{"id":80149,"date":"2025-06-25T21:00:09","date_gmt":"2025-06-25T19:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-12-woche-im-jahreskreis-mt-721-29\/"},"modified":"2026-06-24T21:57:02","modified_gmt":"2026-06-24T19:57:02","slug":"donnerstag-der-12-woche-im-jahreskreis-mt-721-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-12-woche-im-jahreskreis-mt-721-29\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 12. Woche im Jahreskreis (Mt 7,21-29)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">21In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. 22Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht in deinem Namen D\u00e4monen ausgetrieben und haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten gewirkt?<br \/>\n23Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Gesetzlosen! 24Jeder, der diese meine Worte h\u00f6rt und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.<br \/>\n25Als ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die St\u00fcrme tobten und an dem Haus r\u00fcttelten, da st\u00fcrzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. 26Und jeder, der diese meine Worte h\u00f6rt und nicht danach handelt, ist ein Tor, der sein Haus auf Sand baute.<br \/>\n27Als ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die St\u00fcrme tobten und an dem Haus r\u00fcttelten, da st\u00fcrzte es ein und wurde v\u00f6llig zerst\u00f6rt. 28Und es geschah, als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge voll Staunen \u00fcber seine Lehre; 29denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eNicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erf\u00fcllt\u201c (Mt 7, 21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da mein s\u00fc\u00dfester Jesus sich beim Kommen versp\u00e4tete, f\u00fcrchtete ich beinahe, Er w\u00fcrde nicht kommen; doch dann, zu meiner \u00dcberraschung, kam Er ganz pl\u00f6tzlich und sagte mir:<br \/>\n\u201eMeine Geliebte, willst du wissen, wenn etwas ein Werk ist, das f\u00fcr den Geliebten getan wird? Wenn es, auf Opfer, Bitterkeiten und Leiden treffend, die Kraft hat, diese in S\u00fc\u00dfigkeit und Freuden zu verwandeln.<br \/>\nTats\u00e4chlich, dies ist die Natur der wahren Liebe: Leiden in Freuden zu verwandeln, und Bitteres in S\u00fc\u00dfes. Wenn man das Gegenteil erf\u00e4hrt, ist es ein Zeichen, dass nicht die wahre Liebe am Werk ist.<br \/>\nO, bei wie vielen Werken sagen sie: \u201eIch mache das f\u00fcr Gott\u201c; aber bei manchen [schmerzhaften] Begegnungen ziehen sie sich dann zur\u00fcck! Damit zeigen sie, dass es nicht f\u00fcr Gott war, sondern f\u00fcr ihr eigenes Interesse und f\u00fcr das Gefallen, das sie empfunden haben.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eAllgemein wird gesagt, dass der Eigenwille alles verdirbt und die heiligsten Werke ansteckt. Und dennoch gibt es, wenn dieser Eigenwille mit dem Willen Gottes verbunden ist, keine andere Tugend, die ihn \u00fcbertreffen kann, denn wo ein Wille ist, da ist man lebendig im Wirken des Guten, doch wo kein Wille ist, ist man gleichsam tot beim Arbeiten, oder man arbeitet nur m\u00fchsam, als l\u00e4ge man im Sterben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 25. November 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist verlangt danach, im G\u00f6ttlichen Willen zu ruhen, sich von Dem geliebt zu f\u00fchlen, Der allein ihn zu lieben versteht. Er f\u00fchlt das Leben in Ihm und verkostet die gr\u00f6\u00dfte Gl\u00fcckseligkeit in seiner s\u00fc\u00dfen Gesellschaft.