Montag der 6. Woche im Jahreskreis (Mk 8,11-13)
11In jener Zeit kamen die Pharisäer und begannen ein Streitgespräch mit Jesus; sie forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel, um ihn auf die Probe zu stellen. 12Da seufzte er tief auf und sagte: Was fordert diese Generation ein Zeichen? Amen, das sage ich euch: Dieser Generation wird niemals ein Zeichen gegeben werden.
13Und er verließ sie, stieg in das Boot und fuhr ans andere Ufer.
„Was fordert diese Generation ein Zeichen?“ (Mk 8, 12)
… „Jede meiner Wahrheiten über meinen ewigen Willen enthält mehr Macht und Wunderkraft, als würde man einen Toten auferwecken oder einen Aussätzigen heilen, als würde ein Blinder sehen, ein Stummer sprechen können. In der Tat werden meine Worte über die Heiligkeit und Macht meines FIAT die Seelen zu ihrem Ursprung auferstehen lassen und sie vom Aussatz heilen, den der menschliche Wille hervorgebracht hat. Mein FIAT wird ihnen das Sehvermögen verleihen, um die Güter des Reiches meines Willens zu sehen, denn bis jetzt waren sie wie blind.
Es wird so vielen Stummen das Wort geben, die, während sie viele andere Dinge zu sagen wussten, allein für den Göttlichen Willen wie stumm und ohne Worte waren.
Und dann das große Wunder, jedem Geschöpf einen Göttlichen Willen geben zu können, der alle Güter enthält: was wird der Göttliche Wille ihnen nicht schenken, wenn Er sich im Besitz der Kinder seines Reiches sieht?
Deshalb halte Ich dich ganz ausgefüllt mit der Arbeit dieses meines Reiches. Und es gibt viel zu tun, um das große Wunder vorzubereiten, damit das Reich des FIAT bekannt und in Besitz genommen werde.
Segle also aufmerksam im endlosen Meer meines Willens, damit die Ordnung zwischen Schöpfer und Geschöpf gefestigt werde. So werde Ich durch dich das große Wunder wirken können, dass der Mensch zu Mir zurückkehrt – zu seinem Ursprung, von dem er ausgegangen ist.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 20; 22. Oktober 1926)
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… „Meine Tochter, mein Wille ist das Leben und die Bewegung von allem. Doch weißt du, wer seine Bewegung fortsetzt und sich in meinem ewigen Willen aufschwingt, auf eine Art, dass er so wie Er, in der Sphäre der Ewigkeit umherwandert, und sich dort befindet, wo Er sich befindet, und tut, was immer Er tut?
Die Seele, die sich ganz meinem Willen hingegeben hat! Die Hingabe reicht der Seele die Flügel, um gemeinsam mit meinem Willen zu fliegen; gibt sich die Seele nicht mehr hin, so bricht ihr Flug ab und die Flügel sind zerstört.
So fühlen alle die Bewegung, das Leben meines Willens, da es keine Bewegung gibt, die nicht von Mir ausginge, doch bleiben sie alle an dem Punkt stehen, wo sie sind.
Nur wer die Flügel der Hingabe an Mich bewahrt und dem gleichen Pfad wie mein Wille folgt, der schwebt über allem, sei es im Himmel oder auf der Erde, tritt in die Sphäre der Ewigkeit ein, wandert unter den drei Göttlichen Personen umher, dringt in ihre intimsten Verstecke ein und ist ihrer Geheimnisse und ihrer Seligkeiten gewahr.
Es ist ähnlich wie eine Maschine, in deren Mitte sich das Hauptrad befindet, und um dieses herum viele andere kleine Rädchen, die fixiert sind; wenn sich das erste Rad bewegt, beginnen sich alle zu bewegen, doch sie kommen nie so weit, das erste Rad zu berühren, noch wissen sie, was es tut oder welche Güter es enthält.
