13In jener Zeit wurden einige Pharisäer und einige Anhänger des Herodes zu Jesus geschickt, um ihn mit einer Frage in eine Falle zu locken. 14Sie kamen zu ihm und sagten: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und dabei auf niemand Rücksicht nimmst; denn du siehst nicht auf die Person, sondern lehrst wirklich den Weg Gottes. Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Sollen wir sie zahlen oder nicht zahlen?
15Er aber durchschaute ihre Heuchelei und sagte zu ihnen: Warum stellt ihr mir eine Falle? Bringt mir einen Denar, ich will ihn sehen. 16Man brachte ihm einen. Da fragte er sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten ihm: Des Kaisers.
17Da sagte Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Und sie waren sehr erstaunt über ihn.

„Wessen Bild und Aufschrift ist das? “ (Mk 12,16)

… „Tochter meines Willens, dieses Licht, das du siehst, ist nichts anderes als mein Wille, der deinen Willen verzehren will, um dir die Gestalt unseres Abbildes zu verleihen, d.h. der Drei Göttlichen Personen, und zwar so, dass Wir dich ganz in Uns umgestalten und unseren Willen in dir als Göttlichen Handelnden belassen, was Uns in dem, was Wir tun, gleichkommt.
So werden unsere Abbilder von Uns ausgehen, und unser in dir agierender Wille wird ebenso viele Abbilder von dir nehmen. O, wie vollständig wird der Zweck der Schöpfung erfüllt sein! Das Echo unseres Wollens wird das Echo unseres Wollens sein, das du besitzt.
Der Austausch wird gegenseitig sein, die Liebe wird gegenseitig sein, Wir werden in voller Harmonie sein, das Geschöpf wird in seinem Schöpfer verschwinden, und dann wird unserer Freude und unserer Seligkeit nichts mehr fehlen, weswegen Wir die Schöpfung hervorgebracht haben.
Das „Lasset Uns den Menschen nach unserem Abbild und Gleichnis machen“ wird seine Wirkung haben, und unser Wille allein wird als der, der im Geschöpf handelt, allem die Vollendung bringen; die Schöpfung wird Uns den Göttlichen Zweck erbringen, und Wir werden sie in unserem Schoß aufnehmen als unser Werk, wie Wir es hervorgebracht haben.
Und wenn du übrigens nicht ohne Mich sein kannst, ist es das Echo meiner Liebe, das in deinem Herzen widerhallt, die nicht ohne dich sein kann, in dir widerhallt: und erschüttert davon, suchst du Den, Der dich so liebt.
Und wenn Ich sehe, dass man Mich sucht, vernehme Ich das Echo deiner Liebe in der Meinen und fühle Mich hingezogen, dir neue Ströme der Liebe zu senden, damit du Mich noch mehr suchst.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 14; 17. April 1922)

