Freitag der 24. Woche im Jahreskreis (Lk 8,1-3)
1In jener Zeit wanderte Jesus von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn, 2außerdem einige Frauen, die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt hatte: Maria Magdalene, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, 3Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susanna und viele andere. Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen.
„In jener Zeit wanderte Jesus von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes“ (Lk 8,1)
… „Solange Ich mit meiner Mutter im verborgenen Leben von Nazareth war, schwieg alles in meiner Umgebung, obwohl diese meine Verborgenheit gemeinsam mit der Himmelskönigin auf wunderbare Weise dazu diente, die Substanz der Erlösung zu bilden und ankündigen zu können, dass Ich bereits in ihrer Mitte war.
Doch wann teilten sich ihre Früchte den Völkern mit? Als Ich in der Öffentlichkeit auftrat, Mich bekannt machte, zu ihnen mit der Macht meines schöpferischen Wortes sprach. Und wie alles, was Ich tat und sagte, bekannt wurde und sich auch bis heute noch unter den Völkern ausbreitet, so hatten und haben die Früchte der Erlösung ihre Wirkungen.
Sicher, meine Tochter, wenn niemand gewusst hätte, dass Ich zur Erde gekommen war, wäre die Erlösung eine tote Sache für die Geschöpfe und ohne Wirkung geblieben. So hat die Kenntnis ihren Früchten Leben vermittelt.
So wird es auch mit meinem Willen sein, die Kenntnis wird den Früchten meines Willens das Leben verleihen, und deshalb wollte Ich das erneuern, was Ich bei der Erlösung tat. Ich wollte eine weitere Jungfrau erwählen, vierzig Jahre und länger in der Verborgenheit bei ihr bleiben.
Ich hatte sie wie in einem neuen Nazareth von allen abgesondert, um bei ihr die Freiheit zu haben, die ganze Geschichte meines Willens zu erzählen, die Wunder und die Güter, die Er enthält, und so in dir das Leben meines Willens bilden zu können.“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 19; 15. Juni 1926)
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…. „Meine Tochter, was glaubst du, war das größere Wunder, als Ich auf die Erde kam: Mein Wort, das Evangelium, das Ich verkündete, oder dass Ich den Toten das Leben, den Blinden die Sicht, den Tauben das Gehör gab usw.?
Ach, meine Tochter! Das größere Wunder war mein Wort, mein Evangelium, umso mehr, als dieselben Wunder aus meinem Wort hervorgingen! Die Grundlage, die Substanz aller Wunder ging aus meinem schöpferischen Wort hervor.
Die Sakramente, die Schöpfung selbst, ein ständiges Wunder, hatten Leben aus meinem Wort. Und für meine Kirche selbst ist mein Wort, mein Evangelium das Regierungssystem [Ordnung, Regelung] und die Grundlage.
So war mein Wort, mein Evangelium ein größeres Wunder als die Wunder selbst, die nur durch mein wunderbares Wort lebendig und aktiv waren. Sei dir also sicher, dass das Wort deines Jesus das größte Wunder ist.
Mein Wort ist wie ein heftiger Wind, der bläst, das Gehör erschüttert, in die Herzen eintritt, wärmt, reinigt, erleuchtet, umher kreist und immer wieder von Nation zu Nation wandert, die ganze Welt umrundet und durch alle Jahrhunderte wandert.
Wer kann je eines meiner Worte töten und begraben? Niemand! Und wenn es manchmal scheint, dass mein Wort schweigt und wie verborgen ist, verliert es doch nie das Leben. Wenn man es am wenigsten erwartet, tritt es hervor und macht überall seine Runden.
Die Jahrhunderte werden vergehen, in denen alles – Menschen und Dinge – fortgerissen und verschwinden werden, doch mein Wort wird nicht vergehen, denn es enthält das Leben, die wunderbare Kraft Dessen, Der es hervorgehen ließ.
Deshalb bestätige Ich, dass jedes Wort und jede Mitteilung, die Ich dir über das ewige FIAT mache, das größte Wunder ist, welches dem Reich meines Willens dienen wird.
Dies ist der Grund, warum Ich dich so dränge und so großen Wert darauf lege, dass es kein einziges Wort von Mir gibt, das du nicht kundtust und aufschreibst.
In der Tat, Ich sehe, wie zu Mir ein Wunder von Mir zurückkehrt, das den Kindern des Reiches des Höchsten FIAT so viele Schätze bringen wird.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 20; 22. Oktober 1926)
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… „Meine Tochter, es gibt keinen anderen wahreren und sichereren Beweis, der sowohl dir wie auch den anderen mehr Gutes tun kann, als dass Ich dir so viele Wahrheiten mitgeteilt habe. Die Wahrheit ist mehr als das Wunder. Sie bringt das dauernde Göttliche Leben mit sich, und wo sie hingelangt und in dem, der sie anhört, bilokiert sie die Wahrheit zusammen mit ihrem Leben, um sich dem zu schenken, der sie erstrebt. Daher sind meine Wahrheiten immerwährendes Licht, das nicht verlöscht, und Leben, das nie stirbt. Welche Wohltaten kann eine meiner Wahrheiten nicht hervorbringen?
