Donnerstag der 3. Osterwoche (Joh 6,44-51)
44In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
45Bei den Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. 46Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen.
47Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. 48Ich bin das Brot des Lebens. 49Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.
50So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. 51Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.
„Bei den Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein…“ (Joh 6,45)
… „Du sollst wissen, dass Ich an dir wie ein König gehandelt habe, der sich entschließt, einen Freund zu lieben, der ihm dem Stand nach sehr unähnlich ist, aber die Liebe ist so groß, dass der König beschlossen hat, ihn sich selbst ähnlich zu machen.
Dieser König kann nun nicht mit einem Schlag alles bewirken und den Freund zum König machen, wie er selbst es ist, sondern tut es nach und nach. Zuerst bereitet er den Palast, der dem seinen ähnlich sieht, dann sendet er ihm die Ausstattung für den Schmuck, bildet ein kleines Heer für ihn, danach verleiht er ihm die Hälfte seines Reiches, so dass er sagen kann: „Was du besitzt, das besitze Ich, König bin ich, König bist du.‘
Aber stets, wenn der König ihm diese Gaben schenkte, schaute er auf seine Treue, und wenn er ihm ein Geschenk machte, war es für ihn Anlass zu neuer Freude, größerer Glorie und Ehre und zu einem neuen Fest.
Wenn der König dem Freund dies alles, was er ihm nach und nach gegeben hat, auf einmal hätte geben wollen, hätte er den Freund in Verlegenheit gebracht, weil dieser nicht darin unterwiesen war, herrschen zu können; aber allmählich brachte er es mit seiner Treue so weit, dass er sich bildete, und alles gelingt ihm leicht.
So habe Ich es mit dir gemacht. Da Ich dich in besonderer Weise dazu auserwählt habe, in der Erhabenheit meines Willens zu leben, habe Ich dich Schritt um Schritt unterwiesen, indem Ich Ihn dir bekannt machte.
Und in dem Maß, wie Ich Ihn dir zu erkennen gab, erweiterte Ich deine Aufnahmefähigkeit und bereitete sie für eine weitere größere Erkenntnis. Jedes Mal wenn Ich dir einen Wert oder eine Wirkung meines Willens offenbarte, empfinde Ich ein größeres Wohlgefallen und gemeinsam mit dem Himmel feiere Ich darüber ein Fest.
Wenn nun diese meine Wahrheiten herausgegeben werden, verdoppelst du meine Wonnen und meine Feste; daher lasse Mich machen, und du versenke dich noch mehr in meinen Willen.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 13; 2. September 1921)
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Ich kehre stets in die Arme des Göttlichen Willens zurück. Mir scheint, dass Er meine ständige Gesellschaft wünscht, um mir sein kontinuierliches Leben zu schenken, und ich sehne mich danach, es zu empfangen.
Ohne Ihn würde mir der Boden unter den Füßen und mein Herzschlag fehlen, und Ich hätte schrecklichen Hunger, den nichts anderes stillen könnte. O Göttlicher Wille, leben Wir doch zusammen, wenn Du mich glücklich machen und in mir das Glück deines eigenen Lebens finden willst!
Als sich mein Geist also im Fiat verlor, kam mein geliebter Jesus auf einen kurzen Besuch bei mir vorbei und sprach zu mir:
„Meine gesegnete Tochter, Ich könnte es eine Fieberfantasie, ein Delirium, eine göttliche Leidenschaft meines Willens nennen, dass Er zusammen mit dem Geschöpf leben will, das Ihm den eigenen Willen überlässt, und Er die menschliche Begrenztheit besitze. Doch weißt du, warum? Du musst wissen, dass mein Göttlicher Wille der Seele stets einen neuen Akt geben möchte.
Wenn sie jedoch kein gemeinsames Leben mit Ihm führt und nicht gewohnt ist, ihre Akte zusammen mit meinem Willen zu vollbringen, damit sie nur ein einziger seien, kann ihr mein Wille diesen [neuen Akt] nicht geben: denn erstens wäre sie nicht würdig, ihn zu empfangen, und zweitens würde sie den Wert dieser großen Gabe nicht verstehen und könnte ihn nicht als eigenes Leben in sich absorbieren.
Lebt sie aber mit meinem Göttlichen Willen zusammen, so erwirbt sie neues Leben, göttliche Handlungsweisen, himmlische Wissenschaft und kann das Tiefgründigste durchdringen; kurzum, da mein Fiat der Lehrer aller Lehrer ist, schafft Er die höchste Wissenschaft und gibt die Dinge so zu erkennen, wie sie in Wirklichkeit sind, und nicht verhüllt.
