{"id":8374,"date":"2026-03-07T12:00:24","date_gmt":"2026-03-07T11:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/3-sonntag-der-fastenzeit-a-joh-4-5-42\/"},"modified":"2026-03-07T15:01:49","modified_gmt":"2026-03-07T14:01:49","slug":"3-sonntag-der-fastenzeit-a-joh-4-5-42","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/3-sonntag-der-fastenzeit-a-joh-4-5-42\/","title":{"rendered":"3. SONNTAG DER FASTENZEIT &#8211; A (Joh 4, 5-42)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">5In jener Zeit kam Jesus zu einem Ort in Samarien, der Sychar hie\u00df und nahe bei dem Grundst\u00fcck lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. 6Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war m\u00fcde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde.<br \/>\n7Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu sch\u00f6pfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! 8Seine J\u00fcnger waren n\u00e4mlich in den Ort gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen.<br \/>\n9Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? Die Juden verkehren n\u00e4mlich nicht mit den Samaritern. 10Jesus antwortete ihr: Wenn du w\u00fcsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann h\u00e4ttest du ihn gebeten, und er h\u00e4tte dir lebendiges Wasser gegeben.<br \/>\n11Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Sch\u00f6pfgef\u00e4\u00df, und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser? 12Bist du etwa gr\u00f6\u00dfer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine S\u00f6hne und seine Herden?<br \/>\n13Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; 14wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.<br \/>\n15Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muss, um Wasser zu sch\u00f6pfen. 16Er sagte zu ihr: Geh, ruf deinen Mann, und komm wieder her!<br \/>\n17Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann. 18Denn f\u00fcnf M\u00e4nner hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt.<br \/>\n19Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. 20Unsere V\u00e4ter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die St\u00e4tte, wo man anbeten muss.<br \/>\n21Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. 22Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.<br \/>\n23Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. 24Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, m\u00fcssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.<br \/>\n25Die Frau sagte zu ihm: Ich wei\u00df, dass der Messias kommt, das ist: der Gesalbte &#8211; Christus. Wenn er kommt, wird er uns alles verk\u00fcnden. 26Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, ich, der mit dir spricht.<br \/>\n27Inzwischen waren seine J\u00fcnger zur\u00fcckgekommen. Sie wunderten sich, dass er mit einer Frau sprach, aber keiner sagte: Was willst du?, oder: Was redest du mit ihr? 28Da lie\u00df die Frau ihren Wasserkrug stehen, eilte in den Ort und sagte zu den Leuten: 29Kommt her, seht, da ist ein Mann, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Messias?<br \/>\n30Da liefen sie hinaus aus dem Ort und gingen zu Jesus. 31W\u00e4hrenddessen dr\u00e4ngten ihn seine J\u00fcnger: Rabbi, iss! 32Er aber sagte zu ihnen: Ich lebe von einer Speise, die ihr nicht kennt.<br \/>\n33Da sagten die J\u00fcnger zueinander: Hat ihm jemand etwas zu essen gebracht? 34Jesus sprach zu ihnen: Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu Ende zu f\u00fchren.<br \/>\n35Sagt ihr nicht: Noch vier Monate dauert es bis zur Ernte? Ich aber sage euch: Blickt umher und seht, dass die Felder wei\u00df sind, reif zur Ernte. 