1In jener Zeit verließ Jesus, erfüllt vom Heiligen Geist, die Jordangegend. Darauf führte ihn der Geist vierzig Tage lang in der Wüste umher, 2und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß er nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger.
3Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden. 4Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot.
5Da führte ihn der Teufel auf einen Berg hinauf und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde. 6Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will.
7Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören. 8Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.
9Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab; 10denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich zu behüten; 11und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. 12Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.
13Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel für eine gewisse Zeit von ihm ab.

„In jener Zeit verließ Jesus, erfüllt vom Heiligen Geist, die Jordangegend. Darauf führte ihn der Geist vierzig Tage lang in der Wüste umher“ (Lk 4,1)

… Danach folgte ich dem Heiligen Willen in dem Akt, als sich mein süßer Jesus von der Höchsten Königin trennte, um in die Wüste zu gehen, und während ich beide bemitleidete, dachte ich mir: „Wie konnte sich meine Erhabene Königin gut vierzig Tage lang von ihrem lieben Sohn trennen?
Sie, die Ihn so sehr liebte, wie konnte Sie ohne Ihn bleiben? Ich, die ich nicht ihre Liebe habe, leide so sehr wegen einiger Tage, die ich Ihn entbehren muss, wie musste das für meine Mutter sein?“
Als ich nun darüber nachdachte, bewegte sich mein angebeteter Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: „Meine Tochter, Wir beide litten unter der Trennung, doch unser Schmerz wurde auf göttliche, nicht auf menschliche Weise gelitten, daher trennte er Uns weder von der Seligkeit noch vom unerschütterlichen Frieden.
Glücklich ging Ich in die Wüste fort, glücklich blieb die Erhabenheit meiner Himmlischen Mutter, denn der auf göttliche Weise erlittene Schmerz ist nicht fähig, die göttliche Seligkeit im Geringsten zu überschatten, welche Meere der Freude und des grenzenlosen Friedens einschließt.
Die auf göttliche Art gelittenen Schmerzen sind wie kleine Wassertröpfchen im unermesslichen Meer, dessen Wellen die Kraft haben, sie in Seligkeit umzuwandeln.
Der auf menschliche Weise gelittene Schmerz hat die Eigenschaft, die wahre Seligkeit zu erschüttern und den Frieden zu stören, der auf göttliche Art erlittene, nie; umso mehr, als meine königliche Mutter die Sonne meines Willens aus Gnade besaß, und Ich besaß sie von Natur aus.
So blieb die Sonne in Ihr und blieb in Mir, aber die Strahlen trennten sich nicht, denn das Licht kann nicht aufgespalten werden. Daher blieb Sie in eben diesem Licht in Mir und folgte meinen Akten, und Ich blieb in Ihr, als ihr Lebensmittelpunkt.
So war die Trennung, während sie wirklich real war, [doch nur] scheinbar. Der Substanz nach waren Wir miteinander vereint und unzertrennlich, denn das Licht des Göttlichen Willens vereinigte unsere Akte, als wären sie ein einziger.
Dann ging Ich in die Wüste, um eben jenen meinen Willen zurückzurufen, den die Geschöpfe vierzig Jahrhunderte lang aus ihrer Mitte verbannt hatten. Ich wollte vierzig Tage alleine bleiben, um die vierzig Jahrhunderte des menschlichen Willens wiedergutzumachen, in denen der Meinige nicht sein Reich inmitten der Menschheitsfamilie besessen hatte, und mit meinem eigenen Göttlichen Willen wollte Ich Ihn von neuem zur Herrschaft in ihre Mitte zurückrufen.
Bei der Rückkehr aus der Wüste hinterlegte Ich Ihn in meiner Mutter, mit all jenen Akten des Göttlichen Willens, welche die Geschöpfe zurückgewiesen und Ihn wie in der Wüste gehalten hatten, damit sie die treue Schatzwalterin und Wiederherstellerin des Reiches meines Willens sei, sowie jene, die dieses Reich erflehen soll.
Nur die Höchste Herrin konnte diesen so großen Schatz besitzen, da Sie in sich den gleichen Göttlichen Willen besaß, in dem sie denselben vom Geschöpf verlassenen Willen fassen konnte.
Wie konnten Wir Uns mit unserem Schmerz der vierzigtägigen Trennung befassen, wenn es darum ging, unseren Göttlichen Willen wiederherzustellen und zur Herrschaft unter den Menschen zurückzurufen? In unserem Schmerz waren Wir mehr als glücklich, denn Wir wollten das Reich des Höchsten FIAT in Sicherheit bringen.
Die Himmlische Königin erwartete mit Sehnsucht meine Rückkehr, um das Pfand der neuen Sonne zu empfangen und mit ihrer Liebe alle seine Akte zu vergelten, welche die menschliche Undankbarkeit zurückgewiesen hatte.
Sie handelte als wahre Mutter an meinem Göttlichen Willen und zugleich an den Geschöpfen, indem Sie allen das Leben, die Seligkeit, die Freude erflehte, das Reich des Ewigen FIAT zu besitzen.
Meine Tochter, die Zahl der vierzig Tage in meinem irdischen Leben ist symbolisch und bedeutsam. Vierzig Tage nach der Geburt wollte Ich in der Grotte von Betlehem bleiben, Symbol für meinen Göttlichen Willen, Der, obwohl Er sich unter den Geschöpfen befand, wie verborgen und außerhalb der Stadt ihrer Seelen war.
Um die vierzig Jahrhunderte des menschlichen Willens wiedergutzumachen, wollte Ich vierzig Tage lang außerhalb der Stadt in einem niedrigen Unterstand bleiben, weinend, seufzend und betend, um meinen Göttlichen Willen in die Stadt ihrer Seelen zurückzurufen und Ihm seine Herrschaft zu übergeben.
Nach vierzig Tagen trat Ich hervor, um Mich im Tempel zu zeigen und Mich dem heiligen Greis Simeon zu enthüllen. Er war die erste Stadt, die Ich zur Kenntnis meines Reiches berief, und seine Freude war so groß, dass Er [kurz darauf] die Augen für diese Erde schloss, um sie für die Ewigkeit zu öffnen.
Vierzig Tage blieb Ich in der Wüste und trat dann sogleich in mein öffentliches Leben hinaus, um den Geschöpfen die Heilmittel und Mittel für den Eintritt in das Reich meines Willens zu reichen.
Vierzig Tage wollte Ich nach meiner Auferstehung auf der Erde bleiben, um das Reich des Göttlichen FIAT und seine vierzig Jahrhunderte dauernde Herrschaft, die Es dauern hätte sollen, zu bestätigen.
So war der erste Akt bei allem, was Ich hier unten tat, die Wiederherstellung dieses Reiches; alles andere trat in die sekundäre Ordnung ein, aber der erste Verbindungsring zwischen Mir und den Geschöpfen war das Reich meines Willens.
Wenn es sich daher um Diesen handelt, halte Ich nichts zurück, weder Licht, noch Opfer, noch Offenbarungen, noch Seligkeit: ganze Meere lasse Ich aus Mir hervorgehen, um Ihn bekannt zu machen, Ihn regieren zu lassen, und damit Er geliebt werde.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 22; 8. September 1927)

