{"id":73090,"date":"2023-10-14T13:00:37","date_gmt":"2023-10-14T11:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/28-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-221-14\/"},"modified":"2023-10-11T19:50:26","modified_gmt":"2023-10-11T17:50:26","slug":"28-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-221-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/28-sonntag-im-jahreskreis-a-mt-221-14\/","title":{"rendered":"28. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; A &#8211; (Mt 22,1-14)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus den Hohenpriestern und den \u00c4ltesten des Volkes das folgende Gleichnis: 2Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem K\u00f6nig, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete.<br \/>\n3Er schickte seine Diener, um die eingeladenen G\u00e4ste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. 4Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit!<br \/>\n5Sie aber k\u00fcmmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, 6wieder andere fielen \u00fcber seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um.<br \/>\n7Da wurde der K\u00f6nig zornig; er schickte sein Heer, lie\u00df die M\u00f6rder t\u00f6ten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. 8Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die G\u00e4ste waren es nicht wert eingeladen zu werden.<br \/>\n9Geht also hinaus auf die Stra\u00dfen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. 10Die Diener gingen auf die Stra\u00dfen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, B\u00f6se und Gute, und der Festsaal f\u00fcllte sich mit G\u00e4sten.<br \/>\n11Als sie sich gesetzt hatten und der K\u00f6nig eintrat, um sich die G\u00e4ste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte. 12Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wusste der Mann nichts zu sagen.<br \/>\n13Da befahl der K\u00f6nig seinen Dienern: Bindet ihm H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe, und werft ihn hinaus in die \u00e4u\u00dferste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Z\u00e4hnen knirschen. 14Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserw\u00e4hlt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eMit dem Himmelreich ist es wie mit einem K\u00f6nig, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete\u201c (Mt 22, 2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber das oben Geschriebene nach, und der gebenedeite Jesus erkl\u00e4rte mir weiter:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, es ist wirklich wahr, dass das H\u00f6chste Wesen am Anfang der Sch\u00f6pfung seine Verm\u00e4hlung mit der Menschheit feierte. Es war wie bei einem Br\u00e4utigam, den seine b\u00f6se Braut veranlasst, sich vor dem Hof von ihr zu trennen.<br \/>\nTrotzdem bleibt im Br\u00e4utigam eine Zuneigung im eigenen Herzen, und er denkt und ersehnt es, dass seine Erw\u00e4hlte sich \u00e4ndert: \u201eWer wei\u00df, vielleicht kann ich wieder mit ihr zusammenkommen und mich aufs Neue mit ihr im Hochzeitsbund verm\u00e4hlen.\u201c<br \/>\nDaher l\u00e4sst er oft Botschaften an ihr Ohr dringen, dass er sie liebt. So machte es Gott. Obwohl die Verm\u00e4hlung mit der Menschheit am G\u00f6ttlichen Hof aufgel\u00f6st wurde, bewahrte Er eine Zuneigung f\u00fcr sie und sehnte sich, obschon Er weit weg war, nach dem neuen Band der Verm\u00e4hlung mit der Menschheit.<br \/>\nDaher zerst\u00f6rte Er weder den Palast, den Er mit so viel Pracht und Herrlichkeit errichtet hatte, noch entzog Er der Menschheit die Wohltat der Sonne, die den Tag bildete, sondern Er lie\u00df alles bestehen, damit jene, die Ihn beleidigt hatte, Gebrauch davon machen konnte. Mehr noch, Er erhielt sogar die Kommunikation aufrecht, indem Er von Beginn der Welt an bald diesen, bald jenen Guten erw\u00e4hlte.