Dienstag der 23. Woche im Jahreskreis (Lk 6,12-19)
12In jenen Tagen ging Jesus auf einen Berg, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott. 13Als es Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus; sie nannte er auch Apostel.
14Es waren Simon, dem er den Namen Petrus gab, und sein Bruder Andreas, dazu Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomäus, 15Matthäus und Thomas, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, genannt der Zelot, 16Judas, der Sohn des Jakobus, und Judas Iskariot, der zum Verräter wurde.
17Jesus stieg mit ihnen den Berg hinab. In der Ebene blieb er mit einer großen Schar seiner Jünger stehen, und viele Menschen aus ganz Judäa und Jerusalem und dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon 18strömten herbei. Sie alle wollten ihn hören und von ihren Krankheiten geheilt werden. Auch die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt.
19Alle Leute versuchten, ihn zu berühren; denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.
„In jenen Tagen ging Jesus auf einen Berg, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott“ (Lk 6,12)
„In jenen Tagen ging Jesus auf einen Berg, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott“ (Lk 6,12)
… „Meine Tochter, Mut, Ich verlasse dich nicht, sondern Ich bin in dir, obwohl du Mich nicht immer siehst; und du vereinige dich immer mit Mir.
Wenn du betest, soll dein Gebet in dem meinen strömen, und mache es zu deinem; so wirst alles, was Ich mit meinen Gebeten bewirkte, die Glorie, die Ich dem Vater erwies, das Gute, das Ich allen erflehte, auch du tun.
Wenn du arbeitest, lasse deine Arbeit in der meinen fließen und mache sie dir zu eigen, so wirst du all das Gute, das meine Menschheit wirkte, die alles heiligte und vergöttlichte, in deiner Macht haben. Wenn du leidest, lasse dein Leiden in dem Meinen fließen, und mache es dir zu eigen.
So wirst du all das Gute, das Ich in der Erlösung tat, in deiner Macht haben.
Damit wirst du die drei wesentlichen Punkte meines Lebens besitzen, und in dem Maß, wie du dies tust, werden aus dir unermessliche Gnadenmeere hervorgehen, die sich zum Wohl aller ergießen werden; und Ich werde dein Leben nicht als das deine, sondern als das Meine ansehen.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 11; 10. Dezember 1915)
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Während ich betete, stellte sich mein liebenswürdiger Jesus nahe zu mir, und ich vernahm, wie auch Er betete, und so hörte ich Ihm zu; und Jesus sprach zu mir:
„Meine Tochter, bete, aber bete, wie Ich bete, d.h. ergieße dich ganz in meinen Willen, und in Ihm wirst du Gott und alle Geschöpfe finden, und indem du dir alle Dinge der Geschöpfe zu eigen machst, wirst du sie Gott geben, als wäre es ein einziges Geschöpf, denn der Göttliche Wille ist Besitzer von allen; und du wirst die guten Akte [der Seelen] der Gottheit zu Füßen legen, um Ihr die Ehre zu erweisen, die schlechten, um sie mit der Heiligkeit, Macht und Unermesslichkeit des Göttlichen Willens, dem nichts entgeht, zu sühnen.
Dies war auch das Leben meiner Menschheit auf Erden. Wie heilig Sie auch war, hatte Sie doch diesen Göttlichen Willen nötig, um dem Vater eine vollständige Genugtuung zu leisten und das Menschengeschlecht zu erlösen, denn nur in diesem Göttlichen Willen fand Ich alle Generationen, die vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen, und alle ihre Akte, Gedanken, Worte, usw. wie im Akt.
Und in diesem Heiligen Wollen nahm Ich, ohne dass Mir etwas entging, alle Gedanken in meinen Geist auf, und für jeden einzelnen im Besonderen begab Ich Mich vor die Höchste Majestät und leistete Sühne für sie; und in demselben Willen stieg Ich in den Geist jedes einzelnen Geschöpfes hinab und teilte ihm die Wohltaten mit, die Ich für seine Intelligenz erfleht hatte.
In meine Blicke nahm Ich alle Augen der Geschöpfe auf, in meine Stimme ihre Worte, in meine Bewegungen die ihren, in meine Hände ihre Werke, in mein Herz die Affekte und Wünsche, in meine Füße die Schritte, und indem Ich Mir sie zu eigen machte, leistete meine Menschheit in diesem Göttlichen Willen dem Vater Genugtuung und brachte die armen Geschöpfe in Sicherheit.
Der Göttliche Vater war dadurch befriedigt und konnte Mich auch nicht zurückweisen, da Er selbst der Heilige Wille ist. Hätte Er etwa sich selbst abgelehnt?
Sicher nicht, umso mehr, als Er in diesen Akten vollkommene Heiligkeit, unerreichbare und bezaubernde Schönheit, höchste Liebe, unermessliche und ewige Akte sowie unbesiegbare Macht vorfand.
Dies war das ganze Leben meiner Menschheit auf Erden, vom ersten Augenblick meiner Empfängnis an bis zum letzten Atemzug, um es dann im Himmel und im Heiligsten Sakrament fortzusetzen.
Nun, warum kannst nicht auch du dies tun? Für den, der Mich liebt, ist alles möglich; vereint mit Mir, in meinem Willen, nimm und bringe vor die Göttliche Majestät in deinen Gedanken, die Gedanken aller, in deinen Augen die Blicke aller, in deinen Worten, Bewegungen, Affekten, Wünschen, jene deiner Brüder und Schwestern, um sie zu sühnen, um ihnen Licht, Gnade und Liebe zu erflehen.
In meinem Willen wirst du dich in Mir und in allen befinden, du wirst mein Leben leben, wirst mit Mir beten, und Gott Vater wird daran Wohlgefallen haben und der ganze Himmel zu dir sagen:
„Wer ruft uns von der Erde aus? Wer ist es, der diesen Heiligen Willen in sich selbst hineinzwängen möchte, und damit uns alle zusammen einschließt?“
Und wie viel Wohltaten kann die Erde erlangen, wenn sie den Himmel auf die Erde herabsteigen lässt!“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 11; 3. Mai 1916)
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Ich war betrübt wegen der Entbehrung meines süßen Jesus, und wenn Er kam, wurde ich, während ich ein wenig Leben einatmete, noch bekümmerter, als ich Ihn trauriger als mich selbst erblickte und dass Er nichts davon wissen wollte, sich zu besänftigen, weil die Geschöpfe Ihn nötigen und Ihm weitere Züchtigungen entreißen.
Aber während Er züchtigt, beweint Er das Los des Menschen und verbirgt sich in meinem Herzen, gleichsam um nicht sehen zu müssen, was der Mensch leidet.
Es scheint, dass man in diesen traurigen Zeiten eigentlich nicht leben könne, und doch scheint dies erst der Anfang zu sein.
Als ich also besorgt war über mein hartes und trauriges Los, oft genug Seiner beraubt sein zu müssen, kam also mein süßer Jesus, schlang einen Arm um meinen Hals und sprach zu mir:
„Meine Tochter, vermehre nicht meine Leiden indem du dir Sorgen machst, es sind schon zu viele Leiden! Ich erwarte dies nicht von dir, sondern Ich möchte, dass du dir meine Leiden, meine Gebete, Mich selbst ganz zu eigen machst, so dass Ich in dir ein anderes ‚Ich-Selbst‘ finden könne; in diesen Zeiten möchte Ich große Sühneleistungen, und nur wer sich Mich selbst zu eigen macht, kann sie Mir geben.
Und was der Vater in Mir vorfand, d.h. Verherrlichung, Wohlgefallen, Liebe und gänzliche vollkommene Genugtuung zum Wohl aller, das will Ich in jenen Seelen finden – wie in so vielen anderen Jesus – die Mir Gleiches mit Gleichem vergelten, und diese Meinungen sollst du in jeder Passionsstunde, die du verrichtest, wiederholen, bei jeder Handlung, bei allem.
Und wenn Ich nicht meine Genugtuung vorfinde, ach, dann ist für die Welt alles zu Ende! Die Züchtigungen werden in Strömen herabregnen! Ach, meine Tochter! Ach, meine Tochter!“ Darauf verschwand Er. (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 11; 9. Dezember 1916)
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… „Meine geliebte Tochter, du leidest viel, komme daher in meinen Willen um Erholung zu finden, und gemeinsam beten Wir für die arme Menschheit.“
Da befand ich mich, ich weiß nicht wie, in der Unermesslichkeit des Göttlichen Willens, auf den Armen Jesu; und was Er halblaut sagte, das wiederholte ich danach. Ich werde eine Idee von dem vermitteln, was Er sagte, denn alles zu sagen, ist mir unmöglich.
Ich erinnere mich, dass ich im Willen Jesu alle Gedanken Jesu sah, alles Gute, das Er uns mit seinem Verstand getan hatte, und wie jede menschliche Intelligenz aus seinem Geist das Leben empfing. Aber, o Gott! Welchen Missbrauch trieben sie damit, wie viele Beleidigungen begingen sie!