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… Dann setzte ich meinen Rundgang im Göttlichen FIAT fort und folgte meinem Jesus, als Er sich auf den Weg in die Wüste machte. Da überlegte ich: „Warum ging Jesus in die Wüste? Hier gab es keine Seelen zu bekehren, sondern es herrschte tiefe Einsamkeit, während Er doch gerade Seelen suchte.“
Als ich dies meditierte, bewegte sich mein süßer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: „Meine Tochter, die Gesellschaft unterbricht das Leiden und verringert es, die Einsamkeit aber konzentriert und verdoppelt es und lässt es härter werden.
Ich wollte ganz allein in die Wüste gehen, um in meiner Menschheit die volle Härte der Einsamkeit zu empfinden, die mein Göttlicher Wille so viele Jahrhunderte lang seitens der Menschen erlitten hatte.
Meine Menschheit musste in der Göttlichen Ordnung aufsteigen und in die menschliche Ordnung herabsteigen, um die Leiden von beiden einzuschließen. Indem Ich Selbst den ganzen leidvollen Teil übernahm, der den Menschen und Gott trennte, sollte Ich die Menschen wieder zur Umarmung und zum Kuss ihres Schöpfers zurückführen.
Doch mein Gang in die Wüste bezweckte nicht nur dies. Du musst wissen, dass unsere anbetungswürdige Majestät bei der Gestaltung der Schöpfung beschloss, dass jeder Ort von Einwohnern bevölkert werden und die Erde äußerst fruchtbar und reich an Vegetation sein sollte, sodass alle im Überfluss haben mögen.
Als der Mensch sündigte, zog er sich die Ungnade der Göttlichen Gerechtigkeit zu, und die Erde blieb wüstenhaft, unfruchtbar und an vielen Orten unbewohnt: ein Bild jener unfruchtbaren Familien, wo kein Lachen herrscht, kein Fest, keine Harmonie, weil sie ohne Nachkommen sind.
So gibt es niemanden, der die Monotonie der zwei Eheleute unterbricht, und drückende Einsamkeit lastet auf ihrem Herzen und macht sie traurig. Wo es aber Nachkommen gibt, da ist immer etwas zu tun und zu sagen, sowie Gelegenheit zum Feiern.
So war die Menschheitsfamilie. Betrachte den sternenübersäten Himmel. Die Erde sollte das Echo des Himmels sein, voller Bewohner, und so viel hervorbringen, um alle reich und alle glücklich zu machen.
Als sich daher der Mensch aus meinem Willen zurückzog, änderte sich sein Los. Ich wollte in die Wüste gehen, um die Segnungen meines Himmlischen Vaters zurückzurufen; indem ich meinen Willen zur Herrschaft zurückrief, wollte Ich die Erde wiederherstellen, sie überall bevölkern und fruchtbar machen, sodass die Erde andere, noch schönere Samen, hervorbringt und diese verhundertfacht, damit sie noch fruchtbarer und strahlend schön werde.
Wie viel Großes wird das Reich meines Göttlichen FIAT bewirken! Alle Elemente sind daher in großer Erwartung, die Sonne, der Wind, das Meer, die Erde und die ganze Schöpfung: sie möchten aus ihrem Schoß alle Güter und Wirkungen hervortreten lassen, die sie enthalten, denn solange dieser Göttliche Wille, der sie beherrscht, nicht unter den Völkern regiert, bringt die Schöpfung nicht alle in ihr enthaltenen Schätze hervor.
Sie gibt den Menschen nur jene Gaben, die sie nötig haben – unter dem Titel von Almosen und als Dienern. So hat die Erde nicht alle Samen hervorgebracht. Und die Sonne bringt, da sie nicht alle Samen vorfindet, nicht alle Wirkungen und Wohltaten hervor, die sie besitzt, und so ist es mit allem Übrigen.
Darum erwarten alle das Reich des FIAT, um den Söhnen und Töchtern des Göttlichen Willens zu zeigen, wie reich sie sind, und wie viele wunderbare Dinge ihr Schöpfer in die erschaffenen Dinge hineingelegt hat – aus Liebe zu denen, welche die Kinder seines Willens sein sollen.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 24; 25. Juni 1928)

