8Nachdem die Frauen die Botschaft des Engels vernommen hatten, verließen sie sogleich das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden. 9Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße.
10Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen. 11Noch während die Frauen unterwegs waren, siehe, da kamen einige von den Wächtern in die Stadt und berichteten den Hohenpriestern alles, was geschehen war.
12Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld 13und sagten: Erzählt den Leuten: Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen.
14Falls der Statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt. 15Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. Und dieses Gerücht verbreitete sich bei den Juden bis heute.

… „Verließen sie sogleich das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden. 9Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sagte: Seid gegrüßt!“ (Mt 28,8+9)

… „Meine Tochter, wenn die Seele in meinem Göttlichen Willen lebt, legt sie ihre Hüllen ab und macht sich von allem leer, auf eine Weise, dass das reine Nichts übrigbleibt.
Mein Wille umhüllt sie, füllt sie mit dem Alles, beherrscht sie und wirkt in ihr Wunder der Heiligkeit, Gnade und Schönheit, die seiner schöpferischen Macht würdig sind.
Doch was noch mehr ist, in diesem leeren Raum des Nichts bringt Er seine Liebe hervor, bildet dort sein göttliches Leben und macht sich zum Herrscher über das Nichts und über sein eigenes, in der Seele gebildetes, göttliches Leben. Seine Liebe zu diesem Nichts geht so weit, dass Er es zugleich mit dem Höchsten Fiat herrschen lässt!
Da der Seele die Herrschaft von dem Alles zukommt, das sie besitzt, so fühlt sie seine eigene herrschende Kraft und beherrscht den Göttlichen Willen selbst. So herrschen beide, doch mit höchster Übereinstimmung, da sie eine einzige Liebe und einen einzigen Willen besitzen.
Der menschliche Wille nimmt sein Leben in Meinem wahr und tut nichts, wenn er nicht meinen wirkenden Akt fühlt, der wirken will, um ihn gemeinsam [mit ihm] zu tun; und mein Wille fühlt mein Leben im Leben der Seele und setzt sich mit Seiner Herrschaft über das Nichts durch, um es im Alles wirken zu lassen.
Wenn sich also das Geschöpf mit festem Willen entschließt, in meinem Willen zu leben, macht mein Wille den Anfang damit, Sein Leben im Geschöpf heranzubilden.
Es gibt keinen Willen, der nicht sein eigenes Leben besitzt. Mittels dieses eigenen Lebens entfaltet mein Wille seine Güte, seine Macht, seine Heiligkeit, die Fülle seiner Liebe.
Das Leben ist die Manifestation des Willens, den die Seele besitzt, es ist das Gewand, das Ihn bedeckt, der Klang seiner Stimme, der Berichterstatter seiner Wunder, seiner Unendlichkeit und Macht.
Daher gibt sich mein Göttlicher Wille nicht damit zufrieden, dass die Seele in Ihm lebt, das Nichts im Alles. Nein, nein, Er ist erst dann zufrieden, wenn Er das Alles im Nichts einschließt und hier sein wirkendes und herrschendes Leben bildet und aus dem Nichts das macht, was Er möchte.
Wenn Ich also zu dir über meinen Willen spreche, ist es dein Jesus, Der zu dir spricht, weil Ich sein Leben, sein Repräsentant, der Berichterstatter meines Fiat bin, das Ich in Mir verberge.
So ist es mein größtes Wunder, mein göttliches Leben im Nichts des Geschöpfs zu bilden, wozu nur mein Wille die Kraft hat; da Er nämlich die schöpferische Kraft besitzt, kann Er sich selbst und sein Leben in dem erschaffen, der Ihn aufnehmen will.
Wenn nun die Seele mein Leben besitzt, nimmt sie an meiner Heiligkeit und meiner Liebe teil. O, wie schön ist es, das Nichts zusammen mit dem Alles ‚Liebe, Herrlichkeit’ sprechen zu hören.
Mit der herrschenden Kraft, die es in sich wahrnimmt, dehnt es sich in den Akten Gottes aus und herrscht gemeinsam mit meinem Willen! Nichts gefällt Uns mehr, als das Nichts in unserem Göttlichen Wesen wirken und herrschen zu fühlen.
Achte daher darauf, stets in meinem Willen zu leben…“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 33; 12. April 1935)