36Schon empf\u00e4ngt der Schnitter seinen Lohn und sammelt Frucht f\u00fcr das ewige Leben, so dass sich der S\u00e4mann und der Schnitter gemeinsam freuen.<br \/>\n37Denn hier hat das Sprichwort recht: Einer s\u00e4t, und ein anderer erntet. 38Ich habe euch gesandt, zu ernten, wof\u00fcr ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr erntet die Frucht ihrer Arbeit.<br \/>\n39Viele Samariter aus jenem Ort kamen zum Glauben an Jesus auf das Wort der Frau hin, die bezeugt hatte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 40Als die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage.<br \/>\n41Und noch viel mehr Leute kamen zum Glauben an ihn aufgrund seiner eigenen Worte. 42Und zu der Frau sagten sie: Nicht mehr aufgrund deiner Aussage glauben wir, sondern weil wir ihn selbst geh\u00f6rt haben und nun wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9d40db;\">\u201eGib mir zu trinken!\u201d (Gv 4, 7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gute Tochter! Mein durchdringendster Schmerz am Kreuz war mein brennender Durst: Ich f\u00fchlte Mich lebendig brennen. Alle Lebenss\u00e4fte waren aus meinen Wunden ausgeronnen, die wie ebenso viele M\u00fcnder brannten und einen brennenden Durst f\u00fchlten, den sie stillen wollten, sodass Ich nicht umhin konnte zu rufen: \u201aMich d\u00fcrstet!\u2018 Dieses Sitio blieb stets im Akt, \u201aMich d\u00fcrstet!\u2018 zu sagen.<br \/>\nIch h\u00f6re nie auf, es zu sagen. Mit meinen offenen Wunden und meinem verbrannten Mund spreche Ich stets: &#8218;Ich brenne, Ich habe Durst, ach, gib Mir ein Tr\u00f6pfchen deiner Liebe, um meinem brennenden Durst eine kleine Erleichterung zu gew\u00e4hren!&#8216; In allem also, was die Seele tut, wiederhole Ich ihr stets mit meinem offenen und verbrannten Mund: &#8218;Gib Mir zu trinken, Ich habe brennenden Durst.&#8216;<br \/>\nWie meine verrenkte, verwundete Menschheit einen einzigen Schrei hatte: &#8218;Mich d\u00fcrstet!\u2018, so rufe Ich, wenn der Mensch dahinwandert, seinen Schritten mit meinem verschmachteten Mund zu: &#8218;Schenke Mir deine aus Liebe zu Mir getanen Schritte, um meinen Durst zu l\u00f6schen&#8216;; wenn der Mensch arbeitet, bitte Ich ihn um seine, allein aus Liebe zu Mir getanen Werke, als Erleichterung f\u00fcr meinen brennenden Durst; wenn er spricht, erbitte Ich seine Worte, wenn er denkt, ersuche Ich ihn um seine Gedanken gleich so vielen Liebestr\u00f6pfchen, als Erquickung f\u00fcr meinen brennenden Durst.<br \/>\nEs brannte nicht nur mein Mund, sondern meine ganze heiligste Menschheit versp\u00fcrte das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis nach einem erfrischenden Bad f\u00fcr das brennende Liebesfeuer, das Mich verzehrte.<br \/>\nDa Ich eben f\u00fcr die Menschen inmitten qualvoller Leiden brannte, so konnten nur sie allein mit ihrer Liebe meinen brennenden Durst lindern und meiner Menschheit das Bad der Erquickung bereiten.<br \/>\nNun, diesen Ruf &#8218;Sitio&#8216; lie\u00df Ich in meinem Willen zur\u00fcck. Er \u00fcbernahm die Verpflichtung, ihn in jedem Augenblick den Ohren der Gesch\u00f6pfe vernehmen zu lassen, um sie zum Mitleid mit meinem brennenden Durst zu bewegen, um ihnen meine Str\u00f6me der Liebe zu schenken und ihre Liebesstr\u00f6me zu empfangen \u2013 und seien es auch nur kleine Tr\u00f6pfchen \u2013 um meinen verzehrenden Durst zu l\u00f6schen.