nehmen, welche die anderen zur\u00fcckgewiesen haben, und er so die Ehre f\u00fcr das Gute empf\u00e4ngt, das er seinem Reich erwiesen hat.<br \/>\nSo mache Ich es. Meine Liebe, die von Mir entstr\u00f6mt ist, werde Ich nicht zur\u00fcckziehen, sie wird fortfahren, umherzuirren, ihr Schluchzen wird andauern, bis sie Seelen findet, die diese meine Liebe bis zum letzten Cent annehmen, damit mein Weinen aufh\u00f6rt und Ich die Verherrlichung f\u00fcr die Mitgift der Liebe empfangen m\u00f6ge, die Ich zum Wohl der Gesch\u00f6pfe hervorgebracht habe.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wer die Gl\u00fccklichen sind, die das Schluchzen der Liebe stillen werden? Die Seelen, die in meinem Wollen leben: sie werden die ganze, von den anderen Generationen zur\u00fcckgewiesene Liebe nehmen, und mit der Macht meines sch\u00f6pferischen Willens werden sie sie vervielfachen, so oft sie wollen, wie viele Gesch\u00f6pfe sie zur\u00fcckgewiesen haben.<br \/>\nDann wird ihr Schluchzen aufh\u00f6ren, und stattdessen wird man Freudenseufzer h\u00f6ren, und die zufrieden gestellte Liebe wird den Gl\u00fccklichen alle G\u00fcter und Wonnen mitteilen, die die anderen nicht gewollt haben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 4. Februar 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eUnd doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder recht bekommen\u201c (Lk 7, 35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem der Beichtvater einige Zweifel vorgebracht hatte, sah ich, als der gebenedeite Jesus kam, den Beichtvater zusammen mit Ihm, und Er sprach zu ihm:<br \/>\n\u201eMein Wirken st\u00fctzt sich stets auf die Wahrheit, und obwohl es unter R\u00e4tseln verdunkelt scheint, kann man dennoch nichts anders behaupten, als dass es die Wahrheit ist. Und obwohl das Gesch\u00f6pf mein Wirken nicht mit Klarheit versteht, vernichtet dies die Wahrheit nicht, sondern l\u00e4sst noch klarer erkennen, dass es eine G\u00f6ttliche Art des Wirkens ist.<br \/>\nDenn da das Gesch\u00f6pf begrenzt ist, kann es das Unendliche nicht umfassen und begreifen; es kann h\u00f6chstens ein paar Schimmer verstehen und umfassen, wie etwa die vielen Dinge, die von Mir in den Schriften ausgesagt wurden, und meine Art des Wirkens in den Heiligen \u2013 wurde dies vielleicht in aller Klarheit begriffen?<br \/>\nO, wie viel blieb dunkel und r\u00e4tselhaft! Und doch, wie viele Geister von Gelehrten und Wissenschaftlern haben sich abgem\u00fcht, sie auszulegen? Was haben sie schon verstanden?<br \/>\nMan kann sagen, eigentlich gar nichts, verglichen mit dem, was zu wissen noch geblieben ist. Doch tut das etwa der Wahrheit Abbruch? \u00dcberhaupt nicht, im Gegenteil, es l\u00e4sst sie noch mehr aufleuchten.<br \/>\nDeshalb muss dein Augenmerk darauf ruhen, ob hier wahre Tugend ist, und ob man in allen Dingen sp\u00fcrt, dass die Wahrheit anwesend ist, wenn sie auch manchmal verdunkelt ist; und was das \u00dcbrige betrifft, muss man ruhig und in heiligem Frieden bleiben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 27. Juli 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNiemand kann der Wahrheit widerstehen, noch kann der Mensch behaupten, dass es nicht die Wahrheit ist. Wie boshaft und dumm einer auch w\u00e4re, er kann nicht sagen, dass das Wei\u00dfe schwarz und das Schwarze wei\u00df ist, dass Licht Finsternis und Finsternis Licht ist.<br \/>\nDoch nur wer die Wahrheit liebt, der nimmt sie an und setzt sie in die Tat um, w\u00e4hrend einer, der sie nicht liebt, von ihr beunruhigt und gemartert wird.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 16. Januar 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Gescho\u0308pfe fragen bei fast allen Ereignissen, die geschehen, immer wieder: \u201eUnd warum? Warum? Warum? Warum diese Krankheit? Warum dieser Seelenzustand? Warum diese Zu\u0308chtigung?\u201c Und so viele andere \u201aWarum\u2018.<br \/>\nDie Erkla\u0308rung fu\u0308r das \u201aWarum\u2018 wird nicht auf Erden geschrieben, sondern im Himmel, und dort werden sie alle lesen. Wei\u00dft du, was das \u201aWarum\u2018 ist? Es ist der Egoismus, der sta\u0308ndig die Eigenliebe na\u0308hrt. Wei\u00dft du, wo das \u201aWarum\u2018 entstanden ist? In der Ho\u0308lle; wer der erste war, der es aussprach? Ein Teufel.<br \/>\nDie Auswirkungen des ersten \u201aWarum\u2018 waren der Verlust der Unschuld im Garten Eden selbst, der Krieg der unverso\u0308hnlichen Leidenschaften, der Ruin so vieler Seelen, die U\u0308bel des Lebens; die Geschichte des Warum ist lang. Es genu\u0308gt, wenn Ich dir sage, dass es kein U\u0308bel in der Welt gibt, das nicht den Stempel des \u201aWarum\u2018 tra\u0308gt. Das \u201aWarum\u2018 vernichtet die Go\u0308ttliche Weisheit in der Seele.<br \/>\nUnd wei\u00dft du, wo das \u201aWarum\u2018 begraben werden wird? In der Ho\u0308lle, um die Verdammten in Ewigkeit ruhelos zu machen, ohne ihnen Frieden zu gewa\u0308hren. Die Kunst des \u201aWarum\u2018 ist es, die Seelen zu bekriegen, ohne ihnen jemals Waffenruhe zu gewa\u0308hren. \u201c(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 8; 30 Januar 1909)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-72482","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72482","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72482"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72482\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72482"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72482"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}