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… „Meine Tochter, in meiner Auferstehung wurde für alle [menschlichen] Geschöpfe das Recht begründet, in Mir zu neuem Leben aufzuerstehen. Sie war die Bestätigung, das Siegel meines ganzen Lebens, meiner Werke und meiner Worte.
Wenn Ich auf die Erde kam, so deswegen, um Mich allen und jedem einzelnen als Leben zu schenken, das ihnen gehören sollte. Meine Auferstehung war der Triumph aller und die neue Eroberung, die Derjenige für alle machte, Der für alle gestorben war, um ihnen das Leben zu geben und sie in meiner eigenen Auferstehung auferstehen zu lassen.
Aber willst du wissen, wo die wahre Auferstehung der Seele stattfindet? In der Seele, die in meinem Willen lebt, und zwar nicht [erst] am Ende der Tage, sondern während sie noch auf Erden lebt.
Sie ersteht zum Licht und kann sagen: ‚Meine Nacht ist beendet‘, sie steht auf in der Liebe ihres Schöpfers, so dass Kälte und Schnee für sie nicht mehr existieren, sondern nur das Lächeln des himmlischen Frühlings.
Sie ersteht zur Heiligkeit, welche die Schwächen, das Elend, die Leidenschaften unverzüglich vertreibt, sie ersteht zu all dem, was vom Himmel kommt.
Wenn sie die Erde, den Himmel und die Sonne betrachtet, so tut sie dies, um die Werke ihres Schöpfers darin zu finden und einen Anlass zu haben, Ihm über seine Herrlichkeit und die lange Geschichte seiner Liebe zu erzählen.
Wer also in meinem Willen lebt, kann sagen, wie der Engel zu den frommen Frauen am Grab: „Er ist auferstanden, Er ist nicht mehr hier“. Wer in meinem Willen lebt, kann dasselbe sagen: „Mein Wille ist nicht mehr bei mir, er ist auferstanden im Fiat.“
Wenn die Wechselfälle des Lebens, Gelegenheiten und Leiden die Seele umgeben, als wollten sie gleichsam ihren Willen suchen, kann die Seele erwidern: ‚Mein Wille ist auferstanden, ich habe ihn nicht mehr in meiner Macht.
Als Ersatz dafür besitze ich den Göttlichen Willen, und mit seinem Licht will ich alles einhüllen, was mich umgibt – Umstände und Leiden, um daraus ebenso viele göttliche Eroberungen zu machen.‘
Die in unserem Willen lebende Seele findet das Leben in den Akten ihres Jesus, und unser tätiger, erobernder und triumphierender Wille wirkt stets in ihr und bringt Uns eine solche Glorie dar, dass sie der Himmel nicht fassen kann.
Lebe daher stets in unserem Willen und verlass Ihn nie, wenn du unser Triumph und unsere Glorie zu sein wünschst.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 36; 20. April 1938)

„Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfaßten seine Füße“ (Mt 28, 9)

Ich war weiter in meinem gewöhnlichen Zustand, da sah ich wenige Augenblicke lang den gebenedeiten Jesus mit dem Kreuz auf seinen Schultern, als Er gerade seiner Heiligsten Mutter begegnete. Ich sagte zu Ihm: „Herr, was tat deine Mutter bei dieser so leidvollen Begegnung?“
Er erwiderte: „Meine Tochter, sie vollbrachte nichts anderes als einen sehr tiefen und einfachen Akt der Anbetung. Und da ein Akt, je einfacher er ist, sich umso leichter mit Gott vereinigt, Der höchst einfacher Geist ist, so goss sie sich in diesem Akt selbst in Mich ein und setzte fort, was Ich selbst in meinem Inneren wirkte.
Das gefiel Mir so sehr – mehr, als hätte sie irgendetwas Größeres getan – denn der wahre Geist der Anbetung besteht darin: Das Geschöpf vernichtet sich und befindet sich in der Göttlichen Sphäre und betet alles an, was Gott tut und vereinigt sich mit Ihm.
Denkst du, dass es wahre Anbetung ist, wenn der Mund anbetet, der Geist aber anderswo ist, oder wenn der Geist anbetet, doch der Wille weit weg von mir ist? Oder wenn eine Fähigkeit [des Menschen] Mich anbetet, und die anderen alle ungeordnet sind?
Nein, Ich möchte alles für Mich, und alles, was Ich dem Geschöpf in Mir gegeben habe. Dies ist der größte Akt der Verehrung und Anbetung, den das Geschöpf Mir darbringen kann.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 6; 17. Dezember 1903)