<br \/>\nDiese Guten glichen Boten, Postboten, die manch kleine Briefe, Telegramme oder Telefonanrufe vom Himmel brachten, mit der Ank\u00fcndigung, dass der ferne Br\u00e4utigam sie nicht vergessen hat, dass er sie liebte und die R\u00fcckkehr der undankbaren Braut w\u00fcnschte.<br \/>\nJe mehr Ich im Alten Bund die Guten, die Patriarchen und die Propheten vervielf\u00e4ltigte, umso eindringlicher waren die Einladungen und die Post, die zwischen Himmel und Erde hin und her eilte \u2013 mit jenen Nachrichten, dass Gott die neue Vereinigung ersehnte.<br \/>\nSo wahr ist dies, dass Er, da Er die Glut seiner Liebe nicht l\u00e4nger zur\u00fcckhalten konnte und die gefallene Menschheit damals noch nicht disponiert war, eine Ausnahme machte, und die jungfr\u00e4uliche K\u00f6nigin und die Menschheit des WORTES mit dem Band wahrer Verm\u00e4hlung traute.<br \/>\nDadurch sollte die gefallene Menschheit durch diese Beiden wieder erhoben werden und Er seine Verm\u00e4hlung mit der ganzen Menschheit feiern k\u00f6nnen. So bildete meine Menschheit die neue Verlobung mit der ganzen Menschheit auf dem Kreuz. Alles, was Ich tat und litt, bis hin zum Kreuzestod, waren lauter Vorbereitungen, um die ersehnte Hochzeit im Reich des G\u00f6ttlichen Willens zu verwirklichen.<br \/>\nNun, nach der Verlobung gibt es noch Unterpf\u00e4nder und Gaben, die \u00fcbergeben werden sollen, und diese sind die Kenntnisse \u00fcber mein G\u00f6ttliches FIAT: in ihnen wird der Menschheit das gro\u00dfe Geschenk verliehen, das Mir der Mensch im Garten Eden zur\u00fcckgewiesen hatte, d.h., das ewige, unendliche und grenzenlose Geschenk meines Willens. Diese Gabe wird die gefallene Menschheit so sehr anlocken, dass sie Uns daf\u00fcr [im Gegenzug] das Geschenk ihres armen Willens machen wird.<br \/>\nDies wird nach einer so langen Kette der Korrespondenz und der Treue von Seiten Gottes, und der Unbest\u00e4ndigkeit, Undankbarkeit und K\u00e4lte seitens der Menschen wie eine Best\u00e4tigung und Besiegelung der Einheit der Brautleute sein.<br \/>\nSo hat sich also, meine Tochter, der Mensch herabgew\u00fcrdigt und verlor mit dem R\u00fcckzug aus meinem Willen alle G\u00fcter. Um sich zu adeln und alles wieder zu erwerben und die Rehabilitation der Verm\u00e4hlung mit seinem Sch\u00f6pfer zu erhalten, muss er von neuem in das G\u00f6ttliche FIAT eintreten, von Dem er ausgegangen war.<br \/>\nEs gibt keine Mittelwege, nicht einmal meine eigene Erl\u00f6sung reicht aus, um den Menschen zum Ursprung der gl\u00fccklichen \u00c4ra seiner Erschaffung zur\u00fcckkehren zu lassen. Sie \u2013 die Erl\u00f6sung \u2013 ist Mittel, Weg, Licht, Hilfe, aber nicht das Ziel; das Ende ist mein Wille, denn Er war der Anfang. Wer Anfang war, muss von Rechts wegen (aus Gerechtigkeit), auch dessen Ziel sein.<br \/>\nSo muss die Menschheit in meinen G\u00f6ttlichen Willen eingeschlossen werden, um in ihrem adeligen Ursprung und ihrer Gl\u00fcckseligkeit wieder hergestellt zu werden, und um von neuem die Verm\u00e4hlung mit ihrem Sch\u00f6pfer in Kraft zu setzen. Daher gen\u00fcgt unserer Liebe nicht die gro\u00dfe Wohltat, welche meine Erl\u00f6sung dem Menschen erwiesen hat, sondern sie ersehnt mehr.<br \/>\nDie wahre Liebe gibt sich nie zufrieden, sie ist erst dann befriedigt, wenn sie sagen kann: \u201eIch habe nichts mehr, was Ich geben k\u00f6nnte.\u201c<br \/>\nIm Wissen, dass der Mensch gl\u00fccklich, siegreich, herrlich zu Mir, in den edlen Zustand zur\u00fcckkehren kann, in dem er von Gott erschaffen worden ist, und zwar, indem mein Wille in ihrer Mitte regiert \u2013 siehe darum ist alle Sehnsucht Gottes, sind meine Seufzer und Mitteilungen auf die Bekanntmachung und Herrschaft unseres Willens hingeordnet.