<br \/>\nAber wer h\u00f6rt Mich an, wer hat Mitleid mit Mir? Nur wer in meinem Willen lebt. Alle anderen stellen sich taub und vermehren mit ihrer Undankbarkeit vielleicht noch meinen Durst, der Mich ruhelos macht, ohne Hoffnung auf Erleichterung&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 20. April 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9d40db;\">\u201eWenn du w\u00fcsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann h\u00e4ttest du ihn gebeten, und er h\u00e4tte dir lebendiges Wasser gegeben\u201c (Joh 4,10)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach betete ich weiter, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus kehrte zur\u00fcck und man sah, wie aus seinen heiligsten H\u00e4nden zwei Lichtfont\u00e4nen hervorgingen, von denen eine \u00fcber meine arme Seele herabstieg, und mit einer Erfindung, die in den H\u00e4nden Jesu gebildet wurde, stieg das Licht, w\u00e4hrend es herabkam, auch wieder in die H\u00f6he.<br \/>\nEs schien ein st\u00e4ndiger Fluss zu sein, der herabsteigend wieder hinaufstieg. Jesus erfreute sich inmitten dieser Lichtbrunnen und war intensiv darauf bedacht, dass das Licht ganz in mir konzentriert sei und sprach dann zu mir: \u201eMeine Tochter, diese Lichtbrunnen, die aus meinen H\u00e4nden herabsteigen, sind mein Wille, der vom Himmel steigt und seinen Weg in die Seele bahnt, um das zu vollbringen, was Er in ihr wirken will.<br \/>\nDieses Tun meines Willens bildet die andere Lichtfont\u00e4ne, die durch meine H\u00e4nde wieder zum Himmel emporsteigt, um dem Ewigen Sch\u00f6pfer die Erf\u00fcllung meines Willens durch das Gesch\u00f6pf zu bringen. Doch w\u00e4hrend sie aufsteigt, steigt sie unverz\u00fcglich von neuem verdoppelt herab, um ihr g\u00f6ttliches Handeln im Gesch\u00f6pf fortzusetzen.<br \/>\nMein Wille ist eine st\u00e4ndige Bewegung, Er bleibt nie stehen. Wenn man seine Bewegung anhalten k\u00f6nnte, was nicht sein kann, w\u00fcrde das Leben der ganzen Sch\u00f6pfung aufh\u00f6ren, der Sonne, des gestirnten Himmels, der Pflanzen, des Wassers, des Feuers, der Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nAlle w\u00fcrden ins Nichts zur\u00fcckfallen. Deshalb ist mein Wille mit seiner fortw\u00e4hrenden Bewegung das Leben eines jeden geschaffenen Dinges. Mein Wille verbindet alles [miteinander] und ist mehr als die Luft, die mit ihrem Hauch alles, was aus unseren H\u00e4nden hervorgegangen ist, atmen, sich entwickeln und leben l\u00e4sst.<br \/>\nDu siehst also, welche Beleidigung Uns die Menschen zuf\u00fcgen, da sie weder seine Herrschaft noch sein Leben, das in ihnen flie\u00dft, anerkennen wollen, w\u00e4hrend Er das Leben von allem und der Mittelpunkt eines jeden Dinges ist, und es ohne Ihn nichts g\u00e4be, noch irgendein Gut.<br \/>\nDeshalb ist jene Seele, die das Leben meines Willens in sich und in allen Dingen anerkennt, der Triumph unseres Willens, die Eroberung unserer Siege und die Vergeltung unserer Liebe f\u00fcr unsere st\u00e4ndige Bewegung. Unser Wille verbindet diese Seele mit der ganzen Sch\u00f6pfung, indem Er sie all das Gute tun l\u00e4sst, das mein Wille selbst tut.<br \/>\nSo geh\u00f6rt alles ihr, und Ich liebe sie so sehr, dass Ich nichts ohne sie tun kann, denn kraft meines Willens besitzen Wir dieselbe Macht, dieselbe Liebe, einen einzigen Herzschlag und einen einzigen Atem.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 1. Mai 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9d40db;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, das Leben in meinem Willen ist eine Gabe, die Wir dem Menschen schenken, ein gro\u00dfes Geschenk, das an Wert, Heiligkeit, Sch\u00f6nheit und Seligkeit alle anderen Gaben auf unendliche und unerreichbare Weise \u00fcbertrifft.<br \/>\nMit der Schenkung dieser gro\u00dfen Gabe tun Wir nichts anderes, als den Menschen zu erlauben, zu Besitzern unserer g\u00f6ttlichen G\u00fcter zu werden, wo weder Leidenschaften noch Gefahren existieren, noch irgendein Feind dem Menschen jemals mehr schaden oder B\u00f6ses antun kann.