<br \/>\nW\u00e4hrend er aber das Bed\u00fcrfnis empfindet, geliebt zu werden, f\u00fchlt er [zugleich] das brennende Feuer, Ihn zu lieben, und w\u00fcrde gerne von Liebe verzehrt werden und die Verbannung verlassen wollen, um Ihn mit noch vollkommenerer Liebe im Himmel lieben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nMein Jesus! Wann wirst du Mitleid mit mir haben? Als ich dies \u00fcberlegte, wiederholte mein geliebter Jesus seinen kurzen Besuch und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, die Liebe und der Wille Gottes gehen im Gleichschritt, sie trennen sich nie und bilden ein einziges Leben.<br \/>\nSo erschuf und wirkte mein Wille so viele Dinge, doch schuf und wirkte Er liebend; es w\u00e4ren keine, unserer unendlichen Weisheit w\u00fcrdige Werke gewesen, wenn Wir nicht das liebten, was Wir erschaffen haben.<br \/>\nSo besitzt jedes geschaffene Ding, selbst das kleinste, die Quelle unserer Liebe und hat einen Seufzer, einen Herzschlag, eine kontinuierliche Stimme: \u201aLiebe. Ich bin G\u00f6ttlicher Wille, und ich bin heilig, rein, machtvoll, sch\u00f6n; ich bin Liebe, und ich liebe und werde nie zu lieben aufh\u00f6ren, bis ich nicht alles in Liebe verwandelt habe.\u2019<br \/>\nDu siehst also, meine Tochter: Mein G\u00f6ttlicher Wille liebte zuerst und erschuf dann das, was Er liebte. Die Liebe ist unser Atem, unser Herzschlag, unsere Luft. Und da die Luft kommunikativ (mitteilungsf\u00e4hig) ist und ihr niemand und nichts entfliehen kann, so erf\u00fcllt unsere Liebe, die wahre Luft, alle und schm\u00fcckt alle und alles.<br \/>\nMit Recht will sie \u00fcber alles herrschen und von allen geliebt werden, und sie sp\u00fcrt, wie man ihr Atem, Herzschlag, Luft und Leben raubt, wenn sie nicht geliebt wird, und ihre kommunikative Kraft behindert ist. Wenn nun das Gesch\u00f6pf meinen Willen tut und nicht liebt, kann man nicht mit Taten sagen, dass es meinen Willen tut.<br \/>\nEs wird vielleicht den Umst\u00e4nden nach der Wille Gottes sein, aus Notwendigkeit, zeitweise \u2013 da nur die G\u00f6ttliche Liebe die einigende Kraft hat, die alles in meinem G\u00f6ttlichen Willen vereint und zentriert, um daraus das Leben zu bilden.<br \/>\nWenn aber meine Liebe fehlt, die allein die Seele in flexiblen Rohstoff umzugestalten und zu verwandeln vermag, um daraus das Leben des G\u00f6ttlichen Willens zu bilden, w\u00e4re die Seele wie ein harter Gegenstand, der keinerlei Einpr\u00e4gung vom H\u00f6chsten Sein empfangen kann.<br \/>\nEs ist meine Liebe, die wie ein Bindemittel (Zement) alle Verletzungen des menschlichen Willens auff\u00fcllen kann und ihn auf eine Weise weich macht, dass sie ihm die gew\u00fcnschte Form geben kann und sich als Siegel des G\u00f6ttlichen Lebens einpr\u00e4gt.<br \/>\nDaher sind Wille Gottes und Liebe unzertrennlich. Wenn du meinen Willen tun wirst, wirst du lieben, und wenn du liebst, bringst du meinen Willen in dir in Sicherheit. Beide reichen sich die Hand: mein Wille erschafft, die Liebe bietet sich als Stoff dar, der an sich den sch\u00f6pferischen Akt geschehen l\u00e4sst, um unsere sch\u00f6nsten Werke hervorzubringen.<br \/>\nDeshalb geraten Wir, wenn Wir nicht geliebt werden, gleichsam in Fieberwahn, und f\u00fchlen unsere Arme wie gebrochen [und somit gel\u00e4hmt]. Unsere Sch\u00f6pferh\u00e4nde finden nicht den Rohstoff, mit dem Wir unser Leben in der Seele heranbilden k\u00f6nnten.