XIV. Station: Jesus wird in das Grab gelegt
Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich, denn durch Dein Heiliges Kreuz hast du die ganze Welt erlöst.
Wir werden unser Opferleben aus Liebe zu Gott nicht fühlen. Wir werden keine Auswirkungen und Früchte sehen. Unser Leben scheint leblos zu sein. Gott scheint nicht in unserem Leben zu sein. Gott scheint wie abwesend zu sein. Gott ist ganz unscheinbar und verborgen in unserem Leben. Wahre Grösse weiss sich klein zu machen. Gott will Glauben von uns. Nicht einmal Gefühle könnten wir Ihm geben, denn selbst auf unser Gefühl haben wir keinen Einfluss.
Das Einzige, was wir Gott darbringen können, ist unser Leben, unser „Lebenskreuz“. Wir müssen Gott unser „Lebenskreuz“ im Glauben an Ihn darbringen. Wer Gott glaubt, der ist es, der Ihn liebt. Wer an Gott glaubt, der wird Ihm vollkommen vertrauen. Ihm vollkommen zu vertrauen heisst, auf Ihn zu hören und Ihm gehorsam zu sein, ohne zu verstehen, ohne zu erkennen, ohne zu fühlen, ohne zu wissen. Wir müssen der Liebe blindlings vertrauen, da wir ohnehin Blinde sind.
• Vater Unser …
• Gegrüsset seist du Maria …
• Ehre sei dem Vater …
• Maria, Mutter und Miterlöserin des ganzen Menschengeschlechtes, bitte für uns.
