49In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! 50Ich muss mit einer Taufe getauft werden, und ich bin sehr bedrückt, solange sie noch nicht vollzogen ist. 51Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.
52Denn von nun an wird es so sein: Wenn fünf Menschen im gleichen Haus leben, wird Zwietracht herrschen: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei, 53der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.

„Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!“ (Lk 12, 49)

… „Meine Liebe ist Feuer, aber nicht wie das materielle Feuer, das die Dinge vernichtet und sie zu Asche macht; mein Feuer macht lebendig, vervollkommnet, und wenn es verbrennt und verzehrt, dann alles, was nicht heilig ist, die Wünsche, Affekte und Gedanken, die nicht gut sind.
Das ist die Kraft meines Feuers: es verbrennt das Böse und verleiht dem Guten Leben. Wenn die Seele also in sich keinerlei Neigung zum Bösen verspürt, kann sie sicher sein, dass mein Feuer in ihr ist.
Wenn sie aber in sich Feuer vermischt mit Bösem wahrnimmt, ist es sehr zweifelhaft, ob dies mein wahres Feuer ist.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 11; 10.April 1913)

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… Dann meditierte ich über viele Mitteilungen meines gebenedeiten Jesus über seinen Göttlichen Willen, über seine glühenden Wünsche, Ihn bekannt zu machen, und wie trotz der großen Sehnsucht Jesu sich noch kein Erfolg seiner Absichten abzeichnet.
Da sagte ich mir: ‘Welche Weisheit Gottes, welch tiefe Geheimnisse! Wer kann sie je ergründen? Er wünscht es und leidet darunter, weil es niemanden gibt, der seinem Willen den Weg auftut, um Ihn bekannt zu machen.
Er zeigt sein sehnsuchtsvolles Herz, das danach verlangt, dass sich sein Göttlicher Wille Bahn bricht, um sich bekannt zu machen und unter den Völkern sein Reich zu errichten. Und dann sind, als wäre Gott machtlos, die Wege versperrt und die Türen verschlossen.
Doch Jesus erträgt es und wartet mit unbesiegbarer und unaussprechlicher Geduld, dass sich die Tore und Wege öffnen, und klopft an die Herzen, um jene zu finden, die sich um die Bekanntmachung seines Willens kümmern werden.’ Als ich darüber nachsann, zeigte sich mein süßer Jesus voller Güte und Zärtlicheit, dass Er die härtesten Herzen erweichen könnte, und sagte zu mir:
„Meine Tochter, wenn du wüsstest, wie sehr Ich leide: Ich möchte meine Werke gestalten und sie den Geschöpfen bekanntmachen, um ihnen das Gut zu geben, das sie in sich bergen.
Doch finde Ich keinen, der wahre Begeisterung, aufrichtige Sehnsucht und den Willen hat, mein Werk zu seinem Leben zu machen, um es bekannt zu machen und den anderen den lebendigen Schatz meines Werkes zu geben, den er in sich selbst wahrnimmt!
Wenn Ich diese Voraussetzungen in einer Seele finde, die sich damit befassen soll, die Ich mit so viel Liebe rufe und zu den Werken, die Mein Eigen sind, auserwähle, fühle Ich Mich sehr zu ihr hingezogen.
Damit sie nun das, was Ich will, möglichst gut tue, lasse Ich Mich herab, steige in sie hinab und verleihe ihr meinen Geist, meinen Mund, meine Hände und sogar meine Füße, damit sie in allem das Leben meines Werkes fühle.
So kann sie es als lebendig empfundenes Leben, nicht als etwas, das ihr fremd ist, den anderen voll Sehnsucht weitergeben. Meine Tochter, wenn man etwas Gutes nicht in sich selbst als Leben spürt, endet alles in Worten, nicht in Werken, und Ich bleibe außerhalb, und nicht in ihnen.
Daher bleiben sie wie arme Krüppel, ohne Intelligenz, blind, stumm, ohne Hände und ohne Füße. Ich möchte Mich in meinen Werken aber nicht armer Krüppel bedienen, sondern stelle diese zur Seite.
Ohne auf die [Länge der] Zeit zu achten, suche Ich weiter nach Bereitwilligen, die meinem Werk dienen sollen. Ich wurde nicht müde, die Jahrhunderte und die ganze Erde zu durchwandern, um die Kleinste zu finden und in ihrer Kleinheit den großen Schatz der Kenntnisse über meinen Göttlichen Willen niederzulegen.
In gleicher Weise werde Ich nicht nachlassen, immer wieder die Erde zu durchwandern, bis Ich die wahrhaft Disponierten finde, die das, was Ich über das Göttliche Fiat offenbarte, als Leben wertschätzen werden. Diese werden jedes Opfer bringen, um Es bekannt zu machen.
Deshalb bin Ich keineswegs der machtlose Gott, sondern vielmehr jener geduldige Gott, der seine Werke mit Zierde getan sehen will und von bereitwilligen Menschen – ohne Zwang.
Denn was Ich in meinen Werken am meisten verabscheue, ist die [unwillige] Anstrengung der Seele, als würde Ich ihre kleinen Opfer nicht verdienen. Zur Würde eines so großen Werkes, nämlich jenes, meinen Göttlichen Willen bekannt zu machen, will Ich keine armen Krüppel verwenden. Hat man nämlich nicht den aufrichtigen Willen, etwas Gutes zu tun, so fügt man seiner Seele stets eine Verstümmelung zu.
Vielmehr möchte Ich Menschen einsetzen, denen Ich meine Göttlichen Glieder verleihe, und die mein Werk dann mit Würde ausführen werden, wie es ein Werk verdient, das den Geschöpfen so viel Gutes und meiner Majestät so große Herrlichkeit bringen soll.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 27; 2. Oktober 1929)