<br \/>\nDann erst kann Ich zu unserer Liebe sagen: \u201eBeruhige dich, unser geliebter Sohn ist an seinem Ziel angekommen! Er ist jetzt schon im Besitz unseres Erbes, das ihm bei der Erschaffung verliehen wurde, was unser FIAT ist!\u201c Und w\u00e4hrend er das Unsrige besitzt, besitzen Wir ihn.<br \/>\nDaher ist die Verm\u00e4hlung von neuem geschlossen, die Brautleute sind an ihren Ehrenplatz zur\u00fcckgekehrt, und es bleibt nichts anderes als zu feiern und ein solch gro\u00dfes Gl\u00fcck nach einem so langen Schmerz zu genie\u00dfen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 16. Juni 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAls sie sich gesetzt hatten und der K\u00f6nig eintrat, um sich die G\u00e4ste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte\u201c (Mt 22, 11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich betrachtete das Geheimnis der Gei\u00dfelung, und bemitleidete meinen s\u00fc\u00dfen Jesus, als Er sich so gedem\u00fctigt inmitten seiner Feinde sah, seines Gewandes entkleidet, unter einem Sturm von Schl\u00e4gen; da trat mein liebensw\u00fcrdiger Jesus in dem Zustand, in dem Er war, als Er gegei\u00dfelt wurde, aus meinem Inneren heraus und fragte mich:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, willst du wissen, warum man Mich entkleidete, als Ich gegei\u00dfelt wurde? In jedem Geheimnis meiner Passion k\u00fcmmerte Ich Mich zuerst darum, wie Ich den Bruch zwischen dem menschlichen und dem G\u00f6ttlichen Willen ausbessern k\u00f6nne, und dann erst um die Beleidigungen, welche dieser Bruch hervorgebracht hat.<br \/>\nAls der Mensch im Garten Eden die Bande der Einheit zwischen dem H\u00f6chsten Willen und dem seinen zerriss, beraubte er sich der k\u00f6niglichen Kleider meines Willens und kleidete sich in die elenden Lumpen seines eigenen, der schwach, unbest\u00e4ndig und unf\u00e4hig zum Gutestun war.<br \/>\nMein Wille war ein s\u00fc\u00dfer Zauber f\u00fcr Adam, der ihn in einem ganz reinen Licht eingetaucht hielt und ihn nichts anderes kennen lie\u00df als seinen Gott, von Dem er ausgegangen war, Der ihm nichts anderes schenkte als Wonnen ohne Zahl. Und er war so ganz davon in Anspruch genommen, welch gro\u00dfe Sch\u00e4tze sein Gott ihm gab, dass er keinen Gedanken an sich selbst hatte.<br \/>\nO wie gl\u00fccklich war der Mensch, und wie freute sich die Gottheit, ihm so viele Vollkommenheiten ihres Wesens mitzuteilen, wie viel ein Gesch\u00f6pf nur aufnehmen kann, um es sich \u00e4hnlich zu machen!\u201c Kaum hatte Adam die Verbindung mit unserem Willen gebrochen, verlor er das k\u00f6nigliche Gewand, den Zauber, das Licht und die Seligkeit.<br \/>\nEr betrachtete sich selbst ohne das Licht meines Willens, und als er sich ohne den Zauber, der ihn gefesselt hatte, betrachtete, erkannte er sich [, und wie unf\u00e4hig er ohne mein Licht war], er sch\u00e4mte sich und versp\u00fcrte Angst vor Gott, sodass sogar seine eigene Natur die traurigen Wirkungen davon empfand: er f\u00fchlte die K\u00e4lte und Nacktheit und sp\u00fcrte das lebhafte Bed\u00fcrfnis, sich zu bedecken.<br \/>\nWie unser Wille ihn im Hafen unermesslicher Wonnen bewahrte, so versetzte ihn sein eigener Wille in den Hafen des Elends. Unser Wille war alles f\u00fcr den Menschen, und in Ihm fand er alles. Es war gerecht, dass er, da er aus Uns hervorgegangen war und als unser geliebter Sohn in unserem Willen lebte, von dem Unsrigen lebte, und dieser unser Wille sollte f\u00fcr alles aufkommen, was er ben\u00f6tigte.