<br \/>\nLasst Uns daher zusammen eilen (laufen), um einander zu lieben, lieben Wir stets, und Wir werden auf beiden Seiten gl\u00fccklich sein. Ja, Ich werde dir sogar, wenn du in meinem Willen lebst, meine Liebe zur Verf\u00fcgung stellen, und du wirst eine heroische und unaufh\u00f6rliche Liebe in deiner Macht haben, die nie \u201aGenug\u2019 sagt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 20. Oktober 1935)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer diese meine Worte h\u00f6rt und danach handelt\u2026\u201c (Mt 7,24)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann dachte ich \u00fcber das nach, was Jesus mir gesagt hatte und fragte mich: \u201eWie kann man dies in die Praxis umsetzen?\u201d Und Jesus, der zur\u00fcckkehrte, f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, um die Wahrheiten kennen zu lernen, ist es n\u00f6tig, den Willen und den Wunsch zu haben, sie zu kennen.<br \/>\nStelle dir ein Zimmer vor, in dem die Fensterl\u00e4den geschlossen sind. Wie viel Sonne es auch drau\u00dfen gibt, das Zimmer wird immer dunkel bleiben. Nun, die L\u00e4den zu \u00f6ffnen, bedeutet, das Licht zu wollen.<br \/>\nAber das gen\u00fcgt nicht, wenn jener, der die L\u00e4den \u00f6ffnet, nicht vom Licht profitiert, um das Zimmer aufzur\u00e4umen, abzustauben, und sich an die Arbeit zu machen, beinahe so, um das Licht, das gegeben wurde, nicht totzuschlagen und sich als undankbar zu erweisen.<br \/>\nSo gen\u00fcgt es nicht, den Willen zu haben, um die Wahrheiten kennenzulernen, wenn jemand im Licht der Wahrheit, das ihn erleuchtet, nicht danach strebt, sich von seinen Schw\u00e4chen abzustauben und sich gem\u00e4\u00df dem Licht der Wahrheit, das er kennt, neu zu ordnen, und sich gemeinsam mit dem Licht der Wahrheit an die Arbeit zu machen, aus ihm seine eigene Substanz zu machen, auf eine Art, dass das Licht, welches er aufgenommen hat, aus seinem Mund, aus seinen H\u00e4nden, aus seinem Benehmen durchscheint.<br \/>\nDas w\u00e4re so, als w\u00fcrde man die Wahrheit t\u00f6ten, und sie nicht in die Praxis umzusetzen w\u00fcrde bedeuten, in v\u00f6lliger Unordnung angesichts des Lichtes zu bleiben. Armes Zimmer, voller Licht, doch ganz durcheinander, drunter und dr\u00fcber und in v\u00f6lliger Unordnung, und drinnen eine Person, die sich nicht die M\u00fche macht, es wieder zu ordnen.<br \/>\nWelches Mitleid w\u00fcrde sie nicht erregen? So ist jemand, der die Wahrheiten kennt und sie nicht praktiziert. Wisse jedoch, dass in allen Wahrheiten als erste Nahrung die Einfachheit eintritt, wenn die Wahrheiten nicht einfach w\u00e4ren, w\u00e4ren sie nicht Licht, und k\u00f6nnten nicht in den menschlichen Geist eintreten, um ihn zu erleuchten, und wo kein Licht ist, kann man die Gegenst\u00e4nde nicht unterscheiden.<br \/>\nDie Einfachheit ist nicht nur Licht, sondern auch wie die Luft, die man atmet, und die, w\u00e4hrend sie unsichtbar ist, allen den Atem gibt; wenn es nicht um der Luft willen w\u00e4re, blieben die Erde und alle Menschen ohne Bewegung.<br \/>\nWenn also die Tugenden und Wahrheiten nicht den Stempel der Einfachheit tragen, sind sie ohne Licht und ohne Luft.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 19. November 1921)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-80149","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80149","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=80149"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80149\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=80149"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=80149"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=80149"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}