7In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, 8und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, 9kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen.
10Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. 11Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.
12Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. 13Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.

„In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben“ (Mk 6,7)

… „Ich möchte dich lehren, wie du bei Mir sein sollst: tritt als erstes in Mich ein, wandle dich um in Mich und nimm, was du in Mir findest.
Zweitens, wenn du dich dann ganz mit Mir angefüllt hast, geh hinaus und wirke zusammen mit Mir, als wären du und Ich nur ein Einziges, sodass, wenn Ich Mich bewege, du auch dich bewegst, wenn Ich denke, auch du an das selbe denkst; kurz, was immer Ich tue, auch du tust.
Drittens, entferne dich einen Augenblick lang von Mir und gehe mit jenen von Uns gemeinsam getanen Akten zu den Menschen, und gib allen und jedem einzelnen all das, was Wir gemeinsam gewirkt haben, d.h., gib jedem mein göttliches Leben, kehre dann gleich zu Mir zurück und bringe Mir im Namen aller, all jene Glorie dar, die sie Mir darbringen sollte, wobei du für sie betest, sie entschuldigst, sühnst und liebst.
Ach ja, liebe Mich für alle, sättige Mich mit Liebe! In Mir gibt es keine Leidenschaften, aber wenn es eine geben könnte, wäre die Liebe die einzige und alleinige.
Aber die Liebe in Mir ist mehr als eine Leidenschaft, sie ist vielmehr mein Leben, und wenn die Leidenschaften vernichtet werden können, das Leben jedoch nicht. Siehst du, wie nötig Ich es habe, geliebt zu werden? Liebe Mich daher, liebe Mich.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 8; 9. Februar 1908)

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… „Meine Tochter, die Seele kann erkennen, ob sie ihre Leidenschaften beherrscht hat, wenn sie von Versuchungen oder von Menschen berührt wurde und sich nicht darum kümmert.
Wenn die Seele z.B. zur Unreinheit versucht wird und diese Leidenschaft beherrscht hat, dann achtet sie nicht darauf, und ihre Natur selbst bleibt auf ihrem Platz.
Wenn aber nicht, wird die Seele verdrießlich, betrübt sich und fühlt einen verdorbenen Strom in ihrem Körper fließen. Oder wenn je-mand einen anderen demütigt oder beleidigt, und dieser die Leidenschaft des Stolzes beherrscht hat, bleibt er im Frieden.
Wenn aber nicht, fühlt er einen Strom von Feuer, Empörung und Stolz in sich selbst, der ihn ganz durcheinander bringt; in der Tat, wenn die Leidenschaft da ist, tritt sie bei entsprechender Gelegenheit auf; und so ist es mit allem Übrigen.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 6; 20. April 1905)

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… „Meine Tochter, es ist der absolute Wille Gottes, dass die Schriften über meinen Göttlichen Willen veröffentlicht werden. Wie viel auch geschehen mag, Er wird über alles triumphieren.
Selbst wenn es jahrelang dauern sollte, wird Er alles zu disponieren verstehen, damit sein absoluter Wille erfüllt werde. Der Erscheinungszeitpunkt hängt davon ab und ist bedingt davon, wann sich die Menschen für den Empfang eines so großen Gutes disponieren.
Er hängt auch von jenen ab, die sich darum kümmern sollen, seine Sprachrohre zu sein und das Opfer zu bringen, um die neue Ära des Friedens zu bringen – die neue Sonne, welche alle Wolken des Bösen auflösen wird. Wenn du wüsstest, wie viele Gnaden und Erleuchtungen Ich für jene bereitet habe, die Ich disponiert sehe, sich mit den Schriften zu befassen!
Sie werden als erste den Balsam, das Licht und das Leben meines FIAT wahrnehmen. Schau Mich an: Ich halte in meinen Händen die Kleider, die Speise, die Zierde und die Gaben für jene bereit, die sich mit ihnen befassen sollen.
Doch halte Ich Ausschau, um zu sehen, wer die wahrhaft Disponierten sind, um sie mit den Vorrechten zu erfüllen, die für ein so heiliges Werk notwendig sind, das Ich so sehr liebe und sie tun lassen möchte.
Ich muss dir jedoch auch sagen: ‘Wehe denen, die sich entgegenstellen oder Hindernisse in den Weg legen!’ Du aber ändere nichts – nicht einmal einen Beistrich von dem, was notwendig ist, um das Reich meines Göttlichen Willens vorzubereiten!
Es soll bei all dem, was getan werden muss, um den Menschen diese große Wohltat zu schenken, nichts von meiner und deiner Seite fehlen. Sobald sich die Menschen disponieren, mögen sie alles Nötige und in der richtigen Ordnung vorfinden.
Tat Ich dasselbe nicht beim Erlösungswerk? Ich bereitete alles vor, Ich tat und litt alles und sah viel Widerwärtiges: meine eigenen Apostel waren schwankend, zweifelnd, furchtsam, sodass sie sogar flüchteten, sobald sie Mich in den Händen der Feinde sahen, und Mich allein ließen.
Zudem hatte Ich nicht das Glück, irgendeine Frucht zu sehen, solange Ich auf der Erde war. Trotz alledem unterließ Ich nichts, was für das vollständige Werk der Erlösung notwendig war.
Wenn sie die Augen auftun und sehen, was Ich getan habe, sollten sie den ganzen Schatz vorfinden, um die Erlösung zu empfangen und nichts sollte ihnen fehlen, um die Frucht meiner Ankunft auf Erden zu erlangen.
Meine Tochter, das Reich meiner Erlösung und jenes meines Willens sind so innig miteinander verbunden, dass sie einander die Hand reichen und quasi dasselbe Schicksal seitens der menschlichen Undankbarkeit erleiden. Aber wer ein so großes Gut geben und bilden soll, soll weder darauf achten, noch dabei stehenbleiben.
Wir müssen vollständige Werke tun, damit von unserer Seite nichts fehlt, und sie, wenn sie sich also disponieren, alles Nötige finden mögen, um das Reich meines Willens aufzunehmen.” (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 24; 2. August 1928)

„Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie“ (Mk 6,11)

„… Zwang hat Mir nie gefallen, sodass Ich, als Ich auf die Erde kam und in Betlehem geboren werden wollte, von Tür zu Tür ging und anklopfte, damit man Mir einen Ort gebe, wo ich geboren werden konnte, doch Ich zwang niemanden.
Hätte Ich gewollt, so hätte Ich mit meiner Macht, mit Zwang einen weniger unbequemen Ort für meine Geburt gefunden, doch Ich wollte nicht, sondern gab Mich damit zufrie den, nur anzuklopfen und um eine Unterkunft zu bitten, und ohne darauf zu bestehen, ging Ich weiter, um an anderen Türen zu klopfen.
Und da Mich niemand aufnehmen wollte, begnügte Ich Mich damit, in einer Grotte geboren zu werden, wo die Tiere Mir freien Eintritt gaben und ihrem Schöpfer die erste Anbetung leisteten – lieber noch, als jemanden zu zwingen, Mich einzulassen.
Doch diese Weigerung kostete die Betlehemiten viel, denn sie hatten nie mehr das Glück, dass meine Füße ihren Boden betraten, noch sahen sie Mich jemals mehr in ihrer Mitte.
Mir gefallen die spontanen, ungezwungen Dinge; Mir gefällt es, wenn die Seele sich zu eigen macht, was Ich will, und als wäre es das Ihre, nicht das meine, dass sie freiheraus und aus Liebe Mir das gibt, was Ich will. Der Zwang ist für die Sklaven und Diener und für jene, die nicht lieben.
Deshalb gehe Ich an jenen Seelen, wie an den Betlehemiten vorüber, die nicht bereit sind, Mich bei sich einzulassen und Mir die volle Freiheit geben, das zu tun, was Ich von ihnen will.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 16; 11. April 1924)

„Sie… salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie“ (Mk 6,13)

Diesen Morgen sah ich, als ich mich außerhalb von mir befand, meinen süßen Jesus sehr leiden, und ich bat Ihn, seine Schmerzen mit mir zu teilen; Er antwortete mir: „Du leidest auch, lieber nehme Ich deine Stelle ein, und du wirst an Mir den Dienst einer [Kranken]Schwester tun.“
So schien es, dass Jesus sich selbst in mein Bett legte, und ich stand an seiner Seite und begann, sein Haupt wieder aufzurichten und die Dornen zu entfernen, die in sein heiligstes Haupt eingedrungen waren, eine nach der anderen.
Dann ging ich weiter zu seinem Leib und sah alle seine Wunden durch, trocknete deren Blut und küsste sie; doch ich hatte nichts, womit ich sie salben könnte, um den Krampf zu mildern, als ich plötzlich sah, dass aus meiner Brust Öl herauskam.
Ich nahm es und salbte die Wunden Jesu, doch mit einiger Furcht, da ich die Bedeutung dieses Öles nicht verstand, das aus mir herauskam.
Doch der gebenedeite Jesus ließ mich erkennen, dass die Ergebung in den Göttlichen Willen Öl ist, das, während es unsere Leiden salbt und lindert, zugleich die Krämpfe der Wunden Jesu salbt und lindert.
Als ich diesen Dienst einige Zeit lang an meinem teuren Jesus versehen hatte, verschwand Er und ich kehrte in mich selbst zurück. (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 3; 23. April 1900)