Pfingsten – A (Joh 20,19-23)
19Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 20Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.
21Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 22Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! 23Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.
„Als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten…“ (Joh 20,19)
… „Ich will nicht, dass du dich deshalb betrübst. Was Ich von dir will, ist, dass du dich meinen Armen überlässt, als ob du tot wärst. Solange du deine Augen offenhältst, um zu sehen, was Ich tue, und was die Geschöpfe tun und sagen, kann Ich nicht frei an dir handeln.
Willst du Mir nicht vertrauen? Weißt du nicht, wie sehr Ich dein bestes will und dass alles, was Ich zulasse, entweder durch die Geschöpfe oder durch die Dämonen oder direkt von Mir, wahrhaft zu deinem Wohl geschieht und zu nichts anderem dient, als deine Seele in den Zustand zu bringen, für den Ich sie erwählt habe?
Deshalb will Ich, dass du mit geschlossenen Augen in meinen Armen verbleibst, ohne umherzublicken und dieses oder jenes zu untersuchen, und Mich in vollkommenem Vertrauen frei handeln lässt. Wenn du das Gegenteil tun willst, wirst du Zeit verlieren und soweit kommen, dich dem zu widersetzen, was Ich mit dir tun möchte.
Den Geschöpfen gegenüber wende tiefes Schweigen an, sei gütig und gegen jedermann fügsam; lass dein Leben, deinen Atem, deine Gedanken und Gefühle ununterbrochene Akte der Wiedergutmachung sein, die meine Gerechtigkeit besänftigen und opfere Mir zusammen mit ihnen die Belästigungen durch die Geschöpfe auf, welche nicht wenige sein werden.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 1; 116)
„Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch!“ (Joh 20,21)
Da diesen Morgen der gebenedeite Jesus nicht kam, fühlte ich einige Schatten der Beunruhigung in meinem Inneren, warum Er nicht kam. So sprach Er bei seinem Kommen zu mir: „Meine Tochter, in Gott zu sein, und aus den Grenzen des Friedens nicht herauszutreten, ist ein- und dasselbe.
Wenn du also eine kleine Beunruhigung bemerkst, ist das ein Zeichen, dass du einen kleinen Austritt aus dem Inneren Gottes machst; denn es ist unmöglich, sich in Ihm einzuschließen und keinen vollkommenen Frieden zu haben, umso mehr, da die Grenzen des Friedens endlos sind – mehr noch, alles, was zu Gott gehört, ist Friede.“
Dann fügte Er hinzu: „Weißt du nicht, dass die Beraubungen der Seele dienen wie der Winter den Pflanzen, damit sie tiefere Wurzeln bilden, und der Winter sie stark werden und im Mai wieder grünen und erblühen lässt?“
Sodann brachte Er mich aus mir heraus, und als ich Ihm verschiedene Bedürfnisse empfohlen hatte, entschwand Er mir, und ich befand mich in mir selbst mit einem großen Verlangen, stets in Gott zu bleiben, um mich innerhalb der Grenzen des Friedens aufzuhalten. (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 3; 17. Juni 1900)
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Ich war weiterhin in meinem gewöhnlichen Zustand und fühlte mich wegen der Abwesenheit meines anbetungswürdigen Jesus beunruhigt. Nachdem ich mich sehr abgekämpft hatte, kam Er und sagte zu mir:
„Meine Tochter, sobald die Seele aus den Tiefen des Friedens heraustritt, verlässt sie die Göttliche Sphäre und befindet sich entweder in der teuflischen oder menschlichen Sphäre.
Allein der Friede offenbart, ob die Seele Gott um Seinetwillen sucht oder um ihrer selbst willen, ob sie für Gott wirkt oder für sich oder die Geschöpfe. Denn wenn sie es für Gott tut, dann beunruhigt sich die Seele nie.
Man kann sagen, dass der Friede Gottes und der Friede der Seele übereinstimmen, und die Grenzen des Friedens sich um die Seele herum ausbreiten, sodass sich alles in Frieden verwandelt, sogar die Kriege selbst.
Doch wenn die Seele beunruhigt ist, und sei es auch in den heiligsten Dingen, zeigt das, dass es letztendlich nicht Gott ist, sondern ihr eigenes Ich oder irgendeine menschliche Absicht.