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… „Meine Tochter, du sollst wissen, dass unsere Liebe auf unglaubliche Weise handelt. Unser Göttlicher Wille ist wie ein Spion, der die Seele ausspioniert, wann sie [genügend] disponiert ist, um unseren Hauch der zurückgehaltenen Liebe zu empfangen.
Er weiß nämlich, dass das Geschöpf keine große Quantität an göttlicher Liebe besitzt, sondern kaum das kleine Partikel der unendlichen Liebe seiner Erschaffung. Wird dieses nicht gespeist, dann gleicht es dem Feuer unter der Asche: obwohl das Feuer da ist, deckt die Asche das Feuer zu und drängt es so zurück, dass man nicht einmal Wärme spürt. –
Wir wollen keine menschliche Liebe, daher wendet unser Wille seine Liebes-Strategien an, späht die Disposition der Seele aus und haucht [in sie] hinein. Sein Atem vertreibt wie eine leichte Brise die Asche, die der menschliche Wille hervorgebracht hat. Das Partikel unserer unendlichen Liebe wird neu belebt und fängt Feuer.
Mein Göttlicher Wille bläst weiter und erteilt [der Seele] noch mehr göttliche Liebe, und die Seele fühlt sich leer gemacht und entflammt. Sie erfährt die Erquickungen der Liebe, und vom Inneren des Anteils der unendlichen Liebe heraus, den sie besitzt, liebt sie Uns und schenkt Uns unsere göttliche Liebe, die ihr [eigener] Besitz geworden ist.
Du musst wissen, dass die Liebe meines Göttlichen Willens so groß ist, dass Er alle Künste anwendet, die Seele ausspioniert und sie anhaucht, sie mütterlich in seinen Armen wiegt, sie als Wächter behütet, als König beherrscht, als Sonne erleuchtet und ihr sogar zu dienen gewillt ist.
Und wenn Er in dir seine Kenntnisse und Wahrheiten – und sei es nur ein einziges Wort – deponieren möchte, was macht Er da? Er haucht dich so stark an, dass Er in dir zuerst seine Stütze der Liebe und des Lichtes bildet, um seine Wahrheiten in diese Stütze der Liebe und des Lichts einzuschließen, die Er in dir errichtet hat.
So vertraut Er seine Wahrheiten seiner eigenen Liebe und seinem Licht an, wohl wissend, dass nur seine Liebe wahres Interesse daran hat, diese Wahrheiten zu bewahren und dich anzutreiben, sie nicht geheim zu halten.
O wäre da nicht diese Stütze meiner Liebe, die alle Wahrheiten über mein Fiat einschließt – wie viele Dinge hättest du in deiner Seele begraben, ohne dass jemand etwas davon wüsste!
Siehe, daher bereitet dich mein Wille, bevor Er dir seine Wahrheiten mitteilt, voller Eifer und Geschäftigkeit vor, um neue Liebe in dich zu legen, eine neue Stütze für seine Wahrheiten zu errichten und diese auf die sichere Bank seiner Göttlichen Liebe zu legen.
Wenn Wir dich mit so großer Liebe in seinen Akten erwarten, so sind dies unsere üblichen Vorwände und Gelegenheiten, wo Wir die [kleinen Werke der] Beistriche und Punkte der Seele finden wollen, um ihr neue Liebe und neue Gnaden zu gewähren – aber noch viel mehr, weil Wir ihre Gesellschaft wünschen.
Wir können nicht ohne die Seele sein, die unseren Willen tun möchte. Unser Wille selbst bringt sie schon in seinen Armen in unsere Akte hinein, damit sie bei Uns sei und in allem, was Wir tun.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 30; 30. Januar 1932)