<br \/>\nDiese Gabe festigt das Gesch\u00f6pf im Guten, in der Liebe, im Leben seines Sch\u00f6pfers selbst, und der Sch\u00f6pfer bleibt best\u00e4tigt im Gesch\u00f6pf \u2013 so werden beide voneinander unzertrennlich.<br \/>\nMit dieser Gabe wird der Mensch sein Los gewandelt f\u00fchlen: von einem Armen wird er zu einem Reichen, vom Kranken zu einem v\u00f6llig Geheilten, und war er ungl\u00fccklich, so sp\u00fcrt er, wie sich alles f\u00fcr ihn in Gl\u00fcck verwandelt. In unserem Willen als Gabe zu leben \u2013 das ist etwas ganz anderes, als ihn [blo\u00df] zu tun.<br \/>\nDas Erste von beiden ist eine Pr\u00e4mie und unsere Entscheidung: Wir m\u00f6chten den Menschen mit unbesiegbarer und unwiderstehlicher Kraft erobern, den menschlichen Willen auf f\u00fchlbare Weise mit unserem Willen anf\u00fcllen, sodass er ganz klar und gleichsam am eigenen Leib das gro\u00dfe Gut erfahre, das ihm zukommt und das sich nur ein Verr\u00fcckter entgehen lie\u00dfe.<br \/>\nIn der Tat, solange die Seele im Pilgerstand ist, sind ihr die T\u00fcren zu dieser Gabe nicht verschlossen; sie bleiben vielmehr offen, damit sie freiwillig und ohne Zwang in unserer Gabe leben kann, zumal sie mit dieser Gabe unseren Willen nicht aus Zwang tun wird, sondern weil sie Ihn liebt und Er ihr ganz geh\u00f6rt.<br \/>\nUnseren Willen zu tun ist hingegen keine Pr\u00e4mie, sondern Pflicht und Notwendigkeit, der sich die Seele, ob sie will oder nicht, unterziehen muss. Und wenn die Dinge aus Pflicht und Notwendigkeit getan werden, dann werden sie gemieden, wenn man sie vermeiden kann. In diese Dinge geht n\u00e4mlich nicht die spontane Liebe ein, welche die Seele erkennen l\u00e4sst, dass unser Wille der Liebe und Erkenntnis w\u00fcrdig ist, und die Ihn dann auch liebt.<br \/>\nDie Notwendigkeit verbirgt das in ihr enthaltene Gut und l\u00e4sst die Last des Opfers und der Pflicht sp\u00fcren. Das Leben in unserem Willen hingegen ist kein Opfer, sondern eine Eroberung, keine Pflicht, sondern Liebe.<br \/>\nDie Seele f\u00fchlt sich mit unserer Gabe selbst im G\u00f6ttlichen Willen verloren und liebt Ihn nicht nur als unseren Willen, sondern auch, weil Er ausschlie\u00dflich ihr geh\u00f6rt. Und Ihm nicht den ersten Platz, die Ordnung und Herrschaft zu \u00fcberlassen, w\u00fcrde bedeuten, sich selbst nicht zu lieben.<br \/>\nNun, meine Tochter, Wir m\u00f6chten den Menschen unseren Willen als Gabe schenken, denn wenn sie Ihn als etwas Eigenes ansehen und besitzen, dann wird sein Reich auf Erden schneller kommen. Diese Gabe wurde dem Menschen im Paradies gegeben, und er wies sie in seinem Undank zur\u00fcck.<br \/>\nWir jedoch \u00e4nderten unseren Willen nicht, sondern halten die Gabe in Reserve; und was Uns die einen zur\u00fcckstie\u00dfen, das geben Wir bereitwillig mit noch \u00fcberraschenderen Gnaden den anderen.<br \/>\nWir schauen auch nicht auf die Zeit, weil die Jahrhunderte f\u00fcr Uns wie ein einziger Punkt sind. Es bedarf jedoch seitens der Gesch\u00f6pfe gro\u00dfer Vorbereitungen und tiefer Erkenntnis der gro\u00dfen Wohltat der Gabe, damit sie diese dann ersehnen.<br \/>\nDoch die Zeit wird kommen, wo der Mensch unseren Willen als Gabe besitzen wird.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 29. September 1931)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9d40db;\">\u201eVielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt\u201c (Joh 4,14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Sakramente gingen wie viele kleine Quellen von meinem Willen aus. Ich lie\u00df sie aus Ihm hervorgehen und bestimmte Ihn zum Brunnen, aus der jede der Quellen st\u00e4ndig die G\u00fcter und die Fr\u00fcchte empfangen, die ein jedes von ihnen enth\u00e4lt.