Wenn du dich also unruhig fühlst, dann tadle dich selbst ein wenig, um zu sehen, was dem wirklich zugrunde liegt. Zerstöre es, und du wirst Frieden finden.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 6; 9. September 1904)
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Meine Hingabe an den Göttlichen Willen dauert an. Mein armer Geist, der wegen der für mich allzu schmerzhaften Vorfälle im Leben bedrückt war, sucht seine Zuflucht im Mittelpunkt des Fiat, wo ich mich zu neuem Leben wiedergeboren fühle, verjüngt, wiederhergestellt von meinen leidvollen Phasen; doch sobald ich mich aus seinem Zentrum entferne, steigt meine Beklemmung wieder so stark an, dass ich die gerechten Mahnungen meines geliebten Jesus vernehme, der mir schließlich sagt:
„Meine Tochter, bedenke, dass ich mit einer Seele, die nicht friedvoll ist, nichts anzufangen weiß. Es ist der Friede, der mein himmlischer Aufenthaltsort ist. Der Friede ist die Glocke, die mit vibrierendem und lieblichem Klang meinen Willen zur Herrschaft einlädt.
Der Friede besitzt so machtvolle Stimmen, dass er den ganzen Himmel ruft und ihn aufmerksam bei den schönen Eroberungen des Wirkens des Göttlichen Willens in der Seele zusehen lässt. Der Friede schlägt die angstvollen Stürme in die Flucht und zaubert das himmlische Lächeln der Heiligen [auf das Angesicht der Seele], den schönsten Reiz eines nie endenden Frühlings. Bereite Mir daher nicht den Schmerz, dich nicht im Frieden zu sehen.“
So suchte ich, so viel als möglich in den Göttlichen Willen einzutauchen, um mich selbst nicht mehr zu fühlen, und seinen Akten, sowohl in der Schöpfung wie in der Erlösung, nachzufolgen. Mein geliebter Jesus erfüllte meinen Verstand und sprach voller Liebe mit seiner schöpferischen Stimme zu mir:
„Meine gesegnete Tochter, verlass dich selbst und komm in meinen Willen. Wir fühlen das äußerste Bedürfnis, kundzutun, wie weit unsere Liebe für die Seele geht, die in Ihm lebt. Unsere Liebe ist so groß, dass Wir sehnsüchtig darauf warten, dass sie sich mit unseren Werken vereinige, identifiziere, um ihr das Recht [über diese Werke] zu geben, als wären es die ihren.
Da unsere Schöpfermacht stets im Akt und am Wirken ist, beschenken Wir sie, wenn sie sich mit Uns identifiziert, mit unseren Werken, als wollten Wir diese erneuern, und sagen zu ihr: ‚Das sind deine Werke, tu mit ihnen, was du willst. Mit unseren Werken in deiner Macht kannst du Uns lieben, so viel du willst, kannst du Uns unendlich verherrlichen, kannst du Gutes tun, wem immer du willst.
Du bekommst das Recht nicht nur über unsere Werke, sondern über Den, Der alles geschaffen hat, und Wir erhalten das Recht über dich, die du Uns schon gehörst.’ Wie süß sind diese rechtmäßigen Ansprüche der menschlichen Begrenztheit in unserem Göttlichen Sein!
Es sind sanfte und liebevolle Ketten, die Uns mit noch intensiverer und stärkerer Liebe unser Schöpfungswerk lieben lassen, und mit eindringlicher Liebe wiederholen Wir: ‚Wie schön ist sie[, die Seele]!
Sie gehört Uns, ganz Uns, und Wir gehören ganz ihr. Es bleibt nichts anderes, als einander zu lieben; Wir werden sie mit ewiger Liebe lieben, und sie wird Uns mit ewiger Liebe lieben.’“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 34; 6. Mai 1937)
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… „Zudem ist jeder in meinem Willen getane Akt ein Bote des Friedens, der von der Erde zum Himmel geht, um Frieden zwischen Himmel und Erde zu stiften.
Jedes über meinen Willen ausgesagte Wort trägt das Band des Friedens; und die Seele, die kommt, um in Ihm zu leben, empfängt als erstes Gut die Bande des Friedens zwischen sich und Uns und fühlt sich wie einbalsamiert in unserem Göttlichen Frieden.
Mit diesem Band des Friedens fühlt sich die Seele in der Lage, Frieden zwischen Himmel und Erde zu stiften. Alles ist Friede in ihr: friedvoll sind ihre Worte, Blicke und Bewegungen.
O, wie oft stellt sie mit einem einzigen Wort den Frieden zwischen Uns und den Seelen her! Ein einziger sanfter und friedvoller Blick von ihr verwundet Uns und lässt Uns die Geißeln in Gnaden verwandeln!
So sind all ihre Akte nichts anderes als Bande des Friedens, Friedensboten, die den Friedenskuss von den Menschen zu Gott und von Gott zu den Menschen bringen.
Je mehr die Seele in unserem Willen lebt, umso tiefer wird sie mit unserer Göttlichen Familie vertraut; sie gleicht sich immer mehr unseren Handlungsweisen an und erfährt unsere Geheimnisse.
