5In jener Zeit baten die Apostel den Herrn: Stärke unseren Glauben! 6Der Herr erwiderte: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden, und verpflanz dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.
7Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen? 8Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich, und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken.
9Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde? 10So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.

„Stärke unseren Glauben!“ (Lk 17,5)

Diesen Morgen ließ sich Jesus weiterhin dann und wann sehen, und teilte mir ein wenig von seinen Leiden mit, und manchmal erschien auch der Beichtvater mit Ihm. Da er mir aufgetragen hatte, ich möge für ihn in bestimmten Anliegen bitten, und ich ihn nun zusammen mit Jesus sah, begann ich Jesus zu bitten, das zu gewähren, was er wünschte.
Als ich Ihn bat, wandte sich Jesus voller Güte dem Beichtvater zu und sprach zu ihm:
„Ich will, dass der Glaube dich überall überflutet, gerade so wie die Boote mit dem Wasser des Meeres überflutet werden, und da Ich Selbst der Glaube bin, wirst du von Mir überflutet werden, der Ich alles besitze, alles vermag und freimütig allen gebe, die Mir vertrauen, ohne zu denken, was kommen wird, oder wann es sein wird, und wie du etwas tun wirst, Ich Selbst werde da sein, um dir gemäß deinen Bedürfnissen beizustehen.“
Dann fügte Er hinzu: „Wenn du dich in diesem Glauben übst, gleichsam in ihm schwimmst, werde Ich als Vergeltung drei geistliche Freuden in dein Herz eingießen: erstens wirst du in die Dinge Gottes mit Klarheit eindringen, und im Verrichten heiliger Dinge wirst du dich mit solcher Fröhlichkeit und Freude überflutet fühlen, dass du dich ganz davon durchtränkt fühlst, und dies ist die Salbung meiner Gnade.
Zweitens wirst du dich von irdischen Dingen gelangweilt fühlen und in deinem Herzen Freude für himmlische Dinge empfinden. Drittens, völlige Losschälung von allem, und dort, wo du früher Neigungen spürtest, wirst du dich beläs-tigt fühlen; dies flöße Ich bereits seit einiger Zeit in dein Herz ein, und du erfährst es schon.
Aus diesen Gründen wird dein Herz überschwemmt werden mit der Freude, derer sich die entblößten Seelen erfreuen, deren Herzen derart von meiner Liebe überflutet sind, dass sie von all den Dingen, die sie äußerlich umgeben, keinerlei Eindruck erhalten.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 2; 25. Juni 1899)

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Dann zeigte Er mir sein Herz, das drei verschiedene Kugeln aus Licht enthielt, die dann eine einzige bildeten. Und Jesus setzte seine Rede fort und sprach: „Die Kugeln aus Licht, die du in meinem Herzen siehst, sind der Glaube, die Hoffnung und die Liebe, welche ich auf die Erde brachte, um den leidenden Menschen glücklich zu machen, indem Ich sie ihm als Gabe anbot; so möchte Ich auch dir damit ein noch spezielleres Geschenk machen.“
Während seiner Rede kamen viele Fäden aus Licht aus diesen Lichtkugeln hervor, die meine Seele wie eine Art Netz überfluteten, und ich verblieb in seinem Inneren. Und Jesus: „Siehe, mit diesem also wünsche Ich, dass du deine Seele beschäftigst.
Fliege zuerst mit den Flügeln des Glaubens, und indem du in dieses Licht eintauchst, wirst du immer Neues über Mich, deinen Gott erkennen und [neues Wissen] erlangen; doch wenn du Mich tiefer erkennst, wird sich deine Nichtigkeit gleichsam aufgelöst fühlen, und du wirst keine Stütze mehr finden.
Du aber erhebe dich höher und tauche ein in das unermessliche Meer der Hoffnung, das aus allen Verdiensten besteht, die Ich im Laufe meines sterblichen Lebens erworben habe und aus allen Leiden meiner Passion, die Ich auch dem Menschen zum Geschenk gab.
Nur durch dieses [Geschenk] kannst du die unermesslichen Schätze des Glaubens erhoffen, denn es gibt keine andere Weise, wie man sie erhalten könnte….” (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 2; 19. September 1899)