<br \/>\nAber sie handeln gem\u00e4\u00df der Disposition der Empf\u00e4nger [der Sakramente], und wegen mangelnder Bereitschaft seitens der Menschen vermitteln die kleinen Quellen der Sakramente nicht die gro\u00dfen G\u00fcter, die sie enthalten.<br \/>\nSehr oft flie\u00dfen die Wasser, und die Gesch\u00f6pfe werden [trotzdem] nicht [rein]gewaschen, ein anderes Mal weihen sie die Seelen [in der Priesterweihe] unter Einpr\u00e4gung einer G\u00f6ttlichen und unausl\u00f6schlichen Eigenschaft, doch trotz alledem erscheinen die Seelen nicht wie Geheiligte.<br \/>\nEine weitere Quelle bringt unaufh\u00f6rlich das Leben deines Jesus hervor, sie empfangen dieses Leben, doch sieht man weder dessen Wirkungen, noch das Leben deines Jesus in ihnen. So hat jedes Sakrament seinen [je eigenen] Schmerz, da sie nicht in allen Gesch\u00f6pfen ihre Fr\u00fcchte und G\u00fcter sehen, die sie enthalten.<br \/>\nIst es nun verwunderlich, dass die Seele, die in meinem Willen lebt, der die Quelle der Sakramente besitzt, und Ihn wie in Seinem eigenen Reich herrschen l\u00e4sst, die Quelle aller Sakramente besitzt und in sich das Wesen der Sakramente wahrnimmt, mit allen Wirkungen und G\u00fctern, die sie enthalten?<br \/>\nDiese Seele empf\u00e4ngt die Sakramente von der Kirche. Daher empfindet sie, dass es eine Speise ist, welche die Kirche besitzt, welche die Seele aber nimmt, um den Sakramenten jene vollst\u00e4ndige Verherrlichung zu erweisen, deren Quelle sie besitzt, und um jenen selben G\u00f6ttlichen Willen zu verherrlichen, der sie einsetzte.<br \/>\nNur in Ihm n\u00e4mlich k\u00f6nnen alle unsere Werke vollkommen verherrlicht werden. Daher ersehne Ich so sehr das Reich des H\u00f6chsten FIAT, denn nur Er wird alles ins Gleichgewicht bringen und den Gesch\u00f6pfen alle G\u00fcter verleihen, die Er m\u00f6chte, und die Herrlichkeit empfangen, die sie Ihm schulden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 4. Juli 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7d1cbd;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend mein armer Geist dem G\u00f6ttlichen Willen folgte, um seine Akte zu begleiten, dachte ich an viele Wahrheiten, die mein geliebter Jesus mir \u00fcber seinen G\u00f6ttlichen Willen gesagt hatte, und mit welcher Liebe und Anteilnahme Er sie mir mitgeteilt hatte.<br \/>\nDa dachte ich mir: \u201eDie ersten Wahrheiten, die Er mir gesagt hatte, schienen wie Blitze von Licht, die aus ihren Inneren ein grenzenloses Licht hervorstr\u00f6men lie\u00dfen.<br \/>\nDoch nach und nach waren es keine Blitze mehr, sondern Font\u00e4nen aus Licht, unter deren st\u00e4ndigem Strahl meine arme Seele blieb. Schlie\u00dflich schienen es mir Meere des Lichtes der Wahrheiten zu sein, in das ich so versenkt war, dass meine kleine Fassungskraft nicht alles aufnehmen konnte, und ich viele Wahrheiten in diesem Meer zur\u00fccklie\u00df, in das ich mich versenkt f\u00fchlte.<br \/>\nDoch war es mir nicht gegeben, jenes ganze grenzenlose Licht in mich einzuschlie\u00dfen, das sich in Worte verwandelte und mir die Harmonie, die Sch\u00f6nheit, die Macht des H\u00f6chsten Willens mitteilte.<br \/>\nNun scheint es mir, dass ich im Licht bin, aber das Licht spricht nicht, und w\u00e4hrend ich Meere von Licht trinke, kann ich nichts sagen. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 25. M\u00e4rz 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #9d40db;\">\u201eIch lebe von einer Speise, die ihr nicht kennt\u201d (Gv 4, 32)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cDie Speise meines Willens gibt sich jeden Augenblick, bei jedem Atemzug, bei Tag und Nacht, in jeder Angelegenheit und so oft man will; und man muss auch nicht \u2013 wie bei der Nahrung f\u00fcr den Leib \u2013 bef\u00fcrchten, dass sie, wenn man [zu]viel davon nimmt, schadet und sogar Krankheiten erzeugt. Nein, nein, je mehr man davon nimmt, umso mehr st\u00e4rkt und erhebt sie die Seele zur \u00c4hnlichkeit mit ihrem Sch\u00f6pfer.<br \/>\nMan kann immer den Mund offenhalten und diese himmlische Speise meines Willens einnehmen. Das genaue Gegenteil gilt f\u00fcr die, welche diese Speise nicht nehmen; wer sie \u00fcberhaupt nicht zu sich nimmt, der bereitet sich sozusagen darauf vor, auf ewig zu sterben.<br \/>\nWer sie selten isst, ist schwach und unbest\u00e4ndig im Guten, kalt in der Liebe, arm an g\u00f6ttlichem Blut, sodass das g\u00f6ttliche Leben in ihm gleichsam blutarm heranw\u00e4chst.<br \/>\nDas Licht in seinem Intellekt ist derart sp\u00e4rlich, dass er wenig oder nichts von seinem Sch\u00f6pfer wei\u00df, und da er Ihn nicht kennt, ist er so weit entfernt von der \u00c4hnlichkeit mit Ihm, wie weit er von der Speise seines Willens entfernt ist.<br \/>\nEr ist ohne Schwung im Tun des Guten, da er keine ausreichende Nahrung hat, bald rei\u00dft ihm die Geduld, bald fehlt ihm die N\u00e4chstenliebe, bald die Lossch\u00e4lung von allem, sodass die armen Tugenden also wie abgew\u00fcrgt und ohne die ausreichende Speise meines Willens sind. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 18; 17. Oktober 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7d1cbd;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eJeder Akt, jedes Wort, jeder Gedanke, die in unserem G\u00f6ttlichen Willen getan werden, die Seele ern\u00e4hren. Die Nahrung bewahrt das Leben, l\u00e4sst es zunehmen und versorgt es mit der n\u00f6tigen Kraft, ausreichend Nahrung zu bereiten und nicht hungern zu m\u00fcssen.<br \/>\nSo sind die fortw\u00e4hrenden Akte nichts anderes als Speisen, die von einem Tag zum anderen bereitet werden, damit man sich st\u00e4ndig ern\u00e4hren kann. Werden keine Akte vollbracht, hat das arme Gesch\u00f6pf nichts zu essen und kann seinen Hunger nicht stillen, und so wird das Leben der guten, heiligen und g\u00f6ttlichen Akte in ihm sterben.<br \/>\nSind aber die Akte nicht kontinuierlich, sondern werden nur ab und zu getan, gibt es nur k\u00e4rgliche Nahrung. Ohne ausreichende Speise w\u00e4chst das Leben des Guten aber nur schw\u00e4chlich heran; diese Schw\u00e4che l\u00e4sst einen wiederum den Geschmack und den Appetit verlieren, sich [angemessen] zu ern\u00e4hren.<br \/>\nSind die Akte hingegen kontinuierlich, so erf\u00fcllt jeder Akt seine Aufgabe: der eine macht sich zur Speise, der andere zum Wasser, wieder andere zum Feuer, um sie zu kochen, einige werden zu Gew\u00fcrzen, damit man sie kostet und sie den Appetit anregen.<br \/>\nMit einem Wort, die wiederholten Akte sind nichts anderes als die g\u00f6ttliche K\u00fcche, welche der Seele die himmlische Tafel bereiten. Wie sch\u00f6n ist der Anblick der Seele, die sich mit ihren fortgesetzten Akten in unserem Fiat g\u00f6ttliche Speisen zubereitet und sich von den Speisen seiner himmlischen Heimat n\u00e4hrt!<br \/>\nDu musst n\u00e4mlich wissen, dass ein heiliger Gedanke den n\u00e4chsten ruft, ein gutes Wort oder eine gute Handlung die n\u00e4chste einl\u00e4dt, und dass eins dem andern als Nahrung dient \u2013 und die Nahrung baut das Leben auf.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 8. Juni 1931)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-8374","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8374"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8374\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}