„Ich muss mit einer Taufe getauft werden, und ich bin sehr bedrückt, solange sie noch nicht vollzogen ist“ (Lk 12,50)

Ich erinnere mich, dass, als ich weiterhin um die Kreuzigung bat und Jesus mich aus mir herausholte, Er mich an die heiligen Stätten von Jerusalem brachte, wo unser Herr seine schmerzhafte Passion gelitten hatte, und dort trafen wir auf viele Kreuze. Mein geliebter Jesus sagte zu mir:
„Wenn du wüsstest, welches Gut das Kreuz in sich enthält, wie kostbar es die Seele macht, und was für eine Perle von unschätzbarem Wert einer damit erwirbt, der die Wohltat empfängt, Leiden zu besitzen!
Es genügt, dir nur dies zu sagen, dass ich, als Ich auf die Erde kam, nicht Reichtümer oder Annehmlichkeiten wählte, sondern Ich schätzte als liebe und vertraute Schwestern das Kreuz, Armut, Leiden und Schmach.“
Als Er das sagte, bekundete Er einen solchen Geschmack und solche Freude am Leiden, dass diese Worte wie viele brennende Pfeile mein Herz von Seite zu Seite durchbohrten, bis ich sogar mein Leben dahinschwinden fühlte, wenn der Herr mir nicht Leiden gewähren würde. Und mit der ganzen Stimme und Kraft, die ich hatte, tat ich nichts anderes als Ihm zu sagen:
„Heiliger Bräutigam, gewähre mir Leiden, gib mir Kreuze; daran allein werde ich erkennen, ob Du mich wahrhaft liebst, wenn Du mich mit Kreuzen und Leiden zufriedenstellst“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 1; (261) – (263))