<br \/>\nAls er nun in seinem eigenen Willen leben wollte, hatte er alles n\u00f6tig, denn der menschliche Wille hat nicht die Macht, f\u00fcr alle Bed\u00fcrfnisse aufzukommen, noch beinhaltet er die Quelle des Guten in sich; so war er gezwungen, sich die zum Leben notwendigen Dinge m\u00fchsam zu verschaffen.<br \/>\nSiehst du also, was es bedeutet, nicht mit meinem Willen vereint zu sein? O, wenn alle das w\u00fcssten, h\u00e4tten sie nur diese eine Sehnsucht, dass mein Wille komme und auf der Erde herrsche!<br \/>\nSo h\u00e4tte, wenn Adam sich nicht vom G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcckgezogen h\u00e4tte, auch seine Natur keine [materiellen] Kleider gebraucht, und er h\u00e4tte sich nicht seiner Nacktheit gesch\u00e4mt, noch w\u00e4re er dem Leiden wegen der K\u00e4lte, der Hitze, des Hungers oder der Schw\u00e4che unterworfen gewesen.<br \/>\nDoch diese nat\u00fcrlichen Dinge waren [im Vergleich dazu] beinahe nichts, sie waren vielmehr Symbol des gro\u00dfen Gutes, das seine Seele verloren hatte.<br \/>\nNun, meine Tochter, bevor Ich zur Gei\u00dfelung an die S\u00e4ule gebunden wurde, wollte Ich entkleidet werden, um die Nacktheit des Menschen zu erleiden und sie wieder gutzumachen, als er sich des k\u00f6niglichen Gewandes meines Willens entkleidete.<br \/>\nIch f\u00fchlte in Mir eine so gro\u00dfe Besch\u00e4mung und Pein, als Ich Mich inmitten von Feinden, die Mich verspotteten, so entbl\u00f6\u00dft sah, dass Ich \u00fcber die Nacktheit des Menschen weinte und meinem Himmlischen Vater meine Bl\u00f6\u00dfe aufopferte, damit der Mensch von neuem mit dem K\u00f6nigsgewand meines Willens bekleidet werde.<br \/>\nUnd damit Mir dies nicht verweigert werde, opferte Ich als Preis daf\u00fcr mein Blut, mein in St\u00fccken herausgerissenes Fleisch auf, und lie\u00df Mich nicht nur der Kleider entbl\u00f6\u00dfen, sondern auch meiner Haut, um den Preis zahlen zu k\u00f6nnen und f\u00fcr das Verbrechen dieser Nacktheit des Menschen Genugtuung zu leisten.<br \/>\nIch vergoss so viel Blut in diesem Geheimnis, wie in keinem anderen, sodass es ausreichte, um den Menschen wie mit einem zweiten Gewand, einem Gewand aus Blut zu bekleiden, um ihn von neuem zu bedecken und ihn dadurch zu w\u00e4rmen, rein zu waschen und ihn zu disponieren, das k\u00f6nigliche Gewand meines Willens zu empfangen.\u201d<br \/>\nAls ich dies h\u00f6rte, fragte ich \u00fcberrascht: \u201eMein geliebter Jesus, wie kann es sein, dass der Mensch durch den R\u00fcckzug aus deinem Willen das Bed\u00fcrfnis nach Kleidung empfand, dass er sich sch\u00e4mte und Angst hatte?<br \/>\nDu jedoch hast stets den Willen des Himmlischen Vaters getan und eine Einheit mit Ihm gebildet, und deine Mutter hat nie ihren Willen gekannt \u2013 und dennoch hattet Ihr Bed\u00fcrfnis nach Kleidung und Nahrung und empfandet K\u00e4lte und Hitze\u2026\u201d Und Jesus erwiderte: \u201eUnd doch, meine Tochter, ist es genauso.<br \/>\nWenn der Mensch sich wegen seiner Nacktheit sch\u00e4mte und so vielen nat\u00fcrlichen \u00dcbeln unterworfen wurde, so gerade deshalb, weil er den s\u00fc\u00dfen Zauber meines Willens verlor; und obwohl die Seele das B\u00f6se tat, und nicht der K\u00f6rper, war dieser jedoch indirekt wie der Komplize des schlechten Willens des Menschen.<br \/>\nDie Natur wurde vom b\u00f6sen Willen des Menschen gleichsam profaniert, daher mussten beide, die Seele und der Leib, die Strafe f\u00fcr das ver\u00fcbte B\u00f6se erleiden.<br \/>\nWas Mich betrifft, so tat Ich sicherlich immer den H\u00f6chsten Willen, doch Ich fand bei meinem Kommen nicht den unschuldigen Menschen vor, den Menschen vor der S\u00fcnde, sondern Ich fand den s\u00fcndigen Menschen vor, mit all seinem Elend.