Sie kann Heilige heranbilden, Seelen bekehren, die Finsternis vertreiben, und sie hat die Kraft, die ganze Welt zu erneuern. Darum wirke Ich ein größeres Wunder, wenn Ich eine Wahrheit von Mir offenbare, als wenn Ich weitere Beweise gebe, dass Ich es bin, Der aus jener Seele spricht (kommt), oder andere wunderbare Dinge täte; diese sind nämlich Schatten meiner Macht, ein kurz dauerndes Licht.
Da es vorübergehend ist, bringt es nicht allen die wunderbare Eigenschaft, sondern beschränkt sich auf den Einzelnen, an dem Ich das Wunder gewirkt habe, und oftmals wird diese Seele nicht einmal heilig. Die Wahrheit jedoch enthält das Leben, und als Leben verleiht sie jedem, der sie möchte, ihre Kraft.
Sei versichert, meine Tochter, wenn Ich bei meinem Kommen auf die Erde nicht so viele Wahrheiten des Evangeliums gesagt hätte, dann wäre trotz meiner Wunder die Erlösung blockiert worden und hätte sich nicht entfaltet. Die Menschen hätten nämlich nichts vorgefunden – weder Lehren noch das Licht der Wahrheit – um sich die Heilmittel anzueignen, um den Weg zum Himmel zu finden.
So wäre es auch bei dir gewesen, wenn Ich dir nicht so viele Wahrheiten, besonders über meinen anbetungswürdigen Willen mitgeteilt hätte, was das größte Wunder war, das Ich in diesen Zeiten wirkte: welches Gut würde deine so große, dir anvertraute Mission bringen, das Reich des Höchsten FIAT bekannt zu machen?
Da Ich dir jedoch so viele Wahrheiten über Ihn gesagt habe, kann mein Göttlicher Wille in der Welt bekannt werden, kann die Ordnung, der Friede, das Licht, die verlorene Glückseligkeit wiederhergestellt werden.
All diese Wahrheiten werden den Menschen in den Schoß seines Schöpfers führen, damit sie sich den ersten Kuss [wie bei] der Schöpfung geben, und das Abbild Dessen [im Menschen] wiederhergestellt werde, Der ihn erschaffen hat. Wenn du das große Gut erkennen könntest, das alle Wahrheiten, die Ich dir mitgeteilt habe, den Menschen bringen, dann würde dein Herz vor Freude zerspringen.
Du brauchst auch nicht fürchten, dass der höllische Feind es wagen könnte, dir eine einzige Wahrheit über den Göttlichen Willen kundzutun, denn er zittert vor seinem Licht und flieht. Jede Wahrheit über meinen Willen ist für ihn eine weitere Hölle, und da er Ihn weder lieben noch tun wollte, verwandelt Er sich für ihn in nie endende Qualen.
Er fühlt sich allein vom Wort „Wille Gottes“ derart versengt, dass er in Wut und Hass gegen diesen Heiligen Willen gerät, Der ihn mehr quält als die Hölle. So kannst du sicher sein, dass der Wille Gottes und der höllische Feind nie miteinander auskommen, noch zusammen, noch einander nahe sein werden. Sein Licht blendet ihn aus und stürzt ihn in das Chaos der Hölle.
Daher empfehle Ich dir, keine Wahrheit oder ein einfaches Wort über meinen Göttlichen Willen verloren gehen zu lassen, denn alles muss dazu dienen, die Kette der immerwährenden Wunder zu vollenden, um sein Reich bekannt zu machen und den Menschen die verlorene Glückseligkeit zurückzuerstatten.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 23; 21. September 1927)
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Meine lieben und geliebten Kinder, Ich komme zu euch mit einem Herzen, das sich überwältigt sieht von den Flammen der Liebe. Komme als Vater zu seinen vielgeliebten Kindern, bei ihnen zu verbleiben und mit ihnen ein gemeinschaftliches Leben zu führen, in dem nur ein Wille und eine Liebe wirksam sind.
Komme mit der Gefolgschaft meiner Leiden, meines Blutes, meiner Werke und sogar meines Todes. Nun achtet auf meine Worte! Jeder Tropfen meines Blutes, jedes Leid, jede meiner Handlungen, jeder meiner Schritte wetteifern miteinander, euch meinen göttlichen Willen darzubieten, selbst mein Tod will euch die Auferstehung zum Leben in meinem Willen geben.
Durch meine Menschheit habe ich alles vorbereitet, Gnaden, Beistand, Licht und Stärke für euch erlangt, um ein so großes Gut in Empfang zu nehmen. Von meiner Seite ist alles getan, nun erwarte ich, daß auch ihr euren Teil tut.