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… „Meine Tochter, glaubst du, dass Ich dich vierzig Jahre und länger nur zufällig gefangen hielt, ohne einen großen Plan? Nein! Nein! Die Zahl vierzig war immer bedeutsam und Vorbereitung für große Werke.
Vierzig Jahre zogen die Hebräer durch die Wüste, ohne das verheißene Land, ihr Vaterland, erreichen zu können, doch nach vierzig Jahren voller Opfer hatten sie das Glück, es in Besitz zu nehmen.
Doch wie viele Wunder, wie viele Gnaden [wurden ihnen geschenkt], dass sie in dieser Zeit sogar mit dem himmlischen Manna gespeist wurden! Ein Opfer, das sich lange hinzieht, besitzt die Potenz und Macht, Großes von Gott zu erlangen.
Ich selbst wollte während meines Lebens hier unten vierzig Tage lang in der Wüste bleiben, ferne von allen, selbst von meiner Mutter. Dann wollte Ich in die Öffentlichkeit gehen, um das Evangelium zu verkünden, welches das Leben meiner Kirche ausmachen sollte, d.h., das Reich der Erlösung.
Vierzig Tage wollte Ich nach meiner Auferstehung noch hierbleiben, um meine Auferstehung zu bestätigen und alle Güter der Erlösung zu besiegeln. So wollte Ich es [auch] für dich, meine Tochter.
Um das Reich meines Göttlichen Willens mitzuteilen, wünschte Ich vierzig Jahre voller Opfer, doch wie viele Gnaden und Mitteilungen habe Ich dir nicht gewährt! Ich kann sagen, dass Ich in dieser langen Zeit das ganze Kapital des Reiches meines Willens in dich hineinlegte, und alles, was nötig ist, um es den Geschöpfen verständlich zu machen.
So war deine lange Gefangenschaft die ständige Waffe, die stets dabei war, mit dem Schöpfer selbst zu kämpfen, damit Ich dir mein Reich kundtue.
Wisse dies: alles, was Ich deiner Seele geoffenbart habe, die Gnaden, die Ich dir gewährt habe, die vielen Wahrheiten über meinen Göttlichen Willen, die du aufgeschrieben hast, deine Leiden und alles, was du getan hast, war nichts anderes als eine Ansammlung von Baumaterial. Dies muss jetzt geschlichtet und geordnet werden.
Genauso, wie Ich dich nicht allein darin ließ, alles Nötige für mein Reich zusammenzutragen, sondern immer mit dir war, so werde Ich dich auch nicht allein lassen, sie zu ordnen und das große Gebäude herzuzeigen, das Ich gemeinsam mit dir so viele Jahre lang vorbereitet habe.
Unser Opfer und unsere Arbeit sind also nicht zu Ende, sondern Wir müssen weitermachen bis zum vollendeten Werk.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 25; 10. Oktober 1928)