So möchte Er, wenn Er mit der Seele zusammenlebt, diese nicht in Unwissenheit lassen. Vielmehr belehrt Er sie, macht ihr Überraschungen und erzählt ihr die Geschichte Gottes, wodurch die Seele umgewandelt und befähigt wird, seinen neuen Akt zu empfangen, den ihr mein Wille zu geben wünscht.
Die Seele erwirbt in jedem Akt, den sie zusammen mit Ihm tut, ein neues Vorrecht der Ähnlichkeit mit Gott. Sie wird im Zusammenleben mit meinem Willen veredelt und verschönert und wird zudem in unseren kreativen Händen wie eine passende Leinwand für den Maler.
Je schöner und zarter die Leinwand ist, desto schöner wird das Bild, das er auf diese Leinwand malen will. Seine Pinselstriche und Farben scheinen auf einer hauchdünnen Leinwand noch kunstvoller und trefflicher zu werden und lassen die Farben noch lebendiger erscheinen.
So wird die Leinwand zu einem Bild, das lebendig wirkt und so wertvoll wird, dass es von vielen bewundert wird. Nun ist mein Wille noch mehr als ein göttlicher Maler und wird nie müde, neue Schönheit, Heiligkeit und neue Wissenschaft zu schaffen.
Er wartet darauf, dass die Seele einen Akt gemeinsam mit Ihm tut, um sie zu bereichern und sich noch mehr erkennen zu lassen. Mit Hilfe seiner göttlichen Pinselstriche möchte Er die Seele zu solcher Höhe und seltenen Schönheit erheben, dass sie von vielen Geschlechtern bewundert wird und alle sie seligpreisen.
Wer immer sie anschauen kann, wird sich glücklich fühlen. Alle neuen Akte, welche die Seele von Gott [deswegen] empfangen hat, weil sie in meinem Willen gewirkt hat, werden sie loben und rühmen und sie als das schönste Werk meines Fiat präsentieren.
Das Verlangen meines Fiat, sich zum gemeinsamen Leben mit der Seele herabzulassen, dieses sein göttliches Delirium zeigen an, dass Er große und seiner Schöpfermacht würdige Dinge an ihr tun will. Daher ist das Zusammenleben mit meinem Fiat das größte Glück und sollte der Traum, die ungestüme Leidenschaft und Bestrebung aller sein.“
Danach hörte ich in und außerhalb von mir das Meer des Göttlichen Fiat rauschen. O, wie süß und lieblich ist sein Gemurmel! Es spricht murmelnd, liebkost murmelnd sein geliebtes Geschöpf, murmelt und küsst es, nimmt es in seine Arme und spricht zu ihm: ‚Ich liebe dich und möchte Liebe von dir’.
Es gibt nichts Schöneres und Willkommeneres für die Seele, als das ‚Ich liebe dich’ von einem so heiligen Willen, der im Gegenzug die kleine Liebe des Geschöpfs erbittet. Ich hörte dieses göttliche Gemurmel als Leben in meinem ganzen Sein fließen, und mein guter Jesus fügte hinzu:
„Meine Tochter, willst du wissen, was es heißt, meinen Göttlichen Willen zu tun und in Ihm zu leben? Es bedeutet, dass die Seele weiß, wo sie sich befindet, mit Wem sie es zu tun hat, was sie bekommen kann und die empfangenen Gaben nicht vergisst: all dies sind Zeichen, dass die Seele in meinem Göttlichen Willen lebt.
Wenn sie nämlich behauptet, in Ihm zu leben und nicht weiß, wo sie ist, und den göttlichen Königspalast nicht kennt, der ihre Wohnstätte ist, so hieße das, dass sie meinen Willen nicht schätzt; denn Dinge, Personen oder Orte schätzt man nur, wenn man sie kennt.
Wenn die Seele sagt, ‚Ich lebe im Göttlichen Willen’ und Ihn nicht kennt, wäre dies absurd; und wenn sie Ihn nicht kennt, ist es keine Realität, sondern eine Redensart, während doch das erste, das mein Wille tut, dies ist, dass Er sich enthüllt und der Seele, die mit Ihm zusammenleben möchte, zu erkennen gibt.
Wenn die Seele also erkennt, wo sie sich befindet, erkennt sie, dass sie es mit einem so heiligen Willen zu tun hat, der alles [von ihr] wünscht, um ihr alles zu geben.
