Fest des Hl. Laurentius (Joh 12,24-26)
24In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. 25Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.
26Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren.
„Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht“ (Joh 12,24)
Als ich über das Leben zweier Heiliger gelesen hatte, von denen sich die eine sehr nach dem Leiden sehnte und die andere ganz klein sein wollte, dachte ich in meinem Inneren darüber nach, welche von beiden die bessere sei, um sie nachzuahmen.
Da ich dies nicht für mich entscheiden konnte, fühlte ich mich irgendwie in der Klemme. Um frei zu sein und nur daran denken zu können, Ihn zu lieben, sagte ich mir: „Ich will nach nichts trachten, als Ihn zu lieben und seinen Heiligsten Willen vollkommen zu erfüllen.“
In diesem Augenblick sprach der Herr in meinem Inneren zu mir: „Und Ich möchte dich hier haben – in meinem Willen. Solang das Weizenkorn nicht in der Erde begraben ist und ganz stirbt, kann es nicht zu neuem Leben erstehen, sich vervielfältigen und anderen Körnern das Leben spenden.
So kann auch die Seele, solange sie sich nicht in meinem Willen begräbt, bis sie gänzlich stirbt, indem sie ihren Willen ganz in dem Meinem zunichtemacht, nicht zu neuem Göttlichen Leben auferstehen mit dem Wiederaufleben aller Tugenden Christi, welche die wahre Heiligkeit [in sich] enthalten.
Daher sei mein Wille das Siegel, der dein Inneres und Äußeres besiegelt, und wenn mein Wille gänzlich in dir auferstanden ist, wirst du die wahre Liebe vorfinden.
Dies ist die größte unter allen anderen Heiligkeiten, die man anstreben kann.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 7; 20. Januar 1907)
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Ich verabgründete mich im unermesslichen Meer des Göttlichen Willens, und mein süßer Jesus trat mich segnend, aus meinem Inneren hervor; nachdem Er mich gesegnet hatte, umschlang Er meinen Hals mit seinen Armen und sagte zu mir:
„Meine Tochter, Ich segne dein Herz, deine Herzschläge, deine Gefühle, deine Worte, deine Gedanken, bis hin zu deiner kleinsten Bewegung, damit alle durch meinen Segen mit göttlicher Kraft erfüllt werden.
So werden sie, wenn sie in meinen Willen eintreten, kraft meines Segens diese göttliche Kraft mit sich bringen und die Macht haben, sich in alle zu verströmen, sich allen zu geben, Mich für jeden zu vervielfältigen, um Mir die Liebe und Ehre zu bringen, wie wenn alle mein Leben in sich hätten.
Tritt daher in meinen Willen ein, durchdringe Himmel und Erde, gehe zu allen hin. Mein Wille ist reinstes Licht, und dieses Licht enthält die Allsicht – den Pass, um in die geheimsten Verstecke und Fasern einzudringen, in den tiefsten Abgrund und in die Räume in höchsten Höhen.
Dieser Pass braucht keine Unterschrift, um gültig zu sein, sondern enthält in sich selbst diese Macht, denn da Er Licht ist, das von der Höhe herabsteigt, kann Ihm niemand den Schritt und den Eintritt verwehren. Und überdies ist Er König über alles und hat die Herrschaft überall inne.
Setze daher in meinem Willen deine Gedanken in Umlauf, deine Worte, deine Herzschläge, deine Leiden, dein ganzes Sein, lasse nichts in dir selbst [zurück], damit du mit dem Pass des Lichtes meines Willens und meiner göttlichen Kraft in jeden Akt der Geschöpfe eintrittst und mein Leben in jedem von ihnen vervielfältigst.
O, wie werde Ich glücklich sein zu sehen, wie das Geschöpf kraft meines Willens Himmel und Erde mit so vielen meiner Leben erfüllt, als Geschöpfe existieren!”
So gab ich mich dem Höchsten Willen hin, und in Ihm umhergehend, ließ ich meine Gedanken, meine Worte, meine Sühneakte usw., in jeder geschaffenen Intelligenz und in allen übrigen menschlichen Aktivitäten fließen, und [in dem Maß,] wie ich meine Akte verrichtete, wurde Jesus gebildet. O wie schön und bezaubernd war es, so viele Jesus zu sehen, wo immer der Pass des Lichtes des Ewigen Willens vorüberging!
Dann befand ich mich wieder in mir selbst und sah Jesus neben mir, der meinen Hals umarmte und mich fest drückte; Er schien ganz festlich gestimmt, als wäre ich die Ursache der Vervielfältigung seines Lebens, die Ihm die Ehre und Herrlichkeit so vieler weiterer göttlicher Leben darbringt.