Sie wird Uns noch ähnlicher, Wir lieben einander immer mehr, und sie bringt Uns dazu, dass Wir ihr stets neue Gnaden und Liebesüberraschungen geben. Sie ist wie ein Familienmitglied in unserem Haus, ja sie isst sogar an unserem Tisch, schläft auf unseren Knien.
Ohne sie können Wir nicht leben, unser Wille bindet sie so sehr an Uns und macht sie Uns liebenswert und anziehend, dass Wir nicht ohne sie sein können, noch sie ohne Uns…“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 36; 30. November 1938)
„Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch” (Joh 20,21)
Ich war meiner Gewohnheit entsprechend ganz in dieses Göttliche FIAT versenkt, das mehr als die Sonne in meiner arme Seele leuchtet. Da sagte mein stets liebenswürdiger Jesus, Der sich in meinem Inneren bewegte, zu mir:
„Meine Tochter, meine Liebe zu den Söhnen und Töchtern meines Willens wird so gewaltig groß sein, dass Ich nicht zulassen werde, dass sie die Erde berühren.
Ich werde meine Schritte unter ihren Füßen ausbreiten, damit sie beim Gehen meine Schritte berühren, und nicht die Erde: so werden sie das Leben meiner Schritte in sich fühlen, welche das Leben der Schritte meines Göttlichen Willens den Schritten der Kinder meines Willens mitteilen werden.
Wenn sie arbeiten, werden sie die Berührung meiner Werke wahrnehmen, die sich um sie scharen und ihren Werken die Tugenden meines Willens mitteilen werden.
Wenn sie sprechen oder denken, werden sie das Leben meiner Worte und meiner Gedanken fühlen, die sie erfüllen und ihrem Geist und ihren Worten die Kraft meines FIAT mitteilen werden.
So werde Ich Selbst der Träger der Kinder meines Willens sein. Ich werde so eifersüchtig sein, dass sie nichts berühren, damit sie an nichts teilhaben und mein Leben fortwährend in sich fließen fühlen, das in dem Ihren das Leben des Ewigen Willens bilden wird.
Daher werden sie die schönsten Werke meiner Schöpferhände sein. O, wie wird sich das Schöpfungswerk in ihnen spiegeln! Sie werden der Triumph meiner Erlösung sein! Alles wird in ihnen triumphieren.
So werde Ich dann erst sagen können: „Meine Werke sind vollendet“, und Ich werde inmitten der Kinder meines Höchsten FIAT ruhen…“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 24; 6. Mai 1928)
„Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!“ (Joh 20,22)
Die Seele zu ihrer Himmlischen Mutter:
Hier bin ich wieder, Königin des Himmels. Ich fühle mich so zu dir hingezogen, dass ich die Minuten zähle, bis deine Güte mich ruft, mir deine überraschenden Lehren zu erteilen.
Deine Mutterliebe entzückt mich und mein Herz jubelt im Wissen, dass du mich liebst, und ich habe volles Vertrauen, dass meine Mutter mir so viel Liebe und Gnade schenken wird, um meinen menschlichen Willen sanft zu bezwingen, damit der Göttliche Wille seine Ozeane von Licht in meiner Seele ausbreiten wird und das Siegel seines Fiat auf alle meine Akte drücken wird.
O heilige Mama, lasse mich nie mehr allein und bewirke, dass der Hl. Geist auf mich herabkommt, damit er alles verzehrt, was nicht dem Göttlichen Willen angehört.
Lektion der Königin der Himmels:
Meine gebenedeite Tochter, deine Worte finden Widerhall in meinem Herzen, verwunden es, und so gieße ich meine Meere der Gnade in dich, um meiner Tochter das Leben des Göttlichen Willens mitzuteilen! Wenn du mir treu bist, werde ich dich nie verlassen.
Ich werde immer bei dir sein, um dir in allen deinen Akten, Worten und Herzschlägen, die Speise des Göttlichen Willens zu vermitteln. Höre mich an, meine Tochter.
Unser Höchstes Gut, Jesus, ist zum Himmel aufgefahren, und bittet ständig vor seinem Himmlischen Vater für seine Söhne und Brüder, die er auf Erden zurückgelassen hat.
Vom Himmlischen Vaterland aus wacht er über alle, niemand entgeht seinen Blicken; und seine Liebe ist so groß, dass er seine Mutter noch auf Erden lässt, als Trost, Hilfe und zur Belehrung und Begleitung seiner und meiner Kinder.
Als mein Sohn in den Himmel auffuhr, blieb ich weiter gemeinsam mit den Aposteln im Zönakulum und erwartete die Ausgießung des Hl. Geistes. Wir beteten gemeinsam und alle waren eng um mich geschart; sie taten nichts ohne meinen Rat.