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… Erblickte ich meinen süßen Jesus, ganz wie eine Flamme, die Ihn verzehrte und Ihm für jeden einzelnen Menschen den Tod bereitete, mehr noch, ich sah, dass jeder Gedanke, jedes Wort, jede Bewegung, jedes Werk, jeder Schritt usw. ebenso viele Flammen waren, die Jesus verzehrten und Ihn belebten. Dann fügte Jesus hinzu:
„Möchtest du nicht Mir ähnlich sein? Möchtest du nicht die Tode der Liebe akzeptieren, wie du die Tode des Schmerzes angenommen hast?“
Und ich: „Ach, mein Jesus, ich weiß nicht, was mit mir passiert ist! Ich fühle noch einen großen Widerwillen, dass ich jene des Schmerzes akzeptiert habe, wie könnte ich jene der Liebe annehmen, die mir noch härter scheinen? Ich zittere beim bloßen Gedanken daran, meine arme Natur wird noch mehr vernichtet, ja sie ist zerstört. Hilf mir, gib mir Kraft, denn ich spüre, dass ich nicht mehr weiter kann.“
Und Jesus fügte voller Güte, aber auch Bestimmtheit, hinzu: „Meine arme Tochter, Mut, fürchte dich nicht, und beunruhige dich nicht wegen des Widerwillens, den du verspürst; um dich zu beruhigen, sage Ich dir vielmehr, dass auch dies eine Ähnlichkeit mit Mir ist.
Du sollst wissen, dass auch meine Menschheit, so heilig sie war und aufs Höchste nach dem Leiden verlangend, diesen Widerwillen empfand; doch war es nicht der Meine, es waren all die Widerstände der Geschöpfe, die sie beim Tun des Guten und beim Annehmen der Leiden empfanden, die sie verdienten, und Ich musste diese Leiden erdulden, die Mich nicht wenig quälten, um ihnen die Neigung zum Guten zu verleihen und die Leiden zu versüßen, sodass Ich am Ölberg zum Vater rief: „Wenn es möglich ist, lasse diesen Kelch an Mir vorübergehen!“
Denkst du, dass Ich das war? Ach, nein, du täuscht dich! Ich liebte das Leiden bis zur Torheit, Ich liebte den Tod, um meinen Kindern das Leben zu geben. Es war der Schrei der ganzen Menschheitsfamilie, der in meiner Menschheit widerhallte, und Ich rief gemeinsam mit ihnen, um ihnen Kraft zu geben und wiederholte drei Mal: „Wenn es möglich ist, lasse diesen Kelch an Mir vorübergehen.“
Ich sprach im Namen aller, als wäre es meine Angelegenheit, doch Ich fühlte Mich zermalmt. Deshalb ist der Widerstand, den du fühlst, nicht der deine, sondern das Echo des Meinigen. Wenn es der deine wäre, hätte Ich Mich zurückgezogen.
Da Ich also, meine Tochter, aus Mir ein anderes Bild von Mir selbst erzeugen will, möchte Ich, dass du einwilligst, und Ich selbst will diese meine Liebestode in deinem Willen, der in dem Meinen ausgebreitet und verzehrt wurde, kennzeichnen.“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 14; 28. Juli 1922)

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… Mein misshandelter Jesus! Ich sühne mit dir, ich leide mit dir. Jetzt sehe ich, dass deine Feinde dich die Treppe hinunterstoßen, wo das Volk mit Wut und Gier auf dich wartet. Schon bringen die Schergen das Kreuz, nach dem du so sehnsüchtig Ausschau hältst und das du mit Liebe betrachtest.
Entschlossenen Schrittes näherst du dich ihm, umarmst und küsst es. Deine ganze Menschheit erschaudert vor Freude. Immer wieder schaust du es an und ermisst seine Länge und Breite.
An ihm bestimmst du schon den Anteil, den du allen Menschen zugedacht hast, einen Anteil, der genügt, sie durch das Band mystischer Vermählung an die Gottheit zu fesseln und zu Erben des Himmelreichs einzusetzen.
Jetzt kannst du deine Liebe, mit der du die Seelen liebst, nicht mehr zurückalten. Darum küsst du aufs Neue das Kreuz, wobei du sprichst: „Ersehntes Kreuz! Endlich kann ich dich umarmen. Du bist das Verlangen meines Herzens, das Martyrium meiner Liebe. Lange hast du gewartet, während ich meine Schritte stets zu dir lenkte.
Heiliges Kreuz! Du bist das Ziel meiner Wünsche, der Abschluss meiner Laufbahn hienieden. In dich lege ich mein ganzes Wesen hinein, in dich alle meine Kinder. Du wirst ihr Leben, ihr Licht, ihre Verteidigung, ihr Schutz, ihre Kraft, ihnen in allem eine Stütze sein und sie triumphierend in den Himmel führen.
O Kreuz, Lehrstuhl der Weisheit! Du allein wirst die wahre Heiligkeit lehren, du allein die Tugendhelden, die Märtyrer, die Heiligen bilden. Schönes Kreuz, du bist mein Thron! Da ich von der Erde scheiden muss, bleibst du an meiner statt zurück. Dir gebe ich zum Erbe alle Seelen. Bewahre sie mir, rette sie mir, dir vertraue ich sie an.“
Während du so sprichst, mein Jesus, lässt du dir das Kreuz auf die Schultern legen. Es ist für deine Liebe noch zu leicht, aber zu seinem Gewicht gesellt sich noch das unserer riesengroßen Sündenschuld, so weit und breit der Himmel reicht… (aus „Die Stundenuhr der Passion Jesu Christi“ nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 9 bis 10 Uhr: Jesus mit Dornen gekrönt, verspottet und verhöhnt. Ecce homo! Von Pilatus zum Tode verurteilt)