1In jener Zeit wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. 2Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger.
3Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. 4Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.
5Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel 6und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.
7Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. 8Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht 9und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.
10Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. 11Darauf ließ der Teufel von ihm ab, und es kamen Engel und dienten ihm.

“In jener Zeit wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt” (Mt 4, 1)

… Dann setzte ich mein Gebet vor dem Tabernakel der Liebe fort und sagte in meinem Inneren: ‘Was tust Du, meine Liebe, in diesem Gefängnis der Liebe?’ Und Jesus antwortete mir voller Güte:
„Meine Tochter, willst du wissen, was Ich mache? Ich gestalte meinen Tagesablauf. Wisse, dass Ich mein ganzes irdisches Leben in den Verlauf eines Tages einschließe.
Mein Tag beginnt mit meiner Empfängnis und Geburt, die Schleier der Akzidenzien des Sakraments dienen Mir als Windel in meinem Kindesalter. Wenn die Menschen Mich aus Undank allein lassen und zu beleidigen suchen, gehe Ich in die Verbannung, in der Gesellschaft nur einiger liebender Seelen, die Mich wie eine zweite Mutter nicht verlassen können und Mir treue Gesellschaft leisten.
Vom Exil ziehe Ich nach Nazareth und führe mein verborgenes Leben in der Gesellschaft jener wenigen Guten, die Mich umgeben. Im weiteren Tagesverlauf gehe Ich, wenn die Geschöpfe zu Mir kommen und Mich empfangen, in mein öffentliches Leben, verkünde wiederum das Evangelium und schenke allen meine Lehren, Hilfen und Tröstungen, die sie brauchen.
Ich handle als Vater, Lehrer und Arzt und wenn nötig, auch als Richter. So verbringe Ich meinen Tag, indem Ich alle erwarte und allen Gutes tue. Wie oft ist es mein Los, alleine zu bleiben – ohne ein pochendes Herz in meiner Nähe!
Ich fühle eine Wüste um Mich und bleibe allein – allein, um zu beten. Ich empfinde die Einsamkeit meiner in der Wüste hier unten verbrachten Tage – o, wie leidvoll ist das für Mich!
Ich, der Ich für alle der Herzschlag in jedem Herzen bin und eifersüchtig über alle wache – fühle Mich einsam und verlassen! Doch mein Tag endet nicht bloß in der Verlassenheit; es gibt keinen Tag, an dem Mich undankbare Seelen nicht beleidigen und sakrilegisch empfangen und somit bewirken, dass Ich meinen Tag mit meiner Passion und meinem Kreuzestod vollende.
Ach, die sakrilegische Kommunion ist der grausamste Tod, den Ich in diesem Sakrament der Liebe empfange! So durchlebe Ich in diesem Tabernakel meinen Tag, an dem Ich all das vollbringe, was Ich in den dreiunddreißig Jahren meines sterblichen Lebens erfüllte.
Und da in allem, was Ich tat und tue, die erste Absicht, der erste Akt des Lebens der Wille meines Vaters ist, das ‚Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden‘, so tue Ich in dieser kleinen Hostie nichts anderes als Ihn anzuflehen, dass mein Wille und der meiner Kinder nur einer sei.
Ich rufe dich in diesen Göttlichen Willen, in Dem du mein ganzes Leben im Akt findest. Und wenn du diesem Leben nachfolgst, es gut erwägst und aufopferst, dann vereinst du dich mit Mir in meinem eucharistischen Tag, damit mein Wille bekannt werde und auf Erden regiere.
So kannst auch du sagen: ‘Ich verbringe meinen Tag zusammen mit Jesus.’”(aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 29; 12. September 1931)

