{"id":79414,"date":"2025-02-27T00:00:14","date_gmt":"2025-02-26T23:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-7-woche-im-jahreskreis-mk-941-50\/"},"modified":"2025-02-25T19:59:11","modified_gmt":"2025-02-25T18:59:11","slug":"donnerstag-der-7-woche-im-jahreskreis-mk-941-50","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-7-woche-im-jahreskreis-mk-941-50\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 7. Woche im Jahreskreis (Mk 9,41-50)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">41In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus geh\u00f6rt \u2013 Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen. 42Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, \u00c4rgernis gibt, f\u00fcr den w\u00e4re es besser, wenn er mit einem M\u00fchlstein um den Hals ins Meer geworfen w\u00fcrde.<br \/>\n43Wenn dir deine Hand \u00c4rgernis gibt, dann hau sie ab; es ist besser f\u00fcr dich, verst\u00fcmmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei H\u00e4nden in die H\u00f6lle zu kommen, in das nie erl\u00f6schende Feuer.<br \/>\n44Und wenn dich dein Fu\u00df zum B\u00f6sen verf\u00fchrt, dann hau ihn ab; 45es ist besser f\u00fcr dich, verst\u00fcmmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei F\u00fc\u00dfen in die H\u00f6lle geworfen zu werden.<br \/>\n46Und wenn dich dein Auge zum B\u00f6sen verf\u00fchrt, dann rei\u00df es aus; 47es ist besser f\u00fcr dich, ein\u00e4ugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die H\u00f6lle geworfen zu werden, 48wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.<br \/>\n49Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden. 50Das Salz ist etwas Gutes. Wenn das Salz die Kraft zum Salzen verliert, womit wollt ihr ihm seine W\u00fcrze wiedergeben? Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus geh\u00f6rt \u2013 Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen\u201c (Mk 9, 41)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, kam mein stets und ganz liebensw\u00fcrdiger Jesus und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, alles was du f\u00fcr Mich tust, sei es auch nur ein Atemzug, tritt in Mich ein als Pfand deiner Liebe zu Mir.<br \/>\nUnd Ich gebe dir daf\u00fcr meine Pf\u00e4nder der Liebe. So kann die Seele sagen: \u2018Ich lebe von den Pf\u00e4ndern, die mir mein geliebter Jesus gibt.\u2019 Dann f\u00fcgte Er hinzu:<br \/>\n\u201eMeine geliebte Tochter, da du von meinem Leben lebst, kann man sagen, dass dein Leben aufgeh\u00f6rt hat, du lebst nicht mehr. Da nicht mehr du, sondern Ich lebe, empfange Ich alles, was dir getan wird, Angenehmes und Unangenehmes, als ob es direkt Mir getan w\u00fcrde, und du kannst dies aus der Tatsache heraus verstehen, dass du bei dem, was man dir tut \u2013 ob Angenehmes oder Unangenehmes, nichts empfindest.<br \/>\nDas bedeutet, dass da jemand anderer sein muss, der diese Freude oder diese Unannehmlichkeiten empfindet. Und wer sonst k\u00f6nnte das f\u00fchlen, wenn nicht Ich, der Ich in dir lebe und dich so sehr liebt?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 18. Februar 1912)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer\u2026 zum B\u00f6sen verf\u00fchrt\u2026\u201c (Mk 9, 42)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, du Kraft Gottes! Ich sehe deine Schultern zerrissen. In St\u00fccken h\u00e4ngt das Fleisch herunter infolge der \u00c4rgernisse und der b\u00f6sen Beispiele der Menschen. Ich bemitleide dich und opfere dir zur Erquickung dein heiligstes Beispiel auf, das Beispiel deiner k\u00f6niglichen Mutter und das aller Heiligen.