XIV. Station: Jesus wird ins Grab gelegt

Wir beten Dich an Herr Jesus Christus und preisen Dich,
denn durch Dein Heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

Bei den Ruchlosen gab man ihm sein Grab, bei den Verbrechern seine Ruhestätte, obwohl er kein Unrecht getan hat und kein trügerisches Wort in seinem Mund war. Doch der Herr fand Gefallen an seinem zerschlagenen Knecht, er rettete den, der sein Leben als Sühnopfer hingab. Er wird Nachkommen sehen und lange leben. Der Plan des Herrn wird durch ihn gelingen. Nachdem er so vieles ertrug, erblickt er das Licht. (Jesaja 53, 9-11a)

Jesus Christus ist der Mann mit den zwei Willen. Weil Er ganz Mensch ist, hat Er einen menschlichen Willen. Weil Er ganz Gott ist, hat Er den Willen Gottes. Während Seines irdischen Lebens hat Jesus Christus Seinem menschlichen Willen keinen Augenblick lang Leben geschenkt. Er hat Seinen menschlichen Willen nicht einmal bewegt. Sein menschlicher Wille war in Ihm wie tot. Jesus Christus hat ausschliesslich und nur vom Willen des Vaters gelebt. Seine Speise war es, den Willen dessen zu tun, der Ihn gesandt hat. Er setzt das Werk Gottes, das Schöpfungswerk fort. Niemand und nichts kann den Willen Gottes aufhalten. Gott kommt immer ans Ziel. Er verwirklicht stets das, was Er will. Nur Gott ist Gott. Die Liebe ist stärker, als der Tod. Der Tod ist vom Leben entmachtet worden. Das Tor deines Grabes steht offen, oh Mensch. Komm‘ heraus aus deinem Grab zum Neuen Leben, dass dein Gott schon für dich vorbereitet hat. Deine Wandlung geschieht in deinem tiefsten Inneren.

VaterUnser…, Gegrüsset seist du…, Ehre sei dem Vater…