<br \/>\nSo musste Ich Mich mit ihm verbr\u00fcdern und alle \u00dcbel der Menschen auf Mich nehmen, Mich den Bed\u00fcrfnissen des Lebens unterwerfen, als w\u00e4re Ich einer von ihnen.<br \/>\nIn Mir gab es zwar dieses Wunder, dass Ich, wenn Ich es w\u00fcnschte, nichts ben\u00f6tigte, weder Kleidung, noch Speise, noch etwas anderes, doch Ich wollte dieses Wunder aus Liebe zum Menschen nicht in Anspruch nehmen, sondern wollte Mich in allem opfern, auch in den unschuldigsten Dingen, die von Mir selbst erschaffen worden waren, als Zeugnis meiner gl\u00fchenden Liebe zu ihm; im Gegenteil, dies diente dazu, um von Gott, meinem Vater zu erflehen, dass Er mit R\u00fccksicht auf Mich und meinen ganz Ihm geopferten Willen, dem Menschen das edle K\u00f6nigsgewand unseres Willens wieder zur\u00fcckgebe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 14. Januar 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201cDas Hochzeitsgewand\u201d (Mt 22,12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand und dachte gerade an die Passion unseres Herrn und opferte sie auf, besonders die Dornenkr\u00f6nung. Ich betete, dass Er so vielen blinden Geistern Licht spenden und sich bekannt machen m\u00f6ge, denn \u201ees ist unm\u00f6glich, Dich zu kennen und Dich nicht zu lieben.\u201c<br \/>\nAls ich das sagte, trat mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus aus meinem Inneren heraus und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, wie viel Verderben verursacht der Stolz in den Seelen!<br \/>\nEs gen\u00fcgt, wenn Ich dir sage, dass er eine Trennungsmauer zwischen dem Gesch\u00f6pf und Gott bildet und sie von meinen Abbildern in D\u00e4monen umwandelt.<br \/>\nWenn es dich dann so schmerzt und betr\u00fcbt, dass die Gesch\u00f6pfe so verblendet sind, dass sie den Abgrund, in dem sie sich befinden, selbst weder begreifen noch sehen, und es dir so am Herzen liegt, dass Ich ihnen helfen m\u00f6ge, dann dient meine Passion dem Menschen als Kleid, das seine gr\u00f6\u00dften Armseligkeiten zudeckt, ihn versch\u00f6nert und ihm all das Gut zur\u00fcckerstattet, dessen er sich wegen der S\u00fcnde beraubt und das er verloren hat; Ich gebe dir die Passion also zum Geschenk, damit du sie f\u00fcr dich verwendest und f\u00fcr wen du willst.\u201c<br \/>\nAls ich das h\u00f6rte, befiel mich gro\u00dfe Furcht, da ich die Gr\u00f6\u00dfe dieser Gabe sah und f\u00fcrchtete, nicht f\u00e4hig zu sein, diese Gabe zu verwenden und deshalb dem Geber selbst zu missfallen.<br \/>\nSo sagte ich: \u201eHerr, ich f\u00fchle nicht die St\u00e4rke, ein solches Geschenk anzunehmen, ich bin zu unw\u00fcrdig f\u00fcr eine derartige Gunst, es ist besser, wenn Du sie beh\u00e4ltst, Der Du alles bist und alles wei\u00dft.<br \/>\nDu wei\u00dft, wer sie ben\u00f6tigt und bei wem es angemessen ist, dieses so kostbare Gewand von unermesslichem Wert anzubringen. Doch ich Arme, was kann ich wissen? Und wenn es n\u00f6tig ist, es jemandem anzulegen, und ich tue es nicht, welche strenge Rechenschaft w\u00fcrdest Du nicht von mir fordern?\u201c<br \/>\nJesus erwiderte: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, der Geber selbst wird dir die Gnade verleihen, diese Gabe, die Er dir geschenkt hat, nicht nutzlos zu bewahren. Glaubst du denn, dass Ich dir ein Geschenk mache, um dir damit zu schaden? Niemals.\u201c<br \/>\nIch wusste nichts zu antworten, doch blieb ich weiterhin erschrocken und wie in der Schwebe und wollte mir vorbehalten zu h\u00f6ren, was Herrin Gehorsam dar\u00fcber dachte.<br \/>\nEs ist jedoch klar, dass dieses Gewand nichts anderes bedeutet als alles, was Unser Herr gewirkt, verdient und gelitten hat, worin das Gesch\u00f6pf das Gewand findet, um seine Nacktheit, die der Tugenden entbl\u00f6\u00dft ist, zu bedecken, Reicht\u00fcmer, um sich zu bereichern, Sch\u00f6nheit, um sich sch\u00f6n zu machen und zu schm\u00fccken und das Heilmittel f\u00fcr alle seine \u00dcbel.