Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu – A (Mt 11, 25-30)
25In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. 26Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
27Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. 28Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.
29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. 30Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.
„Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast“ (Mt 11, 25)
Ihre Zweifel überraschen mich? Wie ist das möglich? Wissen Sie nicht, dass die Erlösung die Vorbereitung für das Reich des Göttlichen Willens ist?
Und das Heiligste Herz Jesu ist nichts anderes als das unermessliche Reich Seines Willens. Es ist nicht das Herz, das herrscht, sondern der Göttliche Wille beherrscht Sein Göttliches Herz.
Es wäre ein armes Herz, wenn es keinen Willen hätte, der es beherrscht, es wäre zu nichts gut. Ist der Wille gut, dann ist das Herz gut; wenn der Wille heilig ist, ist das Herz heilig.
Wenn unser Wille dem Göttlichen Willen Platz macht und Seinen Thron in dem unseren errichten lässt, dann erwirbt das Herz aus Gnade die besonderen Göttlichen Eigenschaften.
So ist es sowohl in der Göttlichen wie in der menschlichen Ordnung stets der Wille, der den ersten Platz, den ersten Akt und seine Regel innehat. Das Herz und alles andere kommen in zweiter Ordnung…
Daher wäre es absurd zu sagen, dass das Herz regiert, wenn der Göttliche Wille nicht herrscht. Man könnte es Andachten und fromme Übungen nennen… aber wenn der Göttliche Wille nicht herrscht, gibt es dieses Reich nicht.
Es existiert zwar im Himmel, hat aber keinen Platz auf der Erde. Die Heilige Kirche jedoch, das Organ und Sprachrohr des Höchsten Fiat, erfleht durch dieses Heiligste Herz, mittels der Himmlischen Mutter, das Reich des Göttlichen Willens.
Sie sagte es nicht mit Worten, aber mit Taten. Der Göttliche Wille ist der König; Sein Herz, Seine Wunden, Sein Kostbares Blut, das Kreuz, die milde Königin, bilden die Minister rund um den König und erflehen durch sie das Reich des Göttlichen Willens in den Seelen.
Nun, wie kann man dies erkennen? Alle notwendigen Dinge, die verschiedenen Umstände, in denen wir uns befinden mögen, sind für uns Wille Gottes.
Wenn wir wahrhaft entschlossen sind, in Ihm zu leben, ist dies Gott so wohlgefällig, dass Er sogar Wunder wirkt, wenn dies nötig ist, damit wir nicht mehr unseren Willen tun.
Es liegt an uns, ob wir uns wahrhaft entschließen und bereit sind, selbst unser Leben hinzugeben, um in Ihm zu leben. Dann werden sich der teure Jesus und die Erhabene Königin verpflichten, uns bewachen und mit so großen Gnaden umgeben, damit wir nicht vom eigenen Willen betrogen werden.
Umso mehr, da Unser Herr weder schwierige Dinge lehrt, noch auferlegt, noch wünscht, sondern auf wunderbare Weise das leichter macht, was Er von uns will; ja, Er setzt sich sogar an unsere Stelle, um es uns leichter zu machen, und Er tut das gemeinsam mit uns, von dem Er möchte, dass wir es tun. (Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von DI Irmengard Haslinger, nach der Schrift „Lettere di Luisa“, zusammengestellt von Don Pablo Martin – Privates Manuskript – nur für den privaten Gebrauch)
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… „Meine liebe Kleine! Ich habe dich als ganz Kleine auserwählt, da die Kleinen einen tun lassen, was immer man will. Sie gehen nicht selber, sondern lassen sich führen, sie fürchten vielmehr, ihre Schritte alleine zu setzen.
Wenn sie Geschenke erhalten, fühlen sie sich unfähig, sie zu bewahren und legen sie der Mama in den Schoß. Die Kleinen sind von allem losgelöst und kümmern sich nicht darum, ob sie reich oder arm sind und sorgen sich um nichts.
O, wie schön ist das Kindesalter, voller Gnade, Schönheit und Frische! Je größer daher das Werk ist, das Ich in einer Seele tun will, eine umso kleinere Seele erwähle Ich.
Mir gefällt die kindliche Frische und Schönheit sehr – so sehr, dass Ich die erwählten Seelen in der Kleinheit des Nichts, von dem sie ausgegangen sind, bewahre. Nichts Eigenes lasse Ich in sie eindringen, damit sie ihre Kleinheit nicht verlieren und die ursprüngliche Frische und göttliche Schönheit bewahren.”