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Als ich in meinem gewohnten Zustand war, ließ sich mein anbetungswürdiger Jesus eine kleine Weile sehen und Er sagte – ich weiß nicht warum – zu mir: „Meine Tochter, die ganze Grundlegung des Katholischen Glaubens liegt im Gegründet-Sein in der Liebe, welche die Herzen vereint und sie in Mir leben lässt.“
Dann warf Er sich in meine Arme und wünschte, dass ich Ihn erfrische.
Nachdem ich so viel tat, als ich konnte, tat Er das gleiche an mir und verschwand. (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 4; 27. Januar 1901)

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Nachdem ich bitterste Tage der Tränen, der Entbehrung und des Schweigens durchgemacht habe, kann mein armes Herz nicht mehr. Die Marter, außerhalb meiner Mitte, Gott, zu sein, ist so groß, dass ich ständig zermalmt werde inmitten dichter Wogen eines wütenden Sturmes, und in einem Zustand großer Gewalt bin, sodass ich in jedem Augenblick den Tod erleide, und was noch schlimmer ist, ich kann nicht sterben.
Als ich mich in dieser Lage befand, ließ Er sich für eine kleine Weile sehen und sagte mir: „Meine Tochter, wenn die Seele in allen Dingen den Willen eines anderen tut, sagt man, dass sie Vertrauen in diese Person hat, deshalb lebt sie von dem Willen jemandes anderen, und nicht von ihrem eigenen.
So sage Ich, wenn die Seele meinen Willen in allem tut, dass sie Glauben hat. So sind also der Göttliche Wille und der Glaube Zweige, die vom selben Stamm hervorgebracht werden; und da der Glaube einfach ist, bringen der Glaube und der Göttliche Wille einen dritten Zweig hervor, jenen der Einfachheit.
Und so erwirbt die Seele die Eigenschaften einer Taube in allem zurück. Willst du nicht meine Taube sein?“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 4; 22. November 1901)

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Diesen Morgen fühlte ich mich ganz bekümmert, als wollte der Herr mich abermals seiner Gegenwart berauben und mir deshalb die Leiden wegnehmen; und ich fühlte auch ein wenig Misstrauen. Nach langem Warten kam Er kurz und sprach zu mir:
„Meine Tochter, wer sich vom Glauben ernährt, erwirbt göttliches Leben, und indem er göttliches Leben erlangt, vernichtet er das menschliche, d.h., er vernichtet in sich die Keime, welche die Ursünde hervorbrachte und erlangt die vollkommene Natur zurück, wie sie aus meinen Händen herausging, Mir ähnlich.
Und dadurch kommt er so weit, die Natur der Engel selbst an Adel zu übertreffen.“ Nach diesen Worten verschwand Er. (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 4; 2. März 1902)