Und ich sprach: „Jesus, ich vervielfältige meine Gedanken in deinem Willen, um jedem deiner Gedanken den Kuss eines göttlichen Gedankens zu geben, eine Anbetung, eine Anerkennung Deiner, eine Sühne, eine Liebe der göttlichen Gedanken, wie wenn ein zweiter Jesus dies täte; und dies im Namen aller Menschen und aller Gedanken der Menschen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Und ich mache die Meinung, selbst für den Verstand der verlorengegangenen Seelen Ersatz zu leisten. Ich wünsche, dass die Ehre von Seiten aller Geschöpfe vollständig sei, und dass niemand bei dem Aufruf fehle, und was sie nicht tun, das tue ich in deinem Willen, um Dir göttliche und vollendete Ehre zu erweisen.“
Dann blickte mich Jesus an, und wartete, als wünschte Er eine Sühneleistung für seine Augen, und ich sagte:
„Jesus, ich vervielfältige mich in deinen Blicken, damit auch ich so viele Blicke habe, wie oft Du die Geschöpfe mit Liebe angeblickt hast; ich vervielfältige mich in deinen Tränen, damit auch ich weine über die Schuld aller Geschöpfe, um Dir im Namen aller, Blicke göttlicher Liebe und göttliche Tränen geben zu können, um Dir vollständige Ehre und Sühne zu erweisen für alle Blicke aller Geschöpfe.“
Darauf wollte Jesus, dass ich für alles, für den Mund, das Herz, die Wünsche, usw. die Wiedergutmachungen fortsetze und alles in seinem Willen vervielfältigte; wobei es hier zu lang wäre, alles zu erzählen, daher gehe ich weiter. Dann fügte Jesus hinzu:
„Meine Tochter, wie du die Akte in meinem Willen machtest, bildeten sich zwischen Himmel und Erde ganz viele Sonnen, und Ich betrachte die Erde durch diese Sonnen; sonst wäre der Abscheu, den Mir die Erde bereiten würde, so groß, dass Ich sie nicht ansehen könnte.
Aber sie empfängt wenig von diesen Sonnen, weil die Finsternis so groß ist, dass sie sich vor diese Sonnen stellt und weder das gesamte Licht noch die Wärme durchlässt.“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 12; 7. April 1919)
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Ich war gerade beim Gebet, und mein süßer Jesus zog mich an sich, indem Er mich ganz in sich umwandelte und sagte zu mir: „Meine Tochter, beten wir ge-meinsam, um den Himmel in unsere Gewalt zu nehmen und die Erde daran zu hindern, sich noch mehr in den Strudel des Bösen zu stürzen.”
Da beteten Wir zusammen, und danach fügte Er hinzu: „Meine Menschheit auf Erden sah sich angesichts der Gottheit sehr beengt, und da sie von Ihr un-trennbar war, tat sie nichts anderes als in die Unermesslichkeit des Ewigen Wollens einzutreten, und Ich öffnete viele Quellen zum Wohle der Geschöpfe: indem sie von einem Gottmenschen geöffnet wurden, verlieh Ich der Menschheitsfamilie das Recht, sich diesen Quellen zu nähern und das zu nehmen, was sie wollten.
So bildetet Ich die Quelle der Liebe, jene des Gebets, eine andere der Wiedergutmachung, die Quelle der Vergebung, jene meines Blutes, eine andere der Ehre. Willst du nun wissen, wer diese Quellen bewegt, damit sie aufsteigen und überfließen, sodass die ganze Erde davon überflutet wird?
Die Seele, die in meinen Willen eintritt. Wenn sie lieben will, nähert sie sich beim Eintreten der Quelle der Liebe, und indem sie liebt oder die Intention hat, zu lieben, bewegt sie die Quelle.
Die Wasser schwellen an, da sie bewegt werden, fließen über und überfluten die ganze Erde, und manchmal sind diese Bewegungen so stark, dass die Wellen so hoch aufsteigen, dass sie den Himmel berühren und die himmlische Heimat überfluten.
Wenn die Seele beten, wiedergutmachen, den Sündern die Vergebung erwirken oder Mir die Ehre geben möchte, bewegt sie die Quelle des Gebetes, der Sühne, der Vergebung, und diese steigen hoch, fließen über und überfluten alle. Wie viele Güter hat meine Menschheit nicht dem Menschen erwirkt?
Ich ließ die Pforten offen, damit sie mit aller Leichtigkeit eintreten könnten, doch wie wenige sind es, die hier eintreten!“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 13; 28. Januar 1922)
„Rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus; sie nannte er auch Apostel“ (Lk 6, 13)
… „Jesus, verschone die Oberen der Kirche, es sind schon wenig und wenn Du sie schlägst, dann werden die Regierenden fehlen.“
Und Jesus: „Erinnerst du dich nicht, dass Ich mit zwölf Aposteln meine Kirche gegründet habe? So werden jene wenigen, die übrigbleiben werden, genügen, um die Welt zu reformieren.
Der Feind ist schon an ihren Türen, die Revolutionen sind schon im Gange, die Nationen werden in Blut schwimmen, und die Führenden werden zerstreut werden.
Bete, bete und leide, damit der Feind nicht die Freiheit habe, alles zugrunde zu richten.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 12; 7. April 1919)