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Ich befand mich weiterhin in meinem gewohnten Zustand, und mein kleiner Geist verlor sich im heiligen Willen Gottes, und dabei begriff ich – ich weiß nicht wie – wie das Geschöpf seinem Gott die Ehre nicht zurückgibt, die es Ihm schuldig wäre, und ich fühlte mich in Bitterkeit.
Und mein süßer Jesus, der mich belehren und trösten wollte, sprach durch Erleuchtung meines Verstandes zu mir:
„Meine Tochter, alle meine Werke sind vollständig, daher wird die Verherrlichung, die Mir das Geschöpf geben muss, vollständig sein; und es wird der letzte Tag nicht anbrechen, bevor die ganze Schöpfung Mir nicht die Ehre und Verherrlichung erweist, die von Mir selbst gewollt und festgesetzt wurde.
Und das, was Mir die einen nicht geben, hole Ich Mir von den anderen, und verdopple die Gnaden in diesen, die andere Mir zurückweisen, und empfange von ihnen doppelt so viel Liebe und Ehre.
Einigen kann Ich, je nach ihrer Disposition, Gnaden geben, die Ich sonst zehn schenken würde, anderen wieder, was Ich hundert, was Ich tausend schenken würde.
Manchmal gebe Ich ihnen Gnaden, die Ich Städten, Provinzen, ja ganzen Reichen spenden würde, und diese lieben Mich und erweisen Mir die Ehre für zehn, für hundert, für tausend, usw.
So wird meine Verherrlichung von Seiten der Schöpfung vollendet, und wenn Ich sehe, dass eine Seele trotz ihres guten Willens dies nicht erreichen kann, dann ziehe Ich sie in meinen Willen hinein, wo sie die Macht vorfindet, einen einzigen Akt zu vervielfältigen, sooft sie will und Mir so die Verherrlichung, Ehre und Liebe gibt, die andere Mir nicht erweisen.
Daher bin Ich dabei, das Zeitalter des Lebens in meinem Willen vorzubereiten, damit das, was die Seelen der vergangenen Generationen nicht getan haben und nicht tun werden, jene tun, die in dieser Ära meines Willens die Liebe, Verherrlichung und Ehre seitens der ganzen Schöpfung vollenden werden, da Ich ihnen überraschende und unerhörte Gnaden schenken werde.
Siehe, dies ist der Grund, weshalb Ich dich in meinen Willen rufe und dir dieses Gebet ins Ohr flüstere: „Jesus, ich lege zu deinen Füßen die Anbetung und Unterwerfung der ganzen menschlichen Familie nieder, ich lege auf dein Herz das ‚Ich liebe Dich‘ aller, auf deine Lippen drücke ich meinen Kuss, um damit den Kuss aller Generationen zu besiegeln, mit meinen Armen umfange ich Dich, um dich mit den Armen aller zu umarmen, um Dir die Verherrlichung seitens aller Werke der Geschöpfe zu bringen.“
Und so nehme Ich in dir die Anbetung, das ‚Ich liebe Dich‘, den Kuss, usw. der ganzen Menschheitsfamilie wahr; und wie sollte Ich dir dann nicht die Liebe, die Küsse und Gnaden geben, die Ich den anderen geben müsste?
Wisse nun, meine Tochter, dass sich die Seele mit dem, was sie auf Erden tut, das Kapital für den Himmel bereitet; wenn sie also wenig tut, wird sie wenig haben, tut sie viel, wird sie viel haben; hat Mich eine Seele für zehn geliebt und verherrlicht, wird sie zehnmal mehr Wonnen haben, eine entsprechend größere Glorie, und wird von Mir zehnmal mehr geliebt werden; hat Mich eine Seele für hundert und für tausend geliebt und verherrlicht, wird sie Seligkeit, Liebe und Glorie für hundert und für tausend genießen.
So werde Ich der Schöpfung das geben, was Ich zu geben beschlossen habe, und die Schöpfung wird Mir das geben, was Ich von ihr erhalten muss, und meine Ehre wird in allem vollständig sein.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 12; 22. Mai 1919)

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Ich war gerade beim Gebet und versenkte mich in Gedanken in den ewigen Willen, begab mich vor die Höchste Majestät und sprach: „Ewige Majestät, ich komme zu deinen Füßen, im Namen der ganzen Menschheitsfamilie, vom ersten bis zum letzten Menschen der zukünftigen Generationen, um Dich zutiefst anzubeten.
Zu deinen heiligsten Füßen will ich die Anbetung aller versiegeln, komme ich, um Dich im Namen aller als Schöpfer und absoluten Herrn über alles anzuerkennen.
Ich komme, um Dich für alle und für jeden einzelnen zu lieben, Dir in Liebe für alle zu vergelten, für jedes erschaffene Ding, in das Du so viel Liebe hineingelegt hast, dass der Mensch niemals genug Liebe finden wird, um Dir in Liebe zu vergelten.
Aber in deinem Willen finde ich diese Liebe und da ich will, dass meine Liebe, wie die anderen Akte, vollständig, voll und für alle seien, deshalb bin ich in deinen Willen eingetreten, wo alles unendlich und ewig ist, und wo ich die Liebe finde, um Dich für alle lieben zu können.
Daher schenke ich Dir ein ‚Ich liebe Dich‘ für jeden Stern, den Du geschaffen hast, ein ‚Ich liebe Dich‘ für so viele Lichtstrahlen und so viel Wärme, die Du in die Sonne gelegt hast.“ … (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 12; 9. Januar 1920)