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… Es ist die Angewohnheit der Ewigen Weisheit, die Akte des Geschöpfes festzusetzen, um das Gute zu vollenden, das Sie ihm tun will. Dies geschah, als die Erlösung durch das Ewige Wort auf die Erde kam.
Es mussten dazu viertausend Jahre verstreichen, und in dieser Zeit wurden alle Akte beschlossen, welche die Geschöpfe tun sollten, um sich zu disponieren, sich dieses große Gut der Erlösung zu verdienen, und alle Gnaden und Kenntnisse, welche die Höchste Majestät gewähren sollte, um dieses Gut bekannt zu machen, das ihnen das Herabsteigen des Wortes in ihre Mitte bringen würde.
Deshalb gab es die Patriarchen, die heiligen Väter, die Propheten, und alle Gerechten des Alten Testaments, die mit ihren Akten den Weg bereiten sollten, und die Treppe, um zur Erfüllung der ersehnten Erlösung zu gelangen.
Doch das genügte nicht, so gut und heilig ihre Akte auch waren, da war die überaus hohe Mauer der Ursünde, die die Trennung zwischen ihnen und Gott aufrecht hielt.
Deshalb bedurfte es einer Jungfrau, die ohne Makel der Erbsünde empfangen war, unschuldig, heilig und von Gott mit allen Gnaden bereichert, die sich alle guten Akte des Verlaufs von viertausend Jahren gleichsam zu eigen machte, sie mit ihrer Unschuld, Heiligkeit und Reinheit bedeckte, auf eine Art, dass die Gottheit diese Akte durch die Akte dieses unschuldigen und heiligen Geschöpfes hindurch schaute, das nicht nur alle Akte der Personen des Alten Bundes umschloss, sondern sie mit ihren [göttlichen] Akten alle übertraf; daher erlangte sie die Herabkunft des WORTES auf die Erde.
Mit all den guten Akten der Alten war es wie mit jemand, der viel Gold und Silber hat, auf diesem kostbaren Metall jedoch nicht das Bild des Königs aufgeprägt ist, das diesem Metall den Geldwert verleiht.
Obwohl es also für sich selbst einen Wert hat, kann man dies aber nicht einen Geldwert nennen, der im Reich mit dem Recht einer Währung im Umlauf sein kann.
Doch nimm an, dass dieses Gold oder Silber vom König erworben wurde, der, ihm nun die Form von Münzen verleihend, ihm sein Bild aufgeprägt hat: so hat dieses Gold das Recht der Währung erworben.
So machte es die Jungfrau: sie prägte den Akten ihre Unschuld, ihre Heiligkeit, den Göttlichen Willen auf, den sie unversehrt besaß, und zeigte sie alle zusammen der Gottheit und erlangte [dadurch] den ersehnten Erlöser.
So vervollständigte die Jungfrau alle Akte, derer es bedurfte, um das Wort auf die Erde herabsteigen zu lassen. Doch das war noch nicht das Ende.
Damit der Erlöser sein Wirkungsfeld auf Erden habe und jeder, der es wollte, sich dieser Akte wie Geld bedienen konnte, um sich den Himmel zu kaufen, brauchte es die Prägung der Unschuld, der Heiligkeit und des Göttlichen Willens, es bedurfte der Prägung des Wirkens des Wortes selbst, um den Menschen zum Himmel aufsteigen zu lassen.
Während das Wirken der Jungfrau genügte, um Mich mitten unter die Geschöpfe herabsteigen zu lassen, bedurfte es, um den Menschen aufsteigen zu lassen, meines göttlichen Wirkens.
Deshalb umfing Ich all diese Akte und machte sie Mir zu eigen, leistete Ersatz für alle, erfüllte alles, und im Namen aller setzte Ich die göttliche Prägung auf alle guten Akte, vom ersten bis zum letzten Menschen, der auf die Erde kommen wird.
Diese Prägung wurde von Mir mit unerhörten Leiden und dem Vergießen meines Blutes vollzogen, und so gab Ich als großmütiger König allen das Geld, um sich den Himmel zu kaufen…“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 18; 12. November 1925)

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… „Gesegnete Tochter meiner Liebe, Ich brenne, Ich fühle Mich erliegen und wie im Fieberwahn, weil Ich geliebt werden will. Weißt du, was Ich tue, um diese Absicht zu erreichen?
Ich lege meine Liebe in das Herz der Seele, Ich lasse sie in ihrem Geist, in den Worten, Werken und Schritten fließen und wandle all diese Liebe, die überall in ihr fließt, in Münzen der Göttlichen Liebe um.
Damit sie nun als unsere [gültige] Währung im Umlauf sein können, präge Ich ihnen mein Abbild auf und die Inschrift rundherum: ‚Jesus, König des Reiches des Göttlichen Willens.’
Nun, mit dieser Währung der Liebe geben Wir dem Geschöpf ein Mittel in die Hand, damit es Uns sagen kann: ‚Mit Recht habe ich Dich geliebt.’ Mit dieser von unserer Güte in Geld umgewandelten Liebe kann die Seele kaufen, was sie will und liebt.
Sie kann unsere Heiligkeit, unseren eigenen Willen, unsere Tugenden kaufen, und wenn sie weitere Liebe haben möchte, hat sie genug Geld, um sie zu kaufen.
O, wie freuen Wir Uns, wenn Wir sehen, dass die Seele nicht mehr arm, sondern reich ist, und so viel besitzt, dass sie sogar unsere eigenen Tugenden und Heiligkeit kaufen kann! Wie schön ist es, wenn die Seele unser Geld der Liebe zu eigen hat, was sie zur Besitzerin all unserer Güter macht!
Wir geben diese Währung der Liebe jedoch [nur] einer Seele, die in unserem Willen lebt, da sie diese nicht verschwenden, sondern sie zu bewahren wissen und vermehren wird, um Uns immer mehr zu lieben und in den Flammen, die Uns verzehren, Erleichterung zu verschaffen.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 36; 10. Mai 1938)