Da gibt es aber noch ein anderes Rädchen, das nicht starr fixiert ist: mittels eines Mechanismus bewegt es sich ständig um alle Rädchen herum, um sich dann in jeder Bewegung des ersten Rades wiederzufinden und von neuem seine Umdrehung zu beginnen; nun, dieses umher wandernde Rädchen kennt das, was im ersten Rad ist und nimmt am Nutzen teil, den es enthält.
Nun gut, das Hauptrad ist mein Wille, die festen Rädchen sind die Seelen, die an sich selbst hingegeben sind, was sie unbeweglich im Guten macht; das bewegliche Rädchen ist die Seele, die in meinem Willen lebt, und der Mechanismus ist die Ganzhingabe an Mich.
So ist jeder Mangel an Hingabe an Mich eine Umdrehung, die du in der Sphäre der Ewigkeit verlierst. Wenn du wüsstest, was es bedeutet, eine ewige Umdrehung zu verlieren!“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 16; 2. Februar 1924)
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… „Kleine Tochter meines Willens, wisse dies: wenn Ich eine Wohltat oder Wahrheit offenbare, ist dies das sicherste Zeichen, dass Ich diese Wohltat oder eine meiner Wahrheiten dem Geschöpf zu Eigen geben möchte.
Sonst wäre dies eine Täuschung und Irreführung von meiner Seite, und die Seele würde in tausend nutzlosen Wünschen ihre Zeit verschwenden, ohne die Wohltat zu besitzen, die Ich ihr gezeigt habe.
Ich kann aber niemanden täuschen oder nutzlose Dinge tun, sondern Ich beschließe zuerst, dieses Gut zu gewähren und dann gebe Ich dessen Wesen kund.
Während Ich dieses Gut bekanntgebe, säe Ich schon den Samen auf den Grund der Seele, damit sie beginnt, den Keim des neuen Lebens jener Wohltat wahrzunehmen, die Ich ihr gezeigt habe.
Meine weiteren Offenbarungen an die Seele sollen den Samen keimen lassen, ihn benetzen und bewässern, damit sich das volle Leben der Gabe herausbildet, die Ich ihr schenken will.
Das Zeichen, dass die Seele das neue Leben der Gabe angenommen und geschätzt hat, die Ich ihr schenken will, ist meine fortgesetzte Mitteilung der verschiedenen Eigenschaften, der schönen Vorrechte und des unermesslichen Wertes meiner Gabe.
Erst wenn Ich Mich versichert habe, dass sie schon das ganze, volle Leben der Gabe besitzt, die Ich ihr verleihen wollte, verkünde Ich ihr meine Absichten, sowie die Arbeit, die Ich in ihr ausgeführt habe und die Gabe, die sie schon besitzt.
Meine Weisheit ist unendlich, meine liebevolle Betriebsamkeit ohne Zahl. Zuerst schaffe Ich die Fakten und dann spreche Ich, um die Seele mit meinen Worten zu belehren, wie sie das Gut empfangen, bewahren und gebrauchen soll, das Ich ihr geschenkt und bekanntgemacht habe.
Etwas Gutes zu geben, ohne es bekanntzumachen ist so, als wollte man Toten etwas zu essen geben. Ich aber hatte es nie mit Toten zu tun, sondern mit Lebenden.
Es bekanntzumachen und dann nicht zu geben, wäre ein Scherz und ist nicht die Art unserer göttlichen Natur.
Meine Offenbarung so vieler Wahrheiten über meinen Göttlichen Willen an dich zeigt daher, dass Ich dir die Gabe seines in dir wirkenden Lebens schenken möchte, sonst hätte Ich dir nie so viel über Ihn mitgeteilt.
Meine bloßen Worte sind [bereits] Boten, Träger und Verwahrer der großen Gabe meines Göttlichen Willens – nicht nur für dich, sondern für die ganze Welt.
Sei daher achtsam, damit mein Same in dir zu Erde werde, bis er sich in [deine] Natur verwandelt, dann wirst du faktisch die wunderbare Herrschaft meines Willens in deiner Seele wahrnehmen…“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 32; 14. Mai 1933)