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Nachdem ich die hl. Kommunion empfangen hatte, rief ich alle herbei: meine Königin und Mutter, die Heiligen, Adam, den ersten Menschen, mit dem Gefolge aller Geschlechter bis zum letzten Menschen, der auf Erden kommen wird, und dann alle geschaffenen Dinge, damit alle gemeinsam mit mir, niedergeworfen um Jesus, Ihn anbeten, preisen und lieben mögen, damit Jesus von allen Werken umgeben sei, die aus seinen Händen hervorgegangen sind, und Ihm nichts fehle.
Es möge ihm weder ein Herz abgehen, das schlägt, noch eine strahlende Sonne, noch die Weite des blauen sternenübersäten Himmels, noch das rauschende Meer, nicht einmal das kleine Blümchen, das seinen Duft aufsteigen lässt.
Alles und alle will ich um Jesus in der Hostie konzentrieren, damit sie Ihm die schuldige Ehre erweisen. Sein Wille machte mir alles gegenwärtig, als ob alles Mein wäre, und ich wollte alles Jesus geben.
Als ich dies tat, schien Jesus glücklich zu sein, da Er sah, dass alle Generationen und seine Dinge Ihn umgaben; Er nahm mich in seine Arme und sprach zu mir:
„Meine Tochter, wie sehr gefällt es Mir, Mich von allen meinen Werken umgeben zu sehen! Ich fühle, wie Mir die Freude und Seligkeit zurückerstattet wird, die Ich den Seelen bei der Erschaffung verlieh, und Ich vergelte ihnen mit neuer Seligkeit.
Dies ist das große Gut, das mein Wille enthält und überbringt, und in der Seele, die in Ihm lebt, konzentriert Er die Güter von allen, denn es gibt kein Gut, das mein Wille nicht bringt, und Er bindet die Seele an alle und an alles, was zu Ihm gehört.
Wenn sich also das Geschöpf nicht aus meinem Willen zurückgezogen hätte, so müsste Ich alle in einem einzigen Geschöpf finden, und jeden einzelnen in allen. Die Güter, das Licht, die Kraft, die Wissenschaft, die Liebe, die Schönheit sollten allen gemeinsam sein, es sollte weder ein „Dein” noch ein „Mein” geben, und zwar weder in der natürlichen noch in der geistlichen Ordnung.
Jeder hätte nehmen können, so viel er will.“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 19; 28. März 1926)

„Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht!“ (Mt 28,10)

… „Meine Tochter, warum fürchtest du dich? Diese Angst ist dein menschlicher Wille, der [wieder] auftreten und ein paar Schritte tun möchte. Mein Wille schließt jede Angst aus, weil Er nichts zu fürchten hat, vielmehr ist Er sich seiner selbst sicher und unerschütterlich.
Ja, du sollst wissen, sobald sich die Seele entschließt, sich von meinem Willen in Besitz nehmen zu lassen und in Ihm zu leben, so bleibt – da mein Wille mit allen geschaffenen Dingen verbunden ist und es nichts gibt, über das Er nicht seine Herrschaft ausüben würde – auch die Seele mit allen geschaffenen Dingen verbunden.
Wie sie ihre Akte verrichtet, so bleibt ihre Abstammung von meinem Willen, ihre Wohnstatt und ihr Besitz mit unauslöschlichen Buchstaben in allen geschaffenen Dingen eingeprägt.
Schau dir das ganze Universum an: im Himmel, in den Sternen, in der Sonne, in allem ist dein Name und deine Kindschaft in meinem Willen mit unauslöschlichen Buchstaben eingeschrieben.
Wie sollte daher diese Ewige und Göttliche Mutter ihre liebe Tochter je verlassen können, die Sie geboren und mit so viel Liebe aufgezogen hat? Lege deshalb jede Angst beiseite, wenn du Mir nicht missfallen willst.“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 17; 29. Juli 1924)