Wer wird so undankbar sein, mich und das Gut, das ich mitbringe, nicht annehmen zu wollen? Wisset, meine Liebe ist so groß, daß ich über euer vergangenes Leben keine Rechenschaft fordere.
Alle eure Verschuldungen, alles Böse, das ihr getan, will ich im Meere meiner Liebe begraben, im Feuer meiner Liebe verzehren lassen. So beginnen wir gemeinsam ein neues Leben, ganz in meinem Willen.
Wer könnte so hartherzig sein, mir Widerstand zu leisten und meinen so väterlichen Besuch abzuweisen? Nehmet ihr mich auf, dann werde ich bei euch bleiben wie ein Vater inmitten seiner Kinder, für immer mit euch in einem Willen leben.
O wie verlange, wie sehne ich mich danach, daß meine Kinder immer mit mir seien und von meinem Willen leben möchten! Seit beinahe zweitausend Jahren rufe ich nach meinen Kindern, möchte sie um mich haben, sie glücklich und heilig machen.
Meine Liebe hat einen solchen Grad erreicht, daß sie mich übermannt und Qualen ausstehen, unter Seufzern und Leiden mich immer wieder ausrufen läßt: Kinder, meine Kinder, warum kommt ihr nicht zu eurem Vater? Warum geht ihr weg von ihm, um in Armut und Elend zu darben?
Eure Übel sind Wunden für mein Herz und ich bin es müde, auf euch zu warten. Da ich nun meine Liebe, die in mir wie Feuer brennt, nicht mehr meistern kann, suche ich euch auf und bringe euch das erhabene Geschenk meines Willens.
O ich bitte, ich beschwöre euch, ich flehe zu euch: höret auf mich und laßt euch durch meine Tränen und die Seufzer einer glühenden Sehnsucht zum Mitleid bewegen. Seht, mit diesem Büchlein komme ich nicht allein als Vater, sondern auch als Lehrer inmitten der Schüler.
Wofern ihr mir Gehör schenkt, will ich euch überraschende Dinge lehren, himmlische Unterweisungen geben, die Licht spenden, das nie erlischt, Liebe, die stets zündet, göttliche Kraft, die nie erlahmt, unerschütterlichen Mut, der vor keinem Hindernis und keinem Opfer zurückschreckt und eine Heiligkeit, die stets zunimmt.
Diese Güter werden auf Schritt und Tritt euch den Weg bahnen, der sicher zum himmlischen Vaterland führt. Beachtet überdies: Ich komme als König zu meinem Volke, nicht um Steuern und Abgaben zu fordern, nein, vielmehr, daß ihr mir euren Eigenwillen, euer Elend, eure Schwächen, alle eure Übel abtretet.
Meine Hoheit beansprucht nur das, was euch quält, unglücklich und ruhelos macht, um alles in den Feuerofen meiner Liebe zu werfen und dort in Flammen aufgehen zu lassen.
Ich meinerseits werde euch wie ein wohltätiger, friedliebender und großmütiger König als Gegengabe meinen Willen, die Zärtlichkeit meiner Liebe, meine Reichtümer, meine Glückseligkeit mit ihrem Frieden und die reinsten Freuden schenken.
Gebt ihr mir euren Willen hin, dann werdet ihr vollauf glücklich sein und auch ich. Darum habe ich kein anderes Sehnen als daß mein Wille unter euch das Szepter führe. Himmel und Erde lächeln euch zu, meine gebenedeite Mutter wird auch euch Mutter und Königin sein.
Da sie wohl das hohe Gut kennt, das euch das Reich meines göttlichen Willens gewährt, und euch als ihre wahren Kindern liebt, so ist sie, um meine glühende Sehnsucht zu stillen und euch glücklich zu machen, ganz Eifer, die Völker und Nationen vorzubereiten und zu befähigen, die Herrschaft des Reiches meines göttlichen Willens willkommen zu heißen.
Ihr, welche die Völker vorbereitete, daß deren Erwartung und Sehnsucht mich vom Himmel auf die Erde herabsteigen ließ, ist von mir auch jetzt die hohe und heilige Aufgabe beschieden, kraft ihrer mütterlichen Liebe die Völker in Bereitschaft zu setzen, ein so erhabenes Gut entgegenzunehmen.
So hört mich an, meine Kinder! Leset aufmerksam und mit voller Hingabe Seite für Seite dieses Büchleins , und ihr werdet das Bedürfnis empfinden, in meinem Willen zu leben.
Ich stelle mich an eure Seite, wenn ihr leset, werde euren Geist erleuchten, euer Herz rühren, damit ihr die Kostbarkeit der Gabe, die euch meine glühende Liebe anbietet, begreifet, den heldenmütigen und feierlichen Entschluß fasset, zu mir zu kommen und mit mir zu leben in der Heiligkeit meines göttlichen Willens. (aus des Buch „Das Reich des göttlichen Willens“, übersetzt von P. Beda Ludwig – Aufruf Jesu zum Eintritt in das Reich seines Göttlichen Willens)