So sagte ich zu Ihm: „Meine Liebe, mir scheint es nicht wirklich so, dass ich dein Leben vervielfältigen konnte, um Dir die große Ehre so vieler göttlicher Leben darzubringen.
Und außerdem bist Du überall gegenwärtig, so liegt es in Dir selbst, dass dieses Leben in jedem Akt hervorgeht, nicht in meiner Kraft. Ich bleibe stets das kleine Mädchen, das zu nichts nütze ist.“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 16; 19. März 1924)
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Ich fühlte mich bedrückt, und ein Gedanke wollte die Heiterkeit meines Geistes trüben: „Wenn du jetzt sterben müsstest, und dir Zweifel und Befürchtungen über dein Verhalten im Leben kämen, sodass du sogar um dein Heil fürchten müsstest – was dann?”
Doch als ich darüber nachsinnen wollte, ließ mir mein süßer Jesus keine Zeit mehr, diesen Gedanken weiter zu spinnen noch eine Antwort zu finden. Er bewegte sich in meinem Inneren und sprach kopfschüttelnd und gleichsam über meinen Gedanken betrübt, zu mir:
„Meine Tochter, was sagst du? Diese Gedanken sind eine Beleidigung für meinen Willen. In meinen Willen dringen weder Befürchtungen noch Zweifel noch irgendeine Gefahr ein – all dies ist Ihm fremd; dies sind vielmehr die elenden Lumpen des menschlichen Willens.
Mein Wille ist dieses ruhige Meer, das Friede, Seligkeit, Sicherheit und Gewissheit murmelt, und die Wellen, die seinem Schoß entströmen, sind Wellen der Freude und endlosen Glückes. Daher haben Mich diese deine Gedanken erschüttert.
Mein Wille ist nicht fähig zu Ängsten, Zweifeln, Gefahren, und die Seele, die in Ihm lebt, entfernt sich von den elenden Fetzen des menschlichen Willens. Außerdem, wovor sollte sich mein Wille fürchten?
Wer könnte je an seinem Wirken zweifeln, wenn vor der Heiligkeit der Akte meines Willens alle zittern und in Anbetung seines Wirkens die Stirn beugen müssen? Ich sagte dir vielmehr etwas, das für dich ganz tröstlich und für Mich sehr ehrenvoll ist: wenn du in der [irdischen] Zeit stirbst, wird es dir so gehen, wie es Mir bei meinem Tod erging.
In meinem Leben arbeitete, betete und predigte Ich, Ich setzte Sakramente ein und litt unglaubliche Peinen, ja den Tod selbst. Doch Ich kann behaupten, dass meine Menschheit fast [keine Früchte, ja] nichts sah, verglichen mit all dem vielen Guten, das sie gewirkt hatte, nicht einmal die Sakramente selbst wurden lebendig praktiziert, solange Ich auf Erden weilte. Als Ich gestorben war, besiegelte der Tod mein ganzes Werk, meine Worte, meine Leiden und die Sakramente.
Die Frucht meines Todes bestätigte alles, was Ich tat und ließ meine Werke, Leiden, Worte und die von Mir eingesetzten Sakramente wieder zum Leben erstehen, sowie die Fortsetzung ihres Lebens, bis zum Ende der Jahrhunderte.
So brachte mein Tod alle meine Werke in Gang und ließ sie zu immerwährendem Leben auferstehen. All dies war gerecht, da meine Menschheit das ewige WORT einschloss, sowie einen Willen, der weder Anfang noch Ende hat, noch dem Tod unterworfen ist.
Von all dem, was Er gewirkt hatte, durfte nichts verloren gehen, nicht einmal ein einziges Wort, sondern alles sollte eine Fortsetzung bis zum Ende der Jahrhunderte haben, um in den Himmel zu gelangen und alle Seligen ewig glücklich zu machen.
So wird es auch mit dir sein: mein Wille, Der in dir lebt und zu dir spricht, Der dich in Ihm wirken und leiden lässt, wird nichts, kein einziges Wort von den vielen Wahrheiten, die Ich dir über meinen Willen geoffenbart habe, verloren gehen lassen, sondern Er wird alles in Bewegung setzen und wiederaufleben lassen.
Dein Tod wird all das bestätigen, was Ich dir mitgeteilt habe; und da das Leben in meinem Willen bewirkt, dass alles, was die Seele tut, leidet, betet, spricht, einen Akt des Göttlichen Willens enthält, wird all dies keinem Tod unterworfen sein, sondern diese Akte werden wie viele Leben in der Welt bleiben – alle im Akt, den Menschen Leben zu schenken.