So geht sie daran, seine Heiligkeit und sein Licht aufzunehmen und beginnt, von den Gütern jenes Willens zu leben, mit Dem sie zusammenwohnt. Da sie Ihn nämlich jetzt kennt, ist ihr nicht mehr danach zumute, in ihren menschlichen Willen hinabzusteigen, zumal ihr dieser ja auch nicht mehr gehört.
Mit dieser Kenntnis erwirbt die Seele das Gehör, um auf Ihn zu hören, die Stimme, die von Ihm spricht, den Geist, der Ihn begreift, das Vertrauen auf göttliche Weise, sodass sie um alles bitten und alles erhalten kann.
In der Tat, sie ignoriert die Güter nicht, die sie besitzt, sondern ist ganz darauf bedacht, sie zu behüten und dankt Dem, der sich so tief zum Leben mit ihr herabgelassen hat.“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 32; 13. August 1933)
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… „Meine gesegnete Tochter, der menschliche Wille vermag gemeinsam mit dem Meinen ebenfalls Wunder zu tun. Ohne meinen Willen hingegen ist er ein armer Krüppel, der sich nicht einmal selber helfen kann.
Ohne Ihn ist der Ärmste wie ein Schüler ohne Lehrer, der stets unwissend, ohne Ausbildung und Kunst ist und sich nicht einmal ein Stück Brot zum Leben verdienen kann.
Der menschliche Wille gleicht ohne den Meinen einer Person, die Beine ohne Füße und Arme ohne Hände hat, einen Mund ohne Zunge, Augen ohne Pupille, einen Kopf ohne Verstand. Die arme Kreatur, in welch abgrundtiefem Elend befindet sie sich! Man könnte sagen: ‚Sie wäre besser nie geboren.’
So sollte das Leben ohne meinen Willen am meisten Schrecken und Furcht einjagen, da alles Ungemach auf diese Seele herabregnet. Vereint mit meinem Willen jedoch, wird die Seele in sich selbst den Lehrer zur Verfügung haben, der sie die höchsten und schwierigsten Wissenschaften und die schönsten Künste lehren wird, sodass sie ein Wunder der Wissenschaft auf Erden und im Himmel sein kann.
Der mit dem Meinen vereinte menschliche Wille wird menschliche Beine und göttliche Füße haben, welche die Seele unermüdlich auf dem Weg des Guten dahineilen lassen.
Er wird menschliche Arme und göttliche Hände und Bewegungen haben, welche die größten Werke tun können, die sie ihrem Schöpfer ähnlich machen. Mit unserer göttlichen Bewegung wird sie den Ewigen umfangen, Uns stets Gefolgschaft leisten und Uns an ihr Herz drücken.
Vereint mit unserem Willen wird sie einen menschlichen Mund haben, doch das Wort und die Stimme werden von Gott sein: o, wie beredt werden Wir über unser Höchstes Sein sprechen!
Mit einem Wort, sie wird unser Auge besitzen, durch welches sie auf alles Geschaffene schaut und in diesem, unser Leben und unsere Liebe erkennt, und wie sie Uns lieben muss.
Vereint mit dem Unseren, wird sie göttlichen Verstand haben und in sich eine Art eingegossene Wissenschaft fühlen, die den wohlgeordneten Menschen ausmacht, der ganz in der Ordnung des Schöpfers steht.
Alles wird sich in Gutes verwandeln, oder mehr noch, wird es nichts Gutes geben, das der Mensch nicht besitzt, der in unserem Willen lebt. Unser Wille ist der wahre Untergang für alle Übel und alles Unglück, und ruft alle Güter zum Leben zurück, da Er deren Quelle besitzt.
Darüber hinaus macht die Seele, die in unserem Willen lebt, bei jeder Bewegung, jedem Atemzug, jedem Herzschlag und bei allem, was sie tun kann, ständig Eroberungen, und zwar göttliche Eroberungen.
Wenn sie in meinem Willen lebt, atmet sie sozusagen mit meinem Atem, bewegt sich mit meiner Bewegung, und ihr Herz schlägt mit meinem Ewigen Herzschlag.
So erwirbt sie den erobernden Akt in all ihren Akten, und das wird ihr gerechterweise und mit überreicher Liebe verliehen. Da sie nämlich in unserem Willen lebt und ihrem eigenen Willen kein Leben mehr gewährt, soll sie zu Recht in den himmlischen Regionen sein, um sich an unserem beseligenden Willen zu erfreuen und Ihn zu genießen.