<br \/>\nAls ich das der Frau Gehorsam sagte, meinte sie, ich solle einwilligen. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 30. Mai 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verrichtete meine gewohnten Akte im H\u00f6chsten FIAT, und mein angebeteter Jesus trat aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, bei der Erschaffung des Menschen setzte die Gottheit ihn in die Sonne des G\u00f6ttlichen Willens, und in ihn alle Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nDiese Sonne diente ihm als Kleid, nicht nur f\u00fcr die Seele, sondern ihre gl\u00e4nzenden Strahlen waren so zahlreich, dass sie auch den K\u00f6rper bedeckten.<br \/>\nSie waren f\u00fcr ihn mehr als ein Kleid und zierten ihn und machten ihn so sch\u00f6n, dass weder K\u00f6nige noch Herrscher je so geschm\u00fcckt gekleidet waren, wie Adam mit diesem Kleid aus dem strahlendsten Licht erschien.<br \/>\nEs t\u00e4uschen sich jene, die behaupten, dass Adam vor der S\u00fcnde nackt war. Falsch, falsch! Wenn alle von Uns geschaffenen Dinge geschm\u00fcckt und bekleidet sind, sollte nicht er, der unser Juwel war, der Zweck, f\u00fcr den alle Dinge erschaffen worden sind, das sch\u00f6nste Kleid und den sch\u00f6nsten Schmuck von allen besitzen?<br \/>\nDeshalb geb\u00fchrte ihm das sch\u00f6ne Kleid des Lichtes der Sonne unseres Willens, und da er dieses Kleid aus Licht besa\u00df, hatte er kein Bed\u00fcrfnis nach materiellen Kleidern, um sich zu bedecken.<br \/>\nAls er sich aber aus dem G\u00f6ttlichen FIAT zur\u00fcckzog, zog sich auch das Licht aus der Seele und seinem Leib zur\u00fcck, er verlor sein sch\u00f6nes Kleid, und da er sich nicht mehr von Licht umgeben sah, f\u00fchlte er sich nackt.<br \/>\nEr sch\u00e4mte sich, sich als einziger nackt unter allen geschaffenen Dinge zu sehen und f\u00fchlte das Bed\u00fcrfnis, sich zu bedecken. So bediente er sich der bei den geschaffenen Dingen im \u00dcberfluss vorhandenen Dinge, um seine Nacktheit zu bedecken.<br \/>\nDies ist so wahr, dass nach meinem h\u00f6chsten Schmerz \u00fcber den Anblick meiner aufgeteilten Kleider und meiner verlosten Tunika, meine Menschheit bei der Auferstehung keine anderen Kleider annahm, sondern sich mit dem strahlendsten Gewand der Sonne meines H\u00f6chsten Willens kleidete.<br \/>\nEs war dasselbe Kleid, das Adam besa\u00df, als er erschaffen wurde, denn um den Himmel aufzutun, musste meine Menschheit das Gewand des Lichtes der Sonne meines H\u00f6chsten Willens tragen \u2013 eine k\u00f6nigliche Bekleidung.<br \/>\nIndem sie Mir die Insignien eines K\u00f6nigs und die Herrschaft in meine H\u00e4nde legte, \u00f6ffnete Ich den Himmel f\u00fcr alle Erl\u00f6sten, stellte Mich meinem himmlischen Vater vor und bot Ihm die unversehrten und sch\u00f6nen Gew\u00e4nder meines Willens dar, mit denen meine Menschheit bekleidet war, damit Er alle Erl\u00f6sten als unsere Kinder anerkenne.<br \/>\nSo ist mein Wille, w\u00e4hrend Er Leben ist, gleichzeitig das wahre Kleid der Erschaffung des Gesch\u00f6pfes, und hat somit alle Recht[sanspr\u00fcch]e \u00fcber es. Doch wie vieles tun sie doch, um aus diesem Licht zu entfliehen! Stehe deshalb fest in dieser Sonne des ewigen FIAT, und Ich werde dir helfen, dich in diesem Licht zu bewahren.\u201c<br \/>\nAls ich dies h\u00f6rte, sagte ich zu Ihm: \u201eMein Jesus und mein Alles, wie kommt das? Wenn Adam im Zustand der Unschuld keine Kleider brauchte, da das Licht deines Willens mehr als ein Kleid war, und auch die H\u00f6chste K\u00f6nigin deinen Willen unversehrt besa\u00df, und Du der Wille selbst warst: und doch hat weder die Himmlische Mutter noch Du, Kleider aus Licht getragen, sondern Ihr beide habt euch materieller Kleider bedient, um euch zu bedecken. Wie geht das?