So wird dein Tod die Schleier über allen Wahrheiten, die Ich dir mitgeteilt habe, zerreißen, und sie werden wie ebenso viele Sonnen wieder aufsteigen und die Nebel aller Zweifel und Schwierigkeiten auflösen, mit denen sie im Leben zugedeckt schienen.
Solange du also auf dieser Welt hier unten lebst, wirst du in den anderen wenig bis nichts von all dem vielen Guten bemerken, das mein Wille durch dich tun möchte; doch nach deinem Tod wird alles seine volle Wirkung entfalten.“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 17; 29. Juni 1925)
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… „Ein anderes Bild für das Wirken der Seele in meinem Willen ist die Erde. Die Seelen, die in meinem Willen leben, sind wie Pflanzen, Blumen, Bäume und Samen. Mit wie viel Liebe tut sich die Erde nicht auf, um den Samen aufzunehmen?
Ja, mehr noch, sie spaltet sich, um sich dann darüberzulegen und dem Samen dabei zu helfen, mit ihr zu Staub zu zerfallen, damit sie aus ihrem Schoß leichter die Pflanze hervorbringen kann, die dieser Same enthält.
Sobald sie aus ihrem Schoß hervorsprießt, drängt sich die Erde um sie, stellt ihr die Feuchtigkeit bereit, die sie hat – gleichsam als Speise, um sie wachsen zu lassen…
Keine Mutter kann so zärtlich sein wie die Mutter Erde, denn diese hält ihr Neugeborenes nicht immer in ihrem Schoß, noch reicht sie ihm stets die Milch.
Doch mehr als eine Mutter, löst die Erde die Pflanze nie von ihrem Schoß, sondern je höher sie emporwächst, desto mehr sinkt die Erde hinunter und lässt sich ‚aufschlitzen‘, um den Wurzeln Platz zu machen, damit die Pflanze schöner und stärker heranwachsen kann.
Ihre Liebe und Eifersucht sind so groß, dass sie sie stets an ihrer Brust lässt, um ihr ständig Leben und Nahrung zu spenden. Doch die Pflanzen, die Blumen usw. sind die schönste Zierde der Erde, ihre Seligkeit, ihre Ehre und ihr Reichtum und versorgen die Menschengeschlechter mit Nahrung.
Mehr als die Mutter Erde ist mein Wille für die Seele, die in meinem Willen lebt und wirkt. Mehr als eine zärtliche Mutter verberge Ich sie in meinem Willen, helfe ihr dabei, den Samen des eigenen Willens sterben zu lassen, damit sie mit dem Meinigen wiedererstehe und mache aus ihr meine bevorzugte Pflanze.
Ich nähre sie mit der himmlischen Milch meiner Gottheit, und meine Eifersucht ist so groß, dass Ich sie an meiner Brust belasse und Mich eng an sie drücke, damit sie schön, stark und Mir ganz ähnlich heranwachse.
Sei daher aufmerksam, meine Tochter, und wirke stets in meinem Willen, wenn du deinen geliebten Jesus zufrieden stellen möchtest. Ich wünsche, dass du alles andere aufgibst und nur diesen einen Punkt beherzigst, ständig in meinem Willen zu leben und zu wirken.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 17; 9. August 1924)
„Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben“ (Joh 12,25)
… „Meine gesegnete Tochter, absolute, notwendige und höchst wichtige Bedingungen, die lebendig und substantiell das Reich meines Göttlichen Willens zusichern, sind die, dass Ich von den Menschen große Opfer wünsche – und langdauernde Opfer.
So muss unsere Güte kraft des verlangten Opfers, der Seele, von der sie es verlangt hat, überraschende Gnaden gewähren. Somit wird der Seele, die von meiner Liebe, von meinen Gaben und Gnaden fasziniert ist, das Opfer, das Ich von ihr fordere, wie ein Nichts erscheinen, obwohl sie weiß, dass ihr [selbständiges] Leben [nun] zu Ende ist.
Sie wird kein Recht mehr über sich selbst haben, sondern alle Rechte werden bei Dem liegen, der das Opfer von ihr fordert. Würde sie nicht die ganze Intensität des akzeptierten Opfers kennen, dann hätte es nicht den ganzen Wert.
Je besser man nämlich die Größe und das Gewicht des Opfers erkennt, umso größerer Wert wird hineingelegt. Die Kenntnis legt den genauen und vollendeten Wert in das Opfer.