<br \/>\nAuch m\u00f6chte ich alle deine Schulterwunden heilen, alle Seelen, die durch die S\u00fcnden des \u00c4rgernisses von deinem Herzen losgerissen sind, in ihnen verschlie\u00dfen, damit so der zerfleischte Leib deiner Menschheit wieder gesunde.<br \/>\nMein trostloser Jesus! Ich sehe deine Brust schmerzlich durchfurcht von der K\u00e4lte, Lauheit und Undankbarkeit der Menschen, die deiner Gnade nicht entsprechen. Ich habe Mitleid mit dir. Um dich zu tr\u00f6sten, opfere ich dir die wechselseitige Liebe des Vaters und des Hl. Geistes, die volle \u00dcbereinstimmung der drei g\u00f6ttlichen Personen.<br \/>\nIch m\u00f6chte mich versenken in deine Liebe, dir Genugtuung leisten, indem ich die Menschen abhalte, neue S\u00fcnden zu begehen, die dich gleich Pfeilen treffen. Hingegen will ich sie mit den Pfeilen deiner Liebe verwunden, damit sie sich nicht mehr erdreisten, dich zu beleidigen.<br \/>\nIch m\u00f6chte deine eigene Liebe in deine Brust zur\u00fcckleiten, um dich zu st\u00e4rken und aufzurichten. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 22 bis 23 Uhr: Zweite Stunde der Todesangst Jesu am \u00d6lberg)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gehen wir noch weiter, Mutter! Hier siehst du gute, unschuldige Seelen, an denen Jesus sein Wohlgefallen hat und in denen er seine Ruhe in der Sch\u00f6pfungswelt findet. Aber B\u00f6sewichte umgarnen sie mit allerlei List und geben ihnen viel \u00c4rgernis.<br \/>\nSie wollen die Unschuld rauben, um das Wohlgefallen und die Ruhe Jesu in bitteren Kummer zu verwandeln. Es ist, als ob sie kein anderes Ziel h\u00e4tten, als dem g\u00f6ttlichen Herzen best\u00e4ndig Schmerz zuzuf\u00fcgen.<br \/>\nBesiegeln und umgeben wir ihre Unschuld mit dem Blute Jesu. Es sei der Schutzwall, durch den keine Schuld eindringen kann. Dieses Blut schlage alle in die Flucht, die diese Seelen beflecken wollen, und erhalte sie rein und unversehrt, auf dass Jesus in ihnen seine Ruhest\u00e4tte finde, sein Wohlgefallen an ihnen habe und aus Liebe zu ihnen zum Mitleid bewegt werde mit so vielen anderen armen Menschenkindern.<br \/>\nMeine Mutter, versenken wir diese Seelen in das Blut Jesu und vereinigen wir sie immer wieder mit dem heiligen Willen Gottes. Legen wir sie in seine Arme und fesseln wir sie mit den Ketten seiner Liebe an sein Herz, um die Bitterkeiten seiner Todesangst zu vers\u00fc\u00dfen. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 23 bis 24 Uhr: Dritte Stunde der Todesangst Jesu am \u00d6lberg)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201cUnd wenn dich dein Auge zum B\u00f6sen verf\u00fchrt, dann rei\u00df es aus\u201d (Mk 9, 47)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, mein h\u00f6chstes Gut! Ich sehe den liebevollen Blick deiner sch\u00f6nen Augen jenen zugewandt, die vor dir erscheinen. Er verlangt als Gegengabe einen liebevollen Blick auch von ihnen.<br \/>\nAber wie viele erscheinen vor dem Allerheiligsten und schauen nach anderen Dingen, die ihnen Zerstreuung bieten und dich so des Wohlgefallens berauben, das dir ein Blick der Liebe bereitet h\u00e4tte. Du weinst, aber auch meine Wangen sind von Tr\u00e4nen benetzt. Mein Jesus, weine! Ich will meine Augen in die deinigen senken.<br \/>\nUm mit dir dein Leid zu teilen, um f\u00fcr alle Blicke der Neugierigen zu s\u00fchnen, bringe ich dir meine Blicke dar, die stets auf dich gerichtet sein sollen. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 20 bis 21 Uhr: Das eucharistische Mahl)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bete dich an, mein Jesus, und danke dir f\u00fcr die Tr\u00e4nen und das Blut, das deine heiligen Augen vergossen haben; f\u00fcr jede Schmach, Verspottung und Missachtung, die du in deiner Passion ausgestanden hast.<br \/>\nIch bitte um Verzeihung f\u00fcr alle, die schlechten Gebrauch vom Geschenk ihrer Augen machen und durch Augenlust s\u00fcndigen. Durch das Grauenhafte, das deine heiligsten Augen mit ansehen mussten, flehe ich zu dir, verleihe uns die Gnade, dass dich niemand mehr durch s\u00fcndhafte Blicke beleidige.<br \/>\nIch opfere dir diese Leiden auch auf, um dir jene Ehre und Verherrlichung zu erweisen, welche die Gesch\u00f6pfe dir erwiesen h\u00e4tten, wenn sie ihre Blicke stets ausschlie\u00dflich auf den Himmel, auf die Gottheit und auf dich, mein Jesus, gerichtet h\u00e4tten. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 12 bis 13 Uhr: Erste Stunde des Todeskampfes Jesu am Kreuz)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDas Salz ist etwas Gutes. Wenn das Salz die Kraft zum Salzen verliert, womit wollt ihr ihm seine W\u00fcrze wiedergeben? Habt Salz in euch\u2026\u201c (Mk 9, 50)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ach ja, die Demut zieht die Gnade an. Demut bricht die st\u00e4rksten Ketten, welche die S\u00fcnden sind. Demut \u00fcberwindet jede Mauer der Trennung zwischen der Seele und Gott, und bringt sie zu Ihm zur\u00fcck.<br \/>\nDemut ist eine kleine Pflanze, doch stets gr\u00fcn und bl\u00fchend, nicht den W\u00fcrmern ausgesetzt, die sie anfressen k\u00f6nnten; noch werden Winde, Hagel oder Hitze f\u00e4hig sein, ihr zu schaden oder sie im Geringsten welken zu lassen.<br \/>\nObwohl sie die kleinste Pflanze ist, bringt die Demut sehr hohe Zweige hervor, die sogar in den Himmel eindringen und das Herz Unseres Herrn umranken; und nur die Zweige aus dieser kleinen Pflanze haben freien Zugang zu diesem anbetungsw\u00fcrdigen Herz.<br \/>\nDie Demut ist der Anker des Friedens in den Seest\u00fcrmen dieses Lebens. Demut ist das Salz, welches alle Tugenden w\u00fcrzt und die Seele vor der Verderbnis der S\u00fcnde bewahrt.<br \/>\nDemut ist das kleine Gras, das auf den Wegen sprie\u00dft, die von den Reisenden beschritten werden; wenn es zertreten wird, verschwindet es, doch bald kann man es wieder sprie\u00dfen sehen, sch\u00f6ner als vorher.<br \/>\nDemut ist wie eine zarte Veredlung, welche die wilde Pflanze zart macht. Demut ist der [Sonnen]Untergang der Schuld. Demut ist die Neugeborene der Gnade. Demut ist wie der Mond, der uns in der Finsternis der Nacht dieses Lebens f\u00fchrt.<br \/>\nDemut ist wie der kluge H\u00e4ndler, der es wohl versteht, mit seinen Reicht\u00fcmern Gesch\u00e4fte zu machen und nicht einen Cent der Gnade verschwendet, der ihm gegeben wurde. Demut ist der Schl\u00fcssel zur Himmelst\u00fcr, sodass niemand eintreten kann, wenn er diesen Schl\u00fcssel nicht in guter Verwahrung h\u00e4lt.<br \/>\nSchlie\u00dflich \u2013 ansonsten w\u00fcrde ich nie aufh\u00f6ren und es w\u00fcrde zu lange werden \u2013 ist die Demut das L\u00e4cheln Gottes und des ganzen Himmels und das Wehklagen der ganzen H\u00f6lle. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 12. Januar 1900)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":79411,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-79414","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79414"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79414\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79414"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}