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„… Wenn die Seele Meiner beraubt ist, so ist dies nicht Trennung, sondern Schmerz; du hast Recht, wenn du sagst, dass sie mehr als tödlich ist, aber dieser Schmerz hat die Eigenschaft, die unzertrennliche Einheit mit Mir nicht zu trennen, sondern mit noch stärkeren und festeren Banden zu verbinden.
Nicht nur das, sondern jedes Mal, wenn die Seele ohne ihre Schuld gleichsam Meiner beraubt ist, erstehe Ich für sie zu neuem Leben von Kenntnissen auf, indem Ich Mich noch mehr begreifen lasse, Ich gebe ihr neue Liebe, indem Ich sie noch mehr liebe, und neue Gnade, um sie zu bereichern und zu verschönern.
Und sie ersteht zu neuem Göttlichem Leben, zu neuer Liebe und zu neuer Schönheit, denn es ist gerecht, dass, wenn die Seele tödliche Leiden erduldet, ihr Leben durch neues Göttliches Leben ersetzt wird.
Wäre dies nicht so, so würde Ich mich von der Liebe des Geschöpfes besiegen lassen, was nicht sein kann. Und außerdem stimmt es nicht, dass die Höchste Königin nie Meiner beraubt war – getrennt von Mir war sie nie, jedoch auch beraubt, aber dies tat der Erhabenheit ihrer Heiligkeit keinen Abbruch, sondern mehrte sie noch.
Wie oft beließ Ich Sie im Zustand des reinen Glaubens, denn da Sie die Königin der Schmerzen und die Mutter aller Lebenden sein sollte, konnte Ihr die schönste Zierde und die strahlendste Perle nicht fehlen, die Ihr die Charakteristik der Königin der Märtyrer und erhabenen Mutter aller Schmerzen verlieh.
Diese Pein, im reinen Glauben gelassen zu sein, disponierte Sie dazu, das Pfand meiner Lehren, den Schatz der Sakramente und aller Güter meiner Erlösung zu empfangen. Da nämlich meine Beraubung die größte Pein ist, versetzt sie die Seele in den Umstand, dass sie die Schatzkammer der größten Güter ihres Schöpfers, seiner höchsten Erkenntnisse und Geheimnisse zu werden verdient.
Wie oft habe Ich an dir nicht so gehandelt? Nach einer meiner Beraubungen tat Ich dir die höchsten Kenntnisse über meinen Willen kund und machte dich somit schließlich zur Schatzwalterin, nicht nur seiner Kenntnisse, sondern meines Willens selbst.
Und die Höchste Königin musste außerdem als Mutter alle Seelenzustände besitzen, daher auch den Zustand des reinen Glaubens, um ihren Kindern diesen unerschütterlichen Glauben geben zu können, der Blut und Leben hingeben lässt, um den Glauben zu verteidigen und zu bezeugen.
Wenn Sie diese Gabe des Glaubens nicht besessen hätte, wie hätte Sie diese ihren Kindern geben können?” (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 19; 22. August 1926)

„Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn…“ (Lk 17,6)

… So fühlte ich mich ganz ins Höchste FIAT versenkt, dass ich mich wie ein mit seinem Licht getränkter Schwamm fühlte. Alle geschaffenen Dinge schienen mir den Kuss des Göttlichen Willens zu bringen, und in diesem Kuss empfand ich die Lippen meines Schöpfers, Der sie mir aufdrückte.
Mir schien, dass das FIAT die Drei Göttlichen Personen zugleich mit sich brachte. Während nun mein Geist im Licht des FIAT aufging, trat mein süßer Jesus aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir:
„Meine Tochter, wenn mein Wille sein Reich auf Erden hat und die Seelen in Ihm leben werden, wird der Glaube keinen Schatten und keine Rätsel mehr haben, sondern alles wird Klarheit und Sicherheit sein.
Das Licht meines Willens wird in den geschaffenen Dingen selbst die klare Vision ihres Schöpfers bringen, und die Seelen werden Ihn in allem, was Ich aus Liebe zu ihnen gemacht habe, mit Händen greifen können.
Gegenwärtig ist der menschliche Wille ein Schatten für den Glauben, die Leidenschaften sind wie Wolken, welche sein klares Licht verdunkeln, und dem Glauben geschieht es wie der Sonne: obwohl die Sonne scheint, verdunkeln die dichten Wolken, die sich in den unteren Luftschichten bilden, ihr Licht, und es scheint so finster, als wäre es Nacht.
Wer die Sonne nie gesehen hat, der könnte meinen, dass sie nicht da sei. Doch wenn ein heftiger Wind die Wolken zerstreut, und die Menschen ihr strahlendes Licht sozusagen greifen können – wer würde da noch zu behaupten wagen, die Sonne existiere nicht!
In diesen Umständen befindet sich der Glaube, da mein Wille nicht regiert. Die Menschen sind fast wie Blinde, die den anderen Glauben schenken müssen, dass es einen Gott gibt.
Wenn aber mein Göttliches FIAT regiert, wird sein Licht sie die Existenz ihres Schöpfers mit Händen greifen lassen, und so wird es nicht mehr notwendig sein, dass die anderen es ihnen sagen. So wird es keine Schatten und Wolken mehr geben.”
Als Er das sagte, ließ Jesus eine Welle von Freude und Licht aus seinem Herzen hervorströmen, die den Geschöpfen noch mehr Leben schenken wird und fügte mit nachdrücklicher Liebe hinzu:
„Wie ersehne Ich das Reich meines Willens! Es wird den Übeln der Geschöpfe und unserem Kummer ein Ende setzen. Himmel und Erde werden einander zulächeln, unsere und ihre Feste werden wieder die Ordnung des Ursprungs der Schöpfung besitzen.
Wir werden einen Schleier über alles legen, damit die Feste nie mehr unterbrochen werden.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 24; 29. Juni 1928)

„Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde…“ (Lk 17, 10)

Ich hielt die gewohnte Anbetung meines gekreuzigten Jesus, und während des Gebetes fühlte ich meinen süßen Jesus in meiner Nähe, der seinen Arm um meinen Hals schlang und mich fest an sich drückte, während Er mir gleichzeitig meinen letzten verstorbenen Beichtvater zeigte (Don Francesco De Benedictis, 30.1.1926).
Er schien mir nachdenklich und ganz gesammelt, doch sprach er nichts. Mein Jesus betrachtete ihn und sagte zu mir: „Meine Tochter, dein Beichtvater hat große Dinge vor Mir gefunden, denn wenn er einen Dienst, eine Aufgabe unternahm, unterließ er nichts, um diesen Dienst genau auszuführen. Er war sehr aufmerksam, brachte große Opfer, und wenn nötig, war er auch bereit, das eigene Leben einzusetzen, damit sein Dienst genau ausgeführt werde.
Er fürchtete, dass er für die ihm anvertrauten Werke selbst, wenn er sie nicht ausführte, wie es seinem Dienst entsprach, ein Hindernis sein könnte. Dies bedeutet, dass er meine Werke schätzte und ihnen den richtigen Wert verlieh, und seine Achtsamkeit zog die für die Erfüllung dieses Dienstes notwendige Gnade an.
Dies scheint nichts Wichtiges zu sein, ist jedoch alles. Wenn nämlich jemand zu einem Dienst gerufen wird und die mit dieser Aufgabe verbundenen Pflichten erfüllt, bedeutet dies, dass er es für Gott tut, und in der Erfüllung der eigenen Pflicht besteht die Heiligkeit. Nun ist er vor Mich gekommen mit der Erfüllung der eigenen Pflichten, die ihm anvertraut wurden. Wie könnte Ich ihn nicht belohnen, wie er es sich verdient hat?”
Als Jesus dies sagte, schien sich der Beichtvater in noch tieferer Sammlung zu konzentrieren, und in seinem Angesicht spiegelte sich das Licht Jesu wieder, doch sprach er kein einziges Wort zu mir.
Dann nahm Jesus seine Rede wieder auf: „Meine Tochter, wenn ein Untergebener (Mitarbeiter) einen Dienst versieht und einen Fehler [dabei] macht, wenn er den Dienstpflichten gegenüber nicht aufmerksam ist, kann er große Kalamitäten verursachen.
Stelle dir jemanden vor, der das Amt eines Richters, eines Königs, eines Ministers oder eines Bürgermeisters innehat: Wenn er einen Fehler macht und nicht sorgfältig auf seine eigenen Pflichten achtet, kann das den Untergang von Familien, Städten und sogar von ganzen Reichen bedeuten.
Wenn dieser Fehlgriff, dieser Mangel an Aufmerksamkeit von einer Privatperson verübt wird, die nicht diesen Dienst versieht, würde er nicht so großes Übel nach sich ziehen.
Denn die Mängel in den Ämtern wiegen schwerer und bringen gravierendere Folgen mit sich. Wenn Ich einen Beichtvater berufe, um ihm ein Amt zu geben, und in diesem Dienst ein Werk von Mir anvertraue, und Ich sehe [auf seiner Seite] nicht die Aufmerksamkeit noch die Erfüllung seiner eigenen, mit diesem Amt verbundenen Pflichten, dann gebe Ich ihm weder die nötige Gnade noch ausreichendes Licht zum Verständnis der ganzen Bedeutung meines Werkes.
Ich kann auch nicht auf ihn vertrauen, weil Ich sehe, dass er das von Mir ihm anvertraute Werk nicht schätzt. Meine Tochter, wer sein Amt genau versieht, zeigt, dass er es tut, um meinen Willen zu erfüllen.
Sonst hieße es, dass er es für menschliche Absichten macht: o, wenn du den Unterschied zwischen diesen beiden kennen würdest!” (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 19; 13. Mai 1926)