Wer hingegen nicht die ganze Belastung eines Opfers kennt – o, wie stark vermindert sich dann der Wert, die Gnade und die Wohltat, die man erlangen soll! Zudem bleibt unsere Liebe verwundet, und unsere Macht fühlt sich machtlos vor einer Seele, von der Wir große Opfer erbitten und ihr die Last zeigen, der sie sich unterwerfen soll; und diese akzeptiert alles – rein aus Liebe zu Uns und um unseren Willen zu erfüllen.
Das langandauernde Opfer bringt ein langandauerndes Gebet mit sich. Wir sind ganz Ohr, ganz aufmerksam, und unsere Blicke sind hingerissen, wenn die Seele mitten im Feuerbrand des von Uns gewünschten Opfers betet – und worum betet sie und was wünscht sie?
Das, was Wir wollen: dass unser ‚Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden‘. Ach, wenn sie könnte, würde sie Himmel und Erde umdrehen und hätte gern alles in ihrer Macht, damit alle um das bitten, was sie will, damit ihr Opfer die Absicht erreicht und die von Gott gewünschte Frucht trägt!
Unsere Vatergüte ist so groß, dass es Uns unmöglich ist, die Absicht eines langen Opfers und eines ausgedehnten Gebetes nicht zu gewähren. Das sind die Bedingungen seitens der Geschöpfe.
Dies haben Wir mit dir getan und Wir wünschen, dass du es weißt. Wir geben unsere Dinge nämlich keinen Blinden, die wegen ihrer Blindheit die Güter nicht kennen, die Wir ihnen oder ihrer Umgebung gewähren, noch weniger Stummen, die in ihrer Stummheit keine Worte finden, um unsere Wahrheiten und Gnaden kundzutun.
Zunächst schenken Wir die Kenntnis von dem, was Wir mit der Seele tun möchten, und dann schenken und tun Wir das, was Wir verfügt haben.
Die Kenntnis kann man den Anfang, den leeren Platz, den Samen nennen: hierin werden das Opfer und unsere Dinge deponiert, und die Kenntnis ruft das schöne Gebet [der Seele] hervor, das Uns schwach macht, mit Ketten und unzertrennlichen Banden fesselt und bewirkt, dass Wir der Seele das Erwünschte gewähren; zudem wollte unser Wille, der Leben und Werk ist, und allem und allen das Leben gibt, seitens der Menschheitsfamilie das Leben einer Seele zu seiner Verfügung haben, die ohne sich zu widersetzen in der Macht seines Willens bleibe, damit Er mit ihr tun könne, was Er will.
Dies brauchte Er, um auf Erden herrschen zu können, und das wird Ihm als Stütze und Bedingung dienen, damit Er seitens der Geschöpfe sein Reich garantiere.
Jetzt kommen die Bedingungen für die Garantie seitens Gottes. Doch wem könnte Er sie geben, wenn nicht der [Seele], von der Er das Opfer verlangt hat?
So waren meine langdauernden Offenbarungen über die Wahrheiten meines Willens, meine vielen Worte über sein Reich und das Gute, das Er tun will und tun soll, seinen langen, ca. sechstausend Jahre währenden Kummer, dass Er regieren möchte, aber zurückgewiesen wurde, die vielen Verheißungen an Gütern, Glück und Freuden, die Er geben möchte, wenn sie Ihn regieren lassen – nichts anders als Zusicherungen, die Ich den Menschen bezüglich dieses Reiches meines Fiat gewährte.
Diese Garantien wurden im schönsten, heiligsten, kostbarsten Gegenstand gegeben und besiegelt, d.h. im Zentrum des Feuerbrandes deines von Uns gewünschten Opfers.
Ich kann sagen, dass Ich nie müde werde, Garantien abzugeben – Ich rede, Ich spreche stets von neuem, auf neue Weisen, und teile neue Wahrheiten mit, neue Formen, überraschende Gleichnisse, stets über meinen Göttlichen Willen.
Ich hätte nie so viel gesagt, wenn Ich nicht sicher wäre, dass mein Reich auf Erden herrschen soll. So ist es fast unmöglich, dass meine so lang dauernden Kundgebungen und ein so lang andauerndes Opfer von dir nicht die ersehnten Früchte seitens Gottes und seitens der Geschöpfe erbringen sollen.
Setze daher deinen Flug in jenem Fiat fort, das die Macht hat, sich seinen Weg zu bahnen, alle Schwierigkeiten zu überwinden und kraft der Liebe seine grausamsten Feinde zu seinen treuesten Freunden und Verteidigern zu machen.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 30; 27. März 1932)