„Und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt“ (Lk 4,2)

… Ich dachte also weiter über alles nach, was mein süßer Jesus auf Erden getan hatte, und Er fügte hinzu:
„Meine Tochter, als Ich auf die Erde kam, betrachtete Ich alle vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Jahrhunderte, um in meiner Menschheit all das zu vereinen, was von allen Generationen an Gutem und Edlen getan werden konnte, um das Siegel und die Bestätigung des Guten darauf zu legen.
Ich zerstörte nichts von dem, was gut war, sondern wollte vielmehr alles in Mich einschließen, um ihm Göttliches Leben mitzuteilen. Ich fügte noch das Gute hinzu, das fehlte und das Ich verrichtete, um alle Güter der menschlichen Geschöpfe zu vervollständigen, und begab Mich auf den Flügeln der Jahrhunderte zu den Menschen, um jedem von ihnen mein vollständiges Wirken zu schenken.
Auch sammelte Ich alle Übel ein, um sie zu verzehren, und entfachte mit der Gewalt der Schmerzen und Leiden, die Ich erdulden wollte, den Feuerbrand in meiner eigenen Menschheit, um alle Übel darin zu verbrennen.
Dabei wollte Ich jeden Schmerz [dieser Übel] empfinden, damit alles, den Übeln entgegengesetzte Gute wieder auflebe und die Menschengeschlechter zu neuem Leben wiedergeboren würden.
Und wie Ich – um alle möglichen und vorstellbaren Heilmittel für alle Erlösten zu schaffen, und sie dann vorzubereiten, die große Wohltat der Herrschaft meines Willens in ihrer Mitte willkommen zu heißen – alles tat, alles litt, und alles aufzehrte, so sollst auch du tun: um mein Reich für die Geschöpfe vorzubereiten, sollst du alles einschließen, was heilig und gut ist, und auf dem Weg des Leidens alle Übel aufzehren, um das Leben meines Göttlichen Willens unter den Menschen wiedergeboren werden zu lassen. Du sollst mein Widerhall sein, in welchem Ich das Depot anlegen muss, aus dem das Reich meines FIAT hervorgehen soll.
Folge Mir Schritt um Schritt, und du wirst das Leben, den Herzschlag, die Seligkeit dieses Reiches fühlen, das Ich in Mir enthalte und das Ich erscheinen lassen will, damit es unter den Menschen herrsche.
Ich liebe dieses Reich so sehr, dass Ich – während Ich dem höllischen Feind erlaubt habe, in das Paradies einzudringen – nicht zulassen werde, dass er seinen Fuß in das Paradies des Reiches des FIAT setze.
Daher ließ Ich zu, dass er sich Mir in der Wüste näherte, um ihn zu schwächen und zu verjagen, damit er nicht wage, hier einzutreten. Fühlst du nicht selbst, wie deine Gegenwart den Feind in Schrecken setzt und wie er flieht, um dich nicht zu sehen? Es ist die Kraft meines Sieges, die ihn hinabstürzt, und da er sich verwirrt fühlt, ergreift er die Flucht.
Alles ist bereit. Es bleibt nur mehr, mein FIAT bekannt zu machen.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 23; 9. Februar 1928)

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Ich war weiterhin in meinem gewöhnlichen Zustand, da kam der gebenedeite Jesus für eine kurze Weile und sagte zu mir: „Tochter, die Versuchungen können leicht überwunden werden, denn der Teufel ist das feigste Geschöpf, das es gibt, und es reicht ein gegensätzlicher Akt, eine Verachtung, ein Gebet, um ihn in die Flucht zu jagen; denn diese Akte machen ihn noch feiger als er schon ist, und um diese Beschämung nicht ertragen zu müssen, flieht er entsetzt, sobald er eine Seele erblickt, die entschlossen ist, nicht auf seine Feigheit einzugehen.
Wenn sich die Seele nun nicht leicht befreien kann, heißt das, dass hier nicht nur eine Versuchung ist, sondern eine in der Seele verwurzelte Leidenschaft, welche die Seele zusammen mit der Versuchung knechtet.
Deswegen kann sie sich nicht befreien, und wo die Leidenschaft herrscht, dort hat der Teufel mehr Macht, sein Spiel mit der Seele zu treiben.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 8; 25. März 1908)