Wie die hl. Jungfrau, während Sie kein Wunder tat, das große Wunder bewirkte, den Geschöpfen einen Gott zu geben, so wird es für jene sein, die das Reich bekannt machen soll. Sie wird das große Wunder wirken, einen Göttlichen Willen zu geben.

„… Nun, meine Tochter, da Ich das große Wunder des Reiches des Höchsten FIAT vorbereiten muss, handle Ich an dir als erstgeborener Tochter meines Willens so, wie Ich an der Höchsten Königin, meiner Mutter, tat, als Ich das Reich der Erlösung bereiten sollte.
Ich zog Sie derart an Mich und nahm ihr Inneres so in Beschlag, damit Ich zusammen mit Ihr das Wunder der Erlösung bewerkstelligen konnte, das so nötig war.
Viele Dinge hatten Wir gemeinsam zu tun, wieder gut zu machen, zu vervollständigen, sodass Ich an ihrem Äußeren alles verbergen musste, das man Wunder hätte nennen können, außer ihre vollkommene Tugend.
Damit ließ Ich Sie freier, dass Sie das grenzenlose Meer des ewigen FIAT durchquere und so Zugang bei der Göttlichen Majestät habe, um das Reich der Erlösung zu erlangen.
Was wäre mehr gewesen: wenn die Himmelskönigin den Blinden das Sehvermögen, den Stummen die Rede verliehen hätte usw., oder das Wunder, das ewige WORT auf die Erde herabsteigen zu lassen?
Die ersten wären akzidentelle, vorübergehende und individuelle Wunder gewesen, das zweite jedoch ist ein andauerndes Wunder, und es ist für alle, wenn sie es nur wollen. Deshalb wären die ersten, verglichen mit dem zweiten wie nichts gewesen.
Sie war die wahre Sonne, die alles in den Schatten stellend, in sich das WORT des Vaters selbst in den Schat-ten stellte, und in seinem Licht alle Güter, Wirkungen und Wunder keimen ließ, welche die Erlösung hervor-brachte.
Doch wie die Sonne brachte Sie die Güter und Wunder hervor, ohne in Erscheinung zu treten oder dass man auf Sie hinweisen konnte, dass Sie die erste Ursache von allem war.
Tatsächlich tat Ich alles, was Ich auf Erden an Gutem tat, deshalb, weil die Herrscherin des Himmels ihre Herr-schaft sogar über die Gottheit innehatte, und mit ihrer Herrschaft zog Sie Mich vom Himmel herab, um Mich den Geschöpfen zu geben.
Nun, so mache Ich es auch mit dir, um das Reich des Höchsten FIAT vorzubereiten. Ich halte dich bei Mir, lasse dich in seinem grenzenlosen Meer segeln, um dir den Zugang zum himmlischen Vater zu geben, damit du die Gottheit bittest, Sie besiegst, beherrschst, um das FIAT meines Reiches zu erlangen.
Um in dir die wunderbare Kraft zu vollbringen und aufzuzehren, welche für ein so heiliges Reich notwendig ist, halte Ich dich stets in deinem Inneren mit der Arbeit für mein Reich in Beschlag.
Ich lasse dich ständig Rundgänge machen, um wieder gut zu machen, um all das zu vervollständigen, was nö-tig ist und was alle tun hätten müssen, um das große Wunder meines Reiches zu bilden. Äußerlich lasse Ich nichts Wunderbares über dir aufscheinen, außer dem Licht meines Willens.
Manche könnten sagen: ‘Wie kann dies sein? So viele Wunder teilt der gebenedeite Jesus diesem Geschöpf über dieses Reich des Göttlichen FIAT mit.
Mit den Gütern, die es bringt, wird es die Schöpfung und die Erlösung übertreffen. Ja noch weiter wird es die Krönung des einen wie des anderen sein.
Trotz so viel Gutem wird äußerlich nichts Wunderbares in ihr als Bestätigung der großen Wohltat dieses Rei-ches des ewigen FIAT zu sehen sein, während die anderen Heiligen ohne das Wunder dieses großen Gutes bei jedem Schritt Wunder vollbrachten?’
Doch wenn sie sich umwenden und meine teure Mutter betrachten, das heiligste aller Geschöpfe, und das große Gut, das Sie in sich eingeschlossen und den Geschöpfen gebracht hat, dann kann man niemanden mit Ihr vergleichen.
Sie hat das große Wunder vollbracht, das Göttliche WORT in sich zu empfangen, und das Wunder, jedem Ge-schöpf einen Gott zu geben.
Vor diesem nie gesehenen, unerhörten Wunder, das ewige WORT den Geschöpfen geben zu können, sind alle anderen Wunder zusammengenommen, wie kleine Flämmchen im Vergleich zur Sonne. Nun, wer das Größere tun soll, für den ist es nicht nötig, das Geringere zu tun.
So werden vor dem Wunder des inmitten der Geschöpfe wiederhergestellten Reiches meines Willens alle an-deren Wunder kleine Flämmchen vor der großen Sonne meines Willens sein.
Jedes Wort, jede Wahrheit und Kundgebung über Ihn ist ein Wunder, das aus meinem Willen hervorgegangen ist, als Schutzmittel gegen jedes Übel, und gleichsam um die Geschöpfe an ein unendliches Gut, eine größere Herrlichkeit, eine neue, ganz göttliche Schönheit zu binden.
Jede meiner Wahrheiten über meinen ewigen Willen enthält mehr Macht und Wunderkraft, als würde man einen Toten auferwecken oder einen Aussätzigen heilen, als würde ein Blinder sehen, ein Stummer sprechen können.
In der Tat werden meine Worte über die Heiligkeit und Macht meines FIAT die Seelen zu ihrem Ursprung auf-erstehen lassen und sie vom Aussatz heilen, den der menschliche Wille hervorgebracht hat.
Mein FIAT wird ihnen das Sehvermögen verleihen, um die Güter des Reiches meines Willens zu sehen, denn bis jetzt waren sie wie blind.
Es wird so vielen Stummen das Wort geben, die, während sie viele andere Dinge zu sagen wussten, allein für den Göttlichen Willen wie stumm und ohne Worte waren.
Und dann das große Wunder, jedem Geschöpf einen Göttlichen Willen geben zu können, der alle Güter ent-hält: was wird der Göttliche Wille ihnen nicht schenken, wenn Er sich im Besitz der Kinder seines Reiches sieht?
Deshalb halte Ich dich ganz ausgefüllt mit der Arbeit dieses meines Reiches. Es gibt viel zu tun, um das große Wunder vorzubereiten, damit das Reich des FIAT bekannt und in Besitz genommen werde.
Segle also aufmerksam im endlosen Meer meines Willens, damit die Ordnung zwischen Schöpfer und Ge-schöpf gefestigt werde.
So werde Ich durch dich das große Wunder wirken können, dass der Mensch zu Mir zurückkehrt – zu seinem Ursprung, von dem er ausgegangen ist.“…