IX. Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter der Last des schweren Kreuzes
Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich, denn durch Dein Heiliges Kreuz hast du die ganze Welt erlöst.
Die kleinen und kleinsten Dinge unseres sogenannten „Alltages“, also unseres Lebens, erdrücken uns. Wenn wir zu ihnen ein „Ja“ aus Liebe zu Gott sprechen, dann wird uns die Last leichter werden. Das hat nichts Psychologisches an sich, sondern es ist eine geistige Wirklichkeit. Wenn wir „Ja“ sagen zu unserem Leben, dann sagen wir nämlich in Wirklichkeit „Ja“ zu Gott. Wenn wir „Ja“ sagen zu Gott, hilft Er uns, unser „Lebenskreuz“ zu tragen. Gott verlangt nichts von uns, für das Er uns nicht auch alle Gnade dazugeben würde. Gott gibt uns alles, damit wir unser Leben leben können. Wenn wir vor unserem Leben flüchten, dann flüchten wir vor Gott. Wenn wir vor Gott flüchten, dann flüchten wir vor unserem Vater, der uns die Gnade für unser Leben schenken will. Ohne Gott ist unser Leben schwer. Es ist sinnlos und traurig. Mit Gott kommt die Wärme der Wahren Sonne in unser Leben, die unser Herz aufgehen lässt, bis zu seiner vollkommenen Blüte. Wenn der Duft unseres Lebens beginnt, Leben zu verbreiten, sind wir aus dem Geist Gottes wirklich neu geboren zum „Neuen Leben“.
• Vater Unser …
• Gegrüsset seist du Maria …
• Ehre sei dem Vater …
• Maria, Mutter und Miterlöserin des ganzen Menschengeschlechtes, bitte für uns.
