„Meine Himmlische Mutter besaß meinen Willen; Sie war derart davon erfüllt, dass Sie so sehr von Licht überfloss“

(aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch –  Band 23; 18. Dezember 1927)

Über die Unbefleckte Empfängnis. Die Prüfung, der die Jungfrau unterzogen wurde.

Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel müsste Fest des Göttlichen Willens heißen.

Austausch des Willens zwischen Gott und der Heiligsten Jungfrau und Luisa. Die Heiligste Jungfrau wiederholt an der Seele, die im Göttlichen Willen lebt, das, was sie an ihrem Sohn tat.

Die vollkommensten Beispiele für das Leben im Göttlichen Willen: Die Himmelskönigin und die Schöpfung. – Die Jungfrau übertraf alle im Leiden.

Wer das Reich des Göttlichen Willens besitzt, wirkt auf eine universelle Art und wird die universelle Herrlichkeit besitzen.

Wie die hl. Jungfrau, während Sie kein Wunder tat, das große Wunder bewirkte, den Geschöpfen einen Gott zu geben, so wird es für jene sein, die das Reich bekannt machen soll. Sie wird das große Wunder wirken, einen Göttlichen Willen zu geben.

Das Verbergen der eigenen Akte in den Akten der himmlischen Mutter.

Die Heiligste Jungfrau war die getreue Nachbildung ihres Schöpfers und der ganzen Schöpfung.

Wer im Göttlichen Willen lebt, schließt die ganze Schöpfung in sich ein und ist der Spiegel seines Schöpfers.

Wer im Göttlichen Willen lebt, hat in allem das Vorrecht.

Der Akt kann sich dann vollkommen nennen, wenn der Göttliche Wille regiert.

Der Göttliche Wille ist ein ständiger, unaufhörlicher Akt. Die Hl. Jungfrau ließ sich von diesem Akt beherrschen und bildete in sich das Leben des Göttlichen Willens. An ihren Festen wird im Himmel der Göttliche Wille gefeiert.

Adam war vor der Sünde mit Licht bekleidet, und als er sündigte, empfand er das Bedürfnis, sich zu bedecken.