Als ich das hörte, sagte ich: „Jesus, meine Liebe, mir scheint, dass ich sehr schlecht und deswegen so klein bin; und Du sagst mir, dass Du mich sehr liebst, weil ich klein bin, wie kann das sein?”
Und Jesus erwiderte: „Meine Kleine, in die wahrhaft Kleinen kann keine Schlechtigkeit eindringen. Weißt du, wann das Böse eindringt und zu wachsen beginnt? Wenn der eigene Wille anfängt, ins Spiel zu kommen.
Sobald er auftritt, beginnt das Geschöpf, sich [mit ihm] zu füllen und aus sich selbst zu leben; ‚das Alles‘ verlässt die Kleinheit des Geschöpfes, und es kommt ihm vor, als würde seine Kleinheit anwachsen, doch diese ‚Größe’ ist nur zu bedauern; da Gott nicht vollständig in ihm lebt, entfernt es sich von seinem Ursprung, entehrt seine Herkunft und verliert das Licht, die Schönheit, Heiligkeit und Frische seines Schöpfers.
Der Mensch scheint vor sich selbst und vielleicht auch vor den anderen größer zu werden, doch vor Mir – o, wie wird er da kleiner! Diese Seele mag vielleicht auch groß werden, doch wird sie nie meine bevorzugt geliebte Kleine sein, die Ich, ergriffen von Liebe zu ihr, mit Mir Selbst anfülle, damit sie so bleibt, wie Ich sie erschaffen habe, und sie zu der Größten mache, der niemand anderer gleichen kann.
So handelte Ich an meiner Himmlischen Mutter, die unter allen Generationen die Kleinste ist, denn nie handelte ihr Wille in ihr, sondern stets mein Ewiger Wille, und Dieser bewahrte sie nicht nur klein, schön, frisch, wie sie von Uns ausgegangen war, sondern machte sie zur Größten von allen.
O, wie schön war sie, klein in sich selbst, doch groß und allen überlegen durch Uns selbst! Nur wegen ihrer Kleinheit wurde sie zur Erhabenheit der Mutter Dessen erhoben, Der sie geschaffen hatte.
Wie du also siehst, liegt alles Gute des Menschen darin beschlossen, dass er meinen Willen tut, und alles Übel, dass er den seinen tut.
Für mein erlösendes Kommen auf die Erde erwählte Ich daher meine Mutter, weil sie klein war, und gebrauchte sie als Kanal, durch den Ich alle Güter und Früchte der Erlösung auf die Menschheit herabsteigen lassen wollte.“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 16; 10. November 1923)
„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11, 28)
Meine lieben und geliebten Kinder, Ich komme zu euch mit einem Herzen, das sich überwältigt sieht von den Flammen der Liebe. Komme als Vater zu seinen vielgeliebten Kindern, bei ihnen zu verbleiben und mit ihnen ein gemeinschaftliches Leben zu führen, in dem nur ein Wille und eine Liebe wirksam sind.
Komme mit der Gefolgschaft meiner Leiden, meines Blutes, meiner Werke und sogar meines Todes. Nun achtet auf meine Worte! Jeder Tropfen meines Blutes, jedes Leid, jede meiner Handlungen, jeder meiner Schritte wetteifern miteinander, euch meinen göttlichen Willen darzubieten, selbst mein Tod will euch die Auferstehung zum Leben in meinem Willen geben.
Durch meine Menschheit habe ich alles vorbereitet, Gnaden, Beistand, Licht und Stärke für euch erlangt, um ein so großes Gut in Empfang zu nehmen. Von meiner Seite ist alles getan, nun erwarte ich, daß auch ihr euren Teil tut.
Wer wird so undankbar sein, mich und das Gut, das ich mitbringe, nicht annehmen zu wollen? Wisset, meine Liebe ist so groß, daß ich über euer vergangenes Leben keine Rechenschaft fordere.
Alle eure Verschuldungen, alles Böse, das ihr getan, will ich im Meere meiner Liebe begraben, im Feuer meiner Liebe verzehren lassen. So beginnen wir gemeinsam ein neues Leben, ganz in meinem Willen.
Wer könnte so hartherzig sein, mir Widerstand zu leisten und meinen so väterlichen Besuch abzuweisen? Nehmet ihr mich auf, dann werde ich bei euch bleiben wie ein Vater inmitten seiner Kinder, für immer mit euch in einem Willen leben.