„Da sagte Jesus zu ihnen: ‚So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!‘“ (Mk 12, 17)

… „Ach, meine Tochter, das Leben in meinem Willen ist ein himmlisches Leben. Es bedeutet, dass die Seele das Leben des Lichts, der Liebe, das Leben der Handlung Gottes, das Leben des Gebets in sich wahrnimmt.
In allem, was die Seele tut, fühlt sie vibrierendes Leben in ihren Akten. Wisse, dass die Seele, die den Göttlichen Willen tut und in Ihm lebt, die Göttlichen Akte wie magnetisch anzieht.
Ihre kleinen Bewegungen, Gedanken und Werke werden so machtvoll magnetisch, dass sie ihren Schöpfer so magnetisch anziehen, dass Er sich nicht von der Seele trennen kann. Der Blick unseres Höchstes Wesen wird magnetisiert und blickt stets konzentriert auf die Seele.
Gott fühlt seine Arme magnetisiert und hält die Seele fest an seine Brust gedrückt, unsere Liebe ist magnetisiert, und Wir gießen so viel Liebe in die Seele, dass Wir es schließlich so empfinden, dass die Seele Uns [so] liebt, wie Wir selbst Uns lieben.
Wenn nun die Seele für Uns ein so starker Magnet geworden ist, erreicht unsere Liebe das Übermaß: wenn die Seele ihre Akte – sogar die kleinsten – vollzieht, prägen Wir unseren göttlichen Abdruck auf diese, lassen sie mit der Prägung unseres höchsten Abbildes als unsere Akte durchgehen und deponieren sie in unserer Göttlichen Schatzkammer als unsere Geldmünzen, welche die Seele Uns geschenkt hat.
Wenn du wüsstest, was es heißt, behaupten zu können, dass unser Göttliches Wesen unsere Münzen von den Geschöpfen erhalten hat, welche das von Uns selbst aufgeprägte Bild besitzen, das ihnen Garantie gewährt, dann würde dir das Herz aus reiner Liebe brechen.
Uns Selbst den Geschöpfen zu geben, ist eine Macht, die Wir haben. Da Wir alles besitzen, ist das Geben nichts anderes als ein Ventil für unsere Liebe.
Doch den Seelen zu ermöglichen, dass sie Uns geben können, und zwar unsere Akte – nicht die ihren – zu geben, Münzen zu geben, denen unser Bild aufgeprägt ist – dies ist eine Liebe, die alles übertrifft, sodass Wir sie nicht mehr einschließen können und in unserer Emphase der Liebe sprechen: ‚Du hast Uns verwundet.
Der Magnet deiner Akte hat Uns hingerissen und zu süßen Gefangenen in deiner Seele gemacht. Und Wir werden an dir das Gleiche tun, dich verwunden, entzücken und dich in Uns gefangen nehmen.’
Deshalb, meine Tochter, will Ich dich ganz umsichtig, damit du siehst und gut verstehst, was mein Göttlicher Wille in dir tun möchte.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 33; 29. Juni 1934)