Nun beraubt sich die arme Tochter, um in unserem Willen auf Erden zu leben, der Freuden des Himmels: dies ist der heroischste Akt, die intensivste Liebe, welche den ganzen Himmel, unsere Gottheit, die Himmelskönigin verwundet. O, wie bewundern sie den Heroismus dieser Seele, und wie sehr lieben Wir sie alle!
Unsere Liebe, die sich von niemandem je übertreffen lässt, gewährt ihr für jeden Atemzug, für jede kleinste Bewegung, wenn sie denkt, schaut und spricht, den erobernden und göttlichen Akt. Diese Eroberungen sind unzählige.
Wir fühlen, dass es nicht [mehr] das Geschöpf ist, das atmet oder sich bewegt, sondern Wir, die Wir der Seele den Wert schenken, den unser Atem und unsere Bewegung enthalten, der alle möglichen und vorstellbaren Werte in sich birgt. So ist sie die Eroberin unseres Lebens und unserer Akte.
Diese glückliche Seele gibt Uns mit ihrem erobernden Akt die Möglichkeit, dass Wir ständig unsere Liebe, unsere eigene Glückseligkeit und unsere Ruhe zum Ausdruck bringen können. Ihre Eroberungen besiegeln ständig, sind gleichsam stete Unterschriften unter unseren Ratschluss, dass das Reich unseres Willens auf die Erde kommt.
Diese Eroberungen kürzen die Zeit [bis dorthin] ab, zumal unser wirkendes Leben nicht mehr fremd auf der Erde ist, sondern bereits existiert und sein Reich in dieser beglückten Seele errichtet hat.
Sei daher aufmerksam, bleib nie stehen, und Ich werde über alles Buch führen, selbst über deinen Atem, um dich noch mehr zu lieben, und damit du viele Eroberungen machst, eine schöner als die andere.“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 36; 26. Juni 1938)
„Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt“ (Joh 6, 51)
… Nun, während ich meinen Schmerz bei Jesus ausgoss, ließ Er sich in meinem Inneren sehen, und die sakramentalen Schleier [der Eucharistie] bildeten so etwas wie einen Spiegel, in dem Jesus war – lebendig und wirklich.
Und mein süßer Jesus sagte zu mir: „Meine Tochter, dieser Spiegel sind die Akzidenzien des Brotes, die Mich in ihnen einschließen (gefangen halten). Ich bilde mein Leben in der Hostie, doch sie gibt Mir nichts: keine Zuneigung, keinen Herzschlag, noch das kleinste „Ich liebe Dich”, sie ist wie tot für Mich.
Ich bleibe allein, ohne den Schatten einer Erwiderung, und deshalb will meine Liebe fast ungeduldig hinaustreten, dieses Glas zertrümmern und in die Herzen hinabsteigen, um in ihnen jene Vergeltung zu finden, welche die Hostie nicht zu geben weiß, noch geben kann.
Doch weißt du, wo Ich meine wahre Vergeltung finde? In der Seele, die in meinem Willen lebt. Sobald Ich in ihr Herz hinabsteige, konsumiere Ich sofort die Akzidenzien der Hostie, da Ich weiß, dass edlere, Mir teurere Akzidenzien für Mich bereitstehen, um Mich einzuschließen und Mich aus diesem Herzen nicht heraustreten zu lassen, das Mir nicht nur Leben in sich geben wird – sondern Leben für Leben.
Ich werde nicht allein sein, sondern mit meiner treuesten Gesellschaft, Wir werden zwei Herzen sein, die zusammen schlagen und gemeinsam lieben, unsere Wünsche werden nur ein einziger sein; so bleibe Ich in dieser Seele, und da lebe Ich mein Leben, lebendig und wahrhaft, wie im Heiligsten Sakrament.
Doch weißt du, was diese Akzidenzien sind, die Ich in der Seele finde, die meinen Willen tut? Es sind ihre in meinem Wollen vollbrachten Akte, die sich, mehr noch als die Akzidenzien, um Mich herum ausbreiten, und Mich gefangen nehmen, doch in einem edlen göttlichen Gefängnis, keinem dunklen, weil ihre in meinem Wollen verrichteten Akte es mehr als die Sonne erleuchten und erwärmen.
O, wie glücklich bin Ich, ein reales Leben in ihr zu führen, denn Ich fühle Mich, wie wenn Ich Mich in meinem Himmlischen Palast befände. Betrachte Mich in deinem Herzen, wie selig und glücklich Ich bin und die reinsten Freuden genieße!“ … (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 16; 5. November 1923)