O wie verlange, wie sehne ich mich danach, daß meine Kinder immer mit mir seien und von meinem Willen leben möchten! Seit beinahe zweitausend Jahren rufe ich nach meinen Kindern, möchte sie um mich haben, sie glücklich und heilig machen.
Meine Liebe hat einen solchen Grad erreicht, daß sie mich übermannt und Qualen ausstehen, unter Seufzern und Leiden mich immer wieder ausrufen läßt: Kinder, meine Kinder, warum kommt ihr nicht zu eurem Vater?
Warum geht ihr weg von ihm, um in Armut und Elend zu darben? Eure Übel sind Wunden für mein Herz und ich bin es müde, auf euch zu warten.
Da ich nun meine Liebe, die in mir wie Feuer brennt, nicht mehr meistern kann, suche ich euch auf und bringe euch das erhabene Geschenk meines Willens.
O ich bitte, ich beschwöre euch, ich flehe zu euch: höret auf mich und laßt euch durch meine Tränen und die Seufzer einer glühenden Sehnsucht zum Mitleid bewegen. Seht, mit diesem Büchlein komme ich nicht allein als Vater, sondern auch als Lehrer inmitten der Schüler.
Wofern ihr mir Gehör schenkt, will ich euch überraschende Dinge lehren, himmlische Unterweisungen geben, die Licht spenden, das nie erlischt, Liebe, die stets zündet, göttliche Kraft, die nie erlahmt, unerschütterlichen Mut, der vor keinem Hindernis und keinem Opfer zurückschreckt und eine Heiligkeit, die stets zunimmt.
Diese Güter werden auf Schritt und Tritt euch den Weg bahnen, der sicher zum himmlischen Vaterland führt. Beachtet überdies: Ich komme als König zu meinem Volke, nicht um Steuern und Abgaben zu fordern, nein, vielmehr, daß ihr mir euren Eigenwillen, euer Elend, eure Schwächen, alle eure Übel abtretet.
Meine Hoheit beansprucht nur das, was euch quält, unglücklich und ruhelos macht, um alles in den Feuerofen meiner Liebe zu werfen und dort in Flammen aufgehen zu lassen.
Ich meinerseits werde euch wie ein wohltätiger, friedliebender und großmütiger König als Gegengabe meinen Willen, die Zärtlichkeit meiner Liebe, meine Reichtümer, meine Glückseligkeit mit ihrem Frieden und die reinsten Freuden schenken.
Gebt ihr mir euren Willen hin, dann werdet ihr vollauf glücklich sein und auch ich. Darum habe ich kein anderes Sehnen als daß mein Wille unter euch das Szepter führe.
Himmel und Erde lächeln euch zu, meine gebenedeite Mutter wird auch euch Mutter und Königin sein. Da sie wohl das hohe Gut kennt, das euch das Reich meines göttlichen Willens gewährt, und euch als ihre wahren Kindern liebt, so ist sie, um meine glühende Sehnsucht zu stillen und euch glücklich zu machen, ganz Eifer, die Völker und Nationen vorzubereiten und zu befähigen, die Herrschaft des Reiches meines göttlichen Willens willkommen zu heißen.
Ihr, welche die Völker vorbereitete, daß deren Erwartung und Sehnsucht mich vom Himmel auf die Erde herabsteigen ließ, ist von mir auch jetzt die hohe und heilige Aufgabe beschieden, kraft ihrer mütterlichen Liebe die Völker in Bereitschaft zu setzen, ein so erhabenes Gut entgegenzunehmen.
So hört mich an, meine Kinder! Leset aufmerksam und mit voller Hingabe Seite für Seite dieses Büchleins , und ihr werdet das Bedürfnis empfinden, in meinem Willen zu leben.
Ich stelle mich an eure Seite, wenn ihr leset, werde euren Geist erleuchten, euer Herz rühren, damit ihr die Kostbarkeit der Gabe, die euch meine glühende Liebe anbietet, begreifet, den heldenmütigen und feierlichen Entschluß fasset, zu mir zu kommen und mit mir zu leben in der Heiligkeit meines göttlichen Willens. (aus des Buch „Das Reich des göttlichen Willens“, übersetzt von P. Beda Ludwig – Aufruf Jesu zum Eintritt in das Reich seines Göttlichen Willens)
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… „Meine Tochter, Mut! Weißt du nicht, dass unser Interesse an einer Seele, die meinen Willen tut und in Ihm lebt, so groß ist, dass Wir sie als unseren Besitz ansehen, der ausschließlich Uns gehört und unzertrennlich von Uns ist?