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Mein Jesus, süße Liebe, erlaube, dass ich Dir in die Wüste folge: dort wird Dich mein „Ich liebe Dich“ nie allein lassen; ich werde Nacht und Tag nahe bei Dir bleiben; und wenn ich Dich bekümmert, betrübt, schmachtend vor Liebe sehen werde, beten und weinen wegen der Einsamkeit, die Dein Göttlicher Wille erleidet, dann werde ich Dich trösten mit dem Ruf meines „Ich liebe Dich“!
Du fühlst den Schmerz lebhaft, nicht nur weil Dein Göttlicher Wille nicht unter den Geschöpfen regiert, sondern weil Er von ihnen gleichsam verbannt wird.
Deine Heiligste Menschheit weint daher und fleht im Namen der ganzen Menschheitsfamilie, dass beide, der Göttliche Wille und der menschliche, sich miteinander wieder versöhnen und miteinander verschmelzen.
O Jesus, ich mache mir Deine Tränen zu Eigen, Deine Gebete, ich ergreife Besitz von den Qualen Deines brennenden Herzens und, indem ich sie mit meinem „Ich liebe Dich“ verflechte, forme ich süße Ketten der Liebe, um Dich zu zwingen, mir das Reich Deines Göttlichen Willens auf Erden zu gewähren!
Höre, mein Leben, es sind die Schläge Deines Herzens selbst, Deine Seufzer selbst, es sind Deine Tränen, Deine Gebete und Deine Leiden, die das Reich Deines Fiat wollen und erflehen.
Daher, wenn Du mich nicht erhören willst, erhöre wenigstens Dich selbst und, während Du die Wüste verlässt, versichere mir, dass bald das Reich Deines Willens auf die Erde kommen wird… (aus „Rundgang der Seele im Reich des Göttlichen Willens“ nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Fünfzehnte Stunde)

„Da trat der Versucher an ihn heran…“ (Mt 4, 3)

Jesus wird mit Dornen gekrönt, als Spottkönig behandelt, unerhörten Quälereien und Beschimpfungen ausgesetzt. Er aber sühnt in besonderer Weise für die Sünden des Stolzes. Gehen wir den Gedanken des Hochmuts aus dem Weg?
Schreiben wir Gott das Gute zu, das wir tun, halten wir uns für geringer als alle anderen? Ist unser Geist entäußert von sündhaften Gedanken, um der Gnade Raum zu gewähren?
In vielen Fällen geben wir der Gnade kein Asylrecht, weil wir den Kopf von anderen Gedanken voll haben. Ist aber unser Geist nicht von Gott erfüllt, sind wir selbst daran schuld, wenn der Dämon uns belästigt, da wir ja selbst die Versuchung schüren.
Ist hingegen unser Geist mit Gott erfüllt, dann findet der Teufel, wenn er sich uns nähert, keinen Anhaltspunkt, der ihm dazu dienen könnte, unseren Versuchungen die von ihm beabsichtigte Richtung zu geben. In Schanden zieht er ab.
Denn heilige Gedanken haben eine solche Macht über ihn, dass, wenn er sich an uns heranschleicht, sie ihn wie mit Schwertstößen verwunden und in die Flucht schlagen.
Zu Unrecht beklagen wir uns also, wenn unser Geist vom Geist der Finsternis belästigt und versucht wird. Unsere geringe Wachsamkeit ist es, die ihn aufstachelt, uns anzufallen. Er späht die Regungen unseres Geistes aus, und wenn er sie im Geringsten von heiligen Gedanken entblößt sieht, greift er uns an.
Anstatt Jesus mit unseren heiligen Gedanken zu erquicken und ihm die Dornen aus dem Haupt zu ziehen, sind wir undankbar genug, sie ihm einzudrücken und ihn nur noch mehr die Stiche fühlen zu lassen.
So wird die Frucht der Gnade vereitelt, und das Wirken der heiligen Einsprechungen kann in unserem Geist nicht seinen freien Lauf nehmen. In vielen Fällen ist unsere Handlungsweise noch schlimmer.
Während wir unter den Belästigungen der Versuchungen seufzen, geraten wir, anstatt sie wie zu einem Bündel zusammenzuraffen und Jesus zu bringen, damit sie im Feuerofen seiner Liebe verzehrt werden, in Verwirrung, betrüben uns und stellen Betrachtungen über sie an.
So bleibt nicht nur unser armseliger Geist von den bösen Gedanken eingenommen, sondern unser ganzes Wesen wird geradezu von ihnen beherrscht. Da wäre ein Wunder notwendig, uns von solchen Vorstellungen freizumachen.
Jesus betrachtet uns durch seine Dornenkrone, ruft uns zu und scheint einem jeden von uns sagen zu wollen: „Mein Kind, du selbst bist schuld an deiner Niederlage, weil du dich nicht fest an mich halten willst.
Wärst du sofort zu mir gekommen, dann hätte ich dir geholfen, die lästigen Versuchungen zu überwinden, die der Teufel in deinen Geist hineingetragen hat, und ich hätte auf deine ersehnte Rückkehr nicht so lange warten müssen.
Ich habe Hilfe bei dir gesucht, um mich von so quälenden Dornen zu befreien, habe jedoch umsonst gewartet, weil du dich mit den Gedanken beschäftigt hast, die dir der Geist der Hölle vorgestellt hatte.
Wie viele Versuchungen hättest du weniger gehabt, wenn du unverzüglich in meine Arme geeilt wärst! Alsdann hätte der Teufel von dir abgelassen.“ (aus „Die Stundenuhr der Passion Jesu Christi“ nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 9 bis 10 Uhr: Jesus mit Dornen gekrönt, verspottet und verhöhnt. Ecce homo! Von Pilatus zum Tode verurteilt)

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… Jesus, ich verehre dein dornengekröntes Haupt und bitte dich um Verzeihung für meine hochmütigen, ehrgeizigen und selbstgefälligen Gedanken. Ich verspreche dir, jedes Mal, wenn mir ein Gedanke kommt, der nicht für dich ist, oder wenn ich mich in Situationen befinde, wo ich dich beleidigen könnte, sofort auszurufen: „Jesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!“
Jesus, ich gedenke dessen, was du bis zum letzten Augenblick an Beschimpfungen und Lästerungen anhören musstest. Ich bitte dich um Verzeihung, wenn ich Reden angehört oder geführt habe, die uns von dir entfernen, um Verzeihung auch für alle schlüpfrigen Unterhaltungen der Menschen.
Ich verspreche dir, sooft ich mich in Gelegenheiten befinde, ungeziemende Reden zu hören, sofort auszurufen: „Jesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!“ Mein Jesus, ich verehre dein heiligstes Antlitz, das bleich, fahl und mit Blut benetzt ist.
Ich bitte dich um Verzeihung für die Missachtung, für alle Beschimpfungen und Schmähungen, die du von uns elenden, sündigen Geschöpfen erfahren musst. Ich verspreche, sooft ich mir bewusst bin, dass ich es an der dir schuldigen Verherrlichung, Liebe und Anbetung fehlen lasse, sogleich auszurufen: „Jesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!“
Jesus, ich sehe an deinem Halse noch die Striemen der Ketten und Stricke, womit sie dich gefesselt hatten. Ich bitte dich um Verzeihung für die ungeordneten Neigungen und Anhänglichkeiten der Menschen, die ebenso viele Ketten und Stricke sind, die sie dir um den Hals legen.
Ich verspreche dir, sooft sich Anhänglichkeiten, Wünsche und Neigungen in mir regen, die nicht für dich sind, ohne Säumen auszurufen: „Jesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!“
Jesus, ich erblicke deine tiefe Schulterwunde und bitte um Verzeihung für so viele unerlaubte Befriedigungen und alle Sünden, die wir mit den fünf Sinnen unseres Leibes begangen haben.
Ich verspreche dir, sooft mir der Gedanke kommt, mir Vergnügungen oder Befriedigungen zu gestatten, die nicht zu deiner Verherrlichung gereichen, sogleich auszurufen: „Jesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!“
Mein Jesus, ich bitte dich auch um Verzeihung für die Kälte, Gleichgültigkeit, Lauheit und empörende Undankbarkeit, die dir vonseiten der Menschen zuteilwerden. Ich verspreche dir, sooft ich meine Liebe zu dir erkalten fühle, ohne Zögern auszurufen: „Jesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!“
Jesus, ich küsse deine heiligen Hände und bitte dich um Verzeihung für so viele böse und gleichgültige Werke, für so viele Handlungen, die durch die Eigenliebe und die Selbstgefälligkeit verdorben werden.
Ich verspreche dir, jedes Mal, sobald ich mir bewusst werde, dass ich nicht aus Liebe zu dir arbeite, auf der Stelle auszurufen: „Jesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!“
Jesus, ich küsse deine heiligen Füße und bitte dich um Verzeihung für so viele Schritte, für so viele Wege, die ohne die rechte Meinung gegangen werden; auch für jene Menschen ohne Zahl, die sich von dir entfernen, um irdischen Vergnügungen nachzugehen.
Ich verspreche dir, sooft mir der Gedanke kommt, mich von dir zu entfernen, auszurufen: „Jesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!“ Jesus, ich bete dein heiligstes Herz an und möchte in ihm alle von dir erlösten Seelen, auch die meinige, einschließen, damit keine Seele verlorengehe und alle gerettet werden.
Jesus, schließe du selbst mich in dein Herz ein und versperre die Tür, damit ich nichts anderes mehr sehe als dich allein. Ich verspreche, sooft mich die Lust befällt, aus deinem Herzen herauszutreten, sogleich auszurufen: „Jesus und Maria, ich empfehle euch meine Seele!“ (aus „Die Stundenuhr der Passion Jesu Christi“ nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 14 bis 15 Uhr: Dritte Stunde des Todeskampfes Jesu)

„Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt“ (Mt 4,4)

Ich war weiterhin in meinem gewöhnlichen Zustand, da kam der gebenedeite Jesus kurz und hatte ein [Stück] Brot in seiner Hand, als wollte Er mich stärken, denn ich fühle mich wegen seiner ständigen Beraubungen so krank, dass es mir scheint, nur ein Faden des Lebens erhielte mich noch am Leben, und dass ich unter diesem Faden zu Asche und verzehrt würde.
Nachdem Er mich mit diesem Brot gestärkt hatte, sagte Er zu mir: „Meine Tochter, das materielle Brot ist Speise und Leben für den Körper, und es gibt kein Teilchen des Körpers, das nicht von diesem Brot Leben empfängt.
So ist Gott die Speise und das Leben der Seele, und es darf keinen Teil geben, der nicht von Gott Leben und Speise gewinnt, d.h., ganz von Gott beseelt wird: dass die Seele ihre Wünsche, Gefühle, Neigungen und Liebe in Gott nährt und diese in Gott Leben und Nahrung finden, sodass die Seele keine andere Speise verkostet als Gott allein.
Doch ach, wie viele Seelen nähren ihre Seele mit allen Arten von Schmutz!“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 7; 6. Mai 1906)

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Meine Hingabe an den Göttlichen Willen geht weiter. Ich fühle mich wie ein kleines Kind, das schluckweise mit dieser himmlischen Nahrung gespeist wird, die in meiner Seele Kraft, Licht und unbeschreibliche Lieblichkeit hervorbringt.
Zudem ist jede Wahrheit, die mein geliebter Jesus seiner kleinen Neugeborene kundtut, eine ganz rührende, schöne und entzückende Szene, die Er in meinen Geist legt, und die ihm die Seligkeit der Himmlischen Heimat bringt.
So fühlte ich mich in die vielen Wahrheiten des Höchsten Fiat eingetaucht, und mein stets liebenswürdiger Jesus besuchte sein kleines Mädchen und sprach zu mir:
„Kleine Tochter meines Willens, wisse dies: würde unser Höchstes Sein dem Menschen den ganzen Himmel, die Sonne, die Erde, das Meer geben, dann gäbe Es ihm nicht so viel, als würde Es ihm die Wahrheiten über den Göttlichen Willen offenbaren.
Alles andere bliebe nämlich außerhalb von ihm, während die Wahrheit in die innersten Fasern seiner Seele eindringt. Ich gehe daran, die Herzschläge, Affekte und Wünsche, den Intellekt, das Gedächtnis und den Willen zu bearbeiten, um die Seele ganz in das Leben der Wahrheit umzuwandeln.
Während Ich sie bearbeite, wiederhole Ich ständig die Wunder der Erschaffung des Menschen und vernichte mit der Berührung meiner Hände die Keime des Bösen und lasse die Keime des neuen Lebens wiedererstehen.
Die Seele nimmt meine Berührung wahr, und im Maß, wie Ich sie bearbeite, wird ihr dann das neue Leben zurückgegeben. Himmel, Sonne und Meer haben hingegen keine umwandelnde Kraft, die aus der Seele einen Himmel, eine Sonne, ein Meer machen könnte – all ihre Wohltaten sind auf das Äußere beschränkt, und mehr nicht.
Siehst du also, wie viele Güter du einschließt, da Ich dir so viele Wahrheiten mitgeteilt habe? Entsprich daher aufmerksam einer so großen Gnade.”… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 30; 9. April 1932)

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Ich kehre ständig in das grenzenlose Meer des Göttlichen Willens zurück, um seine kleinen Tropfen aufzunehmen, die das Leben des Göttlichen Willens nähren, bewahren und wachsen lassen, das ich in mir fühle. So ist jede Ihn betreffende Wahrheit ein Mahl, das Jesus mir reicht, ganz himmlisch und göttlich, um mich und das Höchste Fiat zu nähren.
Jede Wahrheit ist ein Zipfel vom Himmel, die in mich herabsteigt, mich umgibt und darauf wartet, bis ich meine Akte vollende, um sie mit sich in die Himmlische Heimat zu nehmen… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 33; 10. März 1935)