Samstag der 2. Adventswoche (Mt 17,9a.10-13)
9aWährend Jesus und seine Jünger den Berg hinabstiegen, 10fragten ihn die Jünger: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen?
11Er gab zur Antwort: Ja, Elija kommt, und er wird alles wiederherstellen. 12Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen.
13Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach.
„Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, … Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen“ (Mt 17,12)
… „Meine Tochter, Mir wird es ergehen wie einem armen Vater, dessen böse Kinder ihn nicht nur beleidigen, sondern ihn auch töten wollen. Und wenn sie es nicht tun, dann nur deshalb, weil sie dazu nicht in der Lage sind.
Nun, da diese Kinder ihren eigenen Vater töten wollen, ist es kein Wunder, dass sie sich gegenseitig töten, dass eins gegen das andere ist, dass sie sich gegenseitig arm machen und schließlich an den Rand des Verderbens gelangen; und was noch schlimmer ist, dass sie sich nicht einmal daran erinnern, dass sie einen eigenen Vater haben.
Was tut nun dieser Vater, der von den eigenen Söhnen in die Verbannung geschickt worden ist? Während sich diese bekämpfen, sich verwunden, vor Hunger fast umkommen, müht sich der Vater im Schweiße ab, neue Schätze, Gaben und Heilmittel für seine Kinder zu erwerben.
Wenn er sie also beinahe verloren sieht, so begibt er sich mitten unter sie, um sie reicher zu machen. Er reicht ihnen die Heilmittel für ihre Wunden und bringt Friede und Glück zu allen. Dann werden diese Kinder, überwältigt von so viel Liebe, sich mit dem Vater durch das Band dauerhaften Friedens verbinden, und sie werden ihn lieben.
So wird es auch Mir ergehen. Daher wünsche Ich dich in meinem Willen als treue Tochter meines Willens und gemeinsam mit Mir an der Arbeit, um die neuen Reichtümer zu erwerben, die den Geschöpfen gegeben werden sollen.
Sei Mir treu und beschäftige dich mit nichts anderem.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 12; 26. April 1921)
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Meine Hingabe an den Göttlichen Willen dauert an. O, mit welcher Zärtlichkeit erwartet Er mich in seinem mütterlichen Schoß und spricht: ‘Tochter meines Willens, lass Mich nicht allein.
Deine Mama will dich bei sich haben. Ich wünsche deine Gesellschaft in der ständigen Arbeit, die Ich für alle Geschöpfe vollbringe. Ich tue alles für sie und verlasse sie auch nicht einen Augenblick, denn wenn Ich sie verließe, würden sie das Leben verlieren.
Und doch gibt es welche, die Mich nicht erkennen, sondern Mich auch noch beleidigen, während Ich alles für sie bin. O wie hart ist die Einsamkeit! Daher sehne Ich Mich nach dir, meine Tochter. Wie lieb ist Mir deine Gesellschaft in meinen Akten!
Die Gesellschaft macht die Arbeit angenehm, sie nimmt deren Last und bringt neue Freuden.’“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 30; 9. November 1931)
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Meine Hingabe im Göttlichen Fiat dauert an. Seine Macht setzt sich bei mir durch und möchte, dass ich Ihn als Leben jedes meiner Akte anerkenne.
So möge Gottes Wille mit seiner Macht die neuen Himmel der Schönheit und Liebe ausbreiten und somit seinen Akt in dem meinen erkennen, der keine kleinen, sondern große Dinge zu tun versteht. Diese versetzen den ganzen Himmel in Staunen und können mit all seinen Werken konkurrieren.
Wenn ich Ihn jedoch nicht anerkenne, dann eignet sich mein Akt nicht dafür, die Macht des Aktes des Göttlichen Willens aufzunehmen: er bleibt ein geschöpflicher Akt, und die Macht des Aktes des Göttlichen Willens steht abseits.
O Göttlicher Wille, gib, dass ich Dich stets erkenne, um in meinen Akt deine wirkende Kraft (Potenzialität) einschließen zu können, welche die Werke deines anbetungswürdigen Willens verherrlicht.
Als ich dann darüber meditierte, besuchte mein geliebter Jesus kurz meine arme Seele und sagte zu mir: „Meine Tochter, die Anerkennung dessen, was mein Wille im Akt der Seele tun kann, bildet den göttlichen Akt in dieser Seele. Mein Wille legt in diesen Akt als Fundament das göttliche Prinzip.
Während dieser Akt gebildet wird, erfüllt ihn mein Wille mit seiner Unwandelbarkeit, auf eine Weise, dass die Seele in ihrem Akt ein göttliches Prinzip wahrnimmt, das kein Anzeichen eines Endes aufweist, sondern eine unveränderliche Unwandelbarkeit. Sie wird in sich den Glockenklang ihres fortgesetzten Aktes vernehmen, der kontinuierlich dahinfließt.
Das Kennzeichen, ob das göttliche Prinzip in den Akten der Seele ist, ist die Kontinuität. Ein langandauernder Akt besagt, dass Gott in ihr und in ihren Akten wohnt, besagt, dass sie im Guten bestätigt ist.
Der Wert, die Gnade und Macht eines fortgesetzten Aktes sind nämlich so groß, dass er die kleinen Leerräume und geringfügigen Schwächen, denen die menschliche Natur unterworfen ist, mit intensiver Liebe füllt.
Ein dauernder Akt, eine andauernd[geübt]e Tugend ist sozusagen Richter, Ordnung und Wachposten für das Geschöpf. Deshalb lege Ich so großen Wert darauf, dass deine Akte andauernd sind, weil etwas von Mir darin ist, und Mir mein Akt in dem deinen sonst als entehrt vorkäme.
Siehst du, meine Tochter, meine Liebesglut ist so groß, das Ich möchte, dass alles, was Ich aus Liebe zu den Menschen tat, anerkannt wird – doch nur, damit Ich geben kann.
Ich bin wie versessen darauf zu geben und möchte gern „Verwahrer“ (Schatzkammern, Depots) meines Lebens, meiner Werke, Leiden, Tränen – von allem heranbilden. Doch diese (Werke etc.) „kommen nicht von Mir los“ (und zu den Seelen hin), wenn man sie nicht anerkennt.
Wenn die Seelen sie nicht anerkennen, hindern sie Mich daran, Mich ihnen zu nähern und in ihnen das zu verwahren, was Ich mit so viel Liebe schenken möchte. Zudem würden meine Gaben wirkungslos bleiben – die Seelen wären wie Blinde, die ihre Umgebung nicht sehen können.
Die Kenntnis hingegen ist das Sehvermögen der Seele, das die Sehnsucht, die Liebe und somit die Dankbarkeit gegen Mich aufkommen lässt, der Ich so gerne geben will; und die Seelen hüten eifersüchtig meinen in ihnen verwahrten Schatz.
Je nach den Umständen bedienen sie sich meines Lebens als Leitlinie, meiner Werke als Bestätigung ihrer Werke, meiner Leiden als Hilfe in ihren Leiden und meiner Tränen als Waschung, wenn sie befleckt sind!
Wie glücklich bin Ich, wenn sie Mich und meine Werke gebrauchen, um sich selbst zu helfen! Als Ich auf die Erde kam, war dies meine Absicht, als ihr Kleiner Bruder in ihrer Mitte und in ihnen zu bleiben, um ihnen in ihren Nöten zu helfen.
Wenn sie Mich anerkennen, tue Ich nichts anderes, als Mich in ihnen zu spiegeln. So besiegle Ich das Gute, das sie erkannt haben, quasi wie die Sonne, die durch den Widerschein ihres Lichtes über den Pflanzen und Blumen die Substanz der Süßigkeit und Farben mitteilt – nicht scheinbar, sondern in Wirklichkeit.
Wenn du also viel erhalten möchtest, suche zu erkennen, was mein Wille in der Schöpfung tat und tut, und was Er in der Erlösung tat. Dann werde Ich großzügig mit dir sein und dir nichts von dem verweigern, was Ich dich erkennen lasse.
Wisse vielmehr, wenn Ich noch immer als Lehrer handle und dich so viele andere Dinge erkennen lasse, die Mir gehören, so deshalb, weil Ich dir immer noch schenken möchte, was Ich dich erkennen lasse. Ich wäre nicht zufrieden, wenn Ich nicht etwas zu geben hätte und meiner Tochter nicht stets Neues gäbe.
Daher warte Ich sehnsüchtig, dass du das Erkannte in deiner Seele auf seinen Platz legst, damit du es als dein Eigentum ansiehst; und während du es deponierst, liebkose, bearbeite, stärke Ich dich und erweitere deine Fassungskraft, damit du es gut ablegen kannst – mit einem Wort, Ich erneuere das, was Ich bei der Erschaffung des ersten Menschen tat.
Zumal das, was du erkannt hast und was Ich in dir verwahren will, das Meinige ist, und Ich Mich daher niemandem, nicht einmal dir, anvertrauen möchte. Ich Selbst will mit meinen eigenen Schöpferhänden den Platz bereiten und diese Dinge dann in dir verwahren.
Um sie in Sicherheit zu halten, umgebe Ich sie mit meiner Liebe, meiner Stärke und meinem Licht als Wache. Sei daher aufmerksam und lass dir nichts entgehen; so wirst du Mir ermöglichen, dir die schönsten Überraschungen bereiten zu können.”… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 30; 21. Dezember 1931)
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… „Meine gute Tochter, nicht nur meine Menschheit verhüllte in ganz einzigartiger Weise meine Gottheit und meinen Willen, sondern alle geschaffenen Dinge und die Menschen selbst sind wie Schleier, die unsere Gottheit und unseren anbetungswürdigen Willen verhüllen.
Das Himmelszelt ist ein Schleier, der unsere unermessliche Gottheit, unsere Festigkeit und Unwandelbarkeit verbirgt. Das große Heer der Sterne verbirgt die mannigfaltigen Wirkungen, die unsere Unermesslichkeit, Standhaftigkeit und Unerschütterlichkeit besitzen.
O, wenn der Mensch unter diesem blauen Himmelszelt unsere unverhüllte Gottheit ohne den blauen Schleier sehen könnte, der Uns verbirgt und verhüllt, so wäre seine begrenzte Natur von unserer Majestät überwältigt, und er würde zitternd [vor Ehrfurcht] unter dem ständigen Blick eines so reinen, heiligen, starken und mächtigen Gottes dahinschreiten.
Doch weil Wir den Menschen lieben, verhüllen Wir Uns und stellen ihm im Verborgenen alles zur Verfügung, was er nötig hat. Die Sonne ist ein Schleier, der unser unzugängliches Licht verbirgt, unsere blendende Majestät, ja Wir müssen sogar ein Wunder wirken, um unser unerschaffenes Licht einzuschränken, damit es dem Menschen keine Furcht einjagt.
Unter dem Schleier dieses von Uns geschaffenen Lichtes nähern Wir uns dem Menschen, küssen und wärmen ihn und breiten diesen Schleier aus Licht sogar unter seinen Schritten aus, zur Rechten, zur Linken, über seinem Kopf.
Wir gehen sogar so weit, dass Wir das Auge des Menschen mit Licht erfüllen, in der Hoffnung, ob vielleicht die zarte Pupille seines Auges Uns erkennen möge! Aber leider vergebens!
Der Mensch nimmt [nur] den Schleier aus Licht, der Uns verbirgt, und Wir bleiben der unbekannte Gott mitten unter den Menschen. Welch ein Schmerz!
So ist der Wind ein Schleier, der unsere Macht verhüllt, die Luft ist ein Schleier, der unser Leben verbirgt, das sich beständig den Geschöpfen schenkt, das Meer ist ein Schleier, der unsere Reinheit, unsere Labung und göttliche Erfrischung verbirgt.
Das Rauschen des Meeres verhüllt unsere beständige Liebe, und wenn Wir merken, dass Wir nicht angehört werden, gehen Wir so weit, dass Wir Stürme mit gewaltigen Wellen erzeugen, damit Wir erkannt und geliebt werden.
In der Tat ist in jeder Wohltat, die der Mensch empfängt, unser Leben drinnen verborgen, das ihm alle Güter anbietet. Unsere Gottheit liebt den Menschen so sehr, dass Sie so weit geht, sich sogar in der Erde zu verbergen, um sie unter seinen Schritten fest und sicher zu machen, damit er nicht schwanke.
Ja, auch im Gesang der Vögel, in der blühenden Wiese, in den mannigfaltigen Süßigkeiten der Früchte verbirgt sich unsere Gottheit, um ihm unsere Freuden zu reichen und ihn die unschuldigen Wonnen unseres Göttlichen Wesens verkosten zu lassen.
Und wie viel könnte Ich dir noch über die zahlreichen Wunder der Liebe erzählen, die Uns im Menschen verhüllen und verschleiern? Wir verhüllen Uns in seinem Atem, im Herzschlag, in der Bewegung, im Gedächtnis, Intellekt und Willen.
Wir verhüllen Uns in der Pupille seiner Augen, in seinem Wort, in seiner Liebe. Wie schmerzt es Uns doch, weder erkannt noch geliebt zu werden!
Wir können sagen, dass Wir in ihm leben. Wir tragen ihn und lassen Uns von ihm tragen; nichts könnte er ohne Uns tun, und doch leben Wir zusammen und kennen Uns nicht!
Welch ein Schmerz! Würde er Uns kennen, dann wäre das Leben des Menschen das größte Wunder unserer Liebe und Allmacht. Hinter deren Verschleierungen würden Wir nichts anderes tun, als ihm unsere Heiligkeit und Liebe zu reichen, ihn mit unserer Schönheit zu bedecken und unsere Wonnen genießen zu lassen.
Doch da er Uns nicht kennt, hält er Uns für einen fernen Gott, der weit weg ist von ihm. Wenn Wir aber nicht erkannt werden, können Wir nichts geben, denn das wäre so, als gäben Wir unsere Güter blinden Personen.
So ist der Mensch gezwungen, unter dem Alptraum seines Elends und seiner Leidenschaften zu leben. Der arme Mensch! Er erkennt Uns nicht, weder hinter den Schleiern, die Uns in ihm selbst verbergen, noch unter der Hülle aller geschaffenen Dinge!
Er tut nichts anderes, als vor unserem Leben zu fliehen und vor dem Zweck, für den er geschaffen wurde. Und da Wir seine Undankbarkeit oft nicht mehr ertragen können, verwandeln sich die Güter, die unsere Schleier enthalten, für ihn in Züchtigungen.
Anerkenne daher, dass du nichts anderes bist als eine Verhüllung, die deinen Schöpfer verbirgt, Den du aufnimmst, und dass Wir dir in all deinen Akten unser göttliches Leben verleihen können.
Erkenne Uns und dieses göttliche Leben unter der Hülle aller geschaffenen Dinge, damit alle Dinge dir helfen, ein solches Gut zu empfangen.“… (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 36; 8. Dezember 1938)
„… Sie haben ihn nicht erkannt“ (Mt 17, 12)
… „Meine Tochter, willst du wissen, warum Ich nicht schrieb? Weil Ich durch dich schreiben sollte. Ich bin es, der deinen Intellekt belebt, dir die Worte eingibt, Der mit meiner Hand der deinigen die Bewegung verleiht, um dich die Feder halten und die Worte zu Papier bringen zu lassen.
So bin Ich es, der schreibt, nicht du. Du tust nichts anderes, als auf das achtzugeben, was Ich schreiben will. Es ist deine ganze Arbeit, aufmerksam zu sein, das Übrige tue alles Ich.
Oft, wenn du keine Kraft zu schreiben hast und beschließt, es bleiben zu lassen, dann erfülle Ich dich, belebe dich mit meinem eigenen Leben und schreibe das, was Ich will, um dich gleichsam hautnah spüren zu lassen, dass Ich Selbst es bin, der schreibt.
Wie oft hast du das nicht schon erlebt?
Da nun eine Epoche vorübergehen musste, bevor das Reich des Höchsten FIAT bekannt gemacht werde, und um [einige] Zeit vergehen zu lassen, um vorher das Reich der Erlösung und später dann das andere des Göttlichen FIAT bekannt zu machen, verfügte Ich, damals nicht zu schreiben.
Sondern Ich wollte zusammen mit dir schreiben, durch dich, [erst dann,] wann dieses Reich [zeitlich] näher gerückt wäre, und auch, um den Menschen eine neue Überraschung des Übermaßes der Liebe dieses meines Willens zu bereiten – was Er getan und gelitten hat und aus Liebe zu ihnen tun möchte.
Meine Tochter, oft bringen die Neuigkeiten neues Leben, neue Güter mit sich, und die Geschöpfe sind den Neuigkeiten sehr zugeneigt und lassen sich ihnen gleichsam tragen.
Umso mehr, als die Neuheiten der neuen Mitteilungen über meinen Willen, die eine göttliche Kraft und einen süßen Zauber besitzen, die wie himmlischer Tau über die vom menschlichen Willen verbrannte Seelen regnen, Trägerinnen der Seligkeit, des Lichtes und unendlicher Güter sein werden.
Es gibt weder Drohungen in diesen Mitteilungen noch Schrecken. Wenn es darin etwas zu fürchten gibt, so für den, der im Labyrinth des menschlichen Willens bleiben will.
Doch in allem Übrigen erkennt man nichts anderes als den Widerhall, die Sprache des himmlischen Vaterlandes, den Balsam von hier oben, der heiligt, vergöttlicht und die Anzahlung der Seligkeit macht, die nur im seligen Vaterland regiert.
Deshalb habe Ich so großes Wohlgefallen daran, das zu schreiben, was das Göttliche FIAT betrifft, denn Ich schreibe Dinge, die zu meiner Heimat gehören.
Zu treulos und undankbar wären jene, die in diesen meinen Mitteilungen nicht den Nachklang des Himmels erkennen würde, die lange Kette der Liebe des Höchsten Willens, die Gemeinsamkeit der Güter unseres Himmlischen Vaters, die Er den Menschen geben will.
Und indem Er gleichsam alles beiseite stellen möchte, was in der Geschichte der Welt [bisher] geschehen ist, will Er eine neue Ära beginnen, eine neue Schöpfung, wie wenn die neue Schöpfungsgeschichte jetzt beginnen würde.
Lass Mich deshalb machen, da das, was Ich tue, von höchster Wichtigkeit ist.“ (aus „Das Buch des Himmels“; Vorläufiger deutscher Text, aus dem Italienischen übersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia – DI Irmengard Haslinger – Für den privaten Gebrauch – Band 20; 30. Januar 1927)