Unser Göttlicher Wille ist unzertrennlich von Uns: wie weit sich sein Licht auch ausdehnt, sein Mittelpunkt ist immer in Uns – symbolisiert vom Licht der Sonne, das sich ausdehnt und über die ganze Erde verbreitet und diese quasi in ihre Lichthand nimmt.
Und doch verlässt die Sonne nie ihre Sphäre; sie wird nicht von ihrem Licht getrennt und verliert auch keinen einzigen Tropfen an Licht. In der Tat kann das Licht nicht aufgespaltet werden: wäre es teilbar, so wäre es kein wahres Licht mehr. So kann die Sonne sagen: „Das ganze Licht gehört mir.“
So sind Wir: das Licht unseres Göttlichen Willens ist endlos und unzertrennlich und macht die Seele, in der Er herrscht, zu der Unseren und unzertrennlich von Uns.
Da Wir sie nun als unser Eigentum ansehen, liegt Uns daran, Uns Selbst Ehre zu verschaffen und sie so sehr mit unseren Göttlichen Eigenschaften zu erfüllen, dass Wir zu allen sagen können: „In diesem Geschöpf ist Göttliches Leben, weil in ihm das Licht unseres FIAT herrscht.“
So liegt es Uns am Herzen, dass alles in dieser Seele heilig, rein, schön, und sie von unserer Glückseligkeit erfüllt sein muss. Alles muss zu Göttlichem Willen werden.
Wenn die Erde vom Sonnenlicht erfüllt ist, legt sie die Finsternis ab und wird zu Licht, sodass das Licht als Königin regiert, die Erde beherrscht, zu ihrer Ernährerin wird, und ihr das Leben und die Wirkungen ihres Lichtes mitteilt.
In ähnlicher Weise löst unser Göttlicher Wille, wenn Er im Geschöpf regiert, die Übel auf, vertreibt die Finsternis, Schwächen, Armseligkeiten, Betrübnisse und ernährt als König die Seele mit Licht, Stärke, Göttlichen Reichtümern und Wonne.
So verlieren für den, der in unserem FIAT lebt, Bitterkeit, Bedrückungen und alles, was vom menschlichen Willen kommt, ihren Platz, da das Licht unseres FIAT nur das toleriert, was zu Ihm gehört.
Wie unser Göttlicher Wille alle Interessen des Geschöpfes wie etwas ansieht, das Ihm gehört, so verliert das Geschöpf alle menschlichen Interessen und erwirbt alle Göttlichen Interessen.
Daraus kann man erkennen, ob mein Göttlicher Wille in der Seele regiert, wenn sie kein Eigeninteresse mehr empfindet; anderenfalls heißt dies, dass sie nicht die ganze Fülle meines FIAT besitzt und es immer noch kleine freie Stellen gibt, die leer sind von seinem Licht. Daher empfindet die Seele das [ungeordnet] Menschliche und nimmt sogar menschliche Interessen auf.
Daher hinweg aus deiner Seele mit Bitterkeit und Bedrückung – dies sind Dinge, die nicht mehr zu dir gehören: dir gehört das Licht und alles, was das Licht meines Willens besitzen kann.” (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 24; 8. September 1928)
„Mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht” (Mt 11, 30)
Ich war weiter in meinem gewöhnlichen Zustand, da kam mein süßer Jesus kurz und sprach zu mir:
„Meine Tochter, wer das Kreuz auf menschliche Weise betrachtet, findet es schmutzig und somit schwerer und bitterer; wer es aber auf Göttliche Weise betrachtet, findet es voller Licht, leicht und süß; die menschliche Sichtweise entbehrt nämlich der Gnade, der Kraft und des Lichtes, und daher erkühnt sich die Seele zu sagen:
„Warum hat mir jener dieses Unrecht zugefügt? Warum hat mir dieser jenen Ärger, jene Verleumdung angetan?“ Und die Seele wird voller Empörung, Zorn, Rache[gedanken], und dadurch wird das Kreuz beschmutzt, dunkel, schwer und bitter.
Die Göttliche Sichtweise hingegen ist voller Gnaden, Kraft und Licht, und die Seele ist daher nicht so unverfroren zu fragen: „Herr, warum hast Du mir dies angetan?“, sondern sie demütigt sich, fügt sich, und so wird das Kreuz leicht und bringt ihr Licht und Süßigkeit.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 9; 20. November 1909)