Und wenn ich das Wort ergriff, um sie zu belehren, oder irgendeine Anekdote aus dem Leben meines Sohnes zu erzählen, die sie nicht kannten – wie z.B. die Einzelheiten seiner Geburt, seine kindlichen Tränen, sein liebevolles Wesen, die Ereignisse in Ägypten, die vielen Wunder seines verborgenen Lebens in Nazareth … – o wie aufmerksam hörten sie mir dann zu, und waren ganz gerührt, so viele überraschende Einzelheiten zu hören und so viele Belehrungen, die er mir zu ihrem Nutzen gegeben hatte; denn mein Sohn hatte wenig oder gar nichts von sich selbst zu den Aposteln gesprochen, und überließ mir die Aufgabe, ihnen zu offenbaren, wie sehr er sie geliebt hatte und ihnen all die Einzelheiten zu erzählen, die nur seine Mutter kannte … meine Tochter, so war ich inmitten meiner Apostel mehr als die Sonne, die sie erleuchtete, für sie war ich der Anker, das Steuer, die Arche, wo sie Zuflucht und Schutz in jeder Gefahr fanden.
Daher kann ich behaupten, dass ich die junge Kirche auf meinen mütterlichen Knien geboren habe, und meine Arme die Arche, in der ich sie zum sicheren Hafen geleitete und noch immer geleite.
Inzwischen kam der Tag, da der Hl. Geist, wie von meinem Sohn versprochen, in das Zönakulum herabkam. Welche Umwandlung geschah an diesem Pfingsttage, meine Tochter!
Kaum kam der Hl. Geist auf sie herab, da erlangten sie neue Wissenschaft, unbesiegbare Stärke, brennende Liebe; ein neues Leben beseelte sie und machte sie unerschrocken und mutig, dass sie in die ganze Welt hinausgingen, um die Erlösung bekannt zu machen und das Leben für ihren Meister hinzugeben.
Ich verblieb mit dem geliebten Johannes und sah mich dann gezwungen, Jerusalem zu verlassen, weil der Sturm der Verfolgung begann.
Meine liebste Tochter, wisse, dass ich noch immer die Lehrerin in der Kirche bin; es gibt nichts, das ihr nicht von mir geschenkt wird. Ich kann sagen, dass ich mich aus Liebe für meine Kinder verzehre und sie mit meiner mütterlichen Milch ernähre.
In diesen Zeiten jedoch will ich ihnen eine ganz besondere Liebe erweisen, und ihnen zeigen, wie mein ganzes Leben sich im Reich des Göttlichen Willens gestaltet hat.
Daher lade ich dich ein, auf meinen Schoß und in meine mütterlichen Arme zu kommen, die wie eine Arche dich sicher im Meer des Göttlichen Willens leben lassen.
Eine größere Gnade könnte ich dir nicht erweisen … ich flehe dich an, stelle deine Mutter zufrieden. Komm und lebe in diesem so heiligen Reich!
Und wenn du bemerkst, dass dein Wille etwas begehrt, komm und flüchte dich in die sichere Arche meiner Arme und sage zu mir: „Meine Mutter, mein Wille will mich verraten, und ich übergebe ihn dir, damit du an seine Stelle den Göttlichen Willen setzt.“
O wie werde ich glücklich sein, wenn ich sagen kann: „Meine Tochter ist ganz mein, weil sie im Göttlichen Willen lebt!“ Und ich werde den Hl. Geist in deine Seele herabkommen lassen, damit er alles Menschliche in dir verzehrt, und mit seinem erfrischenden Atem über dir herrsche und dich im Göttlichen Willen befestige.
Die Seele:
Göttliche Lehrerin, heute habe ich ein schweres Herz, sodass ich weine und mit meinen Tränen deine Hände benetze. Traurigkeit befällt mich, und ich fürchte, dass ich aus deinen vielen Lehren und aus deiner mehr als mütterlichen Sorgfalt keinen Nutzen ziehen werde … meine Mutter hilf mir, stärke meine Schwäche, vertreibe meine Ängste; ich werde mich in deine Arme legen, und so sicher sein, im Göttlichen Willen zu leben.
Tagesaufopferung:
Um mich heute zu ehren, bete sieben Ehre sei dem Vater zu Ehren des Heiligen Geistes, und bitte mich, dass sich seine Wunder in der ganzen Hl. Kirche erneuern.
Stoßgebet:
Himmlische Mutter, gieße Feuer und Flamme in mein Herz, damit in mir alles verzehrt und verbrannt werde, was nicht Wille Gottes ist. (aus „Die Jungfrau Maria im Reich des Göttlichen Willens“ nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 30. Tag)