\u201c<br \/>\nUnd Jesus begann von neuem zu sprechen: \u201eMeine Tochter, sowohl Ich als auch meine Mutter kamen, um uns mit den Gesch\u00f6pfen zu verbr\u00fcdern, Wir kamen, um die gefallene Menschheit aufzurichten, und folglich ihre Armseligkeiten und Dem\u00fctigungen, in welche sie gefallen waren, auf Uns zu nehmen, um sie auf Kosten unseres eigenen Lebens zu s\u00fchnen.<br \/>\nWenn Wir mit Licht bekleidet w\u00e4ren, wer h\u00e4tte es gewagt, sich Uns zu n\u00e4hern und mit Uns Umgang zu pflegen? Wer h\u00e4tte im Lauf meiner Passion gewagt, Mich zu ber\u00fchren? Das Licht der Sonne meines Willens h\u00e4tte sie geblendet und zu Boden geworfen.<br \/>\nDeshalb musste Ich ein gr\u00f6\u00dferes Wunder wirken, indem Ich dieses Licht [des G\u00f6ttlichen Willens] unter dem Schleier meiner Menschheit verbarg und wie einer von ihnen erschien, denn meine Menschheit repr\u00e4sentierte nicht den unschuldigen Adam, sondern den gefallenen Adam.<br \/>\nSo musste Ich Mich all seinen \u00dcbeln unterwerfen, indem Ich sie auf Mich nahm, als w\u00e4ren sie die Meinen, um sie vor der g\u00f6ttlichen Gerechtigkeit zu s\u00fchnen.<br \/>\nAls Ich jedoch vom Tode auferstand, was den unschuldigen, den neuen Adam repr\u00e4sentierte, lie\u00df Ich das Wunder aufh\u00f6ren, die Kleider der strahlenden Sonne meines Willens unter dem Schleier meiner Menschheit verborgen zu halten, und Ich blieb von reinstem Licht bekleidet: mit diesem k\u00f6niglichen und blendenden Gewand vollzog Ich den Eintritt in mein Vaterland und lie\u00df dabei die Pforten offen, die bisher verschlossen waren, um all jene eintreten zu lassen, die Mir folgen w\u00fcrden.<br \/>\nWenn die Menschen also unseren Willen nicht erf\u00fcllen, gibt es kein Gut, das sie dabei nicht verlieren, und kein \u00dcbel, das sie sich nicht einhandeln.\u201c \u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 12. Dezember 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cStieg Ich vom Himmel auf die Erde herab; da Ich menschliches Fleisch annahm, begr\u00fcndete jeder meiner Akte, Leiden, Gebete, Tr\u00e4nen, Seufzer, Werke und Schritte ein Recht f\u00fcr die Menschengeschlechter auf den Besitz des Reiches des Fiat.<br \/>\nIch kann behaupten, dass meine Menschheit euch und allen geh\u00f6rt, und wer in dieses Reich eingehen m\u00f6chte, wird in ihr die T\u00fcr, die Rechte und das K\u00f6nigsgewand finden, um darin einzutreten.<br \/>\nMeine Menschheit ist das Kleid, das all jene geb\u00fchrend bedecken und kleiden muss, die das Reich besitzen werden. Meine Liebe ist so gro\u00df, dass ich weitere Menschen berufe, die Ich mit wunderbaren Gnaden und mit dem Opfer ihres Lebens in meinem Willen leben lasse.<br \/>\nDiese werden neue Rechte begr\u00fcnden und ihr Leben daf\u00fcr einsetzen, um der Menschheitsfamilie den Besitz meines Reiches zu gew\u00e4hren.<br \/>\nDein Wille m\u00f6ge daher stets in dem Meinem wirken, damit du dich nach der Vollendung deiner Akte zum Himmlischen Vaterland aufschwingen kannst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 8. April 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-73090","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=73090"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73090\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=73090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=73090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=73090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}