30In jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. 31Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen.
32Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. 33Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an.
34Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.

„Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus“ (Mk 6,31)

Ich befand mich außerhalb von mir, es schien Nacht zu sein, und ich sah das ganze Universum, die ganze Ordnung der Natur, den sternenübersäten Himmel, die Stille der Nacht; mit einem Wort, mir schien, dass alles eine Bedeutung hatte. Während ich dies sah, schien ich Unseren Herrn zu sehen, der über das, was ich sah, zu sprechen begann und sagte:
„Die ganze Natur lädt zum Ruhen ein; doch was ist wahre Ruhe? Es ist die innere Ruhe, das Schweigen von all dem, das nicht Gott ist. Schau die Sterne an, sie funkeln mit gedämpftem Licht und blenden nicht wie die Sonne; siehe den Schlaf und die Ruhe der ganzen Natur, des Menschen und sogar der Tiere – sie alle suchen einen Platz, ein Lager, in dem sie still sein und ausruhen können von der Müdigkeit des Lebens.
Wenn dies für den Körper nötig ist, dann noch viel mehr für die Seele. Sie muss in ihrer eigenen Mitte ruhen, welche Gott ist. Doch um in Gott ruhen zu können, ist die innere Stille notwendig, wie die äußere Stille für den Leib nötig ist, damit er friedlich einschlafen kann.
Doch was ist diese innere Stille? Es bedeutet, die eigenen Leidenschaften zum Schweigen zu bringen, indem man sie an ihrem Platz hält; es heißt, den Wünschen, Neigungen und Gefühlen Stille aufzuerlegen – kurz, allem, was nicht nach Gott ruft.
Nun, wie erreicht der Mensch dies? Das einzige und absolut notwendige Mittel für die Seele ist, ihr eigenes Sein zu vernichten und sich selbst zum Nichts zu erniedrigen, wie sie es war bevor sie erschaffen wurde; und wenn sie ihr Sein zu nichts erniedrigt hat, muss sie es in Gott wieder nehmen. Meine Tochter, alle Dinge haben ihren Ursprung im Nichts.
Wenn dieses Gefüge des Universums, das du mit ihrer großen Ordnung bewunderst, voller anderer Dinge gewesen wäre, bevor Ich es erschaffen habe, hätte Ich nicht meine schöpferische Hand anlegen können, um es mit so großer Meisterhaftigkeit zu gestalten und ihm solchen Glanz und Schmuck zu verleihen. Ich hätte höchstens alles, das hier gewesen wäre, vernichten können, um es dann entsprechend meinem Gefallen wiederherzustellen.
Doch stets kommen Wir darauf zurück: alle meine Werke haben ihren Ursprung im Nichts. Und wenn es da eine Vermischung mit anderen Dingen gibt, geziemt es sich für meine Majestät nicht, hinabzusteigen und in der Seele zu wirken.
Doch wenn die Seele sich selbst zu Nichts erniedrigt und sich dann wieder zu Mir erhebt und ihr Sein in das Meine hineinnimmt, dann wirke Ich als der Gott, der Ich bin, und die Seele findet die wahre Ruhe. Und hier siehst du, wie alle Tugenden bei der Demut und Selbstvernichtung beginnen.“
Wer kann sagen, wie viel ich über das, was der gebenedeite Jesus mir sagte, verstand? O, wie glücklich wäre meine Seele, wenn ich so weit käme, mein armes Sein zu vernichten, um fähig zu sein, von meinem Gott sein Göttliches Wesen zu empfangen! O, wie würde ich mich adeln, wie geheiligt wäre ich! Doch wie dumm bin ich doch, wo habe ich mein Hirn, wenn ich es immer noch nicht tue?
Was für eine menschliche Armseligkeit – anstatt nach ihrem wahren Gut Ausschau zu halten und den Flug zur Höhe zu nehmen, gibt sie sich zufrieden, auf dem Boden herumzukrabbeln und inmitten von Schmutz und Fäulnis zu leben!… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 3; 20. Mai 1900)

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Diesen Morgen fühlte ich mich ganz bedrückt und bekümmert, und noch dazu ließ Sich der gebenedeite Jesus nicht sehen. Dann, nach vielem Warten, kam Er aus meinem Inneren, und öffnete mir Sein Herz, Er setzte mich hinein, und sagte mir:
… „Bleib in meinem Innern, nur dort wirst du wahren Frieden und beständige Zufriedenheit finden, denn nichts dringt in Mich ein, das nicht zu Frieden und Zufriedenheit gehört, und wer in Mir wohnt, tut nichts anderes, als im Meer aller Zufriedenheiten zu schwimmen; während die Seele, die aus Mir heraustritt, wenn sie sich auch über gar nichts beunruhigt, beim bloßen Anblick der Mir zugefügten Beleidigungen, und wie Mir diese missfallen, bereits an diesen Betrübnissen teilnimmt und beunruhigt wird.
Deshalb vergiss hin und wieder alles, tritt in Mich ein, komm und genieße meinen Frieden und mein Glück. Dann geh heraus, und versieh für Mich den Dienst der Wiedergutmacherin.“
Nach diesen Worten verschwand Er. (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 4; 2. November 1900)

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Ich befand mich in meinem gewohnten Zustand, als mein stets liebenswürdiger Jesus kam und zu mir sprach:
„Meine Tochter, in welchen leidvollen Zustand versetzen Mich die Geschöpfe! Ich bin wie ein überaus reicher Vater, der seine Kinder in höchstem Maße liebt, die aber in höchstem Grad undankbar sind; während der Vater sie bekleiden will, verweigern sie das Gewand und wollen nackt bleiben; der Vater gibt ihnen Speise und sie wollen lieber hungern, und wenn sie essen, ernähren sie sich von schmutzigen und verächtlichen Speisen; der Vater schenkt ihnen seine Reichtümer, möchte sie um sich haben, bietet ihnen seine eigene Wohnstatt an, und die Söhne wollen nichts davon annehmen und begnügen sich damit, obdachlos und arm umherzustreifen.
Armer Vater, wie viele Schmerzen erleidet er, wie viele Tränen vergießt er! Er wäre weniger unglücklich, wenn er nichts zu geben hätte; aber Güter haben und nicht wissen, was man damit tun soll, während er seine Kinder zugrunde gehen sieht, dies ist ein Schmerz, der jeden Schmerz übertrifft. So bin Ich: Ich möchte geben und niemand ist da, der es entgegennimmt: so sind die Geschöpfe für Mich Anlass zu bitteren Tränen und ständigem Schmerz.
Aber weißt du, wer meine Tränen trocknet und meinen Schmerz in Freude verwandelt? Der, der immer zusammen mit Mir bleiben will, der mit kindlicher Liebe und Vertrauen meine Schätze entgegennimmt, wer sich an meinem eigenen Tisch ernährt und sich mit meinen eigenen Kleidern bekleidet; diesen Seelen schenke Ich ohne Maß, es sind meine Vertrauten und Ich lasse sie an meiner eigenen Brust ausruhen.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 13; 21. September 1921)

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… „Meine Tochter, Mut, mache dir nicht so viele Sorgen. Das Gewicht seines eigenen Willens zu spüren, bedeutet nichts. Es ist ein schmerzvolleres Leid als alle anderen Leiden; wenn du ihn gewollt hättest, wäre es kein Leiden mehr, sondern hätte sich in Befriedigung verwandelt. Ihn zu spüren ist das eine, ihn zu wollen das andere.
Gib daher den Gedanken auf, dass du stets sündigst, wenn du deinen Willen fühlst. Fürchte dich also nicht, denn Ich wache ständig über dir. Wenn Ich sehe, dass er in deinen Angelegenheiten Leben haben will, schicke Ich dir Leiden, damit er durch Leiden sterbe.
Vertraue deshalb deinem Jesus, denn was dir mehr schadet, das ist das Misstrauen. Ach, immer ist es dieses, das die Seelen beunruhigt, selbst wenn Ich sie fest in meinen Armen halte! Dieses Leiden zudem, die Last des menschlichen Willens zu empfinden, hat dein Jesus noch viel lebhafter gefühlt, und es dauerte mein ganzes Leben lang.
Vereinigen Wir also unsere beiden [menschlichen] Willen und opfern sie für den Triumph meines Willens in den Seelen auf. Stelle daher alles beiseite und komm, um in meinem Göttlichen Willen auszuruhen. Mit so viel Liebe erwartet Er dich im Zentrum meines Herzens, um dich zu lieben.
Die schönste Liebe, die Er dir geben will, ist die Rast inmitten der Leiden, die du erträgst. O, wie lieblich und erholsam ist es, unsere Tochter ruhen zu sehen, die Wir lieben und die Uns liebt! Während du ruhst, will Er den himmlischen Tau des Lichts meines Göttlichen Willens auf dich herabströmen lassen.
Mein Wille tut in der Einheit seines Lichtes immer und unaufhörlich seinen einzigen Akt. Einen Akt kann man erst dann vollendet nennen, wenn er keiner Unterbrechung unterworfen ist. Dieser ununterbrochene Akt sagt alles, umfängt und liebt alle.
seiner Höhe herab, wo dieser Akt nie „Genug” sagt, lässt Er unendlich viele Wirkungen herabströmen. So hält Er Himmel und Erde gleichsam in seiner Gewalt und teilt den Geschöpfen den himmlischen Tau der Wirkungen seiner Heiligkeit, seiner Liebe und seines göttlichen Lebens mit.
Doch diese Wirkungen verwandeln sich für das Geschöpf in Akte, auf eine Weise, dass es in sich selbst den Akt göttlichen Lebens, des Lichts unserer Heiligkeit und der Liebe verspürt.
Und die Seele, die in meinem Willen lebt, führt dort ihr Leben, bereitet ihre Speise und wächst unter dem Regen des himmlischen Taus des einen einzigen Aktes ihres Schöpfers heran.
Diese Wirkungen, die sich im Geschöpf in Akte verwandelt haben, bilden seine kleine Sonne, die mit ihren kleinen Widerspiegelungen spricht: ‘Ständige Liebe, Herrlichkeit und Ehre Dem, der mich erschaffen hat.’
So begegnen einander die göttliche Sonne und die von meinem Göttlichen Willen im Geschöpf gebildete Sonne ständig. Sie verwunden sich gegenseitig, und die kleine Sonne wird in die unermessliche Sonne des Ewigen umgewandelt.
Sie führen ein gemeinsames Leben, indem sie sich mit gegenseitiger und ununterbrochener Liebe lieben. Diese ständige Liebe berauscht den menschlichen Willen, lässt ihn einschlafen und verschafft dem Geschöpf die schönste Ruhe.” (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 29; 23. März 1931)

„Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben“ (Mk 6,34)

Als ich in meinem gewohnten Zustand war, befand ich mich außerhalb von mir. Nachdem ich lange auf der Suche nach Jesus umhergegangen war, fand ich stattdessen die Königin Mutter, und niedergedrückt und müde wie ich war, sagte ich zu Ihr: „Meine süßeste Mama, ich habe den Weg verloren, um Jesus zu finden, ich weiß nicht, wohin ich noch gehen noch was ich tun soll, um Ihn wieder zu finden.“
Während ich dies sagte, weinte ich, und sie sprach zu mir:
„Meine Tochter, folge Mir und du wirst den Weg finden und Jesus. Mehr noch, Ich will dich das Geheimnis lehren, wie du immer mit Jesus sein kannst, und stets zufrieden und glücklich leben kannst, sogar auf dieser Erde: halte in deinem Inneren fest, dass es nur Jesus und dich auf der Welt gibt und niemanden sonst; und dass du Ihm alleine gefallen, Ihn zufrieden stellen und lieben musst, und von Ihm alleine erwarten musst, wiedergeliebt und in allem zufriedengestellt zu werden.
Wenn du auf diese Art mit Jesus bist, wird es dich nicht mehr kümmern, ob du von Schmähungen oder Lobreden umgeben bist, von Verwandten oder Fremden, von Freunden oder Feinden.
Jesus allein wird deine Freude sein, und Jesus allein wird dir genügen an der Stelle aller. Meine Tochter, solange nicht alles, das hier unten existiert, vollkommen aus der Seele verschwindet, kann man keine wahre und andauernde Zufriedenheit finden.“
Nun, während sie dies sagte, kam Jesus in unsere Mitte wie aus einem Blitz. Ich nahm Ihn und brachte Ihn mit mir; dann fand ich mich in mir selbst. (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 4; 21. August 1901)

“Und er lehrte sie lange” (Mk 6, 34)

… „Kleine Tochter meines Willens, als seiner Tochter gegenüber verspüre Ich den liebenden Wunsch, dass die Tochter seine Geheimnisse kennt. Wenn Ich das nicht [so] oft täte, würden Mich die riesigen Wellen der Liebe ertränken, die Mir entströmen; daher sind diese Belehrungen über meinen Willen an dich für Mich wie eine Erquickung, Erleichterung und ein Balsam, der meine Flammen lindert, um nicht von meiner Liebe ertränkt und verbrannt zu werden.
Ich bin Jesus, Ich bin ganz Liebe, und offenbare meine größte Liebe, wenn Ich über meinen Göttlichen Willen rede. Doch weißt du, warum? Wenn Ich über Ihn spreche, wird die Essenz unseres Lebens offenbart, und mein Fiat bilokiert sich in meinem Wort und wiederholt unser Leben unter den Menschen.
Für Uns gibt es weder eine größere Herrlichkeit, noch können Wir unsere übergroße Liebe in [größerer] Fülle ausgießen, als wenn sich unser Leben bilokiert, um sich [der Seele] zu schenken, sich in ihr niederlassen, und die Seele zu unserem Zentrum wird, soweit es einem Geschöpf möglich ist.
Wir erwerben somit ein weiteres Reich unserer Liebe und unseres Willens. So ist unser Schöpfungswerk nicht abgeschlossen, sondern geht weiter: nicht indem Wir neue Himmel und Sonnen im Universum schaffen, nein, nein.
Unser Göttliches Fiat hat sich vielmehr vorbehalten, die Schöpfung kraft seiner kreativen Macht fortzusetzen, die unser göttliches Leben unter den Geschöpfen durch das Aussprechen ihres Fiat erschafft, vervielfältigt und wiederholt.
Eine schönere Weiterführung der Schöpfung kann es nicht geben; achte daher auf Mich und höre Mir zu. Unsere Höchste Majestät hat von Ewigkeit her (ab aeterno) alle Wahrheiten über den Göttlichen Willen festgesetzt, die Sie offenbaren möchte.
Sie sind wie viele Königinnen in unserem Göttlichen Wesen und warten mit unbesiegbarer Liebe darauf, ihren Weg zur Erde anzutreten, um als Königinnen den Menschen den großen Schatz dieser Kenntnisse über unser Fiat zu bringen, die als Lehrer die Seelen je nach den verkündeten Wahrheiten heranbilden sollen.
Diese Königinnen meiner Wahrheiten werden ihnen den ersten Kuss des Lebens meines Fiat geben. Mit umwandelnder Kraft ausgestattet, werden sie die Seelen, die ihnen zuhören, in die Wahrheiten selbst umwandeln, werden bei ihnen bleiben und auf ihre Bedürfnisse achten, um ihnen zu helfen und sie zu lehren.
Wir werden für diese Seelen voller Liebe bereit sein, ihnen das Erbetene zu gewähren, wenn sie diese Wahrheiten nur anhören und sich von ihnen führen und leiten lassen. Nun haben Wir noch nicht alle Wahrheiten über unseren Willen aus Uns hervorgebracht.
Die Verbleibenden warten mit Sehnsucht darauf, aus unserer Gottheit herauszutreten, um ihre Aufgabe zu erfüllen und Träger des Gutes und Umwandler in jenes Gut zu sein, das sie besitzen.
Wenn alle Wahrheiten, die Wir zu verkündigen beschlossen haben, geoffenbart wurden, werden diese edlen Königinnen alle zusammen unser Göttliches Sein bestürmen, Uns wie eine unbesiegbare Armee mit unseren eigenen Waffen schlagen und den Triumph des Reiches des Göttlichen Willens auf Erden erlangen.
Wir werden ihnen nicht widerstehen können, und mit Gott werden sie zugleich auch die Geschöpfe besiegen. Ich spreche also noch immer, weil noch nicht alle Königinnen aus unserer Gottheit zur Erfüllung ihrer Aufgabe hervorgetreten sind. Diese Lehren über meinen Willen sind die Fortsetzung der Schöpfung durch das Fiat, welches das Universum erschuf.
Und wie damals die Schöpfung des Kosmos die Vorbereitung auf die Erschaffung des Menschen war, so ist heute meine Rede über mein Fiat nichts anderes als die Fortsetzung der Schöpfung, um die Pracht und Würde für mein Reich vorzubereiten und für jene, die es besitzen werden.
Sei daher aufmerksam und lass dir nichts entgehen, sonst würdest du einen Akt meines Willens unterdrücken und Mich zwingen, meine Lehren zu wiederholen.